kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bericht über den Angriff der ägyptischen Armee auf Paul-Kloster am roten Meer 2. März 2011

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 19:57

Pater Petrus aus dem Kloster des Heiligen Paul schildert 33 Minuten lang gegenüber der koptischen Zeitung „Tibetische Legion“, was am 22. Februar 2011 wirklich geschah.

 

Vielleicht erinnern Sie sich daran, wie die ägyptische Armee drei Klöster angriff, was am 22 und 23 Februar geschah. Ramy Kamel interviewte Pater Petrus und stellte sein Statement auf Youtube. Das offizielle Statement des Klosters des Heiligen Bischoy im Natrontal wurde mit Videos und Bildern am nächsten Tag (24. Februar 2011) abgegeben. Wir haben erklärt, warum wir kein Bildmaterial vom Übergriff der ägyptischen Armee aufs Kloster des Heiligen Makarius im Rayan-Tal bei Faium bekamen, aber Pater Petrus erklärt es uns viel deutlicher. Dieser Mönch ist nicht nur couragiert, sondern auch spricht er mit einzigartiger Furchtlosigkeit.

 

= Am 13. Februar 2011 wurde das Kloster des Heiligen Paul am roten Meer von geflüchteten Häftlingen und Ganoven bedroht. Sie waren mit Messern und Knüppeln bewaffnet. Den Mönchen, die ihr Kloster beschützen wollen, ist es gelungen, sie zu vertreiben. Die im Kloster beschäftigten Arbeiter nahmen einen von diesen Eindringlingen fest, den wir am nächsten Tag der örtlichen Polizei überstellten. Von diesem Moment an, machte sich das Kloster Gedanken um seine Sicherheit. Diejenigen, die unser Kloster mal besucht haben, wissen schon, dass unser Kloster keine Mauer hat. Es ist von den Bergen umgeben bzw. in ihnen eingebetet.

 

Darum gibt es keine andere Möglichkeit, das Kloster zu sichern, außer vom Weg aus, der zum Kloster führt. Als die Proteste am 25. Januar anbrachen, kam ein Leutnant namens Mohamed Elschafäie zu uns und bat uns um Aufnahme seiner Polizisten. Das waren sechs. Unter ihnen gab es einen namens Atef, der zum Sicherheitsdienst gehört und das Kloster nachspioniert, was uns mehrmals Ärger verursachte. Wenn die Polizei also selbst das Kloster um Schutz bittet, wer soll das Kloster dann sichern, vor allem nach der Attacke von den Häftlingen und Ganoven? Das alles bereitete uns große Sorgen und wir alle waren überaus angespannt.

 

Darum entschieden wir uns unter der Führung seiner Exzellenz Bischof Daniel, Abt unseres Klosters, ein Sicherheitstor auf dem Weg zum Kloster zu errichten. Denn, wie ich schon sagte, hat das Kloster keine Mauer und es gibt keinen Ort außer diesem, um das Kloster zu sichern. (Das Bild des Tores wird gezeigt). Dieser Ort ist auch optimal, weil an dem sich die Wasserversorgung des Klosters befindet. Diese Wasserversorgung wurde vom damaligen Gouverneur des Bundeslandes „Albahr Alahmar – das rote Meer“ Abu Bakr Alraschidy eröffnet (Ein Abschnitt davon wird gezeigt). Bei dieser Wasserversorgung handelt es sich um eine Pipeline unter der Erde von den Wasseradern aus Saafarana und Rass Gareb. Daneben haben wir zwei Zimmer, eine Toilette und eine Küche für den Mönch, der dort dient, und die Arbeiter.

 

Das heißt, dass dieser Ort offiziell von dem Staat in Person des Ex-Gouverneurs genehmigt und hundertprozentig legal ist. Das gilt aber seit über sechs Jahren, als dieser Gouverneur zu uns kam. Am Dienstag, dem 15. Februar, ging ich mit einigen Mönchen und Arbeitern, um dieses Tor zu errichten. Links vom Tor gab es eine 30 Meter lange Mauer und rechts davon eine fünf Meter lange Mauer. Der Grund, warum ich diese Details erwähne, ist die Provokation der ägyptischen Tageszeitung Algomhuria, welche behauptete, dass das Kloster eine 12 Kilometer lange Mauer errichtet habe. Das ist sowieso gegen jede Logik, weil jedes Kilometer in den Gebirgen Millionen kostet, die wir nicht zur Verfügung haben. Außerdem ist es unmöglich, eine 12 Kilometer lange Mauer in zwei Tagen zu errichten.

 

Das war am Dienstag und am Mittwoch. (Bilder von dem Tor und den beiden Mauern, links und rechts, werden gezeigt). Um allen zu beweisen, dass das Kloster legal vorgeht, schickten wir zwei Berichte über die Errichtung dieses Sicherheitstors an den jetzigen Gouverneur Magdy Alkobesy und an den Führer der dritten Einheit des Militärs, Major Sedky. In diesem Schreiben schilderten wir ausführlich, warum wir dieses Tor errichteten.

 

Am Donnerstag, ging ich zum Rathaus in Begleitung von den zwei Mönchen Pater Scharobim und Pater Ibram. Er war nicht im Hause und Major Salama Gabr empfing uns, dem wir das Schreiben aushändigten und alles detailliert erklärt. Überdies baten wir ihn dringend, dafür zu sorgen, dass entweder die Polizei oder das Militär dieses Tor übernimmt, um dem Kloster dadurch den gewünschten Schutz zu gewähren. Das heißt also mit aller Deutlichkeit, dass es bodenlos zu behaupten ist, das Kloster hätte Grundstück ermächtigt, welches dem Staat gehört und ihm nicht zustehe. Alles, was wir doch wollen, ist, unser Kloster vor Unerwünschten zu beschützen. Seine Heiligkeit Papst Schenuda sagte damals, als der Staat einen Teil des Antonius-Kloster ermächtigen wollte: „Das ganze Kloster gehört dem Staat, aber es gibt doch Regel, die zu folgen sind“. Das alles ist bloß eine Schikane, um die Mönche zu belästigen.

 

Der Polizist Atef, der zum Sicherheitsdienst gehört, ging seinem alten Hobby nach und benachrichtigte seine Führung, die das Militär gegen das Kloster anstachelte. Während wir am Donnerstag noch im Rathaus waren, riefen uns die Mönche vom Kloster aus an, um uns in Kenntnis zu setzen, dass die ägyptische Armee sich vor dem Sicherheitstor niederließ.

 

Das waren zwei LKWs, in denen mindestens 60 Soldaten mit allen ihren Waffen saßen, und zwei riesige Bulldozer. (Die Bilder werden gezeigt). Die Führung bestand aus Oberleutnant Aahel Elaraby, Oberleutnant Magdy Mohamed Abu Kamar, Leutnant Mohamed Elbana und Leutnant Sameh Elfaramawy. Der erste ist ein Gentleman, mit dem man reden kann. Der zweite, Abu Kamar, ist der Hauptgrund für diese unwürdige Erscheinung des ägyptischen Militärs. Die ganze Einheit war unter Elaraby. Nur dieser Abu Kamar stellte uns als Führer der dritten Einheit in Suiz vor und sagte, er gehört nicht zu Elarby, welcher der Führer der 19. Einheit ist. Sie alle führten wir ins Kloster und wir verhandelten mit ihrem Hauptmann Elaraby. Abu Kamar unterbrach die Gespräche ständig und provozierte uns mit seiner Entschlossenheit, erstmal das Tor zu beseitigen und dann das Kloster zu beschützen.

 

Auf alle Fälle kann keiner dies besser als die Mönche wissen, die seit Jahren in der Gegend leben. Als wir unter der Führung Bischofs Daniel versagt haben, diesen Abu Kamar von seinem Vorhaben abzubringen, bat Bischof Daniel den Oberleutnant Elaraby, dies bitte nicht bis Sonntagnachmittag zu tun. Von Freitag bis Sonntag kommen sehr viele Besucher ins Kloster und wir wollten nicht, dass jemand diesen Eindruck von der ägyptischen Armee gewinnt. Elaraby zeigte Verständnis, während dieser Abu Kamar darauf bestand, das Tor um jeden Preis zu beseitigen. Nach diesem Gespräch lauerte Abu kamar mit den 60 Soldaten gegenüber dem Kloster, um irgendwann eine Chance zu finden, das Tor zu beseitigen. (Ein Abschnitt von den Soldaten, die auf der Lauer mit Bulldozern und gepanzerten Fahrzeugen waren).

 

Mit höchstem Bedauern für diesen deutlichen Fanatismus gingen viele Mönche zum Tor mit einigen Arbeitern, um es vor dem vorzeitigen Beseitigen zu bewahren. Unter den Bildern und Videos, die ich Ihnen aushändigte, finden Sie Bilder vom Tor vor und nach der Beseitigung. Vom Donnerstagabend bis den ersten Stunden vom Sonntag blieben wir am Tor. Ich persönlich ging mit dem Auto ums Kloster, um den Mönchen zu beweisen, dass die Soldaten mit den Bulldozern auf der Lauer waren, und um den Soldaten unter Abu Kamer zu zeigen, dass wir sie sehen. Wie üblich beten die Mönche in der Nacht zu Sonntag von 23:00 bis 4:00.

 

Um 4 Uhr gönnen sich die Mönche ein wenig Ruhe und Schlaf, damit sie am Sonntag an der Aghapy mit Bischof Daniel teilnehmen. Um 4 Uhr gingen wir alle in unsere Zellen und ließen nur drei Mönche (Pater Selwanes, der ein Greis und herzkrank ist, und der vor einer Woche in der Klink auf Intensivstation war – Pater Ibrahim und Pater Famm) und einige der im Kloster beschäftigten Arbeiter (ein Abschnitt, auf dem man die betenden Mönche, Arbeiter und Besucher sieht).

 

Wie die drei genannten Mönche schildern, überfiel Abu Kamer sie mit den 60 Soldaten ohne Vorwarnung. Die Soldaten sprangen aus den LKWs, während sie Kriegsgeschrei von sich gaben, als ob sie auf Feinde losgehen würden. Als Nächstes fielen sie auf die drei Mönche her. Dem betagten Pater Selwanes banden sie die Hände hinter dem Rücken und legten ihn auf seinen Bauch, nachdem sie ihm sein Handy wegnahmen, was sie mit den anderen zwei Mönchen und den sechs Arbeitern taten. Sie wollten verhindern, dass jemand ihren barbarischen Überfall aufnimmt und ihn ins Netz stellt.

 

An dieser Stelle würden wir fragen: Wenn das Militär nur das Tor beseitigen wollte, warum wurden die Handys weggenommen? Dieser Abu Kamar wusste vom Anfang an, dass er widrig handelt und die anwesenden misshandeln wird, und daher wollte er nicht, dass ihn Beweismaterial belastet. Das ist ihm auch gelungen. Sie werden feststellen, dass alle die Bilder und Videos die Beseitigung des Tores nicht enthalten. Während die drei Mönche dagegen protestierten, einen betagten Mann so brutal zu behandeln, wurden sie getreten, geohrfeigt und mit den übelsten und vulgärsten Schimpfworten beleidigt. Mit Füßen traten sie Pater Selwanes, während er gefesselt auf dem Boden lag.

 

Zu den Arbeitern waren sie viel brutaler und einfach bestialisch. Zwei von ihnen wurden an den Händen gepackt und auf den steinigen Boden geschliffen, wodurch ihre Gesichter und Haut zerfetzt wurden. Während sie geschliffen wurden, traten die Soldaten sie in den Unterleib. Abu Kamar befahl seinen Soldaten, diese beiden Arbeiter in einem der LKWs zu foltern, wo sie von mehreren Soldaten mit Fäusten und Stöcken geschlagen wurden. Diese beiden Arbeiter wurden lange im Kloster verarzt.

 

Die Überraschung bei dieser Misere ist, dass Oberleutnant Aahel Elaraby sich im Gasthaus des Klosters befand und unsere Gastfreundlichkeit genoss. Elaraby und Bischof Daniel trafen die Entscheidung, dass das Kloster selber am Sonntagnachmittag, und zwar um 16:00, dieses Tor beseitigt, nachdem alle Besucher das Kloster verlassen hatten, damit keiner von ihnen Anstoß am Verhalten der ägyptischen Armee nehme. Ich weiß wirklich nicht, ob Abu Kamar von dieser Abmachung erfuhr oder nicht! Was ich gut weiß, dass Elaraby geweint hat, als er erfuhr, dass Abu Kamar um 11:30 seine dreiste Entscheidung durchsetzte. Mit Elfaramawy äußerte er sein Bedauern für das Benehmen von Abu Kamar und baten um Entschuldigung.

 

Man kann sich vorstellen, wie verärgert und provoziert alle Mönche waren. Darum wurde entschieden, zu dem Oberbefehlshaber der dritten Einheit, Majorgeneral Osama Rushdy Askar, zu gehen, um eine Beschwerde gegen Abu Kamar vorzulegen. Was ich vergessen zu erwähnen habe, dass dieser Abu Kamar noch sechs gepanzerte Fahrzeuge mitbrachte. Keiner von uns hat das verstanden. Kommt er das Kloster beschützen oder wollte es zerstören? Kommt er die friedlichen Mönche terrorisieren oder unser Kloster erobern wollen?

 

Allen diesen Offizieren und Soldaten sagten wir klipp und klar, dass die Mönche keine Angst haben. Man kann sie nicht einschüchtern. Wir sorgen uns nur um unser Kloster und unser mönchisches Leben. Nicht einmal die ganzen Truppen der ägyptischen Armee werden uns verängstigen. Wir waren nur in Sorge um die Besucher, die von allen Bundesländern zu uns kommen und  unter ihnen sich Ausländer befinden. Wir wollten ihnen solche Bilder bzw. negative Erfahrung ersparen. Was wir befürchten, ist auch leider passiert. Ein Ausländer hat diese Bestialität gesehen. Einer der Besucher, der mit den Mönchen und Arbeiter am Tor stand, leidet an Kehlkopfkrebs. Sie taten mit ihm, was sie mit Pater Selwanes getan haben, sodass er beinahe an Ersteckung sterben konnte. Bis jetzt liegt er auf der Intensivstation. Die Namen und Daten dieser Besucher oder der Arbeiter werden wir nicht bekannt gegeben, um sie vor der Armee zu beschützen, welche die Rolle des Innenministeriums übernahm und die Bürger für ungewisse Zeit inhaftiert. Zum Beispiel ging die ägyptische Armee mit voller Härte gegen die Demonstranten am Tahrir-Platz und inhaftierte viele wahl- und schuldlos.

 

Mit Bischof Daniel und Pater Johannes ging ich zum Majorgeneral Askar. Wir schilderten alles detailliert und legten eine Beschwerde gegen Abu Kamar vor. Askar versprach, diesen Oberleutnant zur Rechenschaft zu ziehen, falls es bewiesen würde, dass er dies unternommen habe. Wie sollen sie das tun? Wie wird die Armee einen hochrangigen Offizier bestrafen? Dann baten wir, um die Wiederherstellung des Tores, was alle vehement ablehnten. Mit Bischof Daniel baten wir dann mindestens um die Errichtung einer Schranke, wie auf den Geländen einiger Firmen zum Beispiel, um zu kontrollieren, wer zu uns kommt. An den beiden Seiten sollte keine Mauer errichtet werden, sondern nur Hügel aus Stein und Sand.

 

Er sagte uns, dass er nichts dagegen hätte und auf die Genehmigung seiner Vorgesetzten warten müsse. Das war am Donnerstag, dem 24. Februar. Bis zum heutigen Tag, dem 02. März 2011, hat keiner sich bei uns gemeldet, während sich nichts an der Sicherheitslage veränderte. Bis jetzt wurde Magdy Mohamed Abu Kamar nicht zur Rechenschaft gezogen, der sogar stolz auf seine Tat ist. Als seine Kollegen ihn mit seinen Verbrechen konfrontierten, leugnete er alles und stritt alles ab. Die Lage im Kloster ist noch beunruhigend, vor allem nachdem wir davon hörten, was die Armee unmittelbar in Natron- und Rajantal verbrach.

 

Ich gehöre zu Kloster des Heiligen Paul am roten Meer. Jedoch gehöre ich dem koptischen Mönchtum in Ägypten an. Daher geht mich das sehr viel an, was gegen das Kloster des Bischoy im Natrontal getan wurde. Nach welcher Logik oder welchem Gesetz werden Mönche und Arbeiter mit scharfer Munition terrorisiert? Wie kann es überhaupt sein, dass sechs Kopten schwerverletzt werden, während die Soldaten zwei Mönche inhaftieren?

 

Wo sind wir hier? In einem Dschungel? Sowohl die Armee als auch die ganze Welt müssen zur Kenntnis nehmen, dass Christus nicht zulässt, seine Kirche zu verfolgen. Lernt mal aus der Geschichte oder aus den jüngsten Ereignissen. Nach weniger als einem Monat fiel das ganze Regime, welches zum Jahreswechsel nach dem Bombenattentat auf die Kirche der Heiligen in Alexandria steckte. Im Vordergrund denken alle Menschen, dass die Jugend dahinter mit ihren Protesten stecken. Die Wahrheit ist, dass dies die Vergeltung Christi ist, der das Blut der 24 Märtyrer nicht mehr unbestraft lassen konnte. Wenn die Armee Jesus Christus und seine Kirche herausfordern will, soll sie allein die Konsequenz tragen. Wir glauben felsenfest an die biblische Verheißung: „Die Mächte der Unterwelt werden sie (die Kirche) nicht überwältigen“ (Mt.16:18). Wir sind uns sicher, dass Gott seine Klöster, Kirchen und Kinder beschützt, und nehmen denjenigen übel, die nicht aus der Geschichte lernen und töricht bleiben.

 

Wir fordern den Majorgeneral Askar, uns zu erlauben, die erwähnte Schranke zu errichten, weil wir vermuten, dass dieser Abu Kamar Ganoven anheuern wird, um seine Untaten den Ganoven anzulasten bzw. ihnen in die Schuhe zu schieben. Wir bitten sachlich und vernünftig um die schnelle Umsetzung unserer Bitte, weil die Täler ums Kloster direkt zu den Zellen und der Kirche führen, und welche total unbewacht sind.

 

Mit aller Deutlichkeit muss ich sagen, dass die ägyptische Armee ihre „islamische“ Identität und seine Zugehörigkeit zu den Moslembrüdern bewiesen hat. Der Beweis liefern uns die Angriffe auf drei Klöster innerhalb zwei Tage, während die Mönche dieser Klöster angeschossen, schwerverletzt, gefoltert und geschlagen wurden. Deutlicher geht es wirklich nicht. Es muss aber auch zur Kenntnis genommen werden, dass 15 Millionen Kopten in Ägypten leben. Viele haben vor dem Zorn des koptischen Giganten gewarnt.

 

Bis jetzt handeln wir gemäß der Vernunft, Diplomatie und Weisheit. Wir appellieren an die Vernünftigen Ägyptens und an alle Intellektuelle. Diese unakzeptable Hergangsweise bringt nichts und führt ganz gewiss zu bedrohlichen Folgen. Zunächst einmal wenden wir uns an die Weltöffentlichkeit, damit jeder sehen kann, wie die Armee mit den friedfertigen und wehrlosen Kopten umgeht. Das sollen alle Menschenrechtsorganisationen und alle Regierungen in ihren Akten registrieren. Gleichzeitig betonen wir noch einmal: Wir begehren keinen einzigen Meter, der uns nicht zusteht. Wir haben dieses Tor errichtet, um unser Kloster zu beschützen, weil es weder Polizei noch Armee weit und bereit gab und immer noch gibt.

 

Worte Paters Petrus aus dem Kloster des Heiligen Paul aus den drei Videos habe wortwörtlich übersetzt, ohne ein einziges Wort ignoriert zu haben:

http://www.youtube.com/watch?v=E8dE-L3jSf8&feature=player_embedded

 

http://www.youtube.com/watch?v=jis8jnOsUv4&feature=player_embedded

 

http://www.youtube.com/watch?v=O3ZZzyzgH7w&feature=player_embedded

 

Die drei Videos: http://christian-dogma.com/vb/showthread.php?t=78478

 

5 Responses to “Bericht über den Angriff der ägyptischen Armee auf Paul-Kloster am roten Meer”

  1. Danke für diesen ausfürhlichen Bericht!

    Hier ein heute veröffentlichter Bericht von Open Doors über die Verfolgung der Kopten in Ägypten:

    http://www.opendoors-de.org/verfolgung/news/news_2011/03-2011/02032011eg/

  2. Hier gesammelte Pressemeldungen über Koptenverfolgung in Ägypten der letzten 4 Wochen:

    http://religionsbehoerde.wordpress.com/2011/03/03/neue-berichte-uber-die-koptenverfolgung-in-agypten/

  3. Melechesh Says:

    und schon wieder stellt sich die Frage – warum lässt es der Westen zu?

    wird ein Palästinensischer Terrorist bei der Festnahme ein Mal mehr angefasst – schreien die Medien „Holocaust an Palästinensern!!!“, bei massiven Angriffen auf Christen wird einfach weggeschaut. „Es könnte ja das Bild des friedlichen Islams beschädigen…“

    Anscheinend wird unsere Öffentlichkeit nur dann aktiv, wenn man den Juden was vorwerfen kann. Wie auch im Dritten Reich gilt der Islam heute als was „außergewöhnlich Edles“.

    es ist an erster Stelle eine Schande für Oxident…

  4. In Europa und explizit in der Schweiz verhindern die Medien und 95% der
    Journalisten, dass unser Volk über den Inhalt und die für jeden Moslem verbindlichen, mörderischen und rassistischen Aufträge darin dem Volk
    vorgelegt werden können! Diese Bücher (Koran, Hadith’s und die Worte
    Mohammeds) sollten in unserem Lande verboten werden, weil sie unser-
    er Verfassung, den Menschenrechten und der UNO-Charta diametral
    widersprechen!

  5. Erich Foltyn Says:

    in Österreich und in Europa gibt es eine überwältigende Mehrheit von Kirchenfeinden, die nennen sind „Atheisten“, wahrscheinlich von linkssozialistischer Weltanschauung, die gleichzeitig Islamfreunde sind, mit Zähnen und Klauen den Islam verteidigen und die nicht müde werden, ununterbrochen eine vernichtende Kritik am gesamten Christentum zu äußern. Erst in letzter Zeit hat es etwas nachgelassen und ein Politiker(in) von der Freiheitlichen Partei wurde von einem Gericht von dem Vorwurf der Verhetzung freigesprochen, weil er (sie) öffentlich sagte, der Prophet Mohammed wäre nach unserem Rechtsverständnis ein Kinderschänder, weil er hätte ein 9-jähriges Mädchen geheiratet usw. Dazu kommt noch, daß im Westen die Frauen zu 50% in alle Männerpositionen vorrücken wollen und dazu müssen in den Betrieben Kindertagesstätten errichtet werden. Da bleibt sicher keine Zeit mehr für Religion. Und wer da im Westen die Christen in Ägypten verteidigen soll, das weiss ich nicht.


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