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Wo der Innenminister recht hat: Islam 11. April 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:27

In Sachen Islam gibt es in Teilen der Medien, der Politik und der Kirchen mittlerweile geradezu so etwas wie eine „Islam-Besoffenheit“. Das zeigt die Debatte um Aussagen des neuen Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich.

 

Berlin (kath.net/idea): In einer Zeit, in der Politiker von einem Tag auf den anderen ihre Meinung ändern, fällt der auf, der es nicht tut: der neue Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). Gleich zu Amtsbeginn wurde er gefragt, ob er bei seiner Kritik an der Aussage von Bundespräsident Christian Wulff im letzten Jahr bleibe, der Islam gehöre wie das Christen- und Judentum zu Deutschland. Friedrich blieb standhaft und ergänzte, die hier lebenden Muslime seien zwar Teil unserer Gesellschaft, Deutschland sei jedoch christlich-abendländisch geprägt. Eigentlich ein selbstverständlicher Satz angesichts der Tatsache, dass im Laufe der 1.200-jährigen Geschichte Deutschlands die Zahl der Muslime erst in den letzten 60 Jahren von 0,09 % (7.000) auf jetzt 5,5 % (4,5 Millionen) angewachsen ist (von denen die Mehrheit keine deutschen Staatsbürger sind), während über 50 Millionen Bürger einer Kirche angehören.

 

Doch Selbstverständliches ist im heutigen Deutschland längst nicht selbstverständlich, also gab es Kritik von den linken Parteien wie von der EKD. Dabei müssten doch zumindest die Kirchen froh sein, dass ein Spitzenpolitiker an ihre Seite tritt, nimmt doch ansonsten die anti-christliche Stimmung zu. Noch entscheidender aber ist, dass die Werte des Islam teilweise völlig konträr zu denen des deutschen Grundgesetzes stehen – vor allem was die Themen Gewalt, Toleranz, Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung der Frau angeht. Die Kritiker Friedrichs würden entsetzt sein, wenn allzu viel Islamisches Teil deutscher Kultur oder gar Rechtsprechung wäre.

 

Vor dem Hintergrund, dass sich der neue Bundesminister mit seiner Aussage nicht nur vom Bundespräsidenten, sondern auch von seinen Vorgängern Thomas de Maizière und Wolfgang Schäuble absetzte, wurde mit Spannung die Deutsche Islam Konferenz erwartet, die letzte Woche nun von Friedrich zu leiten war. Unter dem Eindruck des ersten vollendeten islamistischen Anschlages in Deutschland (am 2. März wurden zwei US-Soldaten auf dem Frankfurter Flughafen erschossen) sprach sich Friedrich vor den muslimischen Verbänden für eine „Sicherheitspartnerschaft“ gegen Extremismus aus. Sofort hagelte es erneut Kritik von der politischen Opposition. Vor allem muslimische Abgeordnete von Grünen und SPD riefen zum Boykott der Islamkonferenz auf. Interessanterweise erhielt Friedrich dagegen Rückendeckung von muslimischen Teilnehmern der Konferenz. Denn die schleichende Gleichsetzung von Islam mit Terrorismus wird ja umso überzeugender widerlegt, je mehr muslimische Verbände mithelfen, Extremismus einzudämmen. Und wenn der Bundesverfassungsschutz den islamischen Terrorismus als eine der größten Bedrohungen für die innere Sicherheit Deutschlands bezeichnet, ist es geradezu die vornehmste Pflicht eines Innenministers, hier Vorsorge zu treffen.

 

Doch in Sachen Islam gibt es in Teilen der Medien, der Politik und der Kirchen mittlerweile geradezu so etwas wie eine „Islam-Besoffenheit“, die Unterschiede wie Loyalitäten hinwegwischt. So hinterfragte im baden-württembergischen Wahlkampf kaum jemand das Verhalten des SPD-Spitzenkandidaten Nils Schmid. Er stellte unter muslimischen Wählern seine türkische Ehefrau heraus und ließ sich in der türkischen Presse als „Schwager aller Türken“ bezeichnen, der seine Frau zur ersten türkischen „First Lady“ in Deutschland machen wolle. {Von Helmut Matthies}

 

One Response to “Wo der Innenminister recht hat: Islam”

  1. Eugen Prince Says:

    Erbitte laufende Informationen über den Islam und Hintergründe.
    Die Verblödung unserer Politiker und Medien muß bekämpft werden.
    Religionsfreiheit ja – aber keine Freiheit für eine terroristische, mit unseren Gesetzen in Widerspruch stehende Religion, die Inoleranz lehrt.
    Der Islam wird entlarvt durch die islamische TRIAS: 1. Geschichte, 2. Lehre, 3. Heutige Realität.
    1. In der Geschichte waren auch christliche Staaten nicht immer vorbildhaft. Aber sie handelten im Widerspruch zur Lehre des Christentums. Dies dem Christentum durch Atheisten vorwerfen zu lassen ist daher unsinnig und unzulässig
    2. Der Islam ist die einzige Religion, welche explizit und extrem die Vernichtung aller Andersgläubigen predigt. Wo das auch Machtgründen (noch) nicht möglich ist, sind die Ungläubigen zu täuschen ( Taquia!)
    3. Es gibt auch heute keinen einzigen islamischen Rechtsstaat nach westliche, christlicher oder allgemeinhumanistischer Anschauung. Alle islamischen Staaten sind ohne Ausnahme totalitär und absolutistisch.
    Wer heute den Islam unterstützt und seine Ausbreitung fördert ist viel schlimmer als diejenigen, die einmal die Nazis wählten. Damals wußte man nicht was Hitler will. Heute kann man sehr gut wissen, sehen und erleben, was der Islam will.
    Mit freundlichen Grüßen

    E Prince


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