kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Sudan: Befreit – Familie noch entzweit 28. Mai 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 08:58

Junge Mutter versklavt, mehrfach vergewaltigt, zwangsweise beschnitten, misshandelt und beschimpft. Und jetzt noch ihrer Kinder beraubt.
 
 

 Auf der letzten Sudanreise konnten die CSI-Mitarbeiter Gunnar Wiebalck und Dr. John Eibner 397 Sklaven befreien – unter ihnen Adut Lual Kiir. Adut gibt ihr Alter mit 25 Jahren an. Sie sei als Acht- oder Neunjährige aus dem Süden entführt worden. Da sie sich an ihre Eltern nicht erinnern kann, vermutet John Eibner, dass sie wahrscheinlich noch jünger war. Altersangaben sind im Südsudan oft ungenau. Ihre ganze Familie sei entführt worden, so Adut. Im Norden seien sie dann aber getrennt worden.

 

Vergewaltigt und verstümmelt: Für ihren Besitzer Ibrahim musste Adut zu den Ziegen schauen und Wasser holen. Sie schlief bei den Eseln. Als sie älter wurde, bürdete ihr Ibrahim schwere Feldarbeit auf. Er vergewaltigte sie. Zweimal wurde sie sogar von einer ganzen Gruppe vergewaltigt. Regelmäßige Schläge und rassistische Beschimpfungen gehörten ebenso zu ihrem Alltag wie die harte Arbeit. Als Adut 15-jährig wurde, zwang Ibrahim sie dazu, sich – zusammen mit arabischen Mädchen – beschneiden zu lassen. Mit Scheren! Während sich die anderen ausruhen durften, musste sie trotz der Schmerzen sofort wieder arbeiten. Als Beschnittene war Adut in den Augen Ibrahims jetzt «rein». Sie galt fortan als Muslimin und musste täglich fünfmal beten.
 
 

 CSI will Jungen befreien: Jetzt ist Adut dankbar. Sie hätte nie gedacht, dass sie einmal befreit würde! Dennoch bleibt ihre Freude getrübt: Ihre beiden Kinder sind immer noch beim früheren Besitzer Ibrahim. Dieser hatte sie versteckt, als die Befreier kamen. Er wollte sie nicht hergeben. CSI will sie zurückholen. Wir hoffen, dass Adut ihre Kinder bald in die Arme schließen kann – in Freiheit! Die beiden Kinder sind vier- und dreijährig. Sie heißen Mohammed und Ali. Adut durfte ihnen keine Namen in ihrer Stammessprache Dinka geben. Insgeheim nannte sie die beiden dennoch Garang und Kuol. Die beiden Jungen sind auf ihre Mutter angewiesen! Bitte beten Sie, dass wir die beiden Kinder loskaufen und sie Adut übergeben können. {Quelle: www.csi-de.de}

 

2 Responses to “Sudan: Befreit – Familie noch entzweit”

  1. *G.-K* Says:

    Der mensch wurde vermutlich erst nach dem neolithikum zu dem monster, das er heute ist. wissenschaftliche ausgrabungen stuetzen die these, dass der mensch frueher in einer egalitaeren und gerechten welt lebte, in der keine spuren von gewaltverbrechen nachzuweisen waren und erstaunlich gute gesundheitssysteme existierten. das aenderte sich anscheinend alles durch die gier nach macht in der eisenzeit. es war also nicht immer so.

  2. Bazillus Says:

    Ich denke, dass der Mensch schon immer so war, wie er jetzt ist. Je älter die Erdzeiten, umso weniger Funde. Aber wissenschaftlich habe ich nichts drauf. Das gebe ich gern zu. Ich stelle nur heute fest: Selbst im Tierreich herrschen feste Regeln des Instinkts, die nicht überschritten werden.

    Der Mensch ist wohl das einzige Wesen, was Gewissensregeln überschreiten kann. Beim Tier sind die Grenzen im Inneren festgelegt. Beim Menschen ist das anders. Die Regeln wurden von außen festgelegt, vgl. 10 Gebote. Danach hat sich das Gewissen herauskristallisiert. Selbst das Gewissen ist kein objektiver Maßstab, sondern immer subjektiv empfunden.

    Das ist ja gerade der Unterschied zum Tier. Das Tier kann sich nicht entscheiden und hat auch insofern kein Gewissen. Der Mensch kann sich eben gegen das Gewissen entscheiden. Da kommt es dann darauf an, welche Prioritäten er setzt: Will er iridische Macht? Handelt er gewissenlos. Will er religiöse Macht auf Erden? Handelt er gewissenlos. Will er Jesus in allem nachfolgen, hört er auf sein Gewissen und auf Jesu Lehre. Will er atheistischen Humanismus? Handelt er in seiner Erkenntnis humanistisch, nicht christlich. So gibt es verschiedene nuancierte Unterschiede in der Menschenerkenntnis.
    Die ewige Frage nach der Erkenntnis. Die mag von Mensch zu Mensch unterschiedlich beantwortet werden. Des Menschen Wille ist also sein Himmelreich. Dieser Wille muss aber nicht unbedingt kompatibel mit dem Wohle der Gemeinschaft sein.

    Aus diesem Grunde ist es unglaublich schwer, alle Erkenntnisse unter einen Hut zu bringen und das Leben des Menschen halbwegs human politisch zu gestalten.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s