kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Sterbeurkunde und Beisetzungserlaubnis des koptischen Wächters 10. Mai 2011

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 22:38

Salah Aziz Salib, der Wächter der Kirche der Heiligen Jungfrau Maria in der Luxor-Straße wurde die Kehle durchgeschnitten

 

Anhand der Sterbeurkunde und Beisetzungserlaubnis kann man lesen, wie Salah gestorben ist, dessen Leiche verbrannt in der Kirche aufgefunden wurde. Der Gerichtsmediziner bescheinigt, dass er durch mehrere Stiche am Hals gestorben ist. Gemäß dem Zeugnis des anderen Wächters Malak, dem es die Flucht gelang, wollten die bärtigen Moslems, welche die Kirche stürmten, Salah dazu zwingen, das islamische Bekenntnis auszusprechen. Weil Salah dies ablehnte und ihnen sagte, dass er Christ ist, schnitten sie ihm die Kehle durch. Das hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun!

 

Ein Kommentar von Herrn Kemmer

 

„Salah Aziz Salib war der Wächter der Kirche des Heiligen Mina in Imbaba. Als die vielen Moslems (unter anderem Salafisten laut Berichte der Augenzeugen) die Kirche stürmten, stellten sie ihm ein Ultimatum: entweder das islamische Bekenntnis aussprechen oder der Tod durch einen Schuss“.

 

Da ist es wieder. Konvertiere oder stirb. Eine wahrlich islamisch-göttliche Mission ganz im Sinne des Propheten. Elendig, erbärmlich und Menschen verachtend. Ich habe so manche Heiligenlegende gelesen, in denen die Märtyrer vor Jahrhunderten auch vor der Wahl standen: „Schwöre ab von Christus oder Verlass Deinen Glauben oder Du wirst sterben.“.

 

Als ich dies vor Jahrzehnten las, dachte ich noch: Gut, dass diese Zeiten endgültig vorbei sind. Wie hätte ich mich in einer solchen Situtation entschieden? Ich war damals zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht so eine Standfestigkeit im Glauben an den Tag legen könnte. Jetzt lese ich genau das wieder im Jahre des Herrn 2011 und es erschüttert mich zutiefst, dass ein solcher Satz wieder einmal wertvolles Leben gekostet hat. Ich weiß, dass sich dieses teuflische mit Blut getränkte tödliche „Entweder oder“ durch die Jahrhunderte gezogen hat und sich offensichtlich noch heute zieht.

 

Angesichts dieser widerwärtigen Gewaltideologie fällt mir immer nur eine biblische Stelle ein, die Jesus in Johannes 16 1 ff. wie folgt formuliert hatte: „Dies habe ich Euch gesagt, damit ihr nicht irre werdet. man wird euch aus den Synagogen stoßen. Ja, es kommt die Stunde, da jeder, der euch tötet, Gott damit einen Dienst zu erweisten glaubt. Das werden sie Euch tun, weil sie weder den Vater noch mich kennen. Ich sage euch das, damit, wenn jene Stunde kommt, ihr daran denkt, dass ich es euch vorhergesagt habe. …“

 

Diese muslimischen Mörder sind sich nicht einmal bewusst, dass sie als tumbe Erfüllgungsgehilfen der Prophezeiung Jesu noch nach 2 000 Jahren handeln. Das Wort hat er an seine Apostel gerichtet. Wie bei Jesus üblich, richtet er diese Worte nicht nur an seine Apostel, sondern auch an uns und die koptischen Glaubensgeschwister.

 

Diese Freude der koptischen Christen, insbesondere der Mütter, über den Märtyrertod ihrer nächsten Angehörigen ist für mich ein Zeichen sehr, sehr starken Glaubens. Das kann wohl nur jemand verstehen, der in einer christenfeindlichen Umgebung aufgewachsen ist und immer vor Augen haben muss, von anderen radikalen Feindkräften, welche durch einen falschen Glauben zu völlig verirrten Seelen verbildet wurden, Schaden zugefügt zu bekommen. Diese Verhaltensweise kann sich wohl nur dort entfalten, wo der Glaube das einzige Mittel ist, den tiefen Sinn des Handelns Christi zu erfassen und es ihm gleich zu tun.

 

Ich persönlich bewundere diese Verhaltensweise, die zutiefst christlich ist, auch wenn sie in den Augen der Welt nur fassungsloses Staunen, ja sogar Misstrauen auslösen wird.

 

Diese reale aber unwirkliche, jedoch zutiefst christliche Szene erinnert mich an den Ausdruck Mariens, der schmerzhaften Mutter unter dem Kreuz Jesu. Der Tod Jesu gab ihr wie den obigen koptischen Müttern auch schmerzhafte seelische Stiche ins Herz. Nach der Auferstehung Jesu wandelt sich das schmerzhafte Herz Mariens in ein freudenreiches Herz. In einem Lied bei uns heißt es: Freu Dich Du Himmelskönigin, freu Dich Maria, freu Dich, das Leid ist all dahin, Halleluja, Bitt Gott für uns, Maria.

 

Bitten wir Gott für all diese Toten, die jetzt bei ihm leben dürfen, bitten wir aber auch für die nächsten Angehörigen, deren Trauer trotz der Jubelrufe erst überwunden sein will.

Dazu bedarf es viel seelische Kraft.

 

 

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