kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Kopftuch behindert die Integration 12. April 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:03

Dr. Aydin Findikci kennt sich als türkischstämmiger Islamangehöriger bestens mit dem politischen Islam aus. Der Universitäts-Dozent und Lehrer warnt seit Jahren davor, dass viele islamistische Verbände in Deutschland eine systematische Unterwanderung betreiben. Seiner Partei, der CSU-München, empfiehlt er schon lange, vor der Zusammenarbeit mit solchen Verbänden den schriftlichen Verzicht auf die Scharia einzufordern. Bislang allerdings erfolglos. Am Dienstag lud ihn aber die Frauen-Union zu einem Vortrag über den Islam und das Kopftuch ein.

 

Annette Winther, die Vorsitzende des Kreisverbandes 7 der Münchner Frauenunion, freute sich über den guten Besuch von rund 40 Damen. Dazu gesellten sich noch ein knappes Dutzend islamkritisch eingestellte männliche CSU-Mitglieder, von denen die Hälfte bei PI München mitarbeitet.

 

Zu Beginn seines Vortrages verdeutlichte Dr. Findikci den Unterschied zwischen Sunniten, Schiiten und Aleviten. Letztere betrachteten zwar auch den Koran als heilige Schrift der Religion, würden sie aber nicht als bindende Anweisung wörtlich nehmen, sondern sie interpretieren. Zudem hätten sie sich klar von der Scharia distanziert. Findikci stellte fest, dass es wichtig sei, individuell selbst zu bestimmen, was richtig oder falsch, gut oder schlecht sei. Im Islam dagegen fehle das Selbstbestimmungsrecht des Menschen. Das Wort „Muslim“ sei vom Wort „Islam“ abgeleitet und bedeute sinngemäß: „Jemand, der durch seine Unterwerfung unter Allah zu vollkommenem Frieden gelangt ist“. Der Islam dürfe nicht modernisiert werden, da der Koran das zeitlos gültige Wort Allahs sei. Und so betrachteten Sunniten und Schiiten die Scharia auch als den Weg ihres Gottes, den sie nicht verlassen dürften.

 

Findikci zitierte mehrfach den türkischen Ministerpräsident Erdogan, der die Türkei gerade intensiv re-islamisiere. Dessen Sprüche ließen nichts Gutes erahnen: „Allah sei Dank sind wir Anhänger der Scharia. Unser Ziel ist der islamische Staat“. Da merke man schnell, wohin der Zug fahre, auf den er und seine Glaubens- und Parteigenossen von der AKP aufgesprungen sind.

 

So sei es auch kein Wunder, dass das Kopftuch in der Türkei in den vergangenen Jahren stark zugenommen habe. Die Demokratie würde dort, wie auch hierzulande, ganz geschickt für den politischen Islam instrumentalisiert. Und so hätten Islamisten auch mit der Demokratie keine Probleme, da sie glaubten, sie zur Umsetzung ihre Ziele benutzen zu können. Und diese lauteten schnörkellos: Abschaffung der Demokratie und Einsetzung der Scharia.

 

Das Kopftuch sei das Symbol des Politischen Islam, der die Republik in ein religiöses Staatssystem überführen wolle. Mit dieser Bekleidung zeige man, dass man sich nicht mit der Gesellschaft und seinem Wertesystem identifiziere. Das Kopftuch stelle die Gleichberechtigung von Frau und Mann, die Rechtstaatlichkeit, das Mehrparteiensystem und die parlamentarische Demokratie in Frage. Bereits Kindern werde es aufgezwungen, sie sollten dadurch vor den Blicken der Männer geschützt werden.

 

Ein Beispiel für die Unterwerfung der Frau unter das Kopftuch und damit auch unter die Vorrangstellung des Mannes ist die Ehefrau des türkischen Präsidenten. Hayrünnisa heiratete Abdullah Gül als Jugendliche mit 16, als jener 31 Jahre alt war. Unmittelbar danach habe sie angefangen, das Kopftuch zu tragen. Genauso sei es Emine Erdogan ergangen, der Frau des türkischen Ministerpräsidenten. Wenn man Fotos aus der Atatürk –Zeit mit heute vergleiche, falle einem der deutliche Unterschied sofort auf:

 

Atatürk habe den muslimischen Freitag als Ruhetag durch den christlichen Sonntag ersetzt, das Sultanat und das Kalifat abgeschafft und das Tragen des Fez durch einen modernen Hut ersetzen lassen. Die AKP wolle all dem wieder entgegenwirken und beispielsweise auch das Kopftuchverbot in Schulen aufheben. So sei das Kopftuch in der Türkei auch ein Symbol gegen die laizistische Staatsordnung. Die Islamisierung der Türkei habe auch direkt Auswirkungen auf die türkischen Frauen in Deutschland, und so würden hier auch seit 10 Jahren die Zahl der Kopftuchfrauen zunehmen.

 

Die meisten, wenn nicht alle islamischen Verbände würden diese Ansichten ebenfalls vertreten, und so müsse man sich von ihnen unbedingt distanzieren. Erdogan steuere über die türkische Religionsbehörde Diyanet die deutsche DITIB und damit auch deren Aktivitäten in Deutschland. Und dieser Erdogan sagte am 18.7.2010: „Ich glaube nicht an die Gleichberechtigung von Mann und Frau“.

 

Im Anschluß an den Vortrag entwickelte sich eine lebhafte und hochinteressante Diskussion. Hierbei tauchte die Frage auf, ob man aus dem Koran die Vorschrift zum Kopftuch überhaupt eindeutig herauslesen könne. Denn in Sure 24 Vers 31 stehe nur, dass die Frauen ihre Augen niederschlagen, sich vor Unkeuschem bewahren und nicht ihre Zierde, außer nur was notwendig sichtbar sein muss, entblößen und ihren Busen mit dem Schleier verhüllen sollten. Ein korankundiger Zuhörer ergänzte hierzu den 59. Vers der 33. Sure, aus dem man das Kopftuchgebot schon eher entnehmen könne. Dort stehe, dass die gläubigen Frauen ihr Übergewand über ihr Antlitz ziehen sollten, wenn sie ausgingen. So würden sie als ehrbare Frauen erkannt und nicht belästigt.

 

Kontrovers wurde über das Thema Islamunterricht an deutschen Schulen diskutiert. Einer meinte, wenn dieser bekenntnisfrei und für alle Kinder durchgeführt würde, könnte dies enorm zur Aufklärung beitragen. So könne das kritische Denken klar gefördert werden. Andere wiederum fänden es gut, wenn muslimische Kinder ihren eigenen Religionsunterricht bekämen. Davor warnten einige Zuhörer angesichts der Gefährlichkeit weiter Teile der islamischen Lehre. Reflexartig kam an dieser Stelle der bekannte Einwand, dass die Kirche im Mittelalter auch schlimme Dinge angerichtet hätte. Hierzu wurde entgegnet, dass sich dabei aber keiner auf Jesus oder das Neue Testament berufen konnte. Im Falle von islamisch motivierter Gewalt sei aber alles durch Mohammed und den Koran gedeckt.

 

Ein Zuhörer forderte, die Unterstützung islamischer Kulturzentren und Gemeinden zu beenden. Es sollten auch keine Moscheebauten mehr zugelassen werden. Die permanente Rücksichtnahme habe sich zu einer Feigheit entwickelt. Dem gegenüber äußerten andere, dass es in Deutschland doch Religionsfreiheit gebe und Muslime das Recht hätten, ihren Glauben zu leben. Man müsse noch mehr Verständnis aufbringen und die Muslime nicht durch Konfrontation abschrecken. Daraufhin wurde es lebhaft. Erneut stellten einige islamkritisch eingestellte Diskutanten fest, dass diese Religion in weiten Teilen intolerant und totalitär strukturiert sei, die weltliche Machterringung zum Ziel habe und hierzu Gewalt sowie Töten integrale Bestandteile seien. Es werde eine scharfe Abgrenzung gegenüber allen Andersgläubigen vorgenommen, die man regelrecht verachte, als minderwertig einstufe und in einigen Versen des Korans gar als „die schlimmsten Tiere“ bezeichne.

 

Dr. Findikci brachte in die Diskussion auch das Beispiel des islamischen Kulturzentrums IKZ ein, das beispielsweise in Giesing ein Internat betreibe. Dort müssten die Jugendlichen – allesamt Jungen – fünf Mal am Tag beten, wozu sie schon vor Sonnenaufgang aufstehen müssten. Dazu lernten sie zwei Mal in der Woche den Koran auf Arabisch auswendig. Sie würden äußerst streng erzogen und es werde dort kein Widerspruch geduldet. Deutsche Freunde hätten diese scharf indoktrinierten Jugendlichen meist nicht.

 

Findikci erwähnte auch die Fethullah-Gülen-Bewegung, die in der Türkei sehr gut organisiert sei und als extremistisch eingeschätzt werde. Sie habe ihre Strippen auch bereits nach Deutschland ausgeweitet. Nicht zuletzt wegen dem steigenden Einfluß solcher Organisationen sei es fraglich, ob sich jemals ein sogenannter „moderater Euro-Islam“ entwickeln könne. Der organisierte Islam sei eben der politische Islam, der versuche, die Menschen im mohammedanischen Sinne zu mobilisieren. Dazu würden immer mehr Moscheen gebaut und gut ausgebildete Demagogen geschickt, die die ewigen Botschaften aus dem 7. Jahrhundert übermittelten.

 

Ein „moderner“ Islam müsse dagegen ohne schariatische Bestandteile aufgebaut sein. Dort müsse man frei entscheiden können, denn der reguläre Islam regele das Leben von Kopf bis Fuß.

 

Es wurde auch vielfach beklagt, dass in der Münchner CSU kritische Diskussionen über den Islam, das Kopftuch und die Scharia bisher regelrecht abgewürgt worden seien. Imam Idriz werde mit seinem Bauvorhaben eines „Zentrums für Islam in Europa in München ZIE-M“ weitestgehend kritiklos unterstützt. Die vielen höchst bedenklichen Aktivitäten und Verbindungen des angeblichen „Vorzeige“-Imams würden regelrecht ignoriert. Die Verlockungen eines großen Wählerpotentials von 100.000 Muslimen in München seien wohl bedeutender. Dr. Findikci warnte in dem Zusammenhang auch davor, das man sich bei Imam Idriz keinen Illusionen hingeben dürfe: Jener werde sich nie von der Scharia distanzieren, da sie die Grundlage seines Lebens und seines Wirkens bedeute.

 

Der Abend hat gezeigt, dass der Islam an der Basis der Münchner CSU immer kritischer betrachtet wird, aber die Aufklärung über das Thema noch einen weiten Weg vor sich hat. {Quelle: www.pi-news.net – Text & Fotos: Michael Stürzenberger}

 

One Response to “Das Kopftuch behindert die Integration”

  1. Antirassist Says:

    Es ist eine Schande, dass Sie Artikel von der PI News übernommen haben.

    „Der SPD-Rechtsexperte Sebastian Edathy forderte vom neuen Bundesinnenminister, den rassistischen Blog PI-News vom Bundesverfassungsschutz beobachten zu lassen.
    “Auf dieser Seite werden die Angehörigen einer ganzen Religionsgemeinschaft systematisch verächtlich gemacht”, so Edathy, und es werden “wiederholt der Straftatbestand der Volksverhetzung und der Beschimpfung von Religionsgemeinschaften erfüllt”, begründet er seine Forderung.“
    http://kruppzeuch.wordpress.com/2010/05/24/pi-news-soll-vom-verfassungsschutz-beobachtet-werden/

    Unterstützen Kopten Rassisten ?


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