kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Cajus Pupus sagt: „Ich will nie ins Altersheim“! 20. Mai 2011

Filed under: Humor mit Kultur — Knecht Christi @ 12:38

Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff. Die Gründe dafür hat mir unsere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt geliefert: „Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200€ pro Tag.“ Ich habe eine Reservierung für das Kreuzfahrtschiff „Aida“ geprüft und muss für eine Langzeitreise als Rentner oder Rentnerin 135€ pro Tag zahlen (kein Witz!). Nach Adam Riese bleiben mir dann noch 65€ pro Tag übrig!

 

1. Ich habe mindestens 10 freie Mahlzeiten, wenn ich in eines der Bordrestaurants wackele, oder mir das Essen vom Room- Service auf das Zimmer, also die Kajüte, bringen lasse. Das heißt in anderen Worten: Ich kann jeden Tag der Woche mein Frühstück im Bett einnehmen.

 

2. Die „Aida“ hat drei Swimmingpools, einen Fitnessraum, freie Benutzung von Waschmaschine und Trockner u. sogar jeden Abend Shows.

3. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife u. Shampoo.

4. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten! Für 15€ Trinkgeld extra pro Tag lesen mir die Stewards jeden Wunsch von den Augen ab.

5. Alle 8 bis 14 Tage lerne ich neue Leute kennen.

6. Fernseher defekt? Glühbirne kaputt? Die Bettmatratze ist zu hart oder zu weich? Kein Problem! Das Personal wechselt es kostenlos u. bedankt sich für mein Verständnis.

7. Frische Bettwäsche u. Handtücher jeden Tag sind selbstverständlich und ich muss nicht einmal danach fragen.

8. Wenn ich im Altersheim falle u. mir eine Rippe breche, dann komme ich ins Krankenhaus u. muss gemäß der neuen Krankenkassenreform täglich dick drauf zahlen. Auf der „Aida“ bekomme ich den Arzt kostenlos für den Rest der Reise.

9. Ich habe noch von keinem Fall gehört, bei dem zahlende Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes vom Personal bedrängt oder gar misshandelt worden wäre. Auf Pflegeheimen trifft das nicht im gleichen Umfang zu!!!

10. Nun das beste: Mit der „Aida“ kann ich nach Südamerika, Afrika, Australien, Japan, Asien,… wohin auch immer ich will!!!

 

Darum sucht mich in Zukunft nicht im Altersheim, sondern „just call shore to ship“. Auf der „Aida“ spare ich jeden Tag 50€ u. muss nicht einmal mehr für meine Beerdigung ansparen. Mein letzter Wunsch ist dann nur: Werft mich einfach über die Reling. Das ist nämlich kostenlos!

Ns: Wenn du mit von der Partie sein willst, besetzen wir einfach den ganzen Kutter. Hoffe du bist dabei….!!! ;-))

 

Cajus Pupus: Wie haben wir nur bis hierher überleben können?!?!

 

Warst Du auch ein Kind in früheren Jahren? (so wie ich…) Wie hast Du nur überlebt???!!!!!!!!!!

  • Wir fuhren im Auto ohne Gurtpflicht – ohne Airbags, auf den Rücksitzen tummelnd – war das ein Spaß…
  • Unsere Kindermöbel waren mit bleihaltiger brillianter Farbe bemalt!
  • Es gab keine Kindersicherungen an Medizinflaschen, Schubladen oder Türen…
  • Als wir mit dem Fahrrad losfuhren, hatten wir weder Sturzhelm, Ellenbogen- noch Knieschützer.
  • Man trank das Wasser aus allen möglichen Quellen, bis man keinen Durst mehr hatte.
  • Es dauerte Stunden, um eine Seifenkiste zu bauen, mit der man dann ohne Bremsen einen Abhang hinunterfuhr!!!
  • Nach einigen Unfällen hatte man dazugelernt. Man fuhr gegen einen Baum oder in den Dreck. Tja; früher gab`s auch weniger Verkehr!
  • Man kam nur zum Essen – aber meist zu spät – vom Spielen wieder zurück.
  • Man ging morgens zur Schule und kam erst nach Hause, wenn man auf dem Heimweg von allen Obstbäumen gegessen hatte…
  • Wir hatten kein Handy… So konnte keiner wissen wo wir gerade waren!!!
    :!: Undenkbar heute!!!
  • Wir schnitten uns; wir brachen uns die Knochen, schlugen uns die Zähne aus; aber es gab nie eine Anzeige… Keiner war schuld!
  • Kekse, Brot, Schokolade, Eis, zuckerhaltige Getränke u.s.w. haben wir verdrückt, aber wir hatten kein Gewichtsproblem, da wir den ganzen Tag draußen am Laufen und Spielen waren.
  • Man teilte sich eine Coca (wenn man Geld hatte, um sie zu kaufen); alle tranken aus der gleichen Flasche und keiner ist daran gestorben.
  • Wir hatten keine PlayStations, MP3s, Nintendos, keine X-Box, 1.000 TV-Sender, CD-Brenner oder Notebooks, keine PCs, keine Chats, kein Internet, u.s.w….
    :!: Aber dafür hatten wir: Echte Freunde!!!
  • Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kam man zu Freunden, ohne sie vorher anzurufen… um zusammen zu Spielen. Da draußen, in dieser kalten, harten Welt!
  • Man spielte Verstecken, Fangen, Räuber und Polizist, Fußball und wenn einer mal nicht gewählt wurde, war das auch kein Drama.
  • Wenn man nicht so gut war in der Schule und ein Jahr wiederholen musste, war das kein Grund, ihn sofort zum Psychiater zu schicken.
  • Wir hatten die Freiheit, gute und schlechte Erfahrungen zu sammeln –
    Zu lernen, was Verantwortung ist…

 

:!: Und wir lernten, diese Verantwortung zu tragen!

 

2 Responses to “Cajus Pupus sagt: „Ich will nie ins Altersheim“!”

  1. Johannes Says:

    Nur eine Rente ist sicher – und das ist die von Norbert Blüm.

    Er sagte immer und wiederholt es heute auf Talk-Shows: „Meine Rente ist sicher“. Er gilt als höchstbezahlter Polit-Rentner: ca. 16.000Euro monatlich vom Steuerzahler.

    • Manuela Says:

      Da muss ich Sie aber ein wenig korrigieren. Herr Blüm sprach allgemein, dass die Renten sicher sind. Aber unser Staat wusste schon lange, dass dies nicht mehr so ist und spricht heute noch alle Bürger an, eine private Altersvorsorge abzuschließen. Warum? Na klar, weil unser Staat später nicht für so viel Bürger aufkommen will.


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