kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Polizei und Armee ziehen sich zurück und ihre Ganoven übernehmen! 26. Mai 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 16:00

Während das Land an allen Ecken und Enden lichterloh brennt, gibt man Ägypten jeden Tag eines darauf. Wirtschaftlich ist das Land völlig ruiniert. Trotz allem, und anstatt Ägypten aufzupäppeln, gehen am morgigen Freitag Millionen auf Straßen, um gegen die Begnadigung Mubaraks zu protestieren, was zur Seifenoper gehört. Warum die koptische Kirche die Kopten von der Teilnahme an dieser Demonstration abrät, ist doch verständlich: Morgen werden die verträumten Jugendlichen aus der Illusion der erdichteten Revolution gerissen. Bis jetzt gibt es Ägypter, die noch daran glauben, dass Ägypten besser und ein säkularer Staat wird. Sie wollen sich mit der Tatsache nicht abfinden, dass die Moslembrüder mit der NDP paktierten und nicht nur über Ägypten herrschen, sondern über den Norden Afrikas und Asiens. Leider Gottes wird der morgige Freitag richtig blutig. Die Grünschnäbel werden von den Bärtigen und den Ganoven der NDP zermalmt, damit jeder eindeutig einsieht, wer Herr der Lage ist. 

 

= Eine Bitte der Kopten Hollands: „An alle koptische Mädchen, die ein Facebook-Konto haben: Jede soll ihre persönlichen Daten gut verstecken und keine Bilder von sich zeigen. Diese Bilder werden mit Fotoshop-Montage bearbeitet, und somit entsteht eine neue Kamilia. Die islamisch-terroristischen Gruppen werden – von dem Sicherheitsdienst angeheuert – dann behaupten, dass dieses Mädchen freiwillig zum Islam übertrete. Was nachher passiert, wissen wir alle“. Sicherlich gilt diese bittende Warnung nur für die jungen Koptinnen in Ägypten.

 

= Mit Löwen und Falke die Polizei angreifen: In der Stadt Tanta wurden die Polizisten von einem Löwen und einem Falke angegriffen, als sie dabei waren, einen Schwerverbrecher zu inhaftieren. Das geschah in einem Dorf namens Kafr Essam. Während die Polizei mit den beiden Rautieren beschäftigt war, ergriff Donia Hemdan die Flucht. Der brüllende Löwe, der die Polizisten im zweiten Stock attackierte, wurde mit über 200 Schüssen getötet.

 

= In Omranya einen Sündenbock auf der Straße Kreuzigen: Um 1:00 vom Donnerstagmorgen erbebte das Drogen-Viertel Elesterakya. Der Hakim-Klan schoss wild um sich: „Die ganze Gegend soll aufwachen und zusehen, wie mächtig die Kinder von Hakim Omar sind“. In der Tat wurden die Menschen aus dem Schlaf gerissen und entdeckten die bestialische Szene: ein 23-jähriger Mann an einem Tor an den beiden Händen gefesselt. Er ist ganz nackt und einige Männer umzingeln ihn mit Schusswaffen und Macheten. 4 Männer fingen an, seinen Körper aufzuschlitzen. Jeder, der es wagte, den schreienden jungen Mustafa von diesen Bestien zu retten, musste wieder fliehen, weil sie herzlos herumballerten. Einige versuchten die Polizei zu rufen: vergebens! Nach über eineinhalben Stunden wurde den Bestien das Quälen fad. Darum fesselten sie ihr Opfer los und schliffen ihn durch die Straßen. Nach einer Weile ließen ihn liegen und flohen. Die barmherzigen Menschen bedeckten seine Blöße und wollten ihn ins Krankenhaus bringen, was er ablehnte, weil er seine Mutter sehen und sich von ihr segnen lassen wollte. Das ist kein Hollywood-Film oder ein Märchen, sondern der arabische Frühling. 

 

= Zwei Mädels (18 und 12) – eine starb und die andere in Lebensgefahr: Auch in Omranya haben die Ganoven das letzte Wort und die Oberhand, wo die Polizei wie von Erdboden verschluckt ist. Ayah und Schaimaa wurden am helllichten Tag entführt. Man wollte sie nicht nur berauben, sondern sie auch vergewaltigen. Als sie sich mit Händen und Füßen wehrten, wurden sie vom sehr schnell fahrenden Auto hinausgeworfen. Ayah starb durch Überfahren eines anderen Autos und Schaimaa schwebt in Lebensgefahr. Nicht umsonst fahren Polizisten in den Damen-Waggon in Kairoer und Alexandriner U- und Straßenbahn mit. Denn in der letzten Zeit ereigneten sich viele sexuelle Angriffe und  sogar Vergewaltigungsversuche.

 

 

 

 

= Weder Kerosin, Bitumen noch Gasflaschen: Die ägyptische Zeitung Almasry Elyom bestätigte heute das, was unsere Familien in Ägypten uns berichtet haben. Sie beklagen die wahnsinnigen überteuerten Preise aller Lebensmittel. Was nicht nur astronomisch teuer ist, sondern auch überaus rar ist, sind die Gasflaschen. Wer Auto hat und knapp bei Kasse ist, was fast alle Ägypter sind, muss den schlechtesten Benzin tanken: auch sehr rar! Selten zu finden ist auch das Erdpech, mit dem die meisten Oldtimer-Bäckereien noch arbeiten, was einfach heißt: kein Brot! Was unsere Familien und Freunde nicht erzählten, um uns nicht zusätzlich zu beunruhigen, dass die Menschen sich gegenseitig bekriegen. Bei diesem Bericht heißt es: „Mit Äxten, Schwertern, allen Arten von Hiebwaffen und Knüppeln gehen die Bürger auf einander los, um eine Gasflasche zu ergattern oder Kerosin zu tanken. In allen Bundesländern gab es unzählige Schwerverletzten und einige Versuche, Gasflaschen oder Kerosin in großen Mengen zu stehlen, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Viele Tanker wurden in Suez, Dakahlia, Alexandria und Assyot sichergestellt. Dahinter stecken Beamte oder Banden“.

 

 

Das ist bloß ein Tropfen im Ozean – jeden Tag geschieht in jedem Bundesland mehr als genug!

So viel zum arabischen Frühling und der Illusion von Demokratie und Freiheit.


 

One Response to “Polizei und Armee ziehen sich zurück und ihre Ganoven übernehmen!”

  1. 019297 Says:

    Die Nachrichten sind nahezu unerträglich. Wissen wenigstens einige unter Mördern (egal ob Christen oder Muslime oder zu welcher Religion auch immer zugehörig), dass, wer tötet, nur schwer Erhörung seiner Gebete findet (nämlich, wenn ein Schrei seiner Reue über seine Gräueltaten zu Gott dringt)?


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