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Türkei enteignet syrisch-orthodoxes Kloster 11. Februar 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 00:52

Katholische und evangelische Kirche bestürzt über Urteil zu Kloster Mor Gabriel

 

Hannover/Bonn (kath.net/idea): Ihre große Sorge über die zunehmende Bedrängnis der Syrisch-Orthodoxen Kirche in der Türkei haben die führenden Repräsentanten der beiden großen Kirchen in Deutschland zum Ausdruck gebracht. Anlass ist der Streit um den Grundbesitz des Klosters Mor Gabriel im Tur Abdin (Berg der Gottesknechte) im Südosten des Landes. Mit Bestürzung habe man das kürzlich ergangene Urteil des Kassationsgerichtshofs in Ankara gegen das mehr als 1600 Jahre alte Kloster aufgenommen, erklären der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch (Freiburg), und der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), in einer am 9. Februar in Bonn und Hannover veröffentlichten Pressemitteilung. Das Gericht hatte ein vorheriges Urteil, das die Eigentumsrechte des Klosters bestätigte, annulliert und dem Staat große Teile des klösterlichen Grundbesitzes übertragen.

Das im Jahr 397 gegründete Mor Gabriel ist das wichtigste syrisch-orthodoxe Kloster in der Türkei. Nach Auffassung von Schneider und Zollitsch ignoriert der Kassationsgerichtshof, dass es seinen Besitz durch gültige Urkunden legitimieren kann, die noch von der Vorinstanz als Eigentumsnachweise anerkannt wurden. Jetzt sei zu befürchten, dass die Mauern abgerissen werden, die das Kloster vor Übergriffen, Landraub und Abweidung schützen. Ferner bestehe die Gefahr, „dass die haltlosen Anschuldigungen gegen das Kirchenoberhaupt Erzbischof Mor Timotheos Samuel Aktas und den Vorsitzenden der Klosterstiftung Kuryakos Ergün, sie hätten sich türkisches Staatseigentum angeeignet, auch noch strafrechtliche Konsequenzen haben könnten“.

 

Schneider und Zollitsch begrüßen das Ziel des Klosters, Einspruch gegen das jüngste Urteil zu erheben. Wörtlich heißt es: „Wir erwarten von der türkischen Regierung eine Lösung, die den rechtsstaatlichen Standards entspricht, die von allen Kandidaten für einen Beitritt zur Europäischen Union erfüllt werden müssen. Wir bitten die Bundesregierung, bei der türkischen Regierung vermehrte Anstrengungen anzumahnen, dass die Religionsfreiheit in der Türkei auch für Kirchen und Christen gewährleistet wird und die Grundlagen ihrer Existenz vom Staat nicht weiter zerstört werden.“

 

Über 95 Prozent der 72 Millionen Einwohner der Türkei sind Muslime. Von den rund 120.000 Christen gehören etwa 4.000 zu evangelikalen Gemeinden. Aus dem Tur Abdin sind in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 300.000 syrisch-orthodoxe Kirchenmitglieder nach Europa geflohen, um Verfolgung, Ermordung und Unterdrückung durch Türken und Kurden zu entgehen. {Quelle: www.kath.net}

 

6 Responses to “Türkei enteignet syrisch-orthodoxes Kloster”

  1. Cajus Pupus Says:

    Und unsere IdiotenInnen bauen Moscheen am laufenden Band!

    Abreißen und das ganze Pack rausschmeißen. Und allen Besitz konfiszieren!

    Gleiches Recht für alle!

    Und wenn man einmal beim Rausschmeißen ist: Die gesamten Moscheenbaubefürworter ebenfalls ausweisen und die Deutsche Staatsgehörigkeit auf Lebenszeit aberkennen.

    • Wolf Says:

      Ja, da steigt der gerechte Zorn über so viel rücksichtslosen Unverstand und unbeschreibliche Ignoranz. Vielleicht erkennt nun endlich mal allmählich jemand, daß die Türkei nicht unser Verbündeter ist, obwohl das auch unter kemal Atatürk mal anders war. Der stand dem Islam bekanntlich selbst kritisch gegenüber und wird sich jetzt im Grabe umdrehen, angesichts dessen, was seine Landsleute heute aus der Türkei und mit seiner Idee machen. Wann wacht Europa endlich auf?!!!

  2. bazillus Says:

    Wenn von einer Phobie gesprochen werden kann, dann in der Türkei, nämlich von der Christophobie. 120 000 Christen als Restbestand von einer vormals christlichen Gegend sind also so eine Gefahr für die Türkei, dass selbst das letzte Kloster seine Sicherheit in einer doch so friedlichen Nachbarschaft aufgeben muss, obwohl die Besitzurkunden vorhanden sind. Was ist das für eine Rechtssprechung? Und wieder einmal zeigt der Islam sein wahres Gesicht. Haben wir ernsthaft anderes erwartet?

    Und wieder einmal bewahrheitet sich, was unsere „islamophoben“ Kritiker schon seit langem befürchten. Islam als Vergewaltiger anderer Religionen. Islam als Zerstörer anderer Kulturen. Islam als einzig genehmigte Monokultur. Da soll die Kritik an dieser Menschen verachtenden Ideologie verstummen!? Da, wo Islam als Staatsreligon oder als staatstragende Ideologie eingeführt wurde, haben andere Religionen letztlich keine rechtliche Chance als gleichwertig betrachtet zu werden. Das müsste doch langsam aber sicher im Grunde der letzte Kommunalpolitiker begreifen.

    Und die Vertreter der Kirchen, die sich jetzt so eschauffieren, wollen einfach nicht wahrhaben, dass der Islam eben nicht den Frieden vertritt, sondern die Raubtiermentalität gegenüber Andersgläubigen. Wir beten eben nicht denselben Gott an, selbst wenn alle Kirchenführer dies behaupten würden und behaupten. Ich bete lieber einen Baum an als einen Gott, der Zwietracht und Ausgrenzung so explizit gerade gegenüber Juden und Christen verkündet, wie es der Gott des Islams in aller Gnadenlosigkeit und Unbarmherzigkeit brutal durchzieht. Wer die Dreifaltigkeit Gottes mit diesem Gott identisch sieht, ist wirklich von allen guten Geistern und vom Heiligen Geist verlassen. Und gerade diese Dreifaltigkeit wird vom Islam so scharf abgelehnt, so dass er die Dreifaltigkeitschristen in der Hölle sieht, auf einer Stufe mit den Ungläubigen. Nur die Eingottchristen, die die Dreifaltigkeit selbst ablehnten, akzeptiert der Islam in seiner Lehre. Dieser Gott ist sich nicht einmal zu schade, Christen und Juden als die schlechtesten Geschöpfe anzusehen, die die Schöpfung hervorgebracht hat. Wo sehen christliche Führer bitteschön Identität? Die beiden Gottesbilder sind so unterschiedlich wie sie nur sein können. Wer Jesus seiner Göttlichkeit beraubt, kann nicht die Liebe Gottes verkünden. Wer die Dreifaltigkeit Gottes aufgibt, gibt die Lehre von der Liebe Gottes auf, gibt die Lehre von der Solidarität Gottes mit den Menschen auf. Dann müssen auch Christen auf einen völlig unberechenbaren Despoten zugehen, der nur dann verlässlich ist, wenn Christen mit Gut und Blut gegen Juden und Ungläubige kämpfen. Und das soll der einzig wahre Gott sein? Ich sage da: Pfui Teufel. Dieser Gott hat mit dem unserigen soviel zu tun wie Feuer mit Wasser. Indem der Islam die Kreuzigung und den Tod am Kreuz Jesu leugnet, leugnet er auch die Auferstehung. Ist das den christlichen Führern in seiner ganzen Auswirkung überhaupt bewusst? Nur weil menschlicher Unverstand es nicht wahrhaben will, dass Gott soweit gegangen ist und sich in Jesus mit dem Menschen bis in die tiefstan Abgründe hinein mit den Menschen so extrem solidarisch erklärt und sich am Kreuz abschlachten ließ und als sichtbares Zeichen von den Toten mehr als hilfreich und siegreich aufersteht, um den Menschen nicht nur Hoffnung, sondern auch absolute Gewissheit zu geben, dass der irdische Tod nicht das Ende ist, visuell praktisch den Menschen vor Augen geführt, nicht nur theologisch-theoretisch verkündet, geben unsere Kirchenführer die Dreifaltigkeit im Dialog mit dem Islam die Dreifaltigkeit preis und stellen diesen Jesus überhaupt zur Disposition. Mit diesem Pfund (Jesus Christus) in der Hand ist die Theologie des Islam einfach nur noch kläglich, nicht annähernd so leuchtend wie es die Theologie des Christentums ist. Ohne Jesus als Gottes Sohn ist das Leben des Menschen so hoffnungslos wie das der Juden, die noch immer auf den Messias warten. Wir haben Jesus, den Gekreuzigten und vor vieler Augen Auferstandenen, der islam hat eine Theorie, dazu noch eine Schlechte, sonst nichts. Nur weil der Mensch in seiner ganzen Überheblichkeit sich nicht vorstellen kann, dass der erwartete Messias oder der erwartete Mahdi einmal am Kreuz hängen würde, zieht er sich gedanklich zurück in das sehr unweise irdische Sprichwort: „Was nicht sein darf, das kann nicht sein“, eine sehr eingeschränkte und gefangene Sichtweise.“

    Das Kreuz als Zeichen der Schwäche? Mitnichten! Das Kreuz als absolute Stärke der Liebe und Solidarität mit dem nachfolgenden Sieg über den Tod. Kann es hoffnungsvolleres geben? Kann es mehr Gewissheit geben? Das Christentum ist Gewissheit, nicht Glauben. Jeder durch menschliche und göttliche Gewalt inszenierter Gewalttod ist durch Jesu Kreuz und Auferstehung in einem anderen Licht zu sehen.

    Der Westen hat es offenbar durch seine Politiker und Kirchenvertreter gefördert, verdient, vom desillusionierenden Islam überrollt zu werden, weil er nur noch pervertierte Einbahnstraßentoleranzromantik als Deckmantel für die extrem vorhandene Feigheit, die eigenen, ja auch christlichen Werte zu verteidigen, als political correkt ansieht.

  3. bazillus Says:

    Die Strategie des Islam ist klar. Wir dürfen uns dennoch nicht in Hass gegen Muslime versteigen, denn das wäre Jesus unwürdig. Wir würden dann Jesus verraten. Muslime sind in erster Linie – auch wenn sie in Terroranschlägen Täter sind – letztlich Opfer ihrer eigenen ungeistigen Religion, die ihnen auferlegt, gegen Ungläubige zu kämpfen. Wir folgen halt Jesus im Heiligen Geist, der als König nicht von dieser Welt ist, nach, die Muslime dem falschen Propheten im Ungeist, der die irdische Macht und Gewalt als Zwangsmittel für Religion einführte. Das führt eben zu so unterschiedlichen Handlungsweisen, die die so verschiedenen Gottesbilder vorgeben.

  4. Johannes Says:

    Zollitsch und Schneider sind völlig unglaubwürdig. Beide fordern, in Deutschland noch mehr Moscheen zu bauen, sie stellen den Islam auf eine Höhe mit dem christlichen Glauben, sind sie doch beide der Meinung, dass der Götze des Islam, Allah, mit unserem Gott, der sich in der Bibel offenbart hat, Gemeinsamkeiten habe. Schneider bei der NRW-Wahl: „Kritik am Islam ist unchristlich!“ Haben diese beiden sowenig (geistliches) Unterscheidungsvermögen, dass sie die Unterschiede zwischen Christentum und Islam nicht erkennen?

    Christen, die es noch vereinzelt in den Kirchen gibt, sollten sich klar entscheiden, auf wessen Seite sie stehen wollen. Dies fordert auch JESUS: man kann nicht zwei Herren dienen …

  5. Walter Says:

    Herr Zollitsch und Herr Schneider haben leider die Liebe zur Wahrheit Jesus Christus verlassen, deshalb schickt ihnen Gott den Irrtum!!!

    Abrahamitische Religion Islam ist eine Erfindung der Katholischen Kirche, daraus fölgt dann Allah sei der Gott der Bibel!!!

    Es ist eine ganz große Gnade, wenn der wahre Gott der Bibel durch seinen Heiligen Geist einem Muslim das Herz für die Wahrheit Jesus Christus öffnet und er darauf entsprechend reagiert!!!!!


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