kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

12 Stunden um die Todesstrafe für Homosexuelle in Uganda zu stoppen 12. Mai 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 09:07

In 12 Stunden könnte das ugandische Parlament über ein brutales neues Gesetz abstimmen,

 das Homosexualität mit dem Tod bestraft.

Tausenden von Ugandern könnte die Hinrichtung drohen — einfach nur, weil sie homosexuell sind.

 

Wir haben schon einmal dabei geholfen, dieses Gesetz zu verhindern, und wir können es wieder tun. Nach einem massiven globalen Aufschrei im vergangenen Jahr hat der ugandische Präsident Museveni den Gesetzesfortschritt blockiert. Doch aufgrund der zunehmenden politischen Unruhen in Uganda hoffen religiöse Extremisten im Parlament, dass das Durcheinander und die Gewalt auf den Straßen die internationale Gemeinschaft von einem zweiten Versuch, dieses hasserfüllte Gesetz zu verabschieden, ablenken werden. Wir können ihnen zeigen, dass die Welt immer noch zuschaut. Wenn wir die Abstimmung noch 12 Stunden lang, bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode, verhindern können, dann wird der Gesetzesentwurf für immer verfallen.

Wir haben keine Zeit zu verlieren. Fast eine halbe Million Menschen haben sich bereits an der Telefonaktion beteiligt — lassen Sie uns in den nächsten 12 Stunden 1 Million Stimmen gegen das ugandische Gesetz zur Todesstrafe für Homosexuelle sammeln — klicken Sie hier, um mitzumachen und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen: http://www.avaaz.org/de/uganda_stop_homophobia_petition/?vl

 

In Uganda homosexuell zu sein ist jetzt schon gefährlich und furchterregend. Homosexuelle werden regelmäßig belästigt und zusammengeschlagen, und vor wenigen Monaten ist der Homosexuellenaktivist David Kato (oben abgebildet), in seinem eigenen Haus brutal ermordet worden. Nun werden lesbische, schwule, bi-und transsexuelle Ugander von diesem drakonischen Gesetz bedroht, welches Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen mit lebenslanger Haft bestraft und ausserdem die Todesstrafe für „Serientäter“ vorschreibt. Selbst Nichtregierungsorganisationen, die sich gegen die Verbreitung von HIV einsetzen, können unter diesem hasserfüllten Gesetz wegen „Förderung von Homosexualität“ inhaftiert werden.

 

Im Moment herrschen in Uganda politische Unruhen — nach dem Frühling in der arabischen Welt gehen die Menschen landesweit auf die Straßen, um gegen die hohen Lebensmittel- und Benzinpreise zu protestieren. Präsident Museveni hat darauf reagiert, indem er gewaltsam gegen diesen Widerstand vorgegangen ist. Diese Unruhen bieten religiösen Extremisten im Parlament eine ideale Gelegenheit, das zurückgestellte Anti-Homosexuellen-Gesetz wieder hervorzuholen, und das nur wenige Tage bevor die Legislaturperiode zum Ende kommt und alle Gesetzesvorschläge gestrichen werden.

 

Präsident Museveni ist letztes Jahr von diesem Gesetz abgerückt, nachdem internationale Druckausübung die Hilfsmittel und die Unterstützung für Uganda bedrohte. Mit gewaltsamen Protesten, die die Straßen in ihrem Bann halten, ist die Regierung nun anfälliger denn je. Lassen Sie uns eine millionenstarke Petition ins Leben rufen, um das Gesetz zur Todesstrafe für Homosexuelle noch einmal aufzuhalten und Menschenleben zu retten. Wir haben nur 12 Stunden — unterzeichnen Sie die untenstehende Petition und erzählen Sie Freunden und Familie davon:

http://www.avaaz.org/de/uganda_stop_homophobia_petition/?vl

 

In diesem Jahr haben wir bereits unsere Solidarität mit der ugandischen Gleichberechtigungsbewegung bekundet, um zu zeigen, dass jedes Menschenleben, unabhängig von Glaube, Nationalität oder sexueller Orientierung, gleich viel wert ist. Unsere internationale Petition gegen einen Gesetzesvorschlag, der die Todesstrafe für Homosexuelle vorschreibt, wurde dem Parlament überreicht — dies hat in den Nachrichten weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt und genug Druck ausgeübt, um das Gesetz monatelang zu blockieren. Als eine Boulevardzeitung vor kurzem 100 Namen, Photos und Adressen von verdächtigten Homosexuellen veröffentlicht hat, waren diejenigen, die als homosexuell identifiziert wurden, in Gefahr. Avaaz hat daraufhin einen Gerichtsprozess gegen die Zeitung unterstützt und gewonnen! Zusammen sind wir immer wieder für die Homosexuellen in Uganda eingetreten — nun brauchen sie uns mehr denn je.

 

Hoffnungsvoll und entschlossen,

Emma, Iain, Alice, Morgan, Brianna und der Rest des Avaaz Teams

Quellen:

Afrikas Homosexuelle im Visier
http://www.nachhaltigkeit.org/201105056606/mensch-gesellschaft/hintergrund/afrikas-homosexuelle-im-visier

Homosexueller Aktivist in Uganda ermordet
http://www.sueddeutsche.de/politik/politik-kompakt-homosexueller-aktivist-in-uganda-ermordet-1.1051883

Zeitung in Uganda outet Schwule
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,726573,00.html


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