kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mein Leidensweg seit meiner Konversion 24. März 2011

Filed under: Konvertiten,Koptische Asylanten — Knecht Christi @ 21:01

Nach langem Zögern veröffentliche ich doch seine Geschichte, wie er mehrmals darum bat. Selbstverständlich werde ich keine Angaben oder Namen erwähnen, damit ich kein Unheil über jemanden bringe, der ihn von seinem Leid befreite und ihm ein neues Leben schenkte.

 

Jetzt lasse ich ihn seine Geschichte schildern: „Ich hieße Saad Abd Alrahim Schehata und heiße jetzt in Christus „Fam Pachum Antonius“. In meinen alten Tagen erlaubte mir Gott, ihn kennenzulernen. Nach einigen Jahren der Überprüfung und Unterscheidung wurde mir das Sakrament der Taufe geschenkt. Meine Umgebung merkte meine neue Geburt, was mein Verhängnis war. Denn es ist nicht wie die Behörden hier uns vorhalten, dass ein Moslem den Islam verlassen und an eine andere Religion glauben darf. Sie machen sich nicht die Mühe, sich über den Koran und die Hadithe Mohameds zu informieren, oder ehrlich und unparteiisch über die Konvertiten in Ägypten zu recherchieren. Nicht einmal die Revertiten dürfen den Islam verlassen, obwohl jeder weiß, dass die meisten von ihnen übers Ohr gehauen wurden“.

 

„Alle Moslems halten es für ihre Pflicht, den verirrten Moslems, der sich für Christentum entschied, zur Vernunft zu bringen. Darum ist das Wenigste, was ein eifersüchtiger Moslem tun kann, den Sicherheitsdienst zu verständigen. Wie alle Konvertiten wurde ich dorthin gezerrt, wo man versuchte, mich von meiner Entscheidung abzubringen. Als ich mich nicht kooperativ zeigte, wie sie meinten, dürfte ich Sterne am ganzen Tag sehen. Lange Tag, deren Zahl ich nicht mehr weiß, wurde ich in einem Käfig eingesperrt. Jeden Tag gab es zu allen Zeiten neue Foltermethoden. Dadurch brachen sie mir die meisten Zähne. Bis jetzt leide ich an den Bruch meiner rechten Schulter. An einem Tag fiel ich durch Stromschläge in Ohnmacht, weil ich an Diabetes leide. Meine Peiniger dachten, dass ich gestorben wäre. Darum brachten sie mich zur Müllhalde, wo sie mich schmissen und mit Müll bedeckten, damit keiner mich findet“.

 

„Ein koptisches Kind entdeckte mich und rief seine Großeltern. Am Anfang hielten sie mich für tot, aber dann stellten sie fest, dass ich noch atmete. Sie brachten mir ein Glaswasser mit Zucker. Als ich zu mir kam, bat ich sie, mich zum naheliegenden Kloster zu bringen. Sie bestellten mir ein Taxi und ich erreichte mein Ziel. Da wartete das nächste Verhängnis auf mich. Vor dem Kloster waren Polizisten postiert, welche nicht nur den Sicherheitsdienst alarmierten, sondern auch die Moslems in dieser Gegend. Das war an einem Donnerstag. Am Freitag und nach dem Freitagsgebet, nach dem sich die meisten Angriffe auf Kopten ereignen, versammelten sich die Moslems vor dem Kloster, weil ihr Hassprediger zum Dschihad aufrief, zumal dieses Kloster die Konvertiten beherbergt. Wie die hirnlosen Stiere stürmten sie mit Äxten, Messern und Stöcken das Kloster. Sie stahlen die Vorräte und die Medikamente der kleinen Klinik, obwohl die Mönche ihnen immer Lebensmittel schenkten und sie alle kostenlos behandelten“.

 

„Mir gelang die Flucht, aber ich durfte mich nicht mehr in diesem Kloster aufhalten. Wo ich überall gesucht bin, musste ich das Land verlassen, weil ich Unheil über die Kopten bringen kann, wo die Moslems mich finden werden. Die Zeit erlaubte nicht, neue Papiere zu kaufen, um in ein Flugzeug zu steigen. Darum versteckte man mich in einem Schiff. In der Türkei setzte man mich ab, wo jemand auf mich wartete. In der Türkei musste ich zehn Tage warten, bis man mich mit dem Auto abholte. Wir blieben auch ungefähr zehn Tage unterwegs, wo wir verschiedene Grenzen überschritten, bis man mich absetzte, wo ich einen Asylantrag stellte“.

 

„In diesem europäischen Land darf ich das nächste Kreuz tragen, weil die Asylbehörde mich als Lügner bezeichnet. Ihrer Meinung nach, ist es in Ägypten kein Problem, wenn ein Moslem zum Christentum konvertiert. Er wird höchstens verspottet, aber niemals umgebracht“.

 

2 Responses to “Mein Leidensweg seit meiner Konversion”

  1. Walter Says:

    Der größte Irrtum besteht darin EU als Christusverteidiger zu sehen!
    Sie hassen den Absolutheitsanspruch von Jesus Christus und die Christenbenachteiligung läuft bisher noch verdeckt, aber ich befürchte wir sind auf dem Weg der zunehmenden totalen Verfolgung!

  2. teofil Says:

    Unsere Asyl-Behörden wissen nicht was sie tun. Anscheinend brauchen wir alle eine Geisel. Das sind die Muslime. Je schlimmer sie toben, desto früher wir dieser Pein vorüber sein


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