kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wundert es uns wirklich noch 14. Mai 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 12:40

, dass solche Zustände in einigen Ländern herrschen?

Ausführliche Studie zum Beitrag „Ich war 50 Schafe wert“ – von Herrn Kemmer

 

Wer den Koran kennt, weiß, dass die Frauenentrechtung das diktierte Wort des Gottes des Islam ist. Frauen sind minderwertige Geschöpfe, die in die Ehe gekauft werden können. Wir müssen uns vorstellen, dass Mädchen in geschlossenen islamischen Gesellschaften es von Kind auf an nicht gelernt haben, gegen ihren Vater und die Brüder oder andere männliche Mitglieder aufzubegehren. Sie haben sich in allem zu fügen. Wenn dann beim Mokkaausschank, dem Zeitpunkt, in dem das Mädchen seinen zukünftigen Schwiegereltern Mokka serviert, sie gefragt wird, ob sie mit der Heirat mit xy einverstanden sei und sie nichts sagt, weil sie es ja nicht gelernt hat, das Wort „nein“ zu sagen, wenn der Vater bereits zugestimmt hat angesichts des stolzen Preises von 50 Schafen, gilt dieses Schweigen als Zustimmung. Andere Länder, andere Sitten. Mohammad hat es vorgemacht, dass 11-jährige Mädchen verheiratet werden dürfen.

 

50 Schafe sind eine stolze Morgengabe. Da die Ehe im Islam kein Sakrament ist, sondern ein Geschäftsabschluss, so ist die Vergewaltigung in der Ehe gleich mitgekauft. Das alles ficht unsere Regierung nicht an, sich in Afghanistan zu engagieren. Indem der Westen und somit auch unsere Regierung dieses Afghanistan unterstützt militärisch, infrastrukturell und sozial, zementiert sie solche Menschenrechtsverletzung und fördert solche bestialischen Haltungen an Frauen und Mädchen. Ursache sind Mohammed, sein erfundener Gott und der Koran einschließlich vieler Hadithen, die Frauen ihre Minderwertigkeit bescheinigen.

 

Legitimation der Nichteinschränkung männlicher Sexualität in zwei Teilen

 

1. Teil: Bestimmung der weiblichen Sexualität

Männer bestimmen in extrem-patriarchalischen Gesellschaften die Sexualität ihrer/der Frauen. Die Sexualität der Frau begründet die Ehre der Familiengruppe, insbesondere die des Mannes. Die gesamte Verwandtschaft hat ein Auge auf die Ehre der einzelnen Familie. Die Frau hat in diesen Gesellschaften nicht nur in dieser Frage das Nachsehen. So wird der Gruppendruck auf Einzelne aufrechterhalten. Die einzelne betroffene Frau kann sich diesem Gruppendruck nicht oder nur schwer entziehen.

Entsprechungen im Islam:

Der islamische Gott bestimmt: Mann darf 4 Frauen haben (nicht umgekehrt!), die Frau ist dem Mann ein Acker, der jederzeit betreten werden darf, u. a.

Beispielbelegverse:
= S. 2 V. 224: „Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann und wie ihr wollt“.
= S. 4. V. 4, 5: „Und wenn ihr fürchtet, ihr würdet nicht gerecht gegen die Waisen handeln, dann heiratet Frauen, die euch genehm dünken, zwei, drei oder vier“.
= S. 4 V. 35: „Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen, weil der Gott des Islams die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und die Ihrer Gatten Geheimnisse mit der Hilfe des Gottes des wahre. Und jene, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, ermahnt sie, lasst sie allein in den Betten und straft sie“.
= S. 4 V. 25: „Und verboten sind euch verheiratete Frauen, ausgenommen solche, die eure Rechte besitzt (Sklavin). … Und für die Freuden, die ihr von ihnen empfangt, gebt ihnen ihre Morgengabe, wie festgesetzt, und es soll keine Sünde für euch liegen in irgend etwas, worüber ihr euch gegenseitig einigt nach der Festsetzung der Morgengabe“.

 

Heutige Ausführung: Selbst in der Türkei ist das Schlagen von Frauen Gang und Gäbe, wie eine kürzlich durchgeführte Umfrage belegt. Islamgelehrte erlauben das Schlagen von Frauen jedoch nur dann, wenn religiöse Regeln von der Frau verletzt wurden. Da die islamische Religion jedoch fast 100 % des täglichen Lebens einnimmt, sind religiöse Regeln im Alltag sehr schnell verletzt. Rechtliche Frauenbenachteiligung wird auch 1 : 1 in vielen islamischen Ländern praktisch umgesetzt, öffentlich gemacht am Tschador/Burka als sichtbares Zeichen der Macht des Mannes über die Frau. Polygamie ist noch heute erlaubt und ist im Grunde legalisierter Ehebruch. Der männliche Trieb scheint für den Gott des Islams so unantastbar zu sein, dass er ihn sogar zur „himmlischen Belohnung“ mutieren lässt, indem er seinen männlichen Gläubigen nach ihrem Hinscheiden sexuelles Ausleben mit 72 Jungfrauen verspricht, nachdem sie für ihn mit Gut und Blut gekämpft haben und gefallen sind.

 

Besonders erschreckend die himmlische Vorstellung ist für islamische Ehefrauen, welche auf Erden von ihren Ehemännern nicht gut behandelt wurden: Sie sind weiterhin mit diesem Mann im Jenseits zusammen. Die Besonderheiten des schiitischen Islams der Zeitehe als religiös verpackte Prostitution, die auch nur Minuten nach Zahlung der Morgengabe dauern kann und von deren Imamen noch heute durchgeführt wird, geben ein beredtes Zeugnis dieser „Geschäfte“ auf sexueller Basis. Mit Zahlung der Morgengabe kauft der Mann die Sexualität der Frau. Erinnert mich an die käufliche „Liebe“ in nichtislamischen Ländern, nur religiös legitimiert.

 

In vorzitierten Versen spricht der Gott des Islams über den Propheten die Männer an und benutzt das Aktivwort „Heiratet“. In Bezug auf Frauen wird das Passivwort „verheiratet“ benutzt. Durch diese unterschiedliche Sprachweise sind die Frauen bereits schlechter gestellt als die Männer. Wer verheiratet wird, hat nichts zu sagen. Eine Frau, die es von Kind auf an nicht gelernt hat, sich gegen die Anordnungen des Vaters zu wehren, wird wohl nicht in der Lage sein, einen Mann abzulehnen, der ihr als zukünftiger Ehemann vorgestellt wird. Sie sagt dann nichts und lässt die Ehe über sich ergehen, ein Leben lang, wie tröstlich, noch heute, da der Gruppenzwang in islamischen Gemeinschaften ungleich umfassender ist als hierzulande in einer Gesellschaft, die die selbst bestimmte Individualität als verbrieftes Menschenrecht anerkennt. In dieser Praxis bestimmt nicht nur der Vater über die Sexualität der Tochter, die er ja aus „Ehrgründen“ jungfräulich in der Ehe abzuliefern hat, sondern auch der Ehemann, der ja schließlich durch Zahlung der Morgengabe die Sexualität seiner zukünftigen jungfräulichen Frau „gekauft“ hat. Die Frau hat rechtlich so gut wie kein Mitspracherecht, da die Sexualität der Frau über ihren Kopf hinweg ab der ersten Regel fremdbestimmt ist und als Gradmesser der „Ehre“ der Familie angesehen wird.

 

Da hilft es dann auch nur wenig, dass der Gott des Islams auch göttliche Verse (Gutbehandeln von Frauen und dass Versöhnlichkeit unter- und zueinander besser sei) über den Umgang mit Frauen verkündet hat, wenn er in denselben Schriften die rechtliche Ungleichstellung dogmatisch zementiert hat, selbst wenn diese Zementierung eine Verbesserung der rechtlichen Ungleichstellung für die Frau zu Zeiten des Propheten dargestellt haben mag. Ich traue dem wahren Gott zu, die vollendete rechtliche Gleichstellung zwischen Mann und Frau anzuordnen, da der Islam ja die einzig wahre vollendete Siegelreligion sein will.

 

Aus diesen linguistischen Meisterleistungen solcher Verse des Gottes des Islams ist eben auch die Tradition der arrangierten Ehe, die eher einer Zwangsheirat gleichkommt und eine Legitimation zur ehelichen Dauervergewaltigung zur Folge haben kann, abzuleiten, wenn das „Nichtssagen“, also die ausdrückliche Nichtablehnung der von den Familien auserkorenen Braut beim entscheidenden „Mokkaausschank“ der Familien als Zustimmung zur Eheschließung mit einem Mann, den sie möglicherweise nie vorher gesehen hat, gewertet werden darf. Selbstverständlich kann sich im Laufe der Ehezeit über das Stockholm-Syndrom so etwas wie Liebe einstellen, andererseits kann so eine islamische Tradition auch im Ehrenmord ihr brutales Eheende finden oder aber in einer Dauerfrustration des Ehelebens auf beiden Seiten ihre Ausprägung erfahren. Von Freiheit kann in diesen Gesellschaften ja schon davon gesprochen werden, wenn der Frau mehrere Kandidaten vorgestellt werden, sie also die Ablehnung einiger Kandidaten auch verbal äußern darf. Für selbstständig denkende religiöse sowie für säkulare Muslime gelten diese Ausführungen selbstverständlich nicht.

 

Fatwa zu der Frage der Art und Weise, wie eine Frau geschlagen werden darf

Schläge ins Gesicht sind verboten

Von dem prominenten muslimischen Gelehrten, Rechtsgutachter und Verkünder des Islam, Muhammad al-Arifi
(Institut für Islamfragen, dh, 15.01.2010)

 

Frage: „In welcher Art und Weise darf oder muss eine Frau nach dem islamischen Gesetz gezüchtigt werden?“ [Scheich al-Arifi bezieht sich auf Sure 4,34: ‚Und jene [die Ehefrauen], von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, ermahnt sie, meidet sie ihm Ehebett und schlagt sie.’]

Antwort: „Ein Ehemann kann bisweilen seine Ehefrau mit Schlägen züchtigen, während sie ihn mit ihrem Weinen züchtigt. Und während er durch Anschreien das bekommt, wonach er verlangt, bekommt sie, was sie möchte, durch Weinen und Gefühle. Manchmal empfinden die Männer vielleicht das Weinen einer Frau härter als das Schlagen mit Schwertern.“

Die erste Stufe ist: ermahnt sie einmal, zweimal, dreimal usw. Falls das nichts bringt, meidet sie im Ehebett, d. h., dass der Ehemann nicht mehr mit seiner Ehefrau verkehren soll. Er ignoriert sie. Er achtet nicht auf ihre Worte, z. B., wenn er nach Hause kommt und isst. Wenn sie ihn fragt: ‘Wie geht’s dir?’, antwortet er nicht. Wenn sie ihn fragt: ‘Möchtest du einen Tee?’, antwortet er ihr nicht. Er meidet sie im Ehebett, bei Gesprächen, er verkehrt nicht mit ihr, er schläft in einem anderen Zimmer. Damit zeigt er ihr: ‘Ich bin sauer auf dich.’

 

Vielleicht sagt sie sich: ‘Allah sei Dank. Jetzt habe ich das ganze Bett für mich allein. Nun kann ich mich im Bett hin- und herdrehen, wie ich möchte’. Also, falls diese zwei Schritte mit ihr nicht helfen, was muss er [gemäß Sure 4,34] tun? Jetzt kommt der letzte Schritt: ‘und schlagt sie.’
… Schläge ins Gesicht sind verboten, selbst wenn es um ein Tier geht. Wenn z. B. ein Kamel oder ein Esel das Laufen verweigert, darfst du ihn nicht ins Gesicht schlagen. Wenn man ein Tier nicht ins Gesicht schlagen darf, wie verhält es sich dann mit einem Menschen? Leichtes Schlagen bedeutet, dass man nicht ins Gesicht schlagen darf. Einige muslimische Gelehrten raten, dass er [der Ehemann] sie [die Ehefrau] mit einem dünnen Zweig schlagen soll [arab. miswak: Teile dieses Zweiges werden auf der Arabischen Halbinsel noch heute zum Zähneputzen benutzt. Oft hat dieser Zweig einen Durchmesser zwischen 5 mm und 2 cm]. Ein Mann könnte z. B. zu seiner Frau sagen: ‘Das Kind ist neben den Ofen gefallen. Hol es weg davon’, oder ‘Das Kind spielt mit dem Strom [der Steckdose], hol es weg davon!’ Die Frau würde antworten: ‘Ich habe jetzt keine Zeit. ‘ Er entgegnet ihr: ‘Ich sage dir, hol es dort weg!’ Dann schlägt er sie mit einem dünnen Zweig [arab. miswak], nicht mit einer Wasserflasche, einem Teller oder einem Messer. Nein, das darf er nicht tun. Die muslimischen Gelehrten sagen, dass er sie mit einem dünnen Zweig schlagen soll. … Das zeigt, dass das Ziel nicht ist, ihr weh zu tun. Wenn du ein Tier schlägt, tust du das, damit es ihm weh tut, so dass es dir gehorcht. Du kannst ein Tier nicht ansprechen: ‘Oh, bitte Kamel, bitte Esel, bitte Schaf, ich möchte diesen Gefallen von Dir. ‘ Das Tier versteht das nicht. Es versteht nur durch Schläge. Ein Esel versteht nur durch Schläge. Aber die Frau, der Mann oder das Kind verstehen durch Gefühle. Du schlägst sie [deine Ehefrau] daher mit einem dünnen Zweig, leicht mit deiner Hand usw. Damit sagst du ihr: ‘Frau, ich kann es nicht mehr ertragen. Es reicht mir. Es ist genug!’ Also, so ist das Schlagen [der Ehefrauen] gemeint. Er schlägt sie leicht. Das leichte Schlagen bedeutet, dass er ihr Gesicht nicht verletzen darf. Er schlägt sie an Körperstellen, wo keine Spuren zurückbleiben, er schlägt sie nicht auf die Hand, sondern an Körperstellen, an denen kein Schaden entstehen kann, so dass sein Handeln nicht als Angriff auf sie betrachtet werden kann. Er [der Ehemann] darf sie [die Ehefrau] nicht wie ein Tier oder ein Kind schlagen, bei denen man überall hinschlägt. Leider schlagen viele Ehemänner ihre Frauen, wenn sie verärgert sind. Wenn er mit dem Schlagen anfängt, schlägt er so, als ob er eine Wand schlagen würde. Er schlägt vielleicht mit der linken und rechten Hand oder wird sie vielleicht sogar mit dem Fuß treten. Oh, mein Bruder, du prügelst dabei einen Menschen. Es ist Dir verboten [die Frau auf diese Weise zu schlagen].“

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=PJGjC1rsQXs

 

Rechtsgutachten zu Fragen der Polygamie

Rechtsgutachten-Nr.: 19556, erschienen am 14.07.2004 – (Institut für Islamfragen, dh, 23.02.2009)
Von dem Rechtsgutachtergremium Ägyptens

 

Frage: „Warum erlaubt Allah einem Mann mehr als eine Frau zu heiraten, während er einer Frau nur einen Mann erlaubt?“
Antwort: „.. [eine] ähnliche Frage wurde bezüglich des Paradieses gestellt: Warum hat der Mann dort viele Jungfrauen, während die Frau nur einen Mann haben darf? Obwohl man glaubt, dass das Gesetz im jenseitigen Leben anders als im diesseitigen Leben ist, ist es gewiss, dass der Zweck der Belohnung im Paradies darin besteht, den Rechtschaffenen alles zu geben, was sie begehren, vor allem, was sie im diesseitigen Leben nicht bekommen haben. Der Genuss [den die Einwohner des Paradieses bekommen] wird von Allah nach dessen Willen gestaltet. Während Allah die Jungfrauen als Genuss für die Männer gibt, schafft er für Frauen etwas anderes [als Geschlechtsverkehr] zum Genuss, weil die Aufgabe der Frau im diesseitigen Leben die Schwangerschaft ist, was im Paradies nicht nötig ist. Allah wird der Frau im Paradies so viel Zufriedenheit geben, dass sie nicht eifersüchtig auf die Jungfrauen ihres Ehemannes wird.

 

Selbst die Jungfrauen sind so von Allah geschaffen, dass sie keinen anderen Mann [einen anderen als ihren einzigen, gemeinsamen Ehemann] begehren: ‘Und bei ihnen werden [Keusche] sein, die züchtig blicken, Gefährtinnen gleichen Alters’ (Sure 38,52).“

Quelle: http://www.aleman.com/Ask/ask3.asp?id=19556&hide1=2&Next=&select1=*&select2=*&rad1=&dbegin=&mbegin=&ybegin=&dend=&mend=&yend=&rad2=MOF&idser=&wordser=%C7%E1%CD%E6%D1

 

Fatwa zu der Frage, wie viel Gewicht das Zeugnis einer Frau im Islam hat

 

Erscheinungsnummer und Datum: 19723, erschienen am 18.07.2004
Vom Rechtsgutachtergremium Ägyptens
(Institut für Islamfragen, dh, 30.01.2009)

 

Frage: „Einige behaupten, der Islam diskriminiere die Frau, indem er ihr Zeugnis nur halb so viel gelten lasse wie das Zeugniss eines Mannes. Was lehrt der Islam?“
Antwort: „Allah sagt: ‘Und laßt es zwei Zeugen unter euren Männern bezeugen, und wenn es keine zwei Männer gibt, dann einen Mann und zwei Frauen von denen, die euch als Zeugen geeignet erscheinen, damit, wenn sich eine der beiden irrt, die andere sich von beiden erinnert.’ (Sure 2, 282). Keine Religion oder ein von Menschen entworfenes Gesetz verleiht Männern und Frauen dieselben Rechte, weil diese unterschiedlich geschaffen sind. Diese Sure nennt den Grund des Unterschieds in der Berechnung des weiblichen und männlichen Zeugnisses; und zwar ist die Frau vergesslicher als der Mann … Die Wissenschaft hat diese Tatsache bewiesen. Dr. Sayed aj-Jamili hat dazu … veröffentlicht. Die Hysterie sucht Frauen viel häufiger heim als Männer. Diese Psychose verursacht abrupte Stimmungschwankungen und Reizbarkeit. Dies kann sogar zu Schizophrenie führen. Obwohl Männer auch von einer Psychose betreffen werden können, sind Frauen viel häufiger davon betroffen … Die [muslimischen] Schriftgelehrten haben die Regeln für das Zeugnis von Frauen folgendermaßen aufgeschlüsselt: 1. In [juristischen] Fällen, die sich lediglich auf Frauen beziehen, z. B. Fragen zu Geburt und Jungfräulichkeit, reicht das Zeugnis einer Frau. Hier ist das Zeugnis eines Mannes nicht nötig. Einige [muslimische Schriftgelehrte] meinen, in diesen Fällen reicht das Zeugnis einer Frau, während andere darauf beharrten, dass das Zeugnis zweier Frauen notwendig sei. Andere [muslimische Schriftgelehrte] meinen, das Zeugnis von vier Frauen sei Pflicht. 2. In [juristischen] Fällen, die sich auf Familienangelegenheiten beziehen, ist die Mehrheit [der muslimischen Schriftgelehrten] der Meinung, dass das Zeugnis einer Frau ungültig ist. Es ist notwendig, dass mindestens zwei Männer Zeugnis ablegen müssen. ‘O ihr, die ihr glaubt! Testamentseröffnung bei euch: [bei] zwei Redlichen unter euch, oder zwei anderen, die nicht zu euch gehören, wenn ihr gerade im Land herumreist und euch das Unglück des Todes trifft.’ (Sure 5, 106). 3. In finanziellen Angelegenheiten darf eine Frau mit Männern Zeugnis ablegen, wie in der schon erwähnten Sure (Sure 2, 282) beschrieben wird. 4. Bei Strafsachen und in Fällen, in denen ein Hinrichtungsurteil ausgesprochen werden kann, ist das Zeugnis einer Frau ungültig. Das ist Konsens unter muslimischen Schriftgelehrten.“

Quelle: http://www.aleman.com/ask/ask3..asp?id=19723&hide1=2&Next=160&select1=*&select2=*&rad1=&dbegin=&mbegin=&ybegin=&dend=&mend=&yend=&rad2=MOF&idser=&wordser=%C8%E6%E1

 

Fatwa über das Scheidungsrecht von Frauen im Islam

 

Muslimische Gelehrte sind sich einig: Das Scheidungsrecht liegt allein beim Mann
Ägypten (Institut für Islamfragen, dh, 19.09.2005)
Von Dr. Muhammad Abdul-Gani Schama, Dozent an der Al-Azhar Universität, Kairo

 

Frage: Eine geschiedene Frau möchte nach den schrecklichen Erfahrungen ihrer letzten Ehe wissen, ob sie sich nach erneuter Heirat für den Fall eines erneuten schlechten Verlaufs der Ehe von dem neuen Mann scheiden lassen dürfe.
Antwort: „Das islamische Gesetz verlieh lediglich dem Ehemann das Scheidungsrecht, weil dieser für die Finanzierung seiner Familie zuständig ist … . Die Gerechtigkeit verlangt, dass das Scheidungsrecht allein dem Ehemann zusteht. Er muss seiner Ehefrau Mu’akhar (eine Geldsumme als Entschädigung nach der Scheidung) auszahlen. Deshalb macht er sich viele Gedanken, ob er seine Frau verstoßen soll oder nicht. Wenn die Frau jedoch das Scheidungsrecht hätte, würde sie dieses missbrauchen, weil sie ihrem Ehemann kein Mu’akhar zahlen muss. Es muss auch bedacht werden, dass die Frau, egal wie kultiviert oder weise sie sein mag, ein Wesen bleibt, das oft von seinen Emotionen und nicht von seiner Rationalität beherrscht wird. Die Frau besitzt nicht so viel Geduld und Weisheit wie ein Mann. Infolge dessen würde sie beim Verfügen über das Scheidungsrecht dieses missbrauchen. Es ist bedauerlich, dass einige Männer sich wie Frauen von ihrer Umgebung beeinflussen lassen. So werden diese schnell zornig und benutzen das Scheidungsrecht unüberlegt.“

 

Dr. Muhammad Abdul-Gani Schama betont, dass die Anzahl der Männer, die das Scheidungsrecht missbrauchten, eine kleine Minderheit sei. Bei den Frauen jedoch, die dieses Recht missbrauchen würden, falls sie darüber verfügen könnten, sei dies die überwiegende Mehrheit unter den Frauen. Deshalb seien die muslimische Gelehrten sich einig, dass das Scheidungsrecht Männersache sei. {Quelle: http://www.alkhaleej.ae/articles/show_article.cfm }

 

2. Teil: Kleiderordnung für Frauen (Burka/Tschador/Kopftuch)

 

Um die Frauenunterdrückung auch öffentlich zu machen, bedienen sich die Männer des politischen Islams des äußeren Zeichens des Kopftuchs oder der Burka/Tschadors. Sie lassen also ihre Frauen die Provozierungsarbeit in Europa leisten. Eine religiöse Begründung für die Verschleierung von Frauen findet sich im Koran nicht. Die Verschleierung soll nur die Frau vor den sexuellen Begierden des Mannes schützen. Zur Ehre Gottes zum Beispiel braucht diese Verschleierung nicht getragen zu werden. Somit ist die Verschleierung nicht im Entferntesten ein religiöses Zeichen und kann auch nicht als Bestandteil der Religionsfreiheit gesehen werden.

 

Entsprechungen im Islam: Der islamische Gott befiehlt seinen gläubigen Frauen die Verschleierung, damit die Männer ihren Trieb erst gar nicht hinterfragen müssen. Dabei haben sie sogar die Blicke zu Boden zu senken, nur damit die Männer nicht gereizt werden. Nicht umsonst gibt es Tschadore/Burkas mit Sehschlitzgittern, damit selbst die weiblichen Augen nicht mehr erkennbar sind.

 

Beispielbelegverse:
= S. 24 V. 32: „Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihre Tücher über ihre Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen als vor ihren Gatten, oder ihren Vätern, oder den Vätern ihrer Gatten, oder ihren Brüdern, oder den Söhnen ihrer Brüder, oder den Söhnen ihrer Schwestern, oder ihren Frauen, oder denen , die ihre Rechte besitzt, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb haben, und den Kindern, die von der Blöße der Frauen nichts wissen“.

= S. 33 V. 60: „O Prophet. Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen. Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden“.

 

Heutige Ausführung: Zunehmend sichtbar in Europa und Deutschland selbst im Kindergarten und Schulen als Test, inwieweit der Islam hier Fuß fassen kann. Selbst kleine Mädchen werden immer mehr in dieser Weise konditioniert, weil unsere Politiker dieses zulassen und die Frauen und Mädchen damit allein lassen. Die Frauen, die ihr Kopftuch meinen freiwillig zu tragen, haben ihre Unterdrückung bereits verinnerlicht und wenn dies nicht geschehen ist, dann verraten sie zumindest die Interessen der muslimischen Frauen in den streng islamischen Ländern, die eine Zwangsverschleierung hinzunehmen haben, um keine Repressalien von Männern erleiden zu müssen, denn wenn das entgegen der koranischen Aussage als religiöse Maßnahme angesehen wird, darf der Mann seine Frau zur Verschleierung zwingen. Auch hier wieder das Unterwerfungsprinzip der Männer- und der Ummahherrschaft, welches insbesondere die Frau trifft.

 

Das Kopftuch bzw. die Verschleierung geben andererseits den muslimischen Frauen, die in ihrem System Menschen zweiter Klasse sind und dies leider verinnerlicht haben, immerhin noch den Stolz, sich selbst als höherwertig gegenüber den Menschen anderen Glaubens oder des Nichtglaubens zu sehen und zu fühlen. Das „Blicksenken“ gegenüber den muslimischen Männern ist zudem noch eine Geste der Unterwerfung. Da der Gruppendruck in den islamischen Gemeinden ungleich größer ist als in denen der europäischen Gesellschaft, werden sich wohl immer mehr Mädchen für das Kopftuchtragen entscheiden „müssen“, welches nach außen hin als „freie“ Entscheidung für das Kopftuch verkauft wird. Bei diesem aufgebauten intensiven Gruppenzwang als Folge eines übersteigerten Ehrdenkens innerhalb der muslimischen Gemeinschaft bleibt von individuell freier Kopftuchentscheidung wohl kaum noch Raum.

 

Im Übrigen ist auch die Sure 24 Vers 61 zu beachten, der Folgendes aussagt: „Was nun die älteren Frauen betrifft, die nicht mehr auf Heirat hoffen können, so trifft sie kein Vorwurf, wenn sie ihre Tücher ablegen, ohne ihre Zierde zur Schau zu stellen. Dass sie sich dessen enthalten ist besser für sie. Und der Gott des Islams ist allhörend und allwissend.“ Selbst dieser Vers ist unter dem Kontext der Triebhaftigkeit der Männer zu verstehen. Wer allerdings sein Leben lang einen Schleier/Kopftuch tragen muss, ist nicht mehr in der Lage, im Alter anders zu handeln.

 

Fatwa über die Frage, ob ein Muslim seine Frau zur Verschleierung zwingen darf

 

Erschienen am 22.12.1979 – (Institut für Islamfragen, dh, 28.08.2008)
Vom Rechtsgutachtergremium Ägyptens/Scheich Jad al-Haq Ali Jad al-Haq [u. a. ein ehemaliger Mufti [Rechtsgutachter] des Staates Ägypten]

 

Frage: „Darf ein muslimischer Mann seiner Frau vorschreiben, den Schleier zu tragen?“
Antwort: „Allah sagt: ‘Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen – bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen.’ (Sure 24,31) … In einem anderen Koranvers sagt Allah: ‘O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen.’“ (Sure 33,59). Aischa [eine der Frauen Muhammads] sagte: ‘Asma’, die Tochter von Abu Bakr, besuchte Allahs Propheten. Sie hatte dünne Kleidung an. Allahs Prophet wandte sich ab von ihr und sagte zu ihr: Oh Asma’, wenn die Frau ihre Periode bekommt, darf nichts mehr von ihr zu sehen sein außer diesen [Körperteilen]; er zeigte auf sein Hände und sein Gesicht’ … Anhand solcher Lehren ist klar, dass Frauen sich verschleiern müssen. Die meisten Gelehrten des Islam sind sich darüber einig, dass Frauen ihren ganzen Körper außer den Händen und dem Gesicht verschleiern müssen … Die Mehrheit [der islamischen Rechtsschulen] betrachtet eine Frau, die sich nicht verschleiert, als Sünderin … Sowohl der Ehemann als auch der Vater, Bruder oder der Sohn einer Frau haben das Recht, ihre Angehörige zur Verrichtung der göttlich angeordneten Pflichten zu zwingen, sei es die Anbetung Gottes, gute Werke oder ihre Bekleidung.

 

Diese Lehre ist in Allahs Aussage begründet: ‘Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben.’ (Sure 4,34). Allah sagt ebenfalls: ‘Doch die Männer stehen eine Stufe über ihnen [den Frauen].’ (Sure 2,228). Außerdem sagt Allah: ‘Und fordere die deinen zum Gebet auf und sei [selbst] darin ausdauernd’ [Sure 20,132] … Der Ehemann hat die Pflicht, seine Frau zur Verschleierung zu zwingen. Er muss dies tun, ansonsten gilt er genau wie sie als Sünder… Falls seine Ehefrau nicht auf ihn angemessen reagiert, muss er sie in der Abfolge, wie im Koran vorgeschrieben, züchtigen: ‘Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!’ (Sure 4,34) …. Falls die Ehefrau ihren Ehemann bezüglich der Pflichten [des Islam] nicht gehorcht, muss er sie züchtigen, indem er sie erstmals ermahnt. Die zweite Stufe [der Züchtigung] ist, die Ehefrau im Ehebett zu meiden. Dies heißt, dass er nicht mehr mit ihr in einem Bett schläft. Danach [die dritte Stufe der Züchtigung] schlägt er sie, ohne Spuren an ihrem Körper zu hinterlassen.“
Quelle: http://www.daralifta.org/ViewFatwa.aspx?ID=316&text=%D8%A7%D9%84%D8%AD%D9%83%D9%85

 

Legitimation der rechtlicher Ungleichstellung der Frau selbst in religiösen Belangen

(dagegen ist selbst das verweigerte Frauenpriestertum im katholischen Bereich schon fast zu vernachlässigen, zumal eine weibliche Imamin nicht vor Männern vortragen darf.)

 

Generelle selbst religiöse Ungleichstellung von Frauen sowohl im Diesseits als auch im Jenseits ist im Islam vorgegeben mit dem Ergebnis, dass die Mehrzahl der Frauen in der Hölle landet und landen wird. Religiös-patriarchalische Gesellschaften scheinen die männliche Vormachtstellung auch auf himmlische Gefilde ausdehnen zu können.

Entsprechungen im Islam: Frauen werden im Kontext mit der Herbeiführung der Ungültigkeit des männlichen Gebets in einem Atemzug mit Tieren genannt, wenn sie die Gebetsrichtung eines betenden männlichen Muslims Richtung Mekka durchschreiten. Die Frauen kommen nach Aussagen des Propheten häufiger in die Hölle aufgrund ihrer Regelzeit, in der sie – weil unrein – Gebet und rituelle Handlungen nicht vornehmen dürfen und somit „mengenmäßig“ bis zu ihrem irdischen Tod nicht so viele religiöse Rituale und Gebete verrichten können wie die Männer und somit gegenüber ihnen einen entscheidenden Nachteil haben. Der Erwerb von Frauen kommt einem Rechtsgeschäft aus dem Sachenrecht gleich. Die Zeugenaussage einer Frau ist nur halb so viel wert wie die eines Mannes, ihr Erbteil ist nur die Hälfte dessen eines Mannes, erleichterte Scheidungsmöglichkeiten von Männern, usw..

 

Selbstverständlich bestehen im Koran auch göttliche Verse, die den besten Umgang mit Frauen anordnen und beschreiben und auch von den meisten Muslimen gelebt werden, im wahrsten Sinne der Worte „Gott sei Dank“. Leider reißen diese religiös-positiven Verse die Frauen nicht aus den rechtlich- und auch religiösen Ungleichstellungen heraus, da sich der Islam ja die endgültige Siegelreligion sieht.

 

= Vers S. 4 V. 21: „Und wenn ihr eine Frau gegen eine andere tauschen möchtet und habt der einen bereits einen Schatz gegeben, so nehmt nichts davon zurück. ….“
= Vers S. 2 V. 282: „Und ruft zwei unter euren Männern zu Zeugen auf; und wenn zwei Männer nicht verfügbar sind, dann einen Mann und zwei Frauen, die euch als Zeugen passend erscheinen, so dass, wenn eine der beiden irren sollte, die andere ihrem Gedächtnis zu Hilfe kommen kann.“
= S. 4 V. 12:  „Der Gott des Islam verordnet euch in Bezug auf eure Kinder: ein Knabe hat so viel Anteil als wie zwei Mädchen“.
= S. 4 V. 177: „dann sollen die männlichen Erben den Anteil von zwei weiblichen erhalten“.

 

Ensprechende Hadithen des Propheten:
Ein Hadith von Aisha, einer der Frauen Mohammeds berichtet im Band 1, Buch 9 Nr. 490 der o. a. Sammlung:

 

= „Mir wurden die Dinge genannt, welche die Gebete ungültig machen. Sie sagten: “Das Gebet wird wertlos durch einen Hund, einen Esel und eine Frau (wenn sie vor den betenden Menschen vorbeigehen).“ Ich sagte: „Ihr habt uns (Die Frauen) zu Hunden gemacht. Ich sah den Propheten beten, während ich in meinem Bett lag zwischen ihm und der Qibla (Gebetsausrichtung nach Mekka). Sooft ich etwas brauchte, schlich ich mich davon, weil ich ihm nicht ins Gesicht sehen wollte“.
= „Abdullah bin Umar berichtet im Band 4, Buch 52, Nr. 110: „Ich hörte den Propheten sagen: „Eine böse Vorbedeutung ist in drei Dingen: im Pferd, in der Frau und im Haus“.
= „Mohammed ging auf dem Weg zu beten an Frauen vorbei und sagte: „O ihr Frauen! Gebt Almosen, denn ich habe gesehen, dass die Mehrzahl der im Höllenfeuer Weilenden ihr seid (die Frauen).“ Sie fragten ihn, warum das so sei. Er antwortete:“ Ihr flucht oft und seid euren Männern undankbar. Ich habe nie jemanden angetroffen, der so mangelhaft in seiner Intelligenz und seiner Religionsausübung ist wie ihr. Ein besonnener und vernünftiger Mann könnte durch einige von euch irregeleitet werden.“ Die Frauen fragten:“ Was fehlt in unserer Intelligenz und unserer Religionsausübung?“ Er sagte: „Ist nicht das Zeugnis von zwei Frauen dem eines Mannes gleich?“ Sie stimmten ihm zu. Er sagte: „Das ist der Mangel in ihrer Intelligenz. Ist es nicht so, dass eine Frau während ihrer monatlichen Blutung weder beten noch fasten kann?“ Die Frauen stimmten zu. Er sagte: “Das ist der Mangel in ihrer Religionsausübung“ (Band 1, Buch 6 Nr. 301, berichtet von Abu Said Al-Khudri).

 

Heutige Ausführungen:  Aus vorzitierten Hadithen des Propheten wird wohl noch heute abgeleitet, dass Frauen und Männer in der Moschee nicht zusammen beten dürfen, da die Frauen die Männer vom Gebet ablenken könnten und damit das „männliche“ Gebet ungültig sein würde. Es ist nicht bekannt, ob das Gebet einer Muslima ungültig wird, wenn ein Mann analog die Gebetsrichtung Frau – Mekka durchschreitet. Frauen dürfen in Moscheen eher in Nebenräumen beten. Die Haupträume sind wohl den Männern vorbehalten.

 

Rechtliche Tauschgeschäfte und Geldgeschenke für Frauen noch in diesen Tagen sind in islamischen Ländern (aber auch in anderen Kulturen) durchaus Praxis (Morgengabe, Tausch von Tiere gegen Frauen, Frauenkauf mittels Begleichung des Brautpreises). Auch die Zeugenaussagenpraxis ist in einigen islamischen Gottes-Gesetz-Scharia-Ländern noch heute durchzuführen. Ich denke, dass auch die erbrechtliche Regelung in einigen islamischen Ländern korangemäß durchgeführt wird. Das koranisch-islamische Scheidungs- und Unterhaltsrecht (dreimaliges „Ich verstoße Dich“ und anschließende 3-monatige Unterhaltszahlung), welches Männern eine leichte Scheidung ermöglicht im Gegensatz zu Frauen, wird noch heute praktiziert. Rechtliche Frauenbenachteiligung ist fester Bestandteil des islamischen Rechts, der Gottes-Gesetz-Scharia, die sich aus den Vorschriften des Korans, aus den Aussprüchen des Propheten, den Hadithen, und aus der gelebten „Vorbildbiographie“ des Propheten speist und somit noch heute geltendes Recht in vielen islamischen Ländern ist insbesondere in Bezug auf Frauen.

 

Fatwa zu der Frage, ob das Beten ungültig wird, wenn ein Hase vor einem Betenden vorbei läuft
Es ist beim Beten darauf zu achten, dass möglichst niemand vor dem Betenden vorbei geht

 

Von dem ehemaligen höchsten Rechtsgutachter Saudi-Arabiens, Scheich Abdul-Aziz Ibn Baz
(Institut für Islamfragen, dh, 24.07.2008)

 

Frage: „Wird das Beten ungültig, wenn ein Hase vor einem Betenden vorüber läuft?“
Antwort: „Wenn ein Hase, eine Ziege oder ein anderes Tier sich vor einem Betenden bewegen, bleibt das Gebet gültig. Die [muslimischen] Rechtsgelehrten sind sich darüber einig, dass nur drei Wesen das Gebet ungültig machen: Eine erwachsene Frau, [von allem] ein schwarzer Hund und ein Esel.“

= „Allahs Prophet, Muhammad, hat gesagt: ‘Das Beten eines Muslim wird ungültig, wenn nah vor ihm eine Frau, ein Esel oder ein schwarzer Hund vorbei gehen.’ Man fragte Allahs Propheten: ‚Warum ausgerechnet ein schwarzer Hund; warum nicht ein brauner oder rötlicher?’ Allahs Prophet antwortete: ‘Der schwarze Hund ist ein Teufel’“ [Kommentar: Diese Aussage Muhammad gilt als Überlieferung von höchster Glaubwürdigkeit, z. B. Sahih Muslim Nr. 789 und 790].

=„Die richtige Meinung der [muslimischen] Schriftgelehrten besagt, dass nur eine Frau, ein Esel oder ein schwarzer Hund das Beten ungültig machen. Die übrigen Tiere, z. B. ein Hund, der nicht schwarz ist, ein anderes Tier wie eine Ziege, ein Hase, eine Katze, etc., machen das Gebet eines Muslims nicht ungültig. Es ist jedoch anzustreben, dass diese [anderen] Tiere ebenfalls nicht zu nah vor einem Betenden vorüber laufen dürfen.“

= „Wenn eines dieser [anderen] Tiere nah vor einem Betenden vorüber laufen, wird der Verdienst für das Gebet (arab. hasanat) [das der Gläubige durch die Erfüllung seines Pflichtgebetes bei Gott erwirbt] weniger, jedoch bleibt das Gebet gültig.“
= „Wenn ein Mann nah vor einem Betenden vorüber geht, bleibt das Gebet gültig. Jedoch wird der Verdienst [für das Gebet] weniger. Deshalb soll niemand vor einem Betenden vorüber gehen.“    Quelle: http://www.binbaz.org.sa/mat/14345

 

Kommentar: In einem anderen Rechtsgutachten wurde Scheich Ibn Baz nach dem scheinbaren Widerspruch zwischen der o. g. Aussage Muhammads und einer Aussage Aischas gefragt. Aischa überliefert, dass Muhammad sein Gebet sprach, während sie dicht vor ihm lag [dies ist ebenfalls eine Überlieferung der höchsten Kategorie an Glaubwürdigkeit). Ibn Baz antwortete: „Es besteht kein Widerspruch zwischen den beiden Überlieferungen. Dass sie [Aischa] sich liegend vor ihm [dem betenden Muhammad] befand, kann nicht als Vorübergehen gewertet werden.“
Quelle: http://www.binbaz.org.sa/mat/4472

 

Fatwa über das Beten von Frauen in der Moschee

 

Fatwa Nr. 69 vom 02.01.1977 – (Institut für Islamfragen, dh, 25.08.2008)
Von dem Rechtsgutachtergremium Ägyptens und Scheich Muhammad Khater Muhammad al-Scheich

 

Frage: „Ich bin verheiratet. Meine Frau möchte 5 Mal am Tag in der Moschee beten. Ich verlangte aber von ihr, zu Hause zu beten. Sie beharrt jedoch darauf, in der Moschee beten zu dürfen, selbst wenn dies gegen meinen Willen geschehen würde. Wie ist das islamisch zu beurteilen?“
Antwort: „Die Schriftgelehrten der hanafitischen Rechtsschule sind der Überzeugung, dass Frauen zu Hause beten müssen, inklusive des Freitagsgebets [des für Männer unbedingt in der Moschee zu verrichtenden Gebets]. Der Konsens [der islamischen Gelehrten] erkennt keine Pflicht für Frauen zur Verrichtung des Freitagsgebets in einer Moschee … Die malikitische Rechtsschule ist der Meinung, dass eine Frau, die auf Grund ihres Alters nicht mehr anziehend für Männer wirkt, das gemeinsame Gebet in einer Moschee verrichten darf. Ist sie aber noch jung und für Männer – in der Öffentlichkeit oder in der Moschee – anziehend, muss sie das Gebet zu Hause verrichten … Bezüglich der o. g. Frage sagen wir, dass die betroffene Frau ihrem Mann gehorchen muss, weil dies [der Gehorsam gegenüber dem Ehemann] eine verpflichtende Lehre [des Islam] ist, zumal ihr Mann ihr das Beten zu Hause erlaubt. Sie darf nur zur Moschee gehen, wenn ihr Ehemann dies erlaubt … In der Überlieferung von Imam Ahmad heißt es [d.h., Muhammad sagte]: ‘Die besten Moscheen für Frauen sind ihre Wohnungen.’“
Quelle: http://www.daralifta.org/ViewFatwa.aspx?ID=69&text=%D8%A7%D9%84%D8%AD%D9%83%D9%85

 

Kommentar: Die Frage nach der Erlaubnis zum Gebet in der Moschee ist von Bedeutung, weil nach Schariarecht die Ehefrau ihrem Ehemann Gehorsam schuldet, insbesondere, wenn es um die Frage geht, ob und zu welchem Zweck sie das Haus verlassen darf. Zudem sehen die meisten Rechtsgelehrten es nicht als notwendig oder in moralischer Hinsicht als verwerflich, ja einige sogar als verboten an, dass Frauen in der Moschee beten. Die Frage lautet also, ob das Gebot des Gehorsams gegen den Ehemann oder das Recht der Ehefrau auf Ausübung ihres Glaubens in der Moschee höher steht.

 

Fazit: Wenn eine Religion seinen Frauen so wenige Rechte einräumt, so viele diskriminierende Regeln aufbürdet, ihr auch noch die Hölle vor Augen hält, weil ihr aufgrund ihrer „Unreinheit“ Betzeiten verloren geht und sie es sogar schafft, durch ihre Anwesenheit das Gebet eines betenden männlichen Muslims zu verderben, dann ist die Frau minderwertig. Sie hat dann nur noch die Möglichkeit, sich selbst zu erheben, wenn sie innerhalb der islamischen Gemienschaft so funktioniert, wie die Männer es von ihr erwarten und sie haben dann die Möglichkeit, aus ihrer untergeordneten Situation heraus noch auf die Christen, Juden und Ungläubigen herab zu sehen.

 

Denn die sind im Islam ja noch schlechter angesehen.

 

One Response to “Wundert es uns wirklich noch”

  1. Jacqueline Says:

    Ich habe einene Freund der kommt aus dem Islam, mein Vater verbietet mir mit ihm zusammen zusein. Ist das wirklich so das auch schon jugendliche so behandelt werden?
    Er meint das wenn ich mich mit solchen leuten einlasse, dann verfürt der mich nach Afganistan. Ich bin nicht einer meinung mit Papa, weil nicht alle glauben an Allah.
    Ich wohne übrigens in Norwegen und bin 14 jahre alt. Und mit 14 sollte man doch selber endscheiden mit wem man zusammen ist – oder?
    Du hast diesen Text sehr gut geschrieben. Ich hoffe das du auf meine Fragen ein bisschen Antworten kannst…


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