kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mit dem Respekt vor dem Islam tu ich mich schwer 9. Mai 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 11:28

 Wie soll ich vor einer Religion Respekt im Sinne von Hochachtung haben, die sogar massives Unrecht wie die Tötung von Menschen bei Apostasie göttlich legitimiert, und die im Laufe ihrer Geschichte Gott immer wieder als Tyrannen gegenüber Ungläubigen, Dreifaltigkeitschristen und Juden gefolgt ist und entsprechend gehandelt hat.

 

Ich habe vor dem Islam nur Respekt im Sinne von Angst!

 

Ja, und diese Art von Respekt wird auch von Muslimen in der Regel eingefordert. Es besteht zwischen der freien und zivilisierten Welt und der islamischen Welt eine babylonische Sprachverwirrung, die nur mittels Wörterbuch geglättet und ausgeglichen werden kann. Leider bedeuten wichtige Begriffe wie „Frieden“, „Respekt“, „Märtyrer“, „Ehre“ oder „Freiheit“ in den verschiedenen Kulturen nicht das Gleiche. Erst eine Art „Kulturübersetzungswörterbuch“ würde es möglich machen, diese gleich lautenden Begrifflichkeiten in ein und denselben Sinn zu gießen.

 

Die archaische Version des Islam, die ja leider auch verbreitet noch heute ihre Gültigkeit hat, versteht unter Frieden ein vom Anderen (Christen, Juden und Ungläubige) akzeptiertes Unterlegenheitsverhalten, welches sich bedingungslos dem islamischen Herrschaftsgedanken und der islamischen Herrschaftspolitik unterordnet. Die zivilisierte Version des Westens meint ein harmonische gleichberechtigte Form des Zusammenlebens verschiedender Menschen und Kulturen unter der politischen Führung der Demokratie.

 

Unter „Ehre“ verstehen Muslime das Bewahren von gutem Image innerhalb ihrer Gemeinschaft und den absoluten Schutz vor Imageverlust, teilweise durchgesetzt mit rabiat-brutalen Mitteln wie z. B. durch Ehrenmord als Strafe für zu westliches Auftreten ihrer Frauen. Die muslimische Frau hat dafür zu sorgen, dass nicht ein Schatten von Rufschädigung insbesondere auf die männlichen Mitglieder der Familie fällt. „Ehre“ in der zivilisierten westlichen Welt muss sich der Einzelne durch besondere Leistung hart erarbeiten, sei es in den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Soziales oder auf anderen Gebieten.

 

Der Märtyrer ist im Islam derjenige, der im Kampf im Auftrag seines Gottes fällt. Wenn ein Selbstmordattentäter andere, ob Muslime, die einer anderen Fakultät angehören und als Ungläubige angesehen werden oder noch besser Ungläubige mit sich in den Tod befördert, so stellt dies ein Kampf gegen Ungläubige dar, der sogar den Selbstmord – obwohl dieser im Islam verboten ist – rechtfertigt. Osama bin Laden ist – obwohl ein massenmordender Terrorist – ein Märtyrer, weil er viele Ungläubige für seinen und im Auftrag seines Gott in den Tod befördert hat. Der Märtyrerstatus ist ihm jetzt nach seiner Tötung bei den meisten Muslimen gewiss. Ja, er wird im muslimischen Kreisen als Heiliger verehrt so wie in christlichen Kreisen eine Mutter Theresa. Märtyrer in der Begrifflichkeit der Zivilisation ist zunächst einmal das Sterben für eine Sache aus Überzeugung, wenn sich dieser Mensch einer Tötung nicht entziehen kann.

 

Im christlichen Bereich spielt darüberhinaus noch – falls noch möglich – wie Christi Vorbild am Kreuz das Verzeihen eine entscheidende Rolle. Gerade am Beispiel des Begriffes des Märtyrers wird die diametral entgegengesetzte Intention zwischen der jüdisch-christlichen und der islamischen Religion besonders deutlich. Und jeder, der sich auch nur peripher mit dem Islam beschäftigen würde, würde diese Unterschiede sehr schnell feststellen können. Vielleicht macht sich ja Jemand einmal die Mühe, ein Wörterbuch des Verständnisses zu kreieren, was islamische Menschen und islamische Gelehrte und Menschen aus nichtislamischem Kulturkreis unter bestimmen Begrifflichkeiten Verschiedenes verstehen, um überhaupt den Anderen begreifen zu können, wenn er gleich lautende Worte verwendet, die auf beiden Seiten unterschiedliche Bedeutung haben. Dieses Wörterbuch scheint insbesondere für die Dialog führenden Partner der Kirchen und des Islam zu fehlen.

 

Ich sehe keine erkennbaren Erfolge in islamischen Ländern, die Folge dieses bereits seit Jahrzehnten andauernden Dialoges sein müssten.

Liegt dies vielleicht daran, dass beide Dialogpartner aneinander vorbeireden, weil die wichtigsten Begriffe eben in den unterschiedlichen Kulturen nicht nur verschiedene, sondern sogar gegensätzliche Bedeutung haben?

 

Ein Gastkommentar von Herrn Kemmer

 

One Response to “Mit dem Respekt vor dem Islam tu ich mich schwer”

  1. Erzengel Michael Says:

    Im christlichen Bereich spielt darüberhinaus noch – falls noch möglich – wie Christi Vorbild am Kreuz das Verzeihen eine entscheidende Rolle.
    Als Christus von der Feindesliebe sprach,ist das ganze überhaupt im weltlichen irdischen Sinn gemeint,sollte man nicht viel lieber den Feinden gutes tun indem man ihnen,das Wasser des Lebens und das Himmelsbrot umsonst zu essen gibt.Die Feindesliebe kann doch nicht bedeuten daß wir Europäer,die Zuwanderung und Vermehrung ihre verstandene Fruchtbarkeit,(der zunehmende fruchtbare Halbmond) von diesem Volk mit unseren Steuergeldern finanzieren.Nein wir müßen von dieser Fleischordnung,Kain,Ismael und Esau unabhängig werden,technisch sind wir soweit,Brennstoffzellen,nur gibt es ein paar judäische Ölmultis,die das ganze zu verhindern wissen und Automobilkonzernen Millionen bezahlen,damit sie an dieser Forschung nicht weitermachen.Ich würde es auch befürworten,wenn man eine Rückführung von Moslems in ihre Ursprungsländer in die Wege leiten würde und für die Aufnahme von orientalischen Christen in Europa sorgen würde.Denn ich kann es kaum noch mitansehen,wie Christen in diesen Ländern von diesem Ungeziefer drangsaliert werden.

    Mk 16,16 Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

    Offb 22,17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

    Johannes 6,51 im Kontext

    48 Ich bin das Brot des Lebens.
    49 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben.
    50 Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe.
    51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.
    52 Da stritten die Juden untereinander und sagten: Wie kann der uns sein Fleisch zu essen geben?
    53 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch.(Psalm 58 Die Gottlosen sind abtrünnig vom Mutterschoß an, die Lügner gehen irre von Mutterleib an. 5 Sie sind voller Gift wie eine giftige Schlange, wie eine taube Otter, die ihr Ohr verschließt, 6 dass sie nicht höre die Stimme des Zauberers, des Beschwörers, der gut beschwören kann. 7 Gott, zerbrich ihnen die Zähne im Maul, zerschlage, HERR, das Gebiss der jungen Löwen! 8 Sie werden vergehen wie Wasser, das verrinnt.)
    54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.


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