kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christ um Christ wird erschossen 6. Mai 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 02:08

Morde an Christen in Pakistan häufen sich!

 

Ein Islamist verspricht öffentlich Kopfgeld für die Erschießung einer angeblichen Mohammedlästerin. Pakistanische Christen sind mehr denn je auf unsere Solidarität angewiesen. Wie  CSI berichtete,  erschossen am 2. März 2011 Shahbaz Bhatti, den Minister für religiöse Minderheiten. «Jesus steht im Zentrum meines Lebens», sagte der prominente Christ einem pakistanischen CSI-Vertreter. Sein Einsatz für das Wohl religiöser Minoritäten in Pakistan hat ihm Anerkennung über die Grenzen seines Landes eingetragen.

 

Wanted: Asia Bibi 4000 Euro Kopfgeld: Der Anschlag auf Bhatti folgt weniger als zwei Monate nach dem Mord an Salman Taseer, dem Gouverneur der Provinz Punjab. Der Muslim hatte sich gegen den Missbrauch der Blasphemiegesetze und für die Freilassung der seit Juni 2009 inhaftierten Christin Asia Bibi ausgesprochen. Sie war letztes Jahr wegen «Beleidigung des Propheten Mohammed» zum Tod verurteilt worden. Der islamische Kleriker Yousuf Qureshi aus Peshawar rief öffentlich zur Ermordung von Asia Bibi auf und stellte dafür eine Belohnung von über 4000 Euro in Aussicht. Die vollkommen unschuldige Frau und ihre Familie werden in Pakistan nie wieder ein normales Leben führen können.

 

Erneute Todesopfer: Kaum drei Wochen nach dem Mord an Minister Bhatti wurden am 22. März 2011 wieder zwei Christen erschossen. Sie hatten in Hyderabad mit den Gemeindemitgliedern das 30-jährige Bestehen ihrer Kirche gefeiert, als muslimische Jugendliche erschienen und mehrere Christinnen belästigten. Nach einem Wortgefecht verließen die Jugendlichen den Ort, kamen aber kurz darauf mit Handfeuerwaffen zurück: Sie erschossen den vierfachen 47-jährigen Vater Younis Masih und den 22-jährigen Jameel Masih, der erst vor einem Monat geheiratet hatte. Siddique und Waseem, zwei weitere Christen, liegen mit Schussverletzungen im Krankenhaus von Karachi. Am 15. März 2011 starb der Christ Qamar David im Zentralgefängnis von Karachi. Er war aufgrund einer manipulierten Blasphemie-Anklage zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Gefängnisbehörde behauptet, er sei an Herzversagen gestorben. Seine Familie ist jedoch davon überzeugt, dass der Gefangene ermordet wurde.
 
 

 Hilfe nötiger denn je: Obwohl es immer schwieriger wird Christen in Pakistan zu helfen, möchte CSI dies weiterhin tun. 350 Familien, die immer noch an den Folgen der letztjährigen Flutkatastrophe leiden, sollen ein großes Lebensmittelpaket – ein Zeichen unserer Solidarität – erhalten. Ein CSI-Lebensmittelpaket für diese Familien kostet 70 Euro. Es enthält 20 kg Weizenmehl, 4 kg Linsen, 10 kg Reis, 10 kg Zucker, 5 Liter Sonnenblumen-öl, Tee, getrocknete Früchte, Milchpulver, Gewürze und vier Stück Seife. Insgesamt haben wir für diese CSI-Hilfsaktion ca. 30 000 Euro budgetiert. Ihre Hilfe ist dringend notwendig und wird den Empfängern dabei helfen, eine schlimme Periode des Leids zu überwinden.

 

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