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BKA: Deutsches Al-Kaida-Netzwerk noch größer 30. April 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:30

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat in Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten Anschlagspläne der Terrororganisation Al-Kaida im Raum Düsseldorf vereitelt.

Die drei am Freitag in Nordrhein-Westfalen verhafteten Verdächtigten planten Attentate im Auftrag eines „hochrangigen Al-Kaida-Mitglieds“ und waren Teil eines größeren Netzwerks, sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke.

 

Ziercke betonte mit Blick auf die allgemeine Sicherheitslage: „Wir können keine Entwarnung für Deutschland geben und müssen weiter mit Anschlägen islamistischer Terroristen rechnen“. Er gehe davon aus, dass die drei Beschuldigten Teil eines Netzwerks sind, zu dem „mindesten sieben bis acht Personen“ gehören. Nach den Erkenntnissen der Ermittler hätten sie bereits konkret einen Sprengstoffanschlag in Deutschland vorbereitet. Ein genaues Anschlagsziel innerhalb der genannten Region habe es aber noch nicht gegeben, sagte der stellvertretende Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum in Karlsruhe.

 

Viele Menschen sollten sterben: Die Festgenommenen hätten geplant, einen mit Metallteilen versetzten Sprengsatz in einer größeren Menschenmenge zur Explosion zu bringen. Sie seien aber „noch in der Experimentierphase“ gewesen, so Griesbaum. Bei einem geplanten Test am Freitag habe es sich noch nicht um den Versuch eines Terrorschlags gehandelt, schreibt die Tageszeitung „Die Welt“. Zwar wurde der Test verschoben, dennoch entschieden sich die Ermittler für den Zugriff, „bevor was aus dem Ruder läuft“, sagte Ziercke.

 

Richter erlässt Haftbefehl: Gegen den mutmaßlichen Anführer des Trios, den 29 Jahre alten marokkanischen Staatsbürger Abdeladim al-K. aus Bochum, erließ der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) am Samstagvormittag Haftbefehl. Der 29-Jährige sei dringend verdächtig, als Mitglied der ausländischen terroristischen Vereinigung Al-Kaida einen Terroranschlag in Deutschland geplant zu haben. Über die Haftbefehle gegen die beiden anderen Terrorverdächtigen wird der BGH-Ermittlungsrichter erst im Laufe des Samstags entscheiden, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft. Dabei handele es sich um den 31-jährigen Deutsch-Marokkaner Jamil S. aus Düsseldorf und den 19-jährigen Deutsch-Iraner Amid C..

 

Ausgebildet in Afghanistan: Al-K. sei nach BKA-Informationen in einem Trainingslager in Afghanistan gewesen. Laut Griesbaum gewann er die beiden weiteren Verdächtigen für seine Pläne. Jamil S. sollte für die notwendigen finanziellen Mittel sorgen, Amid C. sollte die von der Al-Kaida-Führung geforderte konspirative Kommunikation zwischen den Beschuldigten sicherstellen. Zuletzt versuchten El-K. und S. laut Griesbaum in einer Wohnung in Düsseldorf aus Grillanzündern Hexamin zu gewinnen. Sie planten, Wasserstoffperoxid und Zitronensäure mit Hexamin zu mischen, um so einen „Zünder für eine Bombe“ zu erhalten.

 

Kontakte zur Al-Kaida-Führung: Dass die Polizei am Freitag ohne vorherige Haftbefehle gegen die Gruppe vorging, könnte darauf hindeuten, dass die Entscheidung für die Festnahme kurzfristig erfolgte. Nach SWR-Informationen soll einer der Männer bei seiner Festnahme einen BKA-Beamten mit einem Messer angegriffen haben. Alle Drei hätten mit der Führungsebene des Terrornetzwerks Al-Kaida Kontakt gehabt.

 

Online-Durchsuchung bei Hauptverdächtigem: Das BKA hatte dem „Spiegel“ zufolge einen Trojaner für eine Online-Durchsuchung sowie eine Software für eine Telekommunikationsüberwachung auf den Rechner des hauptverdächtigen Marokkaners installiert.

Deutschland im „Fadenkreuz von Terroristen“: Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, standen die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Terrorwarnung im Herbst vergangenen Jahres. Damals hatte ein anonymer Anrufer Hinweise auf geplante Anschläge gegeben und den Reichstag in Berlin als mögliches Ziel genannt. Im Rahmen der Ermittlungen sei das BKA auf die drei Männer aufmerksam geworden, berichtete der SWR. Innenminister Friedrich sagte, Deutschland stehe „nach wie vor im Fadenkreuz internationaler Terroristen“. Es gelte, auch weiterhin wachsam zu bleiben.

 

Terror-Experte: „Sehr hohe Anschlagsgefahr“: Nach Ansicht des Terrorismus-Experten Guido Steinberg ist die Gefahr islamistischer Anschläge in Deutschland nach wie vor sehr hoch. „Wir müssen, glaube ich, jederzeit mit einem Anschlag rechnen“, sagte der Islamwissenschaftler der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Die Dimension des Falls sei vergleichbar mit dem der 2007 festgenommenen Sauerland-Gruppe, berichtete das ZDF.

 

Parallelen zur Sauerland-Gruppe: Die vier Islamisten der 2007 aufgedeckten Sauerland-Gruppe wollten ebenfalls Terroranschläge in Deutschland verüben. Die Männer waren in einem Terrorcamp im Ausland ausgebildet worden. In Deutschland hatten sie eine Ferienwohnung im nordrhein-westfälischen Sauerland bezogen, wo sie Sprengstoffe herstellen und Bomben bauen wollten. Im September 2007 wurden drei der Männer festgenommen, der vierte Islamist konnte später in der Türkei gefasst werden.

 

Medien: Sicherheitsmaßnahmen zu teuer: Unterdessen wies Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) Behauptungen als falsch zurück, die im November 2010 deutlich erhöhten Sicherheitsmaßnahmen im Kampf gegen den Terrorismus seien aus Kostengründen zurückgefahren worden. Die „Mitteldeutsche Zeitung“ hatte zuvor unter Berufung auf Koalitionskreise berichtet, die öffentlich sichtbaren Sicherheitsmaßnahmen gegen terroristische Anschläge seien nicht wegen der schwindenden Terrorgefahr, sondern aus Kostengründen reduziert worden. Friedrichs Vorgänger Thomas de Maizière (CDU) hatte für die Zeit von Mitte November bis Februar die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. In der Folge gab es unter anderem mehr bewaffnete Polizisten auf den Straßen. {Quelle: www.nachrichten.t-online.de}

 

2 Responses to “BKA: Deutsches Al-Kaida-Netzwerk noch größer”

  1. Bazillus Says:

    Dank eines anonymen Anrufs konnten die Ermittler handeln. Wäre dieser anonyme Anruf ausgeblieben, wären die Folgen wohl verheerend gewesen.

    Und wieder einmal schlägt diese muslimische ungeistige Haltung durch. Wie soll ein Bürger dieses Landes denn nun auseinanderhalten, welche Muslime nicht eine solche Haltung an den Tag legen und welche Terrorgedanken mit sich herumtragen?

    Wer sich als Muslim nicht öffentlich von den miesen Ausgrenzungsversen des Korans, die nie hätten verkündet werden dürfen, distanzieren kann, ist ein Träger dieses ausgrenzenden Gedankengutes und wird immer ein Gefährder bleiben. Er ist dann eben nicht integrationswillig. Das ist das große Dilemma. Was wird in Moscheen gepredigt hinter verschlossenen Türen in anderen Sprachen. Was?

    Langsam müsste es doch dem Naivsten der Gutmenschen auffallen, welche Motivation diese Männer haben? Leider missbrauchen sie den Koran eben nicht, sondern gedenken, ihn wörtlich auszuführen. Deshalb sollten sich alle Muslime öffentlich von diesem Teil ihres sog. Heiligen Buches für alle Zeiten distanzieren. Solange die führende DITIB-Clique sowie die Salafisten-Terroristen um unsern Vogel herum dies nicht für nötig halten und im Gegenteil noch solche Verse als gottgewollt noch heute benutzen und in die Verkündung mit einbeziehen, solange dürfen wir uns nicht wundern, dass wir nicht von islamistischer, sondern von islamischer Terrorgefahr ausgehen dürfen. Es reicht nicht, dass sich Muslime von den Tätern distanzieren, was ja auch nicht immer geschieht, sondern sie müssen den Ursachen auf den Grund gehen und die liegen in der Person ihres Gottes, in der Person des Propheten und in der Verkündigung von in völliger Umnachtung erdachter religiöser Ausgrenzungsverse dieses Korans begründet.

  2. Hajo Says:

    Das Beste und Zutreffendste, was ich seit Langem zum Thema aller Themen gelesen habe! „Deutschland erwache“ – aber halt, diesen Spruch hatten wir schon mal, und er ist deshalb verbraucht wie eine TAN, deswegen anders formuliert: „Deutschland, wach auf!“


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