kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Massenstürme auf Israels Grenzen waren von langer Hand geplant 18. Mai 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 00:32

In Syrien wurden u.a. „Aktivisten“ aus Europa und auch aus Deutschland eingeflogen und in Bussen an die Grenze gefahren!

 
Wirklich traurig, die Ereignisse von gestern in der 20.00 Uhr Tagesschau entstellt zu sehen. Wer gestern dieses Heiligtum der deutschen Nachrichten gesehen hat, wird in etwa Folgendes verstanden haben: “Soldaten” erschossen 10 “demonstrierende Palästinenser” an der libanesischen Grenze. Natuerlich denkt der Zuschauer an ‘israelische Soldaten’, es waren aber wahrscheinlich libanesische. Die Tagesschau hat faktisch trocken nicht gelogen, sie hat es nur im Zusammenhang so dargestellt, dass jeder annehmen muss, es seien israelische Soldaten gemeint.

 

Dann weiter: Auch an der syrischen Grenze, wo tatsächlich israelische Soldaten schossen, sollen 10 Angreifer getötet worden sein. Dass es am Ende ‘nur’ zwei waren – und das hätte die Tagesschau um 20.00 Uhr nach den anfänglich verwirrten Berichten (wobei uebrigens keinder von 10 Toten sprach) sehr wohl wissen können und wissen müssen. Und so bleibt der deutsche Zuschauer mit 20 armen Demonstraten zurück, die wohl alle von Israel einfach so erschossen wurden. Dass es in Wahrheit nur 10% dieser Zahl waren und unter sehr besonderen Umständen, muss man sich leider selbst rausforschen… Auch der ‘nette’ Satz bei der Tagesschau ueber die Absichten der ‘Palästinenser’, denn “eigentlich wollen sie trauern, aber diese Trauer schlägt in Wut um.“ Aha, sie wollten nur trauern. Und wer stört sie daran? Sie wollten eigentlich nur trauern, aber dann plötzlich hat sie irgendwas gegen ihren Willen zur Gewalt gebracht. Kein Kommentar…

 

Wer sich aber wirklich etwas informiert, und z.B. einen Bericht im 2. israelischen Kanal von gestern sieht, bekommt ein ganz anderes Bild: Nicht nur dass die Grenzstürme zwischen den iranischen Terrorverbündeten der Hamas, der Hisb’allah und des syrischen Regimes koordiniert waren, wie ich hier von anfang an vermutet hatte, sondern dass im speziellen Beispiel der syrischen Grenze die ‘Protestler’ nicht nur in Bussen an einen abgelegenen Grenzpunkt gekarrt wurden, sondern sie wurden z.T. sogar aus dem Ausland eingeflogen! Israel fand u.a. Paesse bei den’Protestlern’ aus Eruopa und auch aus Deutschland, liebe Tagesschau. Wäre vielleicht einer Erwähnung wert gewesen?

 

Aber jetzt Selbstkritik: Was war falsch gelaufen? Wie kann es sein, dass zig feindliche Individuen in eine israelische Stadt eindringen und sich fuer Stunden dort festsetzen (wahrscheinlich der Letzte wurde erst heute morgen in einem lokalen Taxi festgenommen, da er sich versteckt hatte)? Hier ein Video, wie diese Dschihadisten inMigdal Schams syrische und palästinensische Fahnen schwenken und eine Eroberung Jerusalems durch Schahidim beschreien. Auf El Dschasira konnte man sie schreien hören, dass hiermit bewiesen sei, dass Israel schwach ist, dass man ganz Israel ‘befreien’ könne etc.. Und das alles vor hunderten Millionen arabischen Zuschauern.

 

In Israel streitet sich die Armee mit dem Armeegeheimdienst über die Fehler und es ist etwas undurchsichtig, aber so weit ich es einschätzen kann, lief es in etwas so ab:  Man vermutete, dass die Syrer Ähnliches eventuell machen könnten, aber ging von der bewohnten Gegend um Kuneitra aus. Im ‘Tal der Rufer’ bei Migdal Schams liess man einige wenige Soldaten die Grenze bewachen und vermutete von dort keine Grenzstürme, da es u.a. auch ein relativ unbewohntes Gebiet ist. Dann rollen plötzlich etliche Busse mit Tausenden ‘Demonstranten’ an. Auch das soll der Militaergeheimdienst der Armee (eventuell durch Drohnenaufklaerung’) berichtet haben. Diese aber fordert keine Verstaerkungen an.

 

Und hier ist Raum fuer Spekulation und ich möchte es mal mit der Marmara vergleichen: Die Israelis konnten sich trotz allen Vorbereitung in beiden vorprogrammierten Zusammenstössen, einfach nicht vorstellen, dass die feindlichen ‘Friedensaktivisten’ so weit gehen würden. So weit, israelische Kommandosoldaten auf einem Schiff mit Schusswaffen anzugreifen und mit Messern versuchen zu toeten, so weit eine seit Jahrzehnten sehr ruhige Grenze zu überrennen und den Tot in beiden Fällen sehr wohl in Kauf zu nehmen. Das kommt nicht in den israelischen Kopf, so denkt kein guter Jude, so denken Dschihaddisten, deren Lebenshoehepunkt die Schahadah – das Sterben im Krieg gegen die ‘Ungläubigen’ ist.

 

Nicht Fakten und Infos war hier problematisch, sondern die Vorstellungskraft über die Psyche des Feindes.

Und so strömten Tausende über den Grenzzaun, Hunderte weit ins Land und zig erreichen eine israelische Ortschaft.

 

Wie konnten wir das zulassen, warum haben wir sie nicht aufgehalten? Nun ja, die wenigen Soldaten vor Ort hätten sie wohl wirklich nur effektiv aufhalten können, wie sie auf gezielte Tötungsschuesse gegangen wären, was man auf jeden Fall vermeiden wollte und so liess man sie lieber die israelische Souveränitaet aufs Schaerfste verletzten, als sie zu töten. Danach schoss man in die Luft, dann auf die Beine und zwei wurden getötet, als der Storm überhand zu nehmen schien – und danach hoert er anscheinend recht schnell auf.

 

Es ist ein grosses Dilemma, ob man besser Leben verschonen sollte, oder besser die Souveränitaet mit allen Mittel verteidigen und ich habe keine klare Antwort darauf. Sie wird wohl irgendwo in der Mitte liegen und insofern hat sich Israel wohl sehr korrekt verhalten, aber was Netanjahu und Ehud Barak gestern sagten, ist doch etwas albern: Beide meinten, dass Israel seine Souveränität “um jeden Preis” verteidigen werde und dazu “fest entschlossen” sei. Darueber musste ich nur lächeln und auch einige Israelis, mit denen ich gestern sprach. ‘Um jeden Preis’ und ‘fest entschlossen’ lässt auf keinen Fall Horden von Dschihaddisten in deine Städte. Ich schätze beide, Bibi mehr als Barak, aber dumm sind wir nicht und ‘um jeden Preis’ und ‘fest entschlossen’ war das gestern nicht.

 

Jemand sagte mir gestern, dass diese Worte wie ‘Necheschut’ (Entschlossenheit) ihre Bedeutung in solchen Zusammenhängen verloren haben und recht hohl geworden sind. Was sicher ist, dass dieser ‘Erfolg’ der Dschihaddisten in eine israelische Ortschaft einzudringen, weitere solche Aktionen nach sich ziehen könnte und die Motivation zu Terror gegen Israel weiter erhoeht. Und hier möchte ich einfach mit einem Zitat eines Altisraelis enden, den ich gestern sprach: “Lasst doch diese Spielchen, die euch die israelische Linke lernte, mit Demonstranten gegen Soldaten etc.. Ihr wollt Krieg? Nehmt einen Zettel schreibt Ort und Uhrzeit drauf und wir werden da sein. Ihr wollt wirklich Freiden? Nehmt einen Zettel schreibt Ort und Uhrzeit drauf und wir werden da sein. Aber diese Spielchen werden wir nicht ewig mitmachen, so kann man kein Land führen. Passt auf, dass euch die Israelis nicht irgendwann in euer Land Jordanien versetzen“. {Quelle: aro 1 Israel  – By Ulrich J. Becker}

 

One Response to “Die Massenstürme auf Israels Grenzen waren von langer Hand geplant”

  1. Edith Schneller Says:

    Israel sollte besser für den Ernstfall rüsten. Israel hat seine Militärausgaben im Verhältnis zum BIP schon drastisch reduziert. Hier muß wieder stark aufgerüstet werden. Auch der Siedlungsbau sollte keineswegs gestoppt werden, ganz im Gegenteil. Schwäche provoziert. Moslems haben nur Respekt vor Stärke.
    Es wird sowieso in Sachen Islam ein Endgame geben. Die Lage in Europa spitzt sich rasend schnell zu. Wenn Moslems beispielsweise in einem größeren europäischen Land ein ähnliches Ding drehen wie die moslemischen Kosovaren gegenüber den Serben, dann brennt der Hut.

    Israel sollte sich lange genug über Wasser halten können, und muß dann abwarten ob Europa fällt oder nicht. Das wird sich alles innerhalb der nächsten 20 Jahre abspielen


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