kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Skrupellosen und die Diktatoren 20. April 2011

Filed under: Humor mit Kultur — Knecht Christi @ 21:20

Eine Karikatur, die man neuerdings in den arabisch-islamischen Ländern verbreitet, wo alles verboten ist, was gegen die Regierungen ist. Auf einmal darf man sich über die Diktatoren lustig machen, was zuvor einem nicht nur seinen Kopf kostete, sondern die Köpfe seiner ganzen Familie. In Ägypten wimmelt es von Sketschen auf allen Kanälen und Karikaturen in allen Zeitungen und Magazinen. Alle lachen über Mubarak, seine Söhne und seine Minister. Früher bzw. 30 Jahre lang und bis zum 11. Februar 2011 wagte weder eine Zeitung noch ein Fernsehsender irgendeine Kritik ausüben, die ansatzweise die NDP betreffen konnte. So sind die Araber und Moslems halt. Sie trauen sich, jemanden anzugreifen, wenn sie erst sich sicher sind, dass er am Boden liegt. Im ägyptischen Volksmund heißt es: „Wenn die Kuh fällt, vermehren sich die Messer“. So ist das Leben! Alles hat ein Ende … nur die Wurst hat zwei!

 

= Barak Hussein Obama und Nikolas Sarkozy: „Liebe Diktatoren, es tut uns sehr Leid, aber da hört die Freundschaft auf. Jeder sucht doch seine Vorteile. Wie heißt es bei euch zu Hause: „Ihr Guthaben erlaut nicht, dass Sie dieses Gespräch führen“. Also vergisst die Postkarten nicht“!

 

= Mubarak zu Zein Elabidin Bin Ali: „Bist du jetzt zufrieden? Jetzt sind wir beide keine Diktatoren mehr. Du bist auf der Flucht und ich bin ein Tourist in Scharm Elscheich. Wir haben echt ein Schwein, dass es Saudi Arabien gibt. Die Saudis empfangen die Pilger und die geflüchteten Diktatoren mit ihren dicken Milliarden. Grüß den König von mir, bis ich dir nachkomme“.

 

= Bin Ali: „Undankbares Volk! Sie überraschten mich nach 23 Jahren und trotz der vielen Verdienste. Lasst mich bitte nicht allein. Ich und Leila haben Angst und sind traumatisierte“. 

= Omar Elbaschir zu Bin Ali: „Tja, du wolltest nicht auf mich hören! Du hättest dem Volk die Hälfte des Landes gelassen und den Thron für dich behalten. Jetzt hast du alles verloren“.

Muammar Gaddafi: „Bin Ali war ein gutherziger Diktator, den die Tunesier verloren. Mubarak war ein mittelloser Diktator, den die Ägypter verloren. Ich liebe die beiden und hasse das Internet, weil es hinter all diesen Unruhen in den arabischen Ländern. Zanga Zanga“.

 

= König Abdallah: „Jordanien ist doch ein Königtum. Das heißt, dass es kein Problem ist, wenn mein Sohn mein Nachfolger wird. Wenn das Volk murrt, bilde ich eine neue Regierung, damit die Ruhe wiederkehrt. Was soll ich sonst machen? Ich bin ja ein Monarch und kein Diktator“.

= Ali Abdallah Saleh: „Nein, das ist kein Siegeszeichen! Ich signalisiere folgendes: Entweder lassen sie mich die Macht an meinem Sohn weitergeben oder ich bleibe noch zwei Jahre“.

= Bou Taflika: „Selbst wenn das ganze Volk sich verbrennt, gebe ich den Thron nicht her“.

= Baschar Elassad: „Nicht jeder Diktator kann bezwungen werden. Ich bin ein Diktator und der Sohn eines der legendärsten Diktatoren der Welt. Ich setze so was von fest im Sattel“.

 

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