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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bei Kindesmisshandlung sind alle empört, aber Schwangere dürfen rauchen! 2. Juni 2011

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 02:01

Tabakrauch – toxische Schläge für das Ungeborene

 

Kein öffentlicher Aufschrei wie sonst üblich gehe durch die Bevölkerung, wenn es um die Verteidigung ungeborenen Lebens geht. „Wenn eine Schwangere raucht, ist das einer Kindesmisshandlung gleichzusetzen“, sagt Robert Rockenbauer, Bundesleiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher!

 

Die Forderung nach „Nikotinabstinenz“ werde immer noch als drastische Einschränkung der persönlichen Freiheit gewertet. Der Witz dabei sei, dass nicht die werdende Mutter angeprangert wird, sondern jene, die sich für den Schutz des Ungeborenen einsetzen. Dabei muss allen klar sein, dass regelmäßiges Rauchen in der Schwangerschaft die Entwicklung des Embryos bzw. Feten sowohl direkt hemmt als auch langsam und heimtückisch schädigt und somit eine Fahrlässigkeit der Mutter vorliege. Massenhafte Studien belegen die verheerenden Auswirkungen des Rauchens während und nach der Schwangerschaft. „Tabakrauch ist Angriff auf das Leben und schädigt sogar das Erbgut!“ so Rockenbauer in einer Aussendung. Er fordert Politiker, Ärzte, Kirchenvertreter und Eltern auf, alles zu tun, damit Kinder, Jugendliche oder Personen, die sich nicht selbstbestimmt äußern können oder sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befinden, vor Tabakrauch geschützt werden.

 

Rechnet man 5 tiefe Inhalationen pro Zigarette mal 20 Glimmstängel pro Tag mal 270 Tage einer normalen Schwangerschaft, so kommt eine rauchende Schwangere auf 27.000 toxische „Schläge“ die sie ihrem werdenden Kind zufügt. Zu den Schadstoffen Kohlenmonoxid und Nikotin gesellen sich Benzpyren, Formaldehyd, Nitrosamin, Zyanwasserstoff, aromatische Kohlenwasserstoffe, Phenol und das radioaktive Element Polonium 210.  Und nach der Geburt setzt sich die Schädigung über die Muttermilch fort. Auch in der verrauchten Wohnung ist das Baby der ärmste Passivraucher und das negative Beispiel der Mutter wird erfahrungsgemäß ein solches Kind eines Tages dazu animieren, selbst zum Glimmstängel zu greifen. Womit der Kreislauf geschlossen und die Lebenserfahrung bestätigt wäre – einmal misshandelte Kinder werden später die eigenen Kinder misshandeln! „Rauchen während der Schwangerschaft ist verantwortungslos!“, so Rockenbauer abschließend.

Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher

Bundesleiter Robert Rockenbauer: Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck

Persönlich erreichbar: Beratungszentrum für Nichtraucher und Raucher
Haller Straße 3, 6020 Innsbruck
Mo – Fr 9.30 – 12.30, 15 – 18.30 Uhr – Telefon und Fax 0512 / 268025 oder 0664/9302958
Kto.Nr. 0000-075960 Tiroler Sparkasse (20503)
www.alpha2000.at/nichtrauchernichtraucherschutz@aon.at

 

Die beste Gelegenheit aufzuhören!

 

Eins vorweg – Eine Schwangerschaft ist für rauchende Frauen die beste Gelegenheit, endlich mit dem Laster Rauchen aufzuhören. Wem die im medizinischen Fachjargon formulierten Auswirkungen eines Zigarettenkonsum während der Schwangerschaft zu abstrakt sind, sollte sich das Bild vor Augen halten, das eine erfahrene Hebamme formulierte: „Im Grunde genommen ist es so, dass man mit jedem Zug an einer Zigarette dem Kind so schadet, als wenn man ihm mit dem Fuß auf die Nabelschnur tritt und ihm so den Sauerstoff abschnürt“. Das Bild mag medizinisch gesehen nicht ganz korrekt sein, aber als Motivation zur Rauchentwöhnung ist es sicher gut geeignet. Das ungeborene Kind raucht jede einzelne Zigarette mit!

 

Rauchen & Nikotin während der Schwangerschaft:

Grundsätzliche sind alle äußerlichen Einflüsse zu vermeiden, die zu Entwicklungsstörungen des Gehirnes bzw. zur Frühgeburtlichkeit führen können. Menschliche Embryonen und Föten reagieren während der Schwangerschaft, besonders in der Zeit vom 18. bis 85. Tag nach der Befruchtung, empfindlich auf sogenannte „teratogene“ Einflüsse. Dazu zählen insbesondere Infektionen, Röntgenstrahlen, Alkohol, fruchtschädigend wirkende Medikamente und insbesondere der Gift-Cocktail einer Tabakzigarette.

Zigarettenrauch: Das im Rauch von Tabakzigaretten enthaltene Arsen, Chrom und Cadmium ist nachgewiesenermaßen erbgut- und fruchtschädigend. Rauchen erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine Frühgeburt und damit für ein niedriges Geburtsgewicht. Die Neugeborenen sind anfälliger für Krankheiten und haben ein höheres Risiko, in den ersten Monaten zu sterben. Langfristig leiden die Kinder häufiger unter Lern- und Konzentrationsschwächen, sind hyperaktiv und haben einen niedrigeren Intelligenzquotienten. Trotzdem geht man aufgrund von Befragungen davon aus, dass etwa 15-18 Prozent der Schwangeren rauchen.

Nikotin: Zwar wird ist die fruchtschädigende Wirkung von Nikotin bisher nicht eindeutig bewiesen, aber man geht davon aus, dass ein erhöhter Nikotinspiegel im Blut der Mutter zu einem Absinken der Sauerstoffversorgung des Fötus führt. Daher ist auch die elektrische Zigarette in Verbindung mit einem nikotinhaltigen Liquid in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen, auch wenn sie gegenüber der Tabakzigarette sicher das mit Abstand kleinere Übel wäre.

 

Rauchen & Nikotin während der Stillzeit:

Die Ansichten darüber, was einer rauchenden Stillenden empfohlen werden soll, sind kontrovers. Einerseits sind die großen Vorteile des Stillens für die Entwicklung des Kindes bekannt, andererseits sind negative Effekte auf die Milchproduktion, der Übergang toxischer Substanzen in die Muttermilch sowie Spätfolgen bei der weiteren Entwicklung des Kindes zu erwarten. Rauchen senkt nachweislich den Prolaktinspiegel einer stillenden Mutter. Das Hormon Prolaktin stimuliert das Wachstum der Brust während der Schwangerschaft und führt zur Milchproduktion (Laktation) im Verlauf der Stillzeit. Bei starken Raucherinnen (10-15 Zigaretten täglich) kommt es zum verspäteten Milcheinschuss und zur verminderten Milchproduktion. Zudem kann der Zigarettenkonsum bei dem gestillten Baby zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfen und Durchfall führen.
 

Viele der zahlreichen toxischen Substanzen einer Tabak-Zigarette gehen nachgewiesenermaßen in die Muttermilch über. Insbesondere kanzerogene Stoffe, wie zum Beispiel Dioxine, Benzpyrene, Nitrosamine und Schwermetalle gelangen in die Muttermilch. Nikotin, das über die Mund- und Rachenschleimhaut sowie die Lungen aufgenommen wird, geht in die Muttermilch über. Bei jeglicher Zufuhr von Nikotin, sei es durch Tabak-Zigaretten, elektronische Zigaretten oder Nikotinpräparate (Nicorette, Nicorette Inhaler), kann ein Nikotinspiegel in der Muttermilch erreicht werden, der eine Wirkung auf das Kind ausübt. Nach dem Nikotinkonsum, steigt der Nikotinspiegel im Blut und in der Muttermilch einer stillenden Mutter zuerst an und sinkt dann im Laufe des Tages wieder ab. Die Halbwertszeit für Nikotin beträgt ca. 1,5 Stunden. Das bedeutet, dass nach 90 Minuten erst die Hälfte des Nikotins abgebaut bzw. ausgeschieden wird. Eine rauchende Mutter sollte es daher in jedem Fall vermeiden, direkt nach dem Zigarettenkonsum zu stillen. Aber selbst, wenn die Mutter den Zigarettenkonsum zeitlich so gut wie möglich steuert, führt sie einem Säugling bei einem normalen 3-4-stündigen Stillrhythmus kontinuierlich Nikotin zu. Sollte es der Mutter wirklich nicht möglich sein, auf die Zufuhr von Nikotin zu verzichten, ist es ernsthaft zu erwägen, den Säugling früh auf Flaschennahrung umzustellen.

 

Passivrauchen:

Selbst wenn die Schwangere oder die stillende Mutter keine Zigaretten (mehr) konsumiert, geht von rauchenden Partnern oder Mitmenschen eine nicht unerhebliche Gefahr aus. Es besteht z.B. ein Zusammenhang zwischen Passivrauchen und SIDS, besser bekannt als plötzlicher Kindstod. Da über die kindliche Lunge sehr rasch eine passive Aufnahme erfolgt, wenn die Mutter oder andere Personen in der Nähe des Kindes rauchen, sind Erkrankungen der Atemwege im Kindesalter Kindern von Raucher häufiger. Eine rauchbelastete Umgebung ist daher unbedingt zu vermeiden. Hier kann die Elektrische Zigarette ein Lösungsansatz sein. Erfahrungsgemäß können selbst starke Raucher ohne Entzugserscheinungen auf die E-Zigarette umsteigen. Es reicht ja bereits aus, wenn nur in Gegenwart des Kindes der Konsum der Tabakzigaretten durch die Benutzung einer elektrischen Zigarette ersetzt wird. Vom Dampf einer elektronischen Zigarette geht jedenfalls keine Belastung des jungen Lebens aus. Soviel Verantwortungsgefühl sollte jeder klar denkende Mensch aufbringen.

 

Fazit

  1. Jeder Raucherin muss klar sein, dass es zum vollkommenen Rauchverzicht während der Schwangerschaft und in der Stillzeit keine wirkliche Alternative gibt.
  2. Wem es nicht möglich ist, auf seine regelmäßige Nikotindosis zu verzichten, verhindert durch die Benutzung der elektrischen Zigarette zumindest die Belastung des Föten bzw. Säuglings mit den toxischen und karzinogenen Stoffen des Tabakrauchs.
  3. In der Stillzeit ist der Nikotinkonsum – wenn er schon nicht ganz vermieden werden kann – zeitlich so zu steuern, dass das Nikotin möglichst nach dem Stillen und möglichst lange vor dem nächsten Stillen konsumiert wird.
  4. Für die Mitmenschen, die Schwangere bzw. stillende Mütter Passivrauch aussetzen, ist die elektrische Zigarette definitiv eine Alternative. Ermöglicht sie doch, die Belastung des ungeborenen oder jungen Lebens durch Passivrauch auf null zu reduzieren.

{Quelle: www.elektronische-zigaretten.net}

 

3 Responses to “Bei Kindesmisshandlung sind alle empört, aber Schwangere dürfen rauchen!”

  1. Bella Ella Says:

    Ich kann nur jeder schwangeren Frau empfehlen, das Rauchen während der Schwangerschaft so früh wie möglich einzustellen, da jede Dosis Nikotin über eine verringerte Durchblutung der Plazenta zu einer Unterversorgung des Fötus mit Sauerstoff und Nährstoffen führt.
    Die Folgen für Kinder, die schon während der Schwangerschaft mit Nikotin konfrontiert werden, sind weitreichender als viele Raucher sich eingestehen wollen. So kommt zu den direkten gesundheitlichen Schäden des Kindes ein sehr hohes Risiko, dass es später selbst zum Raucher wird. Dabei ist es egal, ob die Mutter selbst raucht, oder ob die Schwangere dem Rauch anderer ausgesetzt ist.

  2. Bazillus Says:

    Ja, die Lobby für ungeborene Kinder ist nicht groß. Sie dürfen ermordet werden, zerstückelt, mit der Pille danach eliminiert werden. Sie werden per Beratungsschein von Donum Vitae und anderen noch schlimmer wirkenden Todesorganisationen dem Henker freigegeben. Sie sind ja nur ein ungeordneter Zellklumpen, der es nicht wert ist, dass wir auch nur ein Wort über ihn verlieren. Wenn das Ungeborene so wenig wert ist, warum sollte sich die Frau dann einschränken müssen? Rauchen gehört zur Lebensqualität. Am Besten noch eine Schüppe Alk auf den unmenschlichen Zellklumpen. Dann erst sind unsere Eliten zufrieden. Erst, wenn sie ganze Todesarbeit geleistet haben, gönnen sie sich ein wenig Ruhe.

    Das alles ist natürlich Sarkasmus pur. Meine Vorkommentatorin hat natürlich und selbstverständlich vollkommen Recht. Für Kinder sollten Eltern immer Verantwortung zeigen, von Anbeginn an, also vom Zeitpunkt der Zeugung an.

    Diese Gesellschaft, die eine ist, die ihren Nachwuchs im Muttterleib zerstören lässt (mittlerweile mehr als in den Weltkriegen I und II zusammen) gegen das Gebot Gottes, hat den Islam verdient, hat Diktatur und Unmenschlichkeit verdient. Die Ursache von Abtreibung und Kinderverhütung ist die gottlose egoistische Haltung eines jeden Einzelnen.

    Damit meine ich nicht die minderjährige Mutter, sondern die, die diese Mutter verstoßen, wenn sie das Kind haben möchte. Ich meine die Kerle, die sich bei jeder Gelegenheit aus der Verantwortung stehlen und die Gesetze, die das Bewusstsein der Menschen dahingehend verändern, dass Abtreibung die gesundeste Sache der Welt ist. Es ist die Gesellschaft, die der jungen Mutter vorwirft, dass sie doch bitte hätte aufpassen sollen und ob sie im Aufklärungsunterricht nicht aufgepasst hat. Von allen Seiten wird sie zu diesem Schritt gedrängt. Diese Herrschaften haben sich im Jenseits vor Gott zu verantworten. Sie werden die Lieblosigkeit selbst spüren, die sie dieser jungen verhinderten Mutter entgegengebracht hat. Diese Lieblosigkeit wird auf sie zurückkommen.

    Die Charakterschwäche des Einzelnen und der Gesellschaft ist es, die unseren Nachwuchs auf der Strecke bleiben lässt, blutig auf der Strecke bleiben lässt. Weshalb sollte es dieser Gesellschaft gut gehen. Ein Land, welches noch immer eines der reichsten Länder der Erde ist, leistet sich eine Abtreibungsgesetzgebung und -industrie und schreit dann nach ausbleibenden Fachkräften. Wie krank ist das denn!?

  3. Bella Ella Says:

    Ich finde es sehr schwach, dass dieser schöne Artikel so wenig kommentiert wurde. Aber vielleicht liegt es daran, dass 61% der Frauen in der Schwangerschaft weiter rauchen, davon sogar über die Hälfte die gesamte Schwangerschaft durch.

    Merkt Euch ihr Frauen:
    Durch das Rauchen bekommt der Embryo zu wenig Sauerstoff.
    Durch das Rauchen während der Schwangerschaft leidet das Kind öfter an Nervosität sowie Hyperaktivität.
    Es besteht ein erhöhtes Kindstodrisiko.
    Die bereits im Bauch zugequalmten Kinder neigen später mehr zu Lernschwierigkeiten.
    Es besteht ein großes Allergie- und Asthmarisiko.

    Könnt Ihr das verantworten?


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