kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Irakische Christen flüchten in den Norden 6. Mai 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 02:28

 Aber auch da sind sie nicht sicher. Die Angst bleibt. CSI hilft Anschlagsopfern.

 

Ein brutaler Anschlag auf eine syrisch-katholische Kirche in Bagdad forderte Ende Oktober 2010 über 50 Tote. Schon seit Jahren sind Christen Opfer von Anschlägen. Auch in der Region Mosul werden sie gezielt ermordet. Christliche Familien flohen in entfernte Dörfer der Ninive-Ebene im Norden Iraks. Dort fehlt jedoch jegliche Infrastruktur, so dass die Christen weiterhin auf Universität, Klinik und Arbeitsplätze in Mosul angewiesen sind. Deshalb müssen sie täglich in großer Angst nach Mosul reisen. Aber sie haben keine andere Wahl. CSI will das ändern.  Der US-Bestseller-Autor  Kenneth R. Timmerman  begleitete CSI 2008 auf einer Reise in den Irak. In diesem Frühjahr reiste er erneut in die Ninive-Gegend und informierte sich dabei auch über den Stand der CSI-Projekte. Er hat für CSI einen Artikel geschrieben, aus dem wir hier einen Auszug wörtlich wiedergeben (markiert):
 
 

 Universität und Klinik dank CSI: CSI arbeitet an Ort und Stelle an Plänen, um eine Universität und eine KLinik zu errichten. Sie dienen der Lokalbevölkerung. So müssen die Menschen nicht mehr den gefährlichen Weg nach Mosul zurücklegen, wo im Mai 2010 bei einem Bombenanschlag 240 Universitätsstudenten verletzt wurden. Ich sprach mit Louis Markous Ayoub. Er ist Regionalleiter der Hammurabi-Menschenrechtsorganisation HHRO, die beide Projekte vorantreibt. Ayoub war sehr dankbar für die Bemühungen von CSI: «Ohne John Eibner wären wir nie so weit gekommen», sagte er. «Wir haben bereits das Grundstück für die Klinik sowie die Baupläne für die Universität. Jetzt warten wir noch auf die Zustimmung der Behörden. Danach werden wir uns um die Finanzierung bemühen.» Das Lobbying von CSI für die Planung eines Krankenhauses und einer Universität in der Ninive-Ebene war erfolgreich: Mittlerweile hat der Gouverneur von Mosul die Bewilligung erteilt und wird die Finanzierung übernehmen.
 
 

 Hilfe für Anschlagsopfer: CSI beteiligte sich mit 25.000 Euro an der Hilfe für die Opfer des Bombenanschlags vom Mai 2010 auf einen Buskonvoi. Dieser transportierte Studenten von der Ninive-Ebene zur Universität in Mosul. Ich traf eine Empfängerin dieser Hilfe: die 22-jährige Studentin Farah Habeeb Hassoo. Farah hatte infolge des Bombenanschlags das rechte Bein, vom Knie abwärts, verloren. Dazu erlitt sie schwere Verletzungen an der linken Hand. Derselbe Metallsplitter, der ihr rechtes Bein weggerissen und die Muskeln ihres linken Beins durchbohrt hatte, drang auch durch das Bein des neben ihr sitzenden Mädchens und zertrümmerte dessen Knochen. Farah wurde in der Türkei operiert. Doch sie braucht zusätzliche Behandlung. Nun hofft sie, in den nächsten Tagen dank CSI und der Hammurabi-Menschenrechtsorganisation ein Visum für Deutschland zu erhalten, um zu retten, was noch zu retten ist, und eine Beinprothese zu erhalten.

 

«Ich bin so dankbar für die geleistete Hilfe», sagte Farah:  Farah wurde in der Türkei operiert. Doch sie braucht zusätzliche Behandlung. Nun hofft sie, in den nächsten Tagen dank CSI und der Hammurabi-Menschenrechtsorganisation ein Visum für Deutschland zu erhalten, um zu retten, was noch zu retten ist, und eine Beinprothese zu erhalten. Farah Habeeb Hassoo reiste anfangs April nach Deutschland für eine Voruntersuchung. Wir werden prüfen, ob wir die hohen Kosten für die notwendige medizinische Behandlung übernehmen und so Farah helfen können.

 

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