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Pakistaner sehen USA als größte Bedrohung 8. Juni 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 12:15

Selbst der Terrorismus macht den Pakistanern weniger Sorgen als die USA. Viele glauben zudem, Osama Bin Laden sei noch am Leben.

 

Die USA stellen inzwischen nach einer Umfrage für mehr als ein Drittel der Pakistaner die größte Bedrohung der südasiatischen Atommacht dar. Amerika wird damit in der nicht repräsentativen Befragung von 500 Pakistanern durch die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) als gefährlicher wahrgenommen als die Wirtschaftskrise, der Terrorismus oder der Erzfeind Indien. Auf die Frage nach der größten Bedrohung für Pakistan nennen 38 Prozent die USA, gefolgt von der Wirtschaftskrise (31 Prozent) und von Terroristen (22 Prozent). Nur noch neun Prozent halten die benachbarte Atommacht Indien für die größte Gefahr. KAS-Landeschef Babak Khalatbari nannte die Ergebnisse „überraschend“.

 

Verschwörungstheorien zu Bin Laden: Fast jeder Dritte (31 Prozent) glaubt, dass Al-Qaida-Chef Osama Bin Laden noch am Leben ist. Fast drei Viertel der Befragten gehen davon aus, dass Bin Laden zumindest nicht bei der eigenmächtigen US-Operation Anfang Mai in der nordpakistanischen Stadt Abbottabad getötet wurde. „72 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden Personen sind der Meinung, dass er schon vorher getötet wurde, an einem Nierenleiden verstarb oder aber noch am Leben ist“, schreibt Khalatbari in seinem Bericht zur Umfrage. „Im Fall der Tötung Osama Bin Ladens beschleunigte das Fehlen von Beweisen, wie zum Beispiel Bilder des Leichnams oder der Bestattung, die Legendenbildung und das Entstehen von Verschwörungstheorien.“ Angeheizt haben den Anti-Amerikanismus besonders die mit Pakistan nicht abgestimmte Operation gegen Bin Laden, die andauernden US-Drohnenangriffe und der Fall des CIA-Agenten Raymond Davis. Davis hatte im vergangenen Januar auf offener Straße zwei Pakistaner erschossen und war danach unter dubiosen Umständen aus der Haft entlassen worden.

 

„Krieg gegen Terrorismus“ weiterführen: Trotz des Misstrauens sind laut der Studie zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten der Meinung, Pakistan solle die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den USA fortsetzen. Ebenfalls rund zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten sagen, Pakistan solle den „Krieg gegen den Terrorismus“ weiterführen. „Die Grundhaltung gegenüber dem „War on Terror“ hat sich in Pakistan grundlegend verändert“, schreibt Khalatbari. Früher seien weite Teile der Bevölkerung der Meinung gewesen, Terroristen würden nur deshalb in Pakistan zuschlagen, weil die Regierung der Atommacht sich an die Seite des Westens gestellt hatte. Inzwischen sehe sich durch den Terrorismus „die Mehrheit der Bevölkerung direkt bedroht“. Der KAS-Landeschef schreibt, das Vertrauen der Pakistaner in die Sicherheitskräfte, das durch die Fluthilfe des Militärs zwischenzeitlich stark angestiegen war, scheine wieder abgenommen zu haben. Nur 57 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der Sicherheitsapparat derzeit in der Lage ist, Terroristen zu bekämpfen. Deutlich mehr Vertrauen wird dagegen in die Sicherheit der Atomwaffen des Landes gesetzt. 81 Prozent der Befragten sagen, sie seien sicher.

 

18 Tote bei Angriffen von US-Drohnen: Bei Angriffen von US-Drohnen im Nordwesten Pakistans sind am Montag mindestens 16 Menschen getötet worden. Die Opfer waren nach Angaben der pakistanischen Behörden sowohl afghanische Taliban als auch aus verschiedenen Ländern Asiens stammende Mitglieder von al-Qaida. Beim ersten Angriff feuerte das unbemannte Flugzeug vier Raketen auf ein Haus in der gebirgigen Gegend ab. Nach der Attacke sei die Drohne weiter über das Gebiet geflogen und habe die Menschen in Panik versetzt. Über den zweiten Angriff lagen keine Details vor. Wenige Stunden zuvor wuaren bei einem Anschlag auf eine Bäckerei mindestens 18 Menschen getötet worden. 28 weitere wurden nach Angaben der Behörden verletzt, als ein Selbstmordattentäter im der Region um die Stadt Nowshera in dem unruhigen Grenzgebiet zu Afghanistan seinen Sprengsatz zündete. Die Region an der Grenze zu Afghanistan gilt als Rückzugsgebiet von radikalislamischen Taliban-Kämpfern und Mitgliedern des Terrornetzwerks al-Qaida. Pakistan verurteilt den Einsatz der amerikanischer Drohnen in seinem Staatsgebiet.

 

 

Weiterer Top-Terrorist getötet?

Bestätigung wohl nicht möglich

 

Nach der Operation gegen Al-Kaida-Chef Osama Bin Laden ist weiter unklar, ob die USA einen weiteren Top-Terroristen getötet haben. So könnte der Pakistani Kashmiri bei einem US-Drohnen-Angriff ums Leben gekommen sein.

 
Die USA haben bislang keine Bestätigung für die Tötung des pakistanischen El-Kaida-Kommandeurs Ilyas Kashmiri durch einen US-Drohnenangriff. Das teilte ein US-Vertreter am Rande der Afghanistan-Reise von Verteidigungsminister Robert Gates mit. Pakistanische Vertreter erklärten, es sei unmöglich, hundertprozentige Gewissheit über den Tod Kashmiris zu bekommen. Die Todesopfer des Angriffs sollen demnach bis zur Unkenntlichkeit verbrannt und rasch beigesetzt worden sein. Die Aufständischen gewährten zudem keinen Zugang zu der Region des Angriffs.

 

Am Freitag hatte ein pakistanischer Sicherheitsvertreter erklärt, es gebe „starke Hinweise“ darauf, dass Kashmiri bei einem Drohnenangriff in der Stammesregion Süd-Waziristan gemeinsam mit mehreren Gefolgsleuten getötet worden sei. Auf den 47-jährigen hatten die USA ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar (etwa 3,4 Millionen Euro) ausgesetzt.

 

USA „eine Bedrohung“: Die USA stellen inzwischen nach einer Umfrage für mehr als ein Drittel der Pakistaner die größte Bedrohung dar. Amerika wird damit in der nicht repräsentativen Befragung von 500 Pakistanern durch die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) als gefährlicher wahrgenommen als die Wirtschaftskrise, der Terrorismus oder der Erzfeind Indien. Auf die Frage nach der größten Bedrohung für Pakistan nennen 38 Prozent die USA, gefolgt von der Wirtschaftskrise (31 Prozent) und von Terroristen (22 Prozent). Nur noch 9 Prozent halten die benachbarte Atommacht Indien für die größte Gefahr. KAS-Landeschef Babak Khalatbari nannte die Ergebnisse „überraschend“. Nach der Umfrage glaubt fast jeder Dritte (31 Prozent), dass Al-Kaida-Chef Osama bin Laden noch am Leben ist. Fast drei Viertel der Befragten geht davon aus, dass Bin Laden zumindest nicht bei der eigenmächtigen US-Operation Anfang Mai in der nordpakistanischen Stadt Abbottabad getötet wurde. {Quelle: www.welt.de}

 

2 Responses to “Pakistaner sehen USA als größte Bedrohung”

  1. Erich Foltyn Says:

    was mich aber wundert, ist, daß sie in den islamischen Ländern angesichts der fortschreitenden Waffentechnik nicht genug kriegen können vom Jihad. In Vietnam war es ja so, daß sie nach dem Abzug der Amerikaner plötzlich fleissig zu arbeiten anfingen, weil sie das auch können. Nur müssen sie zuerst einen furchtbaren Krieg gewinnen, der sie 2 Millionen Opfer gefordert hat. Auch die besiegten Japaner fingen plötzlich fleissig zu arbeiten an, man braucht aber immer einen gewaltigen Krieg vorher. Man wird sagen, meine Meinung sei Zynismus, aber ich glaube, daß man auch selbst etwas machen muss und nicht nur warten, was die Amerikaner machen. Weil jetzt jammert die ganze Welt schon seit 10 Jahren über die Amerikaner, aber es ändert sich nichts. Aber das ist, weil die anderen stur sind wie die Ochsen und die können ja auch etwas tun. Und daß der Islam reformiert gehört, ist ja klar, alles gehört reformiert. In der Kirche heißt das ständig: „Erneuerung“, obwohl ich das für einen blöden Ausdruck halte, weil Jesus ist immer derselbe, nur wissen die Leute noch immer noch nichts von ihm und da es aber soviel zu wissen gibt, ist für sie immer etwas Neues dabei.

  2. Bazillus Says:

    Es war ein sehr großer Fehler, den Tod Bin Ladens unter diesen Umständen nicht beweiskräftig der Öffentlichkeit präsentiert zu haben. So lebt der Mythos der ewig lebenden, nie zerstörbaren Terroristengröße in den Menschen islamischer Prägung fort, geeignet ihn als Heiligen zu verehren. Die USA und Israel waren immer schon Feindbild von Muslimen. Sie wurden und werden noch heute als der große und der kleine Satan bezeichnet. Hasslehren in Koranschulden stützen diese Sichtweise.

    Egal, was die USA und Israel machen. Sie werden kritisiert. Machen sie nichts, ruft alles nach den USA wie z. B. das rückgratlose Europa im Krieg gegen Serbien. Die haben es selbst nicht gebacken bekommen. Engagieren sie sich militärisch zu Recht oder zu Unrecht, werden sie kritisiert. Keine Verschwörungstheorie ist zu billig, als dass sie nicht von Islamisten und LInken in Richtung USA und „jüdischer Weltverschwörung“ gerichtet werden könnten.

    Die USA kann machen was sie wollen. Er sind die Rebellen in Libyen heilfroh, dass die USA den Befehl zum Eingreifen geben, dann werden Stimmen laut, dass sich doch die USA wieder zurückziehen mögen.

    Pakistan ist durch den Islam eine unberechenbare Größe. Sie sind nur halbherzig im Kampf gegen den Terrorismus eingebunden. Allerdings ist das verständlich, da die Bewohner Pakistans insbesondere der armen Bevölkerungsschichten dem Terrorismus durchaus zugeneigt ist. Wenn der Staat Pakistans Souveränität hätte, würde er nicht auf Gesetze wie das Blasphemiegesetz angewiesen sein und seinen Bürgen einen Freibrief für Diskriminierung gegen Christen ausgestellt haben.

    Kein Mensch ruft nach Russland, nach China und kein Mensch prangert Russland oder China an, wenn sie eine berechenende Entwicklungshilfe zum eigenen Vorteil in Afrika betreiben oder Waffen nach Iran schicken oder für Terrororganisationen wie Hamas oder Hisbollah bereitstellen. Da schweigt sich die linke Presse überraschend laut aus.

    Die USA und Israel sind für die islamischen Staaten eine willkommene Feindbildprojektion. Der Islam kann sich eher mit totalitären atheistischen Staaten verbrüdern, weil der Islam ja auch gleich gestrickt ist, als mit Ländern, die als Staatsdoktrin die Freiheit als oberstes Gut in sich tragen. Diese Freiheit ist den Menschen ein Dorn im Auge, auch den Medien hier in Deutschland. Das freie Wort ist hier in Deutschland schon lange passé. Die Freiheit der Meinung hat sich an den Belangen des Islam und denen der linken Antifa auszurichten. Damit ist die Meinungsfreiheit ein bereits aufgegebenes Gut. Deutschland lässt sich nur zu gern vor den sozialistischen Karren von einigen noch sozialistischeren EU-Kommissaren spannen, die die Armut in Europa gleich verteilen möchte, selbstverständlich ohne die betroffenen Menschen zu befragen und sich von ihenn legitimieren zu lassen.

    In Deutschland sind wir wieder so weit, dass eine Partei wie die FREIHEIT Schwierigkeiten hat, Räumlichkeiten für ihre Gründung zu finden und Poliker wie Wilders einzuladen. Da funken bereits die Linken dazwischen bestehend aus allen Parteien. Soweit ist es mit der Meinungsfreiheit in Deutschland gekommen.

    Sorry: Der letzte Teil fällt unter: „Thema verfehlt“.


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