kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die gute Nachricht für Sklaven 14. April 2011

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 14:30

In eine scheinbar hoffnungslose Situation bringt CSI den Samen der Hoffnung – und erlebt Wunderbares. Sklaven werden befreit, ernährt und ihre Wunden geheilt.

 

Am 12. September 2010 sprach Ellen Ratner mit dem blinden Jungen Ker Aleu Deng. Sie ist eine beim Weissen Haus in Washington akkreditierte US-Journalistin und hatte CSI bereits auf mehreren Sudanreisen begleitet. Der blinde Junge war erst im Mai 2010 aus der Sklaverei zurückgekehrt.

 

Was Ker sagte, schockierte selbst diese erfahrene Reporterin zutiefst. Sein Besitzer Zacharias Salih hatte den Jungen an den Füßen mit dem Kopf nach unten an einem Baum aufgehängt, in der Nähe ein Feuer entfacht und ihn dann einen ganzen Tag lang hängen lassen. Schließlich rieb er dem hilflosen Kind noch eine Handvoll Chili-Pfeffer in die Augen.

 

“Warum hat er das getan?”, wollte die bestürzte Ellen Ratner wissen. Der Junge beantwortete alle Fragen mit heller, klarer Stimme: “Ich musste jeden Tag Hibiskusblüten pflücken. Mein Besitzer geriet außer sich vor Wut, weil einmal ein Sack davon im Regen stand und nass wurde.” Ker berichtete, dass sein Besitzer auch seine Mutter misshandelte und mit einer Kamelpeitsche traktierte. Mehrmals sei sie deshalb weggelaufen, aber stets zurückgekommen. Vermutlich wollte der Araber das Kind deshalb so nachhaltig schädigen, um all ihre Hoffnungen auf Flucht zu ersticken.
 

 

 Hilfe für den blinden Jungen: Die amerikanische Journalistin überkamen beim Niederschreiben des Interviews Gefühle großer Betroffenheit. “Unglaublich. Ich werde keine Ruhe geben. Das muss die ganze Welt erfahren.” Nach ihrer Rückkehr in die USA ist Ratner dabei, einflussreiche Freunde zu mobilisieren. Sie setzt alles daran, damit der Junge eine Blindenschule besuchen kann. Die Begegnungen zwischen Ker und den CSI-Mitarbeitern bestätigen, dass er ein aufgeweckter und intelligenter Junge ist. “Jesus loves me, this I know, for the Bible tells me so”. Im Nu lernte Ker unter Anleitung von CSI-Mitarbeiter Dr. John Eibner die englischen Strophen des Lieds auswendig. Durch den Besuch einer Blindenschule würden sich für den Jungen ungeahnte Perspektiven ergeben.
 

 Dr. Luka Deng im Kampf gegen Lepra: “Dieser Junge ist wieder gesund”. Der über das ganze Gesicht strahlende Arzt Dr. Luka Deng machte uns im September 2010 diese Mitteilung und legte seine Hand um die Schulter von Aguir Kuol. Der 13-Jährige war uns im März 2009 mit einer Gruppe von Sklaven zum ersten Mal begegnet. Abgemagert, scheu und verwahrlost sah er damals aus. Ein Teil seiner dunklen Gesichtshaut war von Blasen bedeckt, die Nase eingefallen und seine Ohren sahen aus, als bröckelten sie ab. “Das ist Lepra”, klärte Dr. Luka uns damals auf. “Dieser junge Mann hat sich in der Gefangenschaft angesteckt und noch nie einen Arzt gesehen”, ergänzte er. Die Krankheit sei bereits weit fortgeschritten.

 
Wir brachten Aguir damals bei Pfarrer Matthew Garang unter. Pfarrer Matthew betreut im CSI-Auftrag seit Jahren mehrere Waisen und ehemalige Sklavenkinder. Immer wieder kommt es vor, dass Kinder und Jugendliche aus der Sklaverei zurückkehren und sich nicht an ihre Heimat im Südsudan erinnern können. Manchmal gelingt es einfach nicht, ihre Verwandten ausfindig zu machen. Diese Kinder kommen in die liebevolle Obhut von Pfarrer Matthew. So auch Aguir. Einmal in der Woche erhielt der Junge von Dr. Luka ein Kombinationspräparat. Nach einigen Monaten sprach Aguir auf das Medikament an. Die Blasenbildung im Gesicht bildete sich stetig zurück. Sein Appetit kehrte allmählich zurück und er wurde zusehends kräftiger. Nach 18 Monaten Behandlung ist die schreckliche Krankheit endgültig besiegt.
 

 

 Wider die Gleichgültigkeit: Dies sind nur zwei Beispiele, die aufzeigen, was dank Ihrer Hilfe für Verfolgte möglich wird. Ohne den Einsatz von CSI wären diese beiden Kinder in der Sklaverei elend umgekommen, und niemand hätte von ihrem Schicksal auch nur gehört. Wir wollen nicht gleichgültig werden angesichts der unzähligen, grauenerregenden Lebensgeschichten, mit welchen wir auf unseren Sudanreisen immer wieder konfrontiert sind. Deshalb wollen wir uns immer wieder bewegen lassen, so wie der Barmherzige Samariter sich bewegen ließ. Wir sind außerdem darauf angewiesen, dass auch Sie sich bewegen lassen durch das Schicksal all der zahlreichen Opfer, die Not und Verfolgung erleben müssen. Nur durch Ihre Spende kann die wichtige Arbeit von CSI fortgesetzt werden.

 

Ihre Hilfe zählt: Durch die segensreiche Arbeit von Dr. Luka Deng erleben die Befreiten erstmals Aufmerksamkeit und medizinische Versorgung. Dieses Jahr hat er bereits mehr als 15’000 Patienten behandelt. Dank Ihrer Unterstützung können diese Menschen hoffen. {Quelle: www.csi-de.de}

 

One Response to “Die gute Nachricht für Sklaven”

  1. Engelchen Says:

    Meine Güte,mir wurde ganz anders als ich dieses Schicksal von diesem blinden Jungen las,es ist so abartig wie diese Mohammedaner mit Menschen(in diesem Fall der Junge)umgehen,deshalb verstehe ich nicht wie schwarze Amerikaner und auch Afrikaner zum Islam übertreten,es ist doch bekannt daß diese sie vor Jahrtausenden als Sklaven gehalten haben.


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