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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Mubaraks Pudel“ lenkt Ägyptens Geschicke 18. Februar 2011

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 14:30

Er war bekannt als „Mubaraks Pudel“, doch nach dem Rücktritt von Ägyptens Staatschef ist Verteidigungsminister Mohammed Hussein Tantawi der neue starke Mann im Land. Der Marschall leitet den mächtigen Militärrat, der nach Husni Mubaraks Sturz bis auf Weiteres die Macht in Ägypten ausübt. Der 75-Jährige war ein enger Vertrauter des gestürzten Präsidenten und ist nicht gerade als aufgeschlossener Modernisierer bekannt. Allerdings hat die mächtige Armee versprochen, freie und faire Präsidentschaftswahlen zu garantieren und den Willen des Volkes zu achten.

 

Tantawi ist seit 20 Jahren ägyptischer Verteidigungsminister. Als Heeresoffizier stand er schon während der Suez-Krise 1956, während des Sechs-Tage-Krieges 1967 sowie im Jom-Kippur-Krieg im Jahr 1973 in den Reihen des Militärs. Als Vorsitzender des Militärrats, dem die Spitzen der Armee angehören, lenkt er nun vorläufig die Geschicke des Landes.

http://tvthek.orf.at/programs/1328-Weltjournal

Auch Deutschland soll Konten des Mubarak-Regimes sperren: Nach dem Sturz von Ägyptens Staatschef Husni Mubarak sollen die Vermögen führender Mitglieder seines Regimes in Europa eingefroren werden. In mehreren EU-Ländern ist eine entsprechende Anfrage aus Kairo eingegangen, auch in Deutschland, wie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bestätigte. „Es gibt ein Rechtshilfeersuchen der ägyptischen Regierung an mehrere Mitgliedstaaten – auch an uns“, sagte Schäuble am Rande des EU-Finanzministertreffens in Brüssel. „Wir prüfen das. Das wird kurzfristig auch entschieden werden“.

 

Spekulation über Mubaraks Gesundheitszustand: Nach den jüngsten Spekulationen über den Gesundheitszustand des vor wenigen Tagen entmachteten ägyptischen Ex-Präsidenten Husni Mubarak hat jetzt der Sender Al-Arabija Berichte über den Tod des 82-Jährigen dementiert. Dabei berief sich der Sender auf offizielle ägyptische Kreise. In den vergangenen Tagen war aus Mubaraks Umfeld berichtet worden, dem 82-Jährigen gehe es gesundheitlich sehr schlecht. Demnach sei er in seinem Domizil in Scharm Al-Scheich mehrfach ohnmächtig geworden und wolle seine Medikamente nicht mehr nehmen.

 

Nigeria Connection lockt mit Mubarak-Millionen: Einen Anteil an den Reichtümern des gestürzten ägyptischen Autokraten Husni Mubarak verspricht eine derzeit massenweise verschickte Spam-Mail. In der Nachricht bittet Mubarak-Gattin Suzanne angeblich um Hilfe dabei, die letzten 15 Millionen US-Dollar des umfangreichen Vermögens außer Landes zu schaffen. Der Adressat soll die Millionen auf seinem Konto zwischenparken, dafür winken zwanzig Prozent der Summe als Belohnung. Wer darauf eingeht, tappt in die Falle der Nigeria-Connection. Der Fall zeigt, wie schnell sich die gewitzten Betrüger aktuelle Ereignisse zu Nutze machen können.

 

Es gehe um die letzten 15 Millionen, die von dem vermuteten Milliardenvermögen des gestürzten ägyptischen Präsidenten übrig geblieben seien, schreibt die angebliche Suzanne Mubarak in der Nachricht, den letzten Sparstrumpf der Autokraten-Familie. Um das Geld vor dem Zugriff der ägyptischen Behörden zu sichern, solle der Adressat doch bitte sein Konto als Parkplatz für die Millionen zur Verfügung stellen. Mit dem Geld könne er dann ein Unternehmen in Europa gründen, dessen Führung einer der Mubarak-Söhne übernehmen werde. Zur Belohnung erhalte der Helfer am Ende ein Fünftel der Summe – immerhin stolze drei Millionen US-Dollar. Er müsse nur einen gewissen Imam Dodi kontaktieren, mit dem sich alles weitere in die Wege leiten ließe.

 

Neuer Trick der Nigeria-Connection: Das Ganze ist natürlich ein Trick und Teil der altbekannten Masche der Nigeria-Connection, Online-Betrügern aus Afrika, die seit Jahren solche E-Mail verschicken. Es sind abenteuerliche Geschichten, die Internet-Nutzer aufgetischt bekommen: Afrikanische Prinzen, Präsidentensöhne im Exil oder lange verlorene Verwandte bitten in ausführlichen, meist wohl formulierten Geschichten um Hilfe. Nur etwas Geld bräuchten sie für Bestechungen und Gebühren, dann könnten sie ihr Millionenvermögen außer Landes schaffen. Zur Belohnung würde der großzügige Helfer aus dem Westen mit einem satten Anteil der geretteten Summe belohnt. Auch bei den Mubarak-Millionen ist zu erwarten, dass der als Ansprechpartner genannte Imam Dodi von den Interessenten Geld verlangen würde – kleine Summen am Anfang, immer größere gegen Ende, bis das Opfer um sein Vermögen gebracht ist. {Quelle: http://nachrichten.t-online.de}

 

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