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Pakistan: Schüler wegen Blasphemie verhaftet 11. Februar 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 16:18

Der 17-jährige Schüler Sami Ullah aus Karachi hat sich in einer Prüfungsaufgabe angeblich wenig respektvoll über den Propheten Mohammed oder über Allah geäußert. Die Lehrer haben daraufhin die Polizei informiert und der Schüler wurde letzten Samstag verhaftet. Ihm droht jetzt für seine Unverschämtheit gegen Allah sogar die Hinrichtung, denn in Pakistan ist Blasphemie ein Verbrechen, das mit dem Tod bestraft wird.

 

Die Menschenrechtsorganisation “Human Rights Watch” hat bei den Behörden Beschwerde eingelegt: “Einen Schüler ins Gefängnis zu schicken, für etwas, das er in einer Prüfung geschrieben hat, ist wahrhaft erschreckend”. Menschenrechtsorganisationen kämpfen in Pakistan schon seit Jahren für die Abschaffung der Todesstrafe für “Blasphemie”. Doch erst kürzlich gingen in Pakistan Tausende auf die Straße, um für die Beibehaltung dieses Gesetzes zu demonstrieren.

 

Muslime protestieren für Blasphemiegesetze

 

In Pakistan haben heute Zehntausende gläubige Muslime gegen eine mögliche Lockerung des Blasphemie-Gesetzes protestiert, wonach “Allah-Lästerung” nicht mehr mit dem Tod oder langen Haftstrafen bestraft werden müsste (Foto). Die Demonstranten setzten sich so vehement für den Tod der “Allah-Lästerer” ein, dass die Polizei mit Tränengas und Warnschüssen gegen die Meute vorgehen musste.

 

Das Schweizer Fernsehen berichtet: {Nach Einschätzung von Menschenrechtlern und Juristen geht es bei solchen Verurteilungen oftmals nicht um “Gotteslästerung”, sondern um politisch oder religiös motivierte Rache. Bislang wurde in Pakistan allerdings noch kein Todesurteil wegen Blasphemie vollstreckt. Erst im November sorgte aber ein weiteres Todesurteil gegen eine fünffache Mutter für weltweite Empörung. Sie – eine pakistanische Christin – soll Jesus über den Propheten Mohammed gestellt haben – was laut dem Richter als “Gotteslästerung” taxiert wurde. Die Mutter hatte den Vorwurf vor Gericht bestritten. Das Urteil lautete dennoch Tod durch den Strang. Seit dem Urteilsspruch und nach massiver internationaler Kritik – unter anderem von Papst Benedikt XVI. – setzen sich mehrere prominente Politiker für eine Änderung des Gesetzes ein. Kritiker des Gesetzes argumentieren aber auch, dass das Gesetz oft missbraucht werde, um persönliche Differenzen auszutragen. Das Blasphemie-Gesetz wendet sich aber nicht nur gegen Christen. Vor drei Wochen wurde auch ein muslimischer Arzt wegen angeblicher “Gotteslästerung” verhaftet. Er wird beschuldigt, die Visitenkarte eines Pharmavertreters, der den Vornamen des Propheten Mohammed trägt, weggeworfen zu haben. Nach pakistanischem Recht machte er sich damit der Blasphemie schuldig}. {Quelle: PI-News}

 

Radikale Moslems verbrennen Kreuze, Bilder des Papstes und des Minderheitenministers

 

Lahore: Die in der “Allianz zur Verteidigung der Ehre des Propheten” (TTNR) zusammengeschlossenen radikal-islamischen Gruppen Pakistans verbrannten öffentlich Bilder und Puppen von Papst Benedikt XVI., des Ministers für die Minderheiten, Shahbaz Bhatti, und zerstörten und verbrannten Kreuze. Die Gewaltausbrüche ereigneten sich vergangenen Sonntag, als in Lahore mehr als 40.000 radikale Moslems für die Hinrichtung der Christin Asia Bibi und gegen jede Änderung des Anti-Blasphemiegesetzes demonstrierten.

Der Erzbischof von Lahore und Vorsitzende der pakistanischen Bischofskonferenz, Msgr. Lawrence Saldhana, erklärte dazu: “Die radikalen Moslems greifen den Papst an und beschuldigen ihn, sich in die inneren Angelegenheiten des Landes einzumischen. Sie haben sein Bild und das Kreuz verbrannt. Das trifft uns sehr. Es verletzt unsere Gefühle als gläubige Christen. Wir fordern deshalb, daß alle heiligen Symbole respektiert werden, egal welcher Religion”, so der Erzbischof. Der islamistische Protest machte erneut die Abneigung gegen den pakistanischen Minister für die Minderheiten deutlich. Der Katholik Shahbaz Bhatti befände sich, so die Allianz der pakistanischen Minderheiten APMA, “in Lebensgefahr”, weil er auf politischer Ebene “völlig alleingelassen” werde.

 

APMA teilte mit, daß die Sicherheitsvorkehrungen, um den Minister zu schützen, völlig unzureichend seien. Erzbischof Saldanha sprach dem Minister seine Solidarität aus. “Im Namen aller Christen Pakistans sprechen wir dem Minister unsere Solidarität und Dankbarkeit für seinen sozialen und politischen Einsatz zum Schutz der religiösen Minderheiten aus”, so der Erzbischof von Lahore. {Quelle: Katholisches}

 

One Response to “Pakistan: Schüler wegen Blasphemie verhaftet”

  1. almani2000 Says:

    Der friedliche Islam zeigt wieder einmal sein Gesicht in einem vom Westen gestützten diktatorischen Regime.

    Hätte man doch die letzten 50 Jahre andere Prioritäten in der internationalen Politik gesetzt. Jetzt ist es zu spät, und ein weltweites Blutbad wird die Folge sein!


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