kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islam-Debatte: Warum der Minister recht hat 6. März 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:38

Nicht schon wieder. Wieder einmal sind Grüne und islamistische Lobbyverbände einig darin, beleidigt zu sein, weil eine Wahrheit schlicht und klar ausgesprochen wurde: Der Islam gehört, historisch, nicht zu Deutschland.

 

Natürlich hat Innenminister Hans-Peter Friedrich recht, wenn er sagt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Es deckt sich mit dem, was der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seinen in Deutschland lebenden türkischen Landsleuten vor wenigen Tagen mahnend zugerufen hat, als er sie erneut vor der Assimilation warnte. Erdogan appelliert an die, die nicht dazugehören, nicht dazugehören wollen, und von denen gibt es einige. Die Reaktionen auf den Innenminister dagegen verlassen sich auf das vertraute Gemisch aus lautstarker Empörung und politischer Erpressung, statt zur Sache zu reden. Und das ist der wahre Skandal. Was hatte der Innenminister noch mal genau gesagt? „Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich aus der Geschichte nicht belegen lässt.“

 

Er sprach zur Geschichte. Nun warten wir also auf Widerlegungen, und bekommen stattdessen Belehrungen zum interkulturellen Knigge. Renate Künast: Der Minister „zerschlägt Porzellan!“ Gut, die Erde ist rund, aber pscht!, es gibt Leute die das als Affront auffassen könnten. Von ihrem Kollegen Cem Özdemir ist nur zu hören, der Minister habe „ein krudes Gesellschaftsverständnis“. Aha. Dürfen wir vorerst sagen, Özdemir hat ein krudes Debattenverständnis? Die Vorsitzende des liberal-islamischen Bundes wird schon orientalisch-bunter. Sie verteidigt die Ehre. Sie nennt die Ministeraussage eine „Ohrfeige ins Gesicht der Muslime“ und hält sie für „politisch wie historisch falsch“. Und wie wäre es, historisch, richtig? Fehlanzeige. Der Chef der türkischen Gemeinde tut das, was er am besten kann. Er droht. „Wenn der Innenminister Streit sucht, wird er ihn bekommen.“ Devise: Wenn du noch einmal behauptest, ich sei intolerant, dann kriegst du aufs Maul.

 

Kein Einziger hat auf den Minister in der Sache geantwortet. Das interessierte Publikum wartet immer noch auf Belege für das, was an der Minister-Aussage falsch sein soll. Wartet auf jede Menge Beweise für die historische gewachsene islamisch-christlich-deutsche Identität. Sollten wir den 12.September 1683 als Beginn einer wundervollen Freundschaft annehmen, als die Türken vor Wien auftauchten und die christlichen Staaten des Abendlandes gemeinsam zitterten? Oder ist es die Mokka-Mode im Rokoko, die uns beglückte, oder Mozarts beschwingtes Märchen von der „Entführung aus dem Serail“, dieser Exotenschauer aus Harem, Kerkermeister, Augenrollen, gewagten Miedern, gütigem Bassa Selim?

 

Oder fallen uns nicht doch eher die missgelaunten türkischen Subkulturen mit den verschleierten Frauen in den Großstädten ein, die Brandreden der Scharia-Anhänger in Mönchengladbach, die türkischsprachigen Viertel in Duisburg Marxlohe und die vielen, vielen islamischen Kulturvereine, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden? Sagen wir es so: Ich habe einige muslimische Freunde. Trotzdem gehört der Islam nicht zu Deutschland, geschichtlich, er gehört nicht in unsere historisch-religiöse DNA, denn die ist, allen Unkenrufen zum Trotz, immer noch christlich.

 

Wulffs Rede war der Auslöser: Ausgelöst wurde die Debatte ja durch Wulffs präsidiale Versöhnungsorder in der Rede zum Tag der Deutschen Einheit, als er dekretierte: „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“, und damit eigentlich nur das letzte Wort in der Sarrazin-Debatte haben wollte. Er öffnete das Fass religiöser Identitäten. Er machte einen Dreisatz daraus. Schon der Anlauf war holprig. Er sagte zunächst: „Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland“. Nun ja, möchte man in Zeiten beschleunigter Kirchenaustritte murmeln, wenn er denn meint, dann soll es wohl so sein, schön dass er uns erinnert.

 

Er fuhr fort: „Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland“. Hm, das ist schon geschludert, da wird es schon auf geschichtsvergessene Art problematisch. Der Präsident in der Steilwand fasst zusammen: „Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte“. Haken, Sichern, Vorbereiten für den rhetorischen Gipfelsturm. Und dann kommt er: „Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ Da sagten zwei Drittel der Deutschen, nö, eigentlich nicht, und überhaupt, welcher Islam? Der der Hafis-Gedichte, die Goethe so mochte, oder der der Frauenentrechtung, der Denkverbote und der Bomben? Als Wulff in spiegelverkehrter Logik kurz darauf in Ankara verkündete, das Christentum gehöre selbstverständlich in die Türkei, sprach er vor halbleeren Bänken, denn die Rede war vorab verteilt worden. Die meisten schüttelten den Kopf. Auf welchem Planeten lebt unser Festredner?

 

Wie ein Lauf auf Eierschalen: Es ist lustig, über den Islam zu diskutieren, denn man wird gebeten, so vorsichtig aufzutreten, als laufe man über Eierschalen – die Gegenseite könnte sich provoziert fühlen und sich genauso benehmen, wie man es beschrieben hat. Gerade eine Woche ist es her, als an gleicher Stelle Patrick Bahners Buch „Die Panikmacher“ besprochen wurde. Bahners beschuldigte nicht die islamistischen Sprengstoffkommandos und Scharia-Propagandisten der Panikmache, sondern diejenigen, die vor ihnen warnen. Etwa Hirsi Ali, die von islamischen Tugendwächtern Verstümmelte, oder Ralph Giordano, den Holocaust-Überlebenden.

 

Thomas Steinfeld („SZ“) war von Bahners Mut schwer ergriffen.“Er prüft er denkt … Aber welche Freude dass es ihn gibt“. Nur ein paar Tage später schießt ein islamistischer Attentäter zwei amerikanische Soldaten vor dem Frankfurter Flughafen nieder. Und der türkische Premier warnt vor allzugroßer Assimilation. Panikmache? In all unserer Freude über die arabische Revolution der Jungen, die die westlichen Werte wie Demokratie und Aufklärung und Meinungsfreiheit mit ihrem Blut erkämpfen, und die Diktatoren verjagen, darf sich – gegen Bahners und Steinfeld und Wulff – durchaus auch das Bangen darüber mischen, dass der Islamismus gefährlich ist, und dass er die Knospe der Freiheit köpfen könnte.

 

In Tunis sind bereits die Rotlichtviertel vom islamistischen Mob abgefackelt worden. In Ägypten hält die Mehrheit Steinigung bei Ehebruch, Handabhacken bei Diebstahl und die Todesstrafe beim Abfall vom Islam für wünschenswert, und das war VOR dem Umsturz. In Jordanien, im Jemen, in Marokko, in Bahrain, im Gaza-Streifen gibt es starke und vor allem gut organisierte islamistische Gruppierungen, die Mehrheiten bilden oder zur Mehrheit drängen.

 

Seit 1979 Ajatollah Chomeini das korrupte Schah-Regime ablöste und die Hoffnung auf Freiheit und Menschenrechte in einen finsteren Gottesstaat erstickte, sind wir gewarnt. Und nein: Der Islam gehört nicht zu Deutschland.

{www.spiegel.de – Ein Debattenbeitrag von Matthias Matussek}

 

7 Responses to “Islam-Debatte: Warum der Minister recht hat”

  1. Erich Foltyn Says:

    ich halte den Islam für einen groben Unfug, der ideologisch eine Sklaverei zu Gott (also dem Klerus) bedeutet, die schon von Jesus aufgehoben wurde durch seine Sohnschaft zu Gott. Des Weiteren ist der Europäer im Zuge des Christentums ein kreativer, selbstständiger und freier Denker, der die Maschine erfunden hat, die die eigentliche Befreiung von der Sklaverei war. Und dann muss es ja einen Grund gehabt haben, warum man bei uns und im Westen für Polygamie 2 Jahre Gefängnis bekam. Heute sehen wir, daß beide Eheleute arbeiten gehen müssen, damit sie ein Kind großziehen können und sie sind damit voll ausgelastet und es können nicht mehrere Verschleierte zuhause sitzen und warten, bis sie von einem Mann ernährt werden. Der Mensch hat nämlich eine ungeheure Gier nach materiellen Gütern, ohne seine Kramuri wird er zur Bestie (siehe 2. Weltkrieg) und da kann keine Religion etwas dagegen. Und der Islam hat mancherlei außer acht gelassen, vor allem will man hunderte Millionen von Atheisten durch eine Terrrodrohung in der Hinterhand zum Islam bekehren, weil es fällt ihnen bei der Lektüre des Koran gar nicht ein, eine Missionierung auf eine freundlichere Art zu versuchen.

    • Meil3 Says:

      Haargenau ERICH!

      Bravo.

      Warum fragt sich keiner,es wurde immer schon gelogen-betrogen.
      Nun sind die Kopten dran wer in 200Jahren usw.traurig,dass
      Die Menschheit nicht reifer und klüger werde und besser.
      WULFF welche Gründe veranlassen ihn,um Europa den Islam aufzuzwingen-sind die da so herabgekommen,dass sie solche Strafen benötigen.

  2. Walter Says:

    Der BUPÄ Wulff ein Mann den keiner wollte ärgert sein Volk, das er in diesem Fall nicht hinter sich hat. Nach einer Umfrage sind 82% der Bevölkerung der Meinung:

    Der ISLAM gehörte und gehört nicht zu Deutchland!

  3. Wolf Says:

    Innenminister Hans-Peter Friedrich hat Recht, der Islam gehört nicht zu Deutschland. Jeder, der das behauptet, oder unterstützt, gefährdet damit früher oder später den Landfrieden, somit sollte man diesem Personenkreis absolut das Vertrauen entziehen. Man muß sich daher sehr genau überlegen, wem man bei der nächsten Wahl seine Stimme gibt. Auf keinen Fall darf man solche Personen unterstützen, die der voraneilenden Islamisierung des „Abendlandes“ Vorschub leisten. Daher bitte ich alle Menschen, die sich für den Erhalt christlicher Werte und der Menschenrechte einsetzen, ganz gleich ob Christen, Buddhisten, Juden, oder Heiden, gegen die islamisierung Deutschlands/Europas Widerstand zu leisten!

  4. bazillus Says:

    Habe einen sehr guten Kurzkommentar gelesen zu einem Artikel gleicher Aussage: Mit dem Islam in Deutschland verhält es sich wie mit dem Benzin E10. Die meisten wollen ihn nicht, aber die Politik will ihn um jeden Preis aufzwingen.

  5. Johannes Says:

    Bitte nicht vergessen: Bereits drei Jahre vor Wulff stellte der ehemalige Inneminister Schäuble („C“DU) fest, dass „der Islam ein Teil Deutschlands“ sei. Bei den „Islamgesprächen“ in Berlin ignorierte er Islamkritiker wie Necla Kelek, Seyran Ates u.a., die wesentlich mehr Kenntnisse über die Verlogenheit des Islam haben als alle Politiker zusammen. Schäuble tat noch mehr – er lud auch die Vertreter des Zentralrats der Muslime in Deutschland ein. Darunter der Vordenker einer Islamisierung unseres Landes: der ehemalige deutsche Botschafter in Algerien und Marokko, der Jurist (!) Dr. Wilfried „Murad“ (der „Gewünschte“) Hofmann, der in seinen Büchern „Islam“ und „Islam als Alternative“ beschreibt, wie unsere freiheitlich-demokratische Ordnung durch die Scharia abgelöst und als „unislamisches System“ zerstört wird. Juden und Christen werden in diesem System der Entrechtung und Unterdrückung nur noch den Status von Dhimmis haben, also von Bürgern zweiter Klasse, die nur solange geduldet sind, wie sie Steuern bezahlen. Ist das Herrn Schäuble wirklich unbekannt? Musste er nicht diese wahren Absichten dieser muslimischen Taqiyya-Leute gekannt haben, bevor er sich mit ihnen an einen Tisch setzte? Kennen solche Politiker wie er, Wulff und Polenz nicht einmal den Koran und seine menschenverachtenden Lehren, die nun auch in unseren Schulen verbreitet werden dürfen? Diese Leute sind eine wahre Schande für unser Land! Von den Roten und Grünen und den gleichgültigen „Liberalen“ und „Humanisten“ ganz zu schweigen.

    Schon Plato stellte fest, dass ein Zuviel an Freiheit die Freiheit zerstören wird. Deshalb keine Toleranz gegenüber der Intoleranz!

  6. Johannes Says:

    Bitte auch nicht vergessen, was der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen („C“DU) bei der Einweihung der Großmoschee in Rendsburg am 09.10.2009 sagte! Er war „stolz“ darüber, dass nun auch in s e i n e m Bundesland ein so prächtiges Bauwerk stehe. Die Bedenken zahlreicher Bürger in der Nachbarschaft dieses Milli Görüs Bauwerks und zugleich Zeichen des islamischen Herrschaftsanspruchs fegte er vom Tisch: „Diese Moschee hat eine wunderbare Ausstrahlung von Sanftmut.“ Sie zeige, „dass Muslime sich in Rendsburg und in Büdelsdorf heimisch fühlen können … Die Moschee wird ein Symbol für Frieden und Freiheit sein! … Ich freue mich, wenn man in dieser Art und Weise und in Ehre seinem Herrgott dienen kann und hier beten kann.“ Und zum Schluss seiner Grußbotschaft: „Hier kann man Menschen treffen, die offen und friedlich ihrem Glauben nachgehen!“ (Rendsburger Tageblatt und Lübecker Nachrichten vom 10.10.2010)

    Derselbe Ministerpräsident vermittelte im Juni 2009 auch den Verkauf der Rendsburger Nobiskrug-Werft an die Werftengruppe Abu Dhabi Mar im Emirat Abu Dhabi am Persischen Golf, das auch an der Kieler HDW-Werft interessiert ist. Diese Werftverkäufe sichern zwar in schwierigen Zeiten das Geschäft, aber sie bringen Abhängigkeiten mit unabsehbaren Folgen. (Lübecker Nachrichten u.a. vom 07/08.03.2010)

    Die Einfältigkeit unserer „ungläubigen“ Volksvertreter gegenüber dem Islam und gegenüber geschäftstüchtigen „Gläubigen“ ist unbegreiflich.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s