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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

354 sudanesische Sklaven befreit 6. Mai 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 01:50

Sklaverei existiert noch heute!

CSI wehrt sich dagegen: Anfangs April 2011 kehrte CSI-Mitarbeiter Dr. John Eibner von seiner Reise aus dem Südsudan zurück.

 CSI konnte erneut Hunderten von Sklaven – Christen und Juden – einen Neuanfang in der Heimat ermöglichen.
 
 

Die Freude des 14-jährigen Ngor Angok Malith kannte keine Grenzen, als er aus der Sklaverei im Nordsudan befreit und mit seiner Mutter zusammengeführt wurde. Während der vergangenen zehn Jahre war der Junge von Ibrahim, seinem arabischen Sklavenhalter aus der Volksgruppe der Baggara, im nordsudanesischen Dorf Futa körperlich und psychisch misshandelt worden. Ngor, von seinem Sklavenhalter in Musa umbenannt, war einer von 354 schwarzafrikanischen Sklaven aus dem Südsudan, deren Befreiung aus den Händen arabischer Baggara-Sklavenhalter im Nordsudan im vergangenen Monat von CSI und sudanesischen Partnerorganisationen ermöglicht wurde.
 
 

 Illustre Begleiter aus den USA: CSI-Mitarbeiter Dr. John Eibner wurde auf seiner Reise von mehreren Amerikanern begleitet. Unter ihnen: Ellen Ratner und Tony Sayegh von FOX News, Lynn Beck von der Beck Management Group, Diane Gooch von der Bürgerbewegung Strong New Jersey, Dr. Charles Jacobs der American Anti-Slavery Group, Rabbi Joseph Polak, Kaplan der Bostoner Universität, der Unternehmer Bruce Ratner, die Filmemacherin Rebecca Ranter und die Songtexterin/Sängerin Kate Taylor. Die meisten befreiten Sklaven wurden im letzten Bürgerkrieg (1983–2005) von den bewaffneten Streitkräften der sudanesischen Regierung als Beute gefangen genommen. Einige der befreiten Kindersklaven sind Abkömmlinge von Sklavenhaltern und ihren Sklavinnen. In einer öffentlichen Verlautbarung bezeichnete der sudanesische Präsident Omar Bashir den Krieg seiner islamistischen Regierung gegen nichtislamische Gemeinschaften im Süden als Dschihad. Damit berief er sich auf traditionelles Scharia-Recht und legitimierte so die Versklavung von Südsudanesen.

 

Ebenfalls befreit: Deborah Arop Mawien, 42-jährig: Halsschnittwunden von einer fingierten Hinrichtung wegen Widerstands gegen Vergewaltigung. Unter Zwang vom Christentum zum Islam konvertiert. Umbenannt in Mariam. Rassistisch und religiös beschimpft. Liess drei Kinder in Magadam, Nordsudan bei ihrem Sklavenhalter zurück. Ayel Akot Bol, 37-jährig: Erhielt Messerstiche in die Brust. Von Gruppe vergewaltigt. Gebar einen Sohn vom Sklavenhalter. Mit dem Tod bedroht. Unter Zwang zum Islam konvertiert. An den Genitalien verstümmelt. In Fatma umbenannt. Oft geschlagen. Rassistisch und religiös beschimpft. Zu Arbeit ohne Bezahlung gezwungen. Ließ ein Kind in Tabun, Nordsudan zurück.
 
 

 „Verbrechen gegen die Menschlichkeit!“
 
 

 Sudans Regierung stellte die Sklavenraubzüge ein, als sie im Jahr 2005 das Friedensabkommen unterzeichnete. Doch im Friedensabkommen waren keine Maßnahmen vorgesehen, die die Befreiung und Rückführung von Sklaven ermöglicht hätte. Gemäß einem Sprecher der sudanesischen Regierung, James Aguer Alic, verbleiben über 35 000 südsudanesische Sklaven in der Gewalt ihrer Sklavenhalter im Norden. „Die fortgesetzte Versklavung von schwarzafrikanischen Südsudanesen im Nordsudan sowie die Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft gegenüber dieser Praxis, die als Verbrechen gegen die Menschlichkeit gilt, sind mit über neun Punkten auf der Richter-Skala moralisch verwerflichen Verhaltens zu bewerten“, sagte Ellen Ratner, Leiterin von Talk Radio News im Weißen Haus.

 

Tony Sayegh fügte hinzu: „Die Welt kann die menschliche Tragödie im Sudan nicht länger leugnen, weil sie mit Sklaverei zu tun hat. Jetzt ist der Zeitpunkt, um unsere Haltung und Politik gegenüber der brutalen Praxis des Nordens, Christen aus dem Süden zu versklaven, zu ändern.“ Rabbi Polak erinnerte daran, dass das jüdische Volk einst in Ägypten versklavt wurde. Angesichts des nahenden Pessach-Festes ermunterte er die befreiten Sklaven, regelmäßig für ihre Befreiung zu danken. {Quelle: CSI Deutschland}

 

Bis jetzt läuft Omar Elbaschir frei herum?

 

4 Responses to “354 sudanesische Sklaven befreit”

  1. Walter Says:

    Warum ist da der Ami nicht und räumt mit den da auf???

  2. Ein bisschen schwer die Seite, aber wenn hier durchblickt, durchaus nützlich !

  3. […] Wer Frieden will, der soll seine Waffen pflegen – denn eine bewaffnete Gesellschaft ist eine höfliche Gesellschaft. Es gibt nichts demokratischeres als eine günstige Handfeuerwaffe in den Händen einer Mutter, eines Vaters, eines Opas oder einer Oma die ihre liebsten verteidigen. So wie es jetzt aussieht, kann die Polizei uns nicht schützen, die Richter wollen uns nicht schützen. Wir sind ja die bösen weissen Eroberer-rassisten die vor hunderten Jahren irgendwem irgendwas angetan haben und nun nichts weiter tun dürfen als allen zu zahlen die irgendwas fordern. Selbst wenn sie selber böse Eroberer-Rassisten-Sklavenhalter sind, wie zum Beispiel die Nordsudanesen. […]


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