kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen konvertieren unter Druck und Einschüchterung zum Islam 17. März 2011

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 21:30

Lahore: Der pakistanische Journalist und Moslem Aoun Sahi berichtete für Asianews über Konversionen von Christen zum Islam und den Druck, dem sie dabei ausgesetzt sind.

 

Die Christen Pakistans sprechen von “gefährlichen Zeiten” für religiöse Minderheiten und beklagen, daß mit dem Anti-Blasphemiegesetz Christen unter Druck gesetzt würden, um sie zum Übertritt zum Islam zu drängen. In der Koranschule Jamia Naeemia in einem Stadtteil Lahores wird Buch geführt über die Christen, die zum Islam konvertieren. In jedes blau eingefaßte Buch passen 100 Konvertiten. In dem kleinen Holzschrank befinden sich zahlreiche dieser Bücher. In der Madrasa gibt man die “Bekehrungen” mit 50 bis 60 im Monat an. Die Christen würden ein weiß-grünes Blatt im Register unterschreiben. Mit ihrer Unterschriften erklären sie, daß kein Druck ausgeübt wurde und versprechen, “dem Islam die Treue bis ans Lebensende”.

 

Eine Frau gab als Begründung für ihren Wechsel zum Islam an, daß sie in ein moslemisches Viertel gezogen sei und sich nun seit der Bekehrung dort sicher fühle.

 

Im vergangenen Jahr seien es laut Angaben von Jamia Naemia allein in dieser Koranschule 693 Christen gewesen, die zum Islam konvertierten und registriert wurden. Peter Jacob, der Direktor von Iustitia et Pax in Pakistan zeigt sich wenig überrascht von den Zahlen. “Es sind gefährliche und schwierige Zeiten für die pakistanischen Christen. Die Menschen haben kein Vertrauen in die Polizei und das Gerichtswesen. Das Ausmaß der Angst, wie es heute unter den Christen herrscht, ist völlig neu”, so Jacob.

 

Das Gesetz sieht keine Behinderung bei Konversionen vor. “In Pakistan handelt es sich dennoch um eine Einbahnstraße, die lediglich eine Konversion zum Islam zuläßt. Das ist fatal für die anderen Religionen”, so der Direktor von Iustitia et Pax. Für Jacob sei in der Angst der Christen vor islamischer Gewalt der Hauptgrund für die Konversionen zu suchen. “Die Christen in diesem Land sind an den Rand gedrängt und werden diskriminiert”, so Jacob. “Deshalb konvertieren manche zum Islam, um dieser erdrückenden Spirale zu entfliehen.” Gerade das Anti-Blasphemiegesetz werde mißbraucht, um Druck auszuüben, bis Christen nachgeben und den Übertritt zum Islam unterschreiben würden. Wegen des Anti-Blasphemiegesetzes sitzt die Christin Asia Bibi seit Juni 2009 im Gefängnis und wurde zum Tode verurteilt. Wegen der Forderung nach Änderung dieses Gesetzes wurde der einzige Christ in Pakistans Regierung, der Katholik Shahbaz Bhatti, am 2. März von Islamisten ermordet. Radikale Moslems bekannten sich zum Mord. Der Minister sei damit “bestraft” worden, weil er den Islam beleidigt habe.

 

Joseph Francis, der pakistanische Leiter des Centre for Legal Aid Assistance and Settlement (Claas), spricht von “Druck” der in vielen Fällen ausgeübt werde, um Christen zur Konversion zum Islam zu bewegen. “Wir haben auch festgestellt, daß in vielen Fällen junge Christinnen entführt und mit moslemischen Männern verheiratet werden. Gleichzeitig werden sie zur Konversion gezwungen. Danach gibt es keinen Weg, auch keinen rechtlichen Weg mehr, den Wechsel rückgängig zu machen. Wer sich einmal zum Islam bekannt hat, egal in welcher Form, für den gibt es kein Zurück mehr aus islamischer Sicht. Und diese Sicht wird de facto in Pakistan vom Staat geteilt.”

 

Die pakistanische Verfassung garantiert den religiösen Minderheiten das Recht, ihren Glauben zu bekennen. Mit der Enforcement of Shariah Act wurde 1991 jedoch die Scharia, das islamische Gesetz eingeführt, das jedes andere Recht bricht sowohl nationales wie internationales. In einem Absatz des Shariah Act wurde festgehalten, daß dessen Einführung die persönlichen Rechte und die Religionsfreiheit der Nicht-Moslems nicht berühre. “Die Realität sieht jedoch ganz anders aus”, so Jacob. Moslems, die zum Christentum konvertieren, werden nicht selten von Moslems der Blasphemie beschuldigt. “Eine schreckliche Gefahr für die Christen, wie das Schicksal von Asia Bibi und Minister Shahbaz Bhatti zeigt”, so Joseph Francis.

 

Auch  J.A. Rehman, Leiter der pakistanischen Menschenrechtskommission bestätigt gegenüber Asianews: “Auf unserem Tisch landen jedes Jahr zahlreiche Fälle von christlichen Mädchen, die entführt, zur Zwangsehe und Konversion genötigt werden.” Ebenso gebe es eine Reihe von Fällen, in denen Personen, die den Übertritt zum Islam verweigerten, gekündigt wurden, die Studienzulassung an Oberschulen und Universitäten nicht erhielten, so Rehman. {Quelle:  www.katholisches.info – Asianews/Giuseppe Nardi, Bild: Asianews}

 

6 Responses to “Christen konvertieren unter Druck und Einschüchterung zum Islam”

  1. Lotti Says:

    Ohne Druck und Einschüchterung konvertiert ja auch kein zurechnungsfähiger Mensch zum Islam.
    Ich plädiere für einen kompletten globalen Umsiedlungsplan: Alle Moslems raus aus Europa, Kanada und den USofA heim ins gelobte Land des Islams (welche Wüste das auch immer ist).
    Dafür werden alle unterdrückten und verfolgten Kopten und Christen in Ländern angesiedelt, wo jede friedliche Glaubensrichtung toleriert wird.
    Der Koran wird als Hass-Lektüre in allen nicht-islamischen Ländern verboten.
    Die Moslems überlassen wir ihrem Schicksal, ohne die Errungenschaften (Technologie, Medizin, etc. ) der verhassten Kuffar. Ach ja, Musik und Kunst hab ich vergessen, aber das ist ja sowieso haram, brauchen sie also auch nicht. (Was für ein ödes armseliges Leben.)
    Dort können sie dann Schafe liebhaben und Öl schlürfen, bisschen Steine werfen am Sonntagnachmittag und Peitschen schwingen (Abwechslung muss sein, auch auf diesem Niveau).
    Dann müssen sie auch nicht mehr die ganze Zeit fordern und sich unterdrückt fühlen, da sind sie ja dann ganz unter sich. In Frieden.

  2. K@mmerjäger Says:

    Lotti . . . dann sind wir schon Zwei die Das wollen!

    • Lotti Says:

      Wir sind schon Xillionen, die die Nase so was von voll haben!
      Voll von dem ewigen Gejammere und dem ewigen Fordern der „HerrenRasse“ die so gar nichts erhabenes an sich hat. Und auch nichts, aber absolut gar NICHTS zu bieten.
      Nicht mal ihr Scheiss-Öl können sie ohne die Kuffar aus dem Boden holen.
      Die EU-Diktatoren wissen genau, warum sie keine VolksAbstimmungen erlauben wie in der Schweiz!!
      Und die armen verfolgten, gedemütigten und terrorisierten Menschen in islamischen Ländern müssen sich beugen um zu überleben.
      Eine Schande für die Welt!
      Die islamischen Machthaber können froh und dankbar sein, dass ich
      a) nicht Politiker oder Medien-Mogul bin
      b) nicht MultiMillionär bin.
      Aber so oder so, das Pendel schlägt langsam auf die andere Seite aus.
      Die Generation, die jetzt erwachsen wird und genügend „bereichert“ wurde – die sind nicht mehr mit denselben Hemmungen und demselben Anstand behaftet wie meine Generation. Ich seh’s in meiner Verwandtschaft. Die haben die ganze Misere so satt – sie sind sich am formieren. Die scheixxen auf Political Correctness und auf ihre Sozen-Lehrer. Die haben die ganze Multi-Kulti Hirnwäsche in der Schule unbeschadet überstanden 🙂

  3. bazillus Says:

    Ohne Druck und Einschüchterung konvertiert ja auch kein zurechnungsfähiger Mensch zum Islam.

    Das wäre gut, wenn es so wäre. Leider ist das Wunschdenken. Herr Vogel treibt so manche schwache Seele wie der Rattenfänger von Hameln in die Hände dieser Menschen verachtenden Religion. Auch die „Liebe“ macht unzurechnungsfähig. Viele Frauen konvertieren und auch, was ich absolut nicht verstehe, hier aufgewachsene Akademiker tun diesen Schritt.

    Jeder Konvertit in diese Richtung ist einer zuviel. Vollkommen richtig.

    Zum Anderen gibt es viel zuviele Anhänger der pc. Solange der Großteil der Bevölkerung noch die etablierten Parteien wählt, ist man doch mit den politischen Verhältnissen auch im Hinblick auf die Integration- und Einwanderungspraxis hier völlig einverstanden.

    Leider kann ich der verehrten Vorkommentatiorin nicht zustimmen. Hoffentlich unterliegt sie nicht eigenem Wunschdenken. Die islamkritischen Parteien gerade hier in Deutschland sind zerstritten und schaffen keinen Sarrazineffekt. So wird das nichts.

  4. Walter Says:

    Ich vermute nur, das es Politmächte gibt, die den Islam für ihren geplanten Zweck gebrauchen wollen!
    Z.B.durch den anichristlichen Geist Chaos schaffen und daraus eine Welteinheitsregierung entstehen lassen!!!

    Der personifizierte ANTICHRIST wird kommen!!

  5. Jemeljan Says:

    Zum im Artikel erwähnten Joseph Francis habe ich heute folgendes gelesen:
    http://gebetskreis.wordpress.com/2011/03/18/pakistan-neue-morddrohungen-gegen-menschenrechtler/
    Beten wir für ihn, sein Leben ist in Gefahr. Ebenso wie die Leben aller Gläubigen in Pakistan.


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