kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

EINE WOHLFÜHLGEMEINDE 29. Mai 2011

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 01:53

Diese kurze Schilderung beweist:

Ein Lächeln und etwas Freundlichkeit öffnen die Herzen der Menschen, egal ob es fremde Gäste oder Geschwister sind.

 

Der Neubau der Kirche ist fertig gestellt und geweiht worden. Ein „Tag der offenen Tür“ wird veranstaltet. Erwartungsvoll fahren auch Glaubensgeschwister aus den Umlandgemeinden dorthin, darunter eine Mutter mit ihrer erwachsenen Tochter. Die beiden betreten das Foyer der Kirche und werden von einer einheimischen jungen Schwester freundlich angesprochen, die ihnen eine Führung durch das Kirchengebäude anbietet.

 

Nett, aber nicht aufdringlich, wird ihnen alles erklärt und ein Imbiss angeboten. Den beiden Frauen gefällt nicht nur das neue prächtige und zweckmäßige Kirchengebäude, sondern auch die wohltuende Betreuung durch die Glaubensschwester. Spätestens als die Gastgeberin eine Einladung zu den Gottesdiensten ausspricht, sind sich Mutter und Tochter darüber klar, dass sie für Gäste gehalten werden. Erheitert wird der kleine Irrtum aufgeklärt. Eines jedenfalls hat sich durch dieses Missverständnis gezeigt: Es ist sehr angenehm, in dieser Gemeinde Gast zu sein! Die beiden Glaubensschwestern fragen sich: „Trage ich persönlich dazu bei, dass es in meiner Gemeinde ebenfalls so sein kann“?

 

Ich möchte Euch Allen noch eine kleine Weisheit ans Herz legen. Es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, was man als Erwachsener von kleinen Kindern lernen kann. Schon Jesus liebte kleine Kinder.

 

   
WENN DER MENSCH IN ORDNUNG IST

 

An einem lauen Sommerabend zog sie sich für eine Weile in ihre Leseecke zurück. Ein alltägliches abendliches Ritual, um sich vom Alltag zu erholen. Ein paar Augenblicke der Entspannung, um ihren seelischen Akku mit Kraft und Ruhe aufzuladen.

 

„Mami, erzählst du mir bitte eine Geschichte?“ fragte das kleine Mädchen,  „aber bitte eine ganz neue“! Die Mutter lächelte dem kleinen Mädchen zu und sagte: „Ich möchte mich nur etwas entspannen und nachdenken, was ich dir erzählen könnte“. Die kindliche Uhr zeigt aber eine ganz andere Uhrzeit an. Für ein Kind bedeuten ein paar Minuten eine mittlere Ewigkeit. Sie überlegte, womit sie das Mädchen für eine Weile beschäftigen könnte. Da fand sich in der Fernsehzeitung auf dem Tisch – gerade wie gerufen – eine etwas größere Abbildung der Erde mit den Meeren und Erdteilen. Damit wäre die Kleine für eine ganze Weile beschäftigt und sie könnte in Ruhe ihr spannendes Buch weiterlesen, dachte sie sich, riss die Weltkarte heraus und zerschnitt sie in kleine und größere Puzzleteile.

 

Das Mädchen zog sich in seine Spielecke zurück und begann mit dem Zusammensetzen der Einzelteile. Schon nach wenigen Minuten zeigte sie der Mutter stolz das fertig zusammengesetzte Bild. Sie konnte es kaum glauben und fragte ihre Tochter, wie sie das so schnell lösen konnte. „Auf der Rückseite des Bildes war ein Mensch abgebildet, den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war auch die Welt in Ordnung“, sagte das  Mädchen, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. 

 

Von Belle Ella, der Jugendexpertin und Pädagogin

 

One Response to “EINE WOHLFÜHLGEMEINDE”

  1. Bazillus Says:

    Kinder sind die größten Glaubenden. Sie haben noch Vertrauen, kindliches Gemüt und dürfen sich bei den Eltern geborgen fühlen. So wie Christen sich bei dem dreifaltigen Gott.

    Mir kommen die Tränen, wenn ich sehe, welche Welt wir diesen Kindern hinterlassen werden, eine Welt voller Hass, Missgunst, Misstrauen, Egoismus und Krieg.

    Nur hier und da blitzt die Liebe Jesu oder auch die Liebe von Menschen für Menschen aus allen Kulturen auf, wenn Inseln der Hilfe, der Nächstenliebe entstehen. Diese Inseln sind es wert, erhalten und erweitert zu werden. Diese Inseln sind Rettungsanker, die den Menschen davor bewahren in völliger Sinnlosigkeit und animalischem Denken dahinzuvegetieren. Diese Inseln wollte Jesus. Diese liebenden Flecken, die sich auf der Erde verbreiten sollten sind als Salz der Erde anzusehen und sind das Ziel der Lehre Jesu.

    Wenn diese Inseln sich zu einem breiten zusammenhängenden Land zusammenschließen, ist die Welt in Ordnung.


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