kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Heruntergekommene Kirche darf seit 25 nicht renoviert werden 24. März 2011

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 23:00

In einem kleinen Dorf namens Lebischa (Distrikt Aschmunin – Bundesland Menufia) dokumentierte Remon Yossef von Copts United mit seiner Kamera, wie heruntergekommen die Kirche der Heiligen Jungfrau Maria und des Erzengels Michael ist. Ich brauche Ihnen nicht darüber zu schreiben, wie die Kirche von Innen und Außen aussieht. Denn die Bilder sprechen Bände.

 

Das Video:  http://christian-dogma.com/vb/showthread.php?t=83180

 

Was ich Ihnen ins Deutsche übersetzen muss, sind die Aussagen der Kopten dieses Dorfes, die von Herrn Yossef interviewt wurden. Zu Beginn sieht man eine reife Dame in Schwarz: „Wie Sie sehen, ist die Kirche aus Lehm vor über 60 Jahren gebaut worden. Sie ist die einzige Kirche in unserem Dorf, obwohl wir sehr viele sind. Seitdem ich auf dieser Welt bin, kenne ich nur sie. Schauen Sie sich bloß um, und Sie bekommen sofort mit der Angst zu tun. Im Sommer ist es erträglich noch, aber im Winter ist es eiskalt. Der Regen kommt aus allen Seiten durch. Trotz alldem kommen wir und nehmen mit unseren Kindern an der Kommunion teil. Selbstverständlich haben wir Angst, dass das Dach oder eine Mauer einstürzen, aber was haben wir für eine andere Wahl? Gar keine! Wir kämpfen seit über 25 Jahren darum, die Kirche wie jedes andere Haus zu bauen, damit wir uns nicht immer um unser Leben fürchten“.

 

Ein älterer Herr äußerte seine Enttäuschung: „Unser Problem lautet schlicht und ergreifend: Intoleranz und geheuchelte Liebe. Die Moslems behaupten, uns gern zu haben, während sie zum Sicherheitsdienst rennen und melden, dass wir keine Kirche bauen dürfen. Ich kenne sie alle mit Namen und bin dafür bereit, ihnen das ins Gesicht zu sagen. Letztens brachte mein Sohn einige Holzbalken, um das Dach und die Wände zu stützen. Da war der Teufel los. Viele versammelten sich vor der Kirche und wollten den Transport verhindern. Die Offiziere des Sicherheitsdienstes wollten ihn ins Gefängnis werfen. Warum das alles? Was soll dieser Quatsch? Wann werden wir unsere Rechte wie die Moslems bekommen? Die Notabeln der Moslems sagen uns: „Ihr könnt ein Bordell betreiben, aber eine Kirche zu bauen auf keinen Fall“! Ich kenne sie namentlich und habe Zeugen, dass sie das gesagt haben. Sie hassen uns und ihre Scheichs hetzen sie in den Moscheen gegen uns auf. Wann wird das alles enden“? 

 

Zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen, sprachen couragiert über die Sorge ihrer Eltern, wenn sie in der Kirche beten. Sie appellierten an die Verantwortlichen, selber den Zustand der Kirche im Augenschein zu nehmen, um sich zu überzeugen, wie lebensgefährlich ist, sich in der Kirche aufzuhalten. Die Kinder sagten, dass sie aus Liebe zu Christus zur Kirche kommen und können trotz der Gefahr den Religionsunterricht nicht versäumen. Am Ende sprach ein Mann über die Pflicht der Alazhar und der Scheichs in den Moscheen. Seiner Meinung nach sollen diese ihrer Pflicht nachgehen und die Moslems dazu bringen, ihre Mitbürger nicht dermaßen zu hassen. Der Hass auf Christen nimmt von Tag zu Tag zu, was uns das Leben schwer macht. Es geht jetzt nicht nur um den Bau der Kirche. Sie boykottieren unsere Läden. Neulich wurde die Getreidescheune eines Kopten in Brand gesteckt. Vor einigen Wochen haben die Moslems versucht, einige Häuser der Kopten abzufackeln, indem sie mit Benzin getränkte Stoffbälle gegen sie schleuderten. Christus sei Dank waren die Schäden gering.

 

Alle koptischen Einwohner sind einer Meinung: Der Hass der Moslems, die uns ins Gesicht lachen und uns hinter dem Rücken das alle Schlimmste wünschen, ist die Ursache aller Probleme. Man soll nicht sagen, dass das Regime und seine Apparate an allem Schuld ist. Denn unsere muslimischen Mitbürger sind diejenigen, die uns schaden und offen verfolgen. 

 

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