kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„ICH MÖCHTE BETEN“! 6. Juni 2011

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 16:25

Hallo meine liebe Jugend und liebe Eltern,

diesmal möchte ich nicht nur Euch, sondern auch mal die Eltern ansprechen. Ich habe schon viel über den Engelschutz berichtet und möchte heute mal ein anderes Thema aufgreifen:

Das Gebet.

 

Unser junger Glaubensbruder Schreiber, der sonntags immer die Vorsonntagsschule – oder auch Kleinkinderbetreuung genannt – hält, erzählte den Kindern kürzlich gleich zu Beginn von dem kleinen Philipp, der drei Tage zuvor geboren war und nun in der Universitätsklinik lag. „Dem Baby geht es gar nicht gut. Die Ärzte wissen nicht, ob es überhaupt lebensfähig ist. Seid ihr einverstanden, wenn wir uns jetzt gemeinsam hinknien und für den kleinen Philipp beten, bevor wir mit unserer Stunde anfangen? Die vierjährige Lena meldete sich: „Ich möchte beten. Ich war als Baby auch im Krankenhaus. Alle haben für mich gebetet. Jetzt kann ich für das Baby beten“.

 

Lena, das wusste unser Bruder und auch ich, war als Frühchen auf die Welt gekommen. Auch sie lag im Krankenhaus, drei Monate, auch ihre Eltern bangten um ihr Leben, denn die Ärzte konnten nicht sagen, ob Lena überhaupt eine Chance hatte, länger als ein paar Tage zu leben. Ich werde diese Augenblicke nie mehr vergessen. Es waren innige Momente der Verbundenheit mit Eltern, die um ihr Kind bangten. Es war für unseren Vorsonntagslehrer auch schön zu sehen, dass unsere Kleinen, selbst in ihrem jungen Alter schon um die Macht eines Gebets wissen und schon das Bedürfnis haben, das Leid mit anderen tragen zu wollen.

 

Lenas Eltern hatten ihrer kleinen Tochter erklärt, dass sie das Ergebnis vieler Gebete und ein göttliches Wunder sei. Sie hatte begriffen, dass nun sie mit ihrem Gebet ein Segen für ein anderes krankes Kind sein konnte. Inzwischen geht es dem neugeborenen Philipp besser. Er liegt zwar noch im Krankenhaus, doch die Ärzte sind zuversichtlich, wundern sich sogar über die positive Entwicklung des Kindes, die schneller einsetzte als erwartet. Das Gebet dieses Kindes sollte uns Ansporn sein, für unseren Nächsten zu beten.

 

Liebe Jugend und liebe Eltern,
Fürbitten für unsere Nächsten, für Verwandte, Freunde, Bekannte, aber vielleicht auch für Mitmenschen, die es nie erfahren haben, dass jemand für sie im Gebet eingetreten ist. Bitte berichtet  mir über Eure Erlebnisse zu diesem Thema.  Ich freue mich schon darauf.

 

Eure Bella Ella

 

2 Responses to “„ICH MÖCHTE BETEN“!”

  1. Bazillus Says:

    Ja, ein Erlebnis kann ich berichten. Mein Cousin erlitt vor ca. 30 Jahren schwerste Verletzungen anlässlich eines schweren Verkehrsunfalls, den er nicht verursachte. Er kam ins Krankenhaus und fiel ins Koma. Er hatte Gehirnblutungen und lag auf Leben und Tod. Das war Anfang Oktober.

    Ich fuhr seinerzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ca. 3/4 Stunde lang zur Arbeit. Diese Zeit nutzte ich, für meinen Cousin, der auf Leben und Tod lag, den Rosenkranz oder aber einige Gesätze daraus zu beten, intensiv zu beten. Über Wochen besserte sich sein Gesundheitszustand zumindest äußerlich nicht. Mit der Zeit bat ich Gott, ihn entweder zu sich zu nehmen oder aber ihm ein menschenwürdiges Leben hier auf Erden zu ermöglichen. Ja, ich habe sogar energisch mit Gott gesprochen. Habe nicht locker gelassen. Warum ich das tat, weiß ich bis heute nicht. Habe seitdem nicht mehr so intensiv beten können wie zu der Zeit.

    Genau am 24.12. des Jahres, also an Heilig Abend, wachte er auf und sah seine Mutter am Bett sitzen. Er sprach mit ihr. Er blieb rechtsseitig gelähmt, war geistig jedoch klar und konnte ein normales Leben mit seiner Behinderung, die noch heute anhält, führen. Nun will ich weiß Gott nicht behaupten, dass allein meine Gebete dies bewirkt haben. Aber für mich war es schon ein kleines Wunder, dass mein Cousin gerade am 24.12. aufwachte. Er ist durch viel Gebete auch anderer Familienangehöriger getragen worden. Das weiß ich.

    Zu meinem Leidwesen muss ich allerdings gestehen, dass meine heutigen Gebete nicht mehr so leidenschaftlich und intensiv sind wie zu der Zeit. Sie ist mir noch heute in besonderer Erinnerung.

    • Bella Ella Says:

      Vielen Dank für Ihr Erlebnis. Es kam mir irgendwie bekannt vor. Auch unsere Familie hatte ein ähnliches Erlebnis wie Sie. Mein Bruder, damals noch ein kleiner Junge mit ca. 2,5 Jahren, hatte einen schweren Verkehrsunfall und war bewusstlos. Ein heranfahrender Autofahrer hielt an und fuhr mit meinen Vater und dem blutüberströmten kleinen Jungen sofort ins nächste Krankenhaus. Meine Eltern bangten sehr um ihren kleinen Sohn, beteten und saßen täglich abwechselnd am Krankenbett. Die Ärzte hatten ihn schon längst aufgegeben. Aber eines Tages wachte auch er auf. Die Ärzte sagten, sie konnten nichts mehr für ihn tun, es muss irgendeine höhere Macht mit im Spiel gewesen sein. Er ist heute ein ganz normaler Mensch, bei dem Gott sei Dank nichts zurückblieb.

      Ihr Satz gefiel mir übrigens sehr gut, dass Sie mit Gott energisch gesprochen haben. Wir alle können ab und zu energisch mit ihm reden und herausfordern.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s