kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ja was denn nun? 24. Mai 2011

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 15:20

 Jesus Christus setzte Eckpunkte.

So auch in der Bergpredigt: „Selig sind die Sanftmütigen. Selig sind die Friedfertigen“.

 

Ja, der Sohn Gottes treibt diese Sanftmut und Friedfertigkeit auf eine anmutende Spitze: „Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch an“. Wie ganz anders klingen da die Worte eines Apostels Paulus: „Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht an die Waffenrüstung Gottes….damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt“. Dann redet er von „einem Panzer, von Stiefel, von Schild und Helm“, einer militärischen Ausrüstung also. Und kämpferisch klingt auch der Brief des Paulus an Timotheus: Er spricht dort von Krieg und davon: „Wenn jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht“. Und der Apostel spricht im Angesicht seines Todes davon: „Ich habe den guten Kampf gekämpft“.

 

Was sollen wir nun tun?

Sanftmütig sein oder Widerstand leisten, friedfertig sein oder uns dem Kampf stellen?

Es gibt Menschen, die haben ein hitziges Temperament. Wie Apostel Petrus. Er war es, der das Schwert zog und dem Knecht des Hohenpriesters das Ohr abschlug, als dieser seinen Herrn anfasste. Und es gibt Menschen, die haben so gar nichts Kämpferisches an sich. Die halten lieber die andere Wange noch hin, als dass  sie Widerstand leisteten. Dabei sind hier Menschen mit tiefen Überzeugungen und klarem Ziel gemeint und nicht solche, die keine innere Festigkeit haben, die in der Bibel mit einem schwankenden Rohr beschrieben werden. Wie denn nun? Soll nun der Sanftmütige friedfertig und der Hitzkopf kriegerisch sein? Dann wäre alles klar. Die Botschaft lautet dann: „Bleib so wie du bist. Alles lässt sich aus der Bibel rechtfertigen“.

 

Doch das wäre töricht. Jesus Christus wurde wie ein Lamm zur Schlachtbank geführt. Er hatte zuvor gekämpft: Im Garten Gethsemani betete er, dass sein Schweiß wie Blutstropfen zur Erde fiel. Ein mörderischer Kampf gegen Angst und Not. Im Tempel kämpfte er auch. Als er sah, dass Menschen sein Haus zu einem Hort des Betrügens und der Kriminalität herabgewürdigt hatten, trieb er sie hinaus. Todesmutig trat er den Pharisäern entgegen, stopfte gar den Sadduzäern „das Maul“.

 

Sinngemäß sagte er: „Wer mit dem Schwert kämpft, wird durch das Schwert umkommen“. Und der berühmte Kämpfer Paulus? Mit einem Satz rückt er im Kolosserbrief seine kämpferischen Worte in christliches Licht: „Über alles aber ziehet an die Liebe“. Kämpfen ja, das ist eine zentrale Forderung des Christentums: „Bereit, einzutreten für das Evangelium des Friedens“. Ein freimütiges Bekennen, das ist der Kampf.

 

Die Kämpfernatur ist eingeladen mit Liebe für das Evangelium des Friedens einzutreten. Und der Stille, Sanftmütige, den Kampf Vermeidende darf in Christus Mut fassen und ebenfalls frei bekennen:

 „Christus ist mein Herr“!

 

 Trauen wir uns diesen Kampf für das Evangelium der Liebe, Barmherzigkeit und Gnade zu kämpfen. Dann ist auch uns die Krone beigelegt.

 

Von Ella Bella, der Jugenexpertin und Pädagogin

 

6 Responses to “Ja was denn nun?”

  1. *G.-K.* Says:

    Was sollen wir nun tun?
    Sanftmütig sein oder Widerstand leisten, friedfertig sein oder uns dem Kampf stellen?

    Wie wir Menschen moslemischen Glaubens Jesus bezeugen können
    Die wichtigste Voraussetzung für jedes christliche Zeugnis ist die Liebe. Unsere Liebe zum
    moslemischen Menschen gewinnt darin Gestalt, daß wir uns, so weit wir können, in ihre
    Glaubens- und Lebenswelt hineinbegeben. Je mehr wir ihr Leben teilen, ihre Arbeit, ihre
    Familien und ihre Frömmigkeit kennen lernen, desto mehr Vertrauen kann wachsen. Als
    Zinzendorf die ersten Missionare aus Herrnhut in die Zuckerplantagen Mittelamerikas
    gesandt hat, gab er ihnen den Auftrag, mit den Sklaven dort zu leben und zu arbeiten bis sie
    von selbst fragen: „Wer ist der Gott, der solche Menschen macht?“ Dann erst sollten sie von
    ihrem Glauben reden. Da ist bis heute der Schlüssel zu den Herzen der Menschen. Ohne ein
    ehrliches Interesse an ihnen und eine herzliche Liebe werden sie uns nicht hören. Wichtig ist
    auch, daß wir selber in der Nähe Jesu bleiben. Denn je mehr sie unsere Freude, unsere
    unverkrampfte Frömmigkeit spüren, desto mehr werden sie nach ihm fragen. Es werden
    dringend Christen gesucht, die mit ihren weltlichen Berufen in islamische Länder gehen und
    mit der Unterstützung von Missionsgesellschaften und einheimischen Kirchen die Liebe
    Christi ausbreiten.
    Inhaltlich gibt es viele mögliche Ansatzpunkte für das Gespräch, so z.B. die
    Unstimmigkeit, die im koranischen Jesusbild darin zu finden ist, daß in ihm über Jesus
    Aussagen gemacht werden, die ihn über einen normalen Menschen hinausheben – im
    Gegensatz zu der untergeordneten Stellung, die er im Koran letztlich bekommt.
    Ein anderer Ansatzpunkt wäre das Gespräch über die Größe Gottes. Man könnte seinen
    Gesprächspartner fragen, ob Gottes Größe nicht gerade auch darin bestehen könne, daß er es
    sich leisten kann, klein und schwach zu werden?
    Ein etwas schwierigeres Thema wäre es, darüber zu reden, daß Mohammed viele biblische
    Geschichten, die im Koran wiedergegeben wurden, offensichtlich falsch verstanden hat.
    Vielleicht kann man den moslemischen Gesprächspartner ihn zum selbständigen Lesen der
    Bibel bewegen.
    Letztlich muß man wissen, daß die Bekehrung zu Jesus aus islamischer Sicht ein
    todeswürdiges Vergehen darstellt, welches auch im Westen möglicherweise den Ausschluß
    aus der Herkunftsfamilie zur Folge hat. Somit besteht eine Herausforderung für die
    christlichen Gemeinden auch darin, dem Moslem, der Christ wird, ein Beziehungsnetz aus
    Schwestern und Brüder anzubieten, das ihn trägt, wenn seine traditionelle Herkunftsfamilie
    ihn ausstoßen sollte. Selbst in der stark verwestlichten Türkei wird zur Zeit einem
    ehemaligen Moslem der Prozeß gemacht, weil er vom Islam zum christlichen Glauben
    übergetreten ist. (Die Kirche Nr. 28 vom 07.07.2002) Jedes Jahr in der Zeit des Ramadan,
    des islamischen Fastenmonats, gibt es die Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“
    Es wäre ein erster Schritt, wenn wir in unseren Gemeinden in dieser Zeit zusammenkämen
    und vielleicht auch nur mit ganz wenigen Leuten für Moslems beten. Das Gebet bleibt der
    wichtigste Schritt, weil Gott allein Herzen bekehren kann.
    Jesus sagt, wenn er in Herrlichkeit kommt, werden Menschen von Osten und Westen, von
    Norden und Süden im Reich Gottes mit ihm zu Tisch sitzen. Auch viele Christen aus
    islamischen Ländern werden dabei sein – solche, die jetzt in der Verborgenheit leben, solche,
    die um Jesu willen leiden müssen und solche, die vielleicht durch Dich aus dem Islam zu
    Jesus gefunden haben.

    Im Übrigen ist es sicherlich kein Zufall, daß der Islam in den letzten Jahrzehnten in einem
    ungeheuren Aufschwung begriffen ist. Gott hätte es ja nicht so einrichten müssen, daß sich
    ausgerechnet im Machtbereich des Islam die Erdölvorräte der Welt befinden und damit ein
    gigantischer Reichtum, der es den Saudies ermöglicht, z.B. in Tansania oder Nigeria oder in
    Deutschland die Errichtung zahlloser Moscheen und islamischer Zentren zu finanzieren. So
    komme ich zu der Einschätzung, daß der Islam ein Bußruf Gottes an den Westen ist, um
    ihn aufzurütteln und zu seinen Quellen zurückzuführen. Auf der Suche nach diesen Quellen
    würden sie unweigerlich Christus begegnen, seinem Wort und seinen Werten, die die Größe
    des Abendlandes überhaupt erst möglich gemacht haben. Leider sieht es aber im Augenblick
    so aus, als würde zumindest Europa diesem Ruf Gottes nicht hören und nicht verstehen
    wollen.

    hoffen Wir Nicht!!!

  2. Andre Says:

    Die Christen in Ägypten haben nicht gekämpft gegen die Moslems die das Land eroberten!
    auch nicht die Christen in ganz Nordafrika!

    Alle Märtyrer waren umsonst denn bis auf Ägypten (wo sie inzwischen völlig marginalisiert wurden) sind sie überall dort völlig verschwunden!
    und die paar 1000 Moslems hätte hätten wenn die Christen nicht so einen Selbstmörderischen Pazifismus gehabt hätten nie einen Fuß in die Tür kriegen können!

    ganz im gegenteil zu den damals auch frisch Christianisierten Germanischen und keltischen Stämmen! (Arianer) denen der Pazifismus trotz Christentum völlig Fremd war! und die erst im 4 Jahrhundert (Hunnen) und dann im 8 Jahrhundert (Araber bei Poiteers) Europa dem Pabst und dem Christentum den Arsch retteten! und die (Westgoten) die rconquista auf der Hispanischen Halbinsel starteten ind in 700 Jahren zuendebrachten!

    Andre

  3. Bazillus Says:

    Ich glaube nicht, dass Jesus die Bergpredigt als politische Aussage getroffen hat, sondern als privates Vorgehen in den eigenen vier Wänden. Ich bin nicht der Meinung, dass Christen es sich gefallen lassen müssen, sich in ihrer Gesamtheit von anderen überrennen zu lassen.

    Die Politik in Deutschland ist genau die Praxis, die die Bergpredigt vorgibt, allerdings ohne Gottesbezug. Wir lassen vor lauter Gutmenschlichkeit alles mit uns machen. Die Justiz ist nur noch für die Täter da und Menschen, die uns als ungläubig und minderwertig hassen, werden aufgenommen. Dankbarkeit ist nicht zu erwarten. Im Gegenteil: Anspruchsdenken für denjenigen, der nicht bereit ist, für seinen Lebensunterhalt selbst aufzukommen und meint, er habe Anspruch auf Gelder fürs Nichtstun. Ich bin da, also gib. Das ist nicht der Sinn der Nächstenliebe. Das ist fatale Selbstaufgabe aller Werte bis hin zur Unterstützung von Faulheit. Deshalb wird das Experiment auch in die Hose gehen.

    Christentum ohne Bekenntnis und Konsequenzen ist lau und schal. Im Schweiße Eures Angesichtes sollt ihr euer Brot verdienen. Das ist hier in diesen Landen schon lange nicht mehr gegeben. Echte Sozialfälle verdienen es, Hilfestellung zu bieten. Ausnutzen ist unchristlich und somit abzulehnen. Und das ist auch durch konsequentes Handeln deutlich zu machen.

  4. Bazillus Says:

    Genauso unchristlich ist aber auch, dem eigenen Egoismus und Individualismus über alles zu stellen und Kinder im Mutterleib legal ermorden zu lassen. Unsere Gesellschaft ist nur zum Schein eine soziale Gesellschaft. Ein Land, welches noch immer zu einem der reichsten Länder der Erde gehört, welches seine eigenen Kinder im Mutterleib ohne Not zum Abschlachten freigibt hat es wohl nicht verdient, erhalten zu werden. Ein Land, welches seine Alten dem Pflegenotstand überlässt und den Kranken immer mehr Selbstbeteiligung und den arbeitetenden Menschen bei wenig Lohnerhöhung Abgabenlasten aufbürdet, wird seine innere Kraft verlieren und auseinanderfallen.

    Unsere Wehrlosigkeit haben wir unter anderem dem übertriebenen Emanzipationsstreben zu verdanken. Die Männer wurden verweiblicht. Die Frauen vermännlicht, ganz im Sinne von Geschlechtergleichmacherei. Man traf sich in der Mitte, in einem geschlechtsneutralen Politikfeld, in dem alles erlaubt, nichts verboten, keine Konsequenzen und noch weniger echte Werte eine Rolle spielten und spielen. Letzter Akt: Abschaffung der Wehrpflicht ohne Einführung eines Zivildienstes für alle, und das ausgerechnet von der CCCCCDU. Die EU trägt ebenfalls nicht gerade zum Wohlergehen der Länder bei. Die Beliebigkeit greift immer mehr um sich. Ein aufgeblähter Sozialstaat, der an seinen eigenen Maßstäben zugrunde gehen wird. Nur eine Frage der Zeit.

    • Bella Ella Says:

      „Die Frauen vermännlicht“ – unser großes Vorbild unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel. Haben Sie diese Frau schon einmal in einem Rock gesehen? Im Gegensatz zur Kanzlergattin Kohl, die immer vorbildlich angezogen war.

  5. „Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.“

    Jesus von Nazareth

    Der Glaube ist die Hoffnung, ihn eines Tages durch Wissen ersetzen zu können. Entartet er zum Selbstzweck (Fundamentalismus), wird nicht mehr nach der Wahrheit gesucht und die Fundamentalisten wollen sie gar nicht mehr hören:

    „Der Herr sagte: Ihr habt alle Dinge verstanden, die ich euch gesagt habe, und ihr habt sie im Glauben angenommen. Wenn ihr sie erkannt habt, dann sind sie die Eurigen. Wenn nicht, dann sind sie nicht die Eurigen.“

    (nicht in der Bibel zu finden)

    Wie wir alle wissen, ist der Weltfrieden (noch) nicht der unsere, obwohl er in dem ersten Zitat bereits erklärt wird. Die wahre Bedeutung wird offensichtlich, wenn wir es mit dem folgenden Zitat aus dem bis heute unwiderlegten (alle „Gegenargumente“ basieren auf Vorurteilen und Denkfehlern), makroökonomischen Grundlagenwerk „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“ aus dem Jahr 1916 vergleichen:

    „Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut.“

    Silvio Gesell

    Die Aussagen von wahren Genies bleiben für gewöhnliche Menschen (Fundamentalisten) unverständlich, und selbst den Gelehrten und ernsthaften Studenten können sie nur mit Mühe sinnhaftig werden.

    „The greatest tragedy in mankind’s entire history may be the hijacking of morality by religion.“

    Arthur C. Clarke

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:
    http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html


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