kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Was sollen diese „Allah-Akbar-Rufe“? 17. März 2011

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 16:41

Bei allen Angriffen auf Kopten im ganzen Land, sowohl vor als auch nach der angeblichen Revolution vom 25. Januar, stoßen die Moslems, ob Zivilisten, Polizisten oder Soldaten, diese „Allah-Akbar-Rufe“ aus. Sie denken dabei an ihren Propheten und seine Gefolgschaft, die sich mit diesen Rufen Mut gemacht hatten, als sie die Karawanen und friedliche Stämme überfielen. Allerdings muss man sich fragen: Sind die Kopten zu Fremden in ihrem eigenen Land geworden, sodass die Moslems einen dschihadistischen Krieg gegen sie führen? Redet man nicht ununterbrochen davon, dass alle Ägypter gleich sind und alle Geschwister seien?

 

Ich nenne Ihnen ein paar Beispiele von den letzten Monaten, ohne sie zu kommentieren, was ich meinen werten Lesern überlasse. Bei diesen Angriffen und Attentaten handelt es sich nicht um Lappalien, sondern um erschütternde Verbrechen, deren Täter bis jetzt frei herumlaufen, weil sie nur Werkzeug des ägyptischen Staates sind, dessen Ministerien, Rathäuser, Armee und Gewerkschaften von den Moslembrüdern und ihren zahlreichen Zweigen eingenommen sind.

 

= Am 24. November 2010: Um 4:00 in der Frühe überfielen über 5000 Polizisten und Soldaten der Sicherheitsgarde die Kopten, die vor und in der Kirche der Heiligen Jungfrau Maria und des Erzengels Michael in Talibya (Omranya – Giza) versammelt waren, um sie zu beschützen, obwohl der Gouverneur zwei Tage davor den Hirten dieser Kirche wörtlich sagte: „Ich beglückwünsche Sie zu ihrer neuen Kirche“! Erstens wurde die Kirche entweiht, indem die Ikonen, Kreuze und die Heiligen Bücher angezündet, zerrissen und mit den Füßen getreten wurden, während die Polizisten das Christentum wie üblich herabwürdigten. Dann wurden die Jugendlichen, die am Dach freiwillig arbeiteten, mit scharfer Munition angeschossen. Dabei starben vier Kopten. Tränengaskartuschen wurden in vier Säcken gesammelt. Splitterbomben wurden sowie Gummigeschosse eingesetzt. Die Schwerverletzten wurden an ihren Betten mit Handschellen angekettet und stundenlang verhört. Die von ihnen noch gehen konnten, wurden ins Gefängnis bis Anfang Januar geworfen. Bei der Erstürmung der Kirche und während der Verhaftung der Kopten vor der Kirche, hörten die Polizisten und Soldaten nicht auf, „Allah-Akbar“ zu rufen, als ob sie die verhassten Juden und nicht ihre Mitbürger vor den Augen hätten.

 

= Am 01. Januar 2011: Nach knapp 20 Minuten vom neuen Jahr explodierte eine Autobombe vor der überfüllten Kirche der Heiligen Markus und Papst Petrus (des 17. Papstes) in der Hafenstadt Alexandria, während kein einziger Wachmann davor stand. Aus dem Mund eines der Opfer, welches im Ausland mehrmals operiert und von mir interviewt wurde: „Während ich benebelt noch war, und trotz des Geschreis habe ich zweifelsohne wahrgenommen, wie aus der gegenüberliegende Moschee dreimal „Allah Akbar“ geschrieen wurde. Während unsere Familien und Glaubensgeschwister damit beschäftigt waren, die zerfetzten Leichen zu bergen, kamen bärtige Moslems und riefen schadenfroh dasselbe. Was ich nicht sah, aber von meinen Freunden und Nachbarn später im Krankenhaus erfuhr, war die Zerstörung einiger Geschäfte, Häuser und Autos der Kopten in unserer Gegend, wo die Kirche liegt“. Keiner versteht das!?!

 

= Am 10. Januar 2011: Ein muslimischer Polizist „im Dienst“ stieg in den Zug in Samalut, der eigentlich nicht in dieser kleinen Stadt hält. Er ging erstmal im Waggon Nr. 9 hin und her, der meistens von Christen reserviert wird, wenn sie Ausflüge nach Kairo machen. Er sah einige Frauen, deren Köpfe nicht bedeckt waren und Kreuze umhangen. Seine Pistole zog er und schoss auf sechs Kopten, während er rief: Allah Akbar. In seinem Magazin hatte er nur 9 Kugeln. Damit zielte er wie ein richtiger Schütze, der entschlossen und konzentriert war. Ein älterer Kopte starb sofort. Zwei Damen wurden lebensgefährlich getroffen. Ihnen wurden die Milz oder eine Niere entfernt. Sie werden im Ausland behandelt. Die zwei Töchter und der Verlobte von einer von ihnen überstanden das Attentat mit erheblichen Verletzungen, die ihre Zukunft beeinträchtigen werden. Ihab wird seinen rechten Arm nicht wie früher bewegen, was für Magy auch gilt, aber mit dem rechten Bein. Ihre Schwester wird niemals Kinder bekommen.

 

= Vom 22. bis zum 24. Februar: Drei koptische Klöster wurden von Einheiten der ägyptischen Armee überfallen. Das waren Bischoy-Kloster im Natrontal, Paul-Kloster am roten Meer und Makarius-Kloster im Rajantal. Alle Mönche haben darüber berichtet, dass die Soldaten diese Rufe aus ihren mit Hass auf Christen erfüllten Lungen geschrieen haben. Nur den Mönchen des Bischoy-Klosters nahmen die brutalen Soldaten die Videokameras, Digitalkameras und die Handys nicht weg, was mit den Mönchen der anderen zwei Klöster getan wurde. Die Videos zeigen wie die Klöster unter Beschuss genommen wurden. Zwei Mönche wurden inhaftiert. Viele wurden verletzt und angeschossen. Die Arbeiter und Besucher wurden brutal gefoltert. Mindestens fünf Arbeiter wurden lebensgefährlich von der scharfen Munition getroffen. Zwei junge Kopten verloren entweder eine Niere oder die Milz. Über die Brutalen Angriffe auf die drei Klöster habe ich ausführlich berichtet, was man auf „Kopten ohne Grenzen“ findet.

 

= Am 23. Februar 2011: Pater David Boutros, Hirte der Kirche des Heiligen Tadros in Schatb (Assyot) wurde von bärtigen Moslems in seiner Wohnung abgeschlachtet. Laut Aussagen der vor den Bärtigen Heidenangst habenden Nachbarn, riefen die Dschihadisten: Allah Akbar!

 

= Am 05. März 2011: Nach dem unseligen Freitagsgebet und nach eingefädeltem Plan wurde die Kirche der Heiligen Mina und Georg niedergebrannt und zerstört. Wie die drei Priester dieser Kirche und vor ihnen seine Exzellenz Bischof Theodosius berichten, hörten die Moslems nicht auf, Allah Akbar zu rufen. Der Bischof und die drei Priester fragten: „Was wollen diese Menschen damit vermitteln? Wir Christen wissen schon, dass Gott der Allmächtigste ist“!

 

= Am 09. März 2011: In Mokatam wollten die koptischen Müllsammler gegen die Zerstörung der Kirche in Soul (Atfih – Giza) protestieren. Die Ganoven und Schwerverbrecher ägyptischer Regierung belagerten sie von einer Seite. Von der anderen Seite tauchten die Salafisten. Beide wurden von den Soldaten der ägyptischen Armee unterstützt, weil sie immerhin Moslems sind. Scharfschützen mit hochmodernen Leser-Gewehren trafen „zehn“ Kopten tödlich. Die restlichen Kopten, die schwerverletzt wurden, wurden gezielt am Oberkörper angeschossen. Mit Molotow und Benzin in den Militärkanistern wurden die Häuser und Werkstätten der Kopten abgefackelt. Die ganze Zeit schrieen die Moslems, Zivilisten und Soldaten, Allah Akbar! Im Blutrausch!

 

= Am 15. März 2011: Nach neun Tagen vor dem Kairoer Rundfunkgebäude verschoben die die Kopten ihre Proteste auf den 25. März, um der neuen Regierung und dem Militärrat die Chance zu geben, ihre Forderungen zu erfüllen. Um 4:00 und während die restlichen Demonstranten noch schliefen, überfielen sie die Soldaten mit Elektroschockern und Knüppeln. Alle Kopten, die verletzt wurden, bestätigten, dass die Soldaten die Kreuze brachen und Allah Akbar riefen.

 

Wenn Sie über mehr Angriffe oder die Einzelheiten dieser erwähnten Angriffe und Attentate erfahren möchten, klicken Sie die Rubrik „Koptenverfolgung“ an. Auf Ihre Kommentare bin ich gespannt. Wenn Ihnen die Worte schon fehlen, dann leiten Sie bitte diesen Artikel weiter.

 

3 Responses to “Was sollen diese „Allah-Akbar-Rufe“?”

  1. bazillus Says:

    Ich verstehe die Überschriftfrage des Artikels nicht.

    Selbstverständlich sind die Kopten nicht mehr Herr im eigenen Land. Ihr Land wurde schlichtweg annektiert durch denjenigen, die in Ägypten heute und schon seit Hunderten von Jahren das Sagen hat, den Islam. Wenn der Islam die Mehrheit, sprich Meinungs- und Machthoheit hat, ist das Land muslimisch und Andersgläubige und Ungläubige haben sich an die Regeln der Staatsreligion zu halten. Fehlt nur noch, dass Kopten in Reservate abgeschoben werden.

    Es gibt in der islamischen Kultur halt mehrere Zeichen, die die Überlegenheit des Islam, die Unterdrückung und Unterwerfung Nicht- und Andersgläubiger sicht- und hörbar machen. Dazu gehört halt eben auch der Ruf: Allah(u?) Akbar „Gott ist größer“. Mit diesen Schreien dieses Inhalts wollen die muslimischen Täter Mehrfaches erreichen:

    a) Sie rufen sich selbst Mut zu, die Taten, von denen Sie instinktiv wissen, dass es Unrecht ist, durchzuführen.
    b) Sie töten ihr Gewissen ab bereits bei der Planung dieser Verbrechen, dieses Abtöten erreicht halt seine explosiven verderblichen Auswirkungen erst recht bei der Ausführung. Wir müssen uns überlegen, wenn Menschen brutal mit dem Messer abgemurkst werden, passiert das in sehr kurzer Zeit, wenn der Mensch tödlich getroffen wird. Dann wird durch diesen makabren Schrei jedes aufkeimende Gewissenselement eliminert und zwar punktgenau.
    c) Sie machen durch diesen Schrei deutlich, welche Religion das Sagen hat
    d) Sie machen deutlich, dass sie im Auftrag ihres „Gottes“ handeln, ohne sich einzugestehen, das sie Gott damit aufs Tiefste beleidigen, weil sie ein menschliches Wesen töten, ihn also als „Schöpferstümper“ ansehen.
    e) Sie machen deutlich, dass sie in Allem – auch auch im Negativen – ihrem Siegel- und vollkommenen Prophetenmenschen folgen und somit dem Islam treu sind und sich mit dieser den wahren Gott beleidigenden Untat den islamischen Bordellhimmel verdienen.

    Die möglicher Weise von Kindheit an unter permanenter Hasspredigt aufgepeitsche Täterseele lässt nun diesem ungebändigten Hass seinen vollen Lauf und dieser aufgestaute Hass gegen Kopten kommt im Schrei und gleichzeitiger Stichführung mittels Messers explosiv und völlig entmenschlicht ungehemmt zum Ausdruck. Dabei geraten diese Täter möglicher Weise in regelrechten Blutrausch. Sie sind nicht mehr Herr ihrer Sinne. Das bringt der Ausdruck „entmenschlicht“ sehr gut zum Ausdruck.

    Nach diesem Massaker gibt es keine Kritik weder von Angehörigen noch von den geistlichen Führern noch von den Imamen: Diese Täter haben ja ganz im Sinne des Propheten im Namen des Gottes des Islams gehandelt. Sie brauchen nicht einmal Reue zu zeigen. Sie haben ja alles recht gemacht. Kritik gibt es ja nur von den Angehörigen der Opfer und von den Opfern, die dem Massaker lebend entronnen sind. Und die ist ja leicht zu verkraften, denn die sind ja doch nur Unterworfene und Dhimmis, zynisch „Schutzbefohlene“ genannt.

  2. Hans Says:

    Und vor diesem islamischen Abschaum, denn als etwas anderes werde ich diese Sorte nicht berzeichnen, knieen unsere Politiker nieder und blasen denen auch noch Zucker, in Form von Steuergeldern, in den Hintern. Es ist widerwärtig zu wissen, was für eine Sorte „Mensch“ diese Politiker sind. Warum überlassen sie ihre Posten nebst Gehältern nicht auch noch diesen Radikalen? Das wäre doch ein weiteres gutes Zeichen ihrer Toleranz und Akzeptanz? Warum integrieren sich deutsche Politiker nicht endlich??????

  3. […] bevestigden dat de soldaten de kruisen braken en “Allah-Akbar!” schreeuwden. Bron: https://koptisch.wordpress.com/2011/03/17/was-sollen-diese-%E2%80%9Eallah-akbar-rufe%E2%80%9C/ Vertaald uit het Duits […]


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