kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wie sehen koptische Christen in Ägypten ihr Leben nach Mubarak? 9. Februar 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 23:41

Am Sonntag bei der koptischen Mittagsmesse auf dem Tahrir Platz erzählt Sarah, eine Ärztin, wie sehr sie das gemeinsame Beten mit den Muslimen bewegt hat: “Ich war so gerührt, und ich habe gesehen, wie die Muslime geweint haben… “ Schon zwei Tage zuvor haben die Muslime auf dem Platz der Freiheit gebetet: die muslimischen Freitagsgebete. Und dabei haben sich die Christen um die Muslime gestellt, um sie zu schützen. http://twipic.com/3w3lt8

 

“Zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich sicher mitten in einer Menschenmenge in meinem Land,” freut sich die Moderatorin des christlichen TV-Senders Miracle, Nawal Tawfik. Sie findet, dass die Proteste das Gute in den Menschen hervorheben. “Zum ersten Mal habe ich auch das Gefühl, dass ich wirklich mitmache, dass ich tatsächlich ein Teil Ägyptens bin.” Und Nawal Tawfik sagt auch: “Wir hätten uns nie träumen lassen, dass es eine solche Bewegung geben könnte. Für mich war das ägyptische Volk wie tot. Ich konnte mir nichts anderes vorstellen, als dass Gamal (der Sohn des Präsidenten -RED.) Husni Mubaraks Nachfolger wird“. (more…)

 

In 20 Jahren jeder vierte Erdbewohner ein Muslim

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 23:24

Einer amerikanischen Studie zufolge wird in 20 Jahren jeder vierte Erdenbürger ein Muslim sein. Die Zahl der Menschen islamischen Glaubens nehme in dieser Zeit jährlich um 1,5 Prozent zu, die der restlichen Weltbevölkerung dagegen nur um 0,7 Prozent, heißt es in einer Studie des US-Forschungszentrums “Pew Research Center“. Laut der Prognose führe die doppelt so schnelle Zunahme der Gläubigen bis 2030 zu einem islamischen Weltbevölkerungsanteil von 26,4 Prozent. Die Zahl der Muslime wachse in diesem Zeitraum weltweit von 1,6 auf 2,2 Milliarden.

 

Laut der Studie werde sich in Europa die Zahl der Muslime von 44,1 Millionen auf 58,2 Millionen erhöhen. Das entspreche einer Steigerung des Bevölkerungsanteils von sechs auf acht Prozent. Besonders große Zuwächse seien in Belgien mit einer Änderung von derzeit sechs Prozent auf 10,2 Prozent und in Frankreich (7,5 auf 10,3 Prozent) zu erwarten. Auch für Österreich wird mit derzeit 3,6 Prozent ein hoher Anstieg der islamischen Einwohner bis auf 9,3 Prozent der Gesamtbevölkerung im Jahr 2030 vorhergesagt. Für die Schweiz prognostiziert die Studie bis 2030 einen Zuwachs der Muslime von gegenwärtig 5,7 auf 8,1 Prozent und in Deutschland soll ihr Bevölkerungsanteil um 2,1 Prozent (5 auf 7,1 Prozent) wachsen. (more…)

 

Warum müssen wir für diesen Milliardär blechen?

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 21:05

Schutz für Ägyptens Diktator würde uns Millionen kosten

 

Der Mann hat durch Korruption und Ausplünderung des eigenen Volkes ein Milliarden-Vermögen angehäuft, ließ Landsleute mit Hilfe seines Geheimdienstes unterdrücken und foltern – und könnte seine neue Heimat bald in Deutschland finden: Etliche Politiker sind dafür, Ägyptens Noch-Präsidenten Husni Mubarak (82), der hier einen Teil seines Reichtums gebunkert haben soll, bei uns aufzunehmen.

 

Zunächst nur für eine medizinische Untersuchung in einer Luxus-Klinik (im Gespräch ist die Max-Grundig-Klinik auf der Bühlerhöhe bei Baden-Baden). Daran soll sich aber „eine längere Reha-Phase“ anschließen.

 

Mubarak in Deutschland – für die Polizei ein Albtraum. Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, zum Berliner KURIER: „Es ist unverantwortlich, wenn Politiker so etwas anbieten. Für die Rund-um-die-Uhr-Bewachung werden etwa 100 Polizisten benötigt, für die zu erwartenden Demonstrationen mehrere Tausend. (more…)

 

Zurückweisung der unbegründeten Anschuldigungen von Ariel Muzicant

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 20:44

 Als “absurd” bezeichnet der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft Anas Schakfeh unbegründete Anschuldigungen von Ariel Muzicant gegen die IGGiÖ in Zusammenhang mit dem Film „Tal der Wölfe“.

 

 Weder die IGGiÖ, noch einzelne ihrer Vertreter wie der von der IKG besonders ins Visier genommene Omar Al Rawi können für einen noch dazu im Ausland gedrehten Film verantwortlich gemacht werden. Genauso wenig habe sie irgendeine Art Einfluss auf das Datum, zu dem der Filmverleih die Premiere ansetzt, wie dies die Aussendung der IKG unterstellt. Sie sei auch keine Zensurstelle und habe weder die Autorität, noch die Befugnis eine Ausstrahlung zu verbieten. Als österreichische Institution  lehnten wir es grundsätzlich ab, dass man uns für alles, was in der islamischen Welt passiert, verantwortlich mache, denn wir seien weder generalbevollmächtigte Botschaft der islamischen Welt, noch deren Vormund.

  
Die Islamische Glaubensgemeinschaft weist die Gewalt der Worte, mit der die IKG krampfhaft versucht, die IGGiÖ in ein antisemitisches Eck zu stellen, aufs schärfste zurück. Die Islamische Glaubensgemeinschaft war und ist immer offen für den Dialog und pflegt  diesen intensiv, vor allem im interreligiösen und interkulturellen Bereich.  Dieser Dialog wurde einseitig von der IKG nach einer Demonstration, die nicht von der IGGiÖ organisiert worden war, im Zuge des Angriffs des israelischen Militärs auf die Gaza-Flottille aufgekündigt. (more…)

 

Ich möchte Ausländer werden!

Filed under: Humor mit Kultur — Knecht Christi @ 20:19

Cajus Pupus gratuliert Herrn Detlef Alsbach aus Köln für diesen hervorragenden Gedanken, ein Ausländer zu werden. Trifft er doch den Nagel auf den Kopf. Deshalb habe ich diesen Brief, Ihr Einverständnis vorausgesetzt, weiter geleitet. Dieser Brief gehört in Hände tausender Mitmenschen, die dann endlich einmal verstehen lernen, wie „schlecht“ es den armen Deutschen in Wirklichkeit geht!

 

Detlef Alsbach: Ich möchte Ausländer werden!

 

Sehr geehrte Frau Dr. Angela Merkel,

ich bitte um Ihre Hilfe, die Sie mir hoffentlich nicht versagen werden. Ich möchte Ausländer werden! Und zwar ein klassischer Ausländer. Hier in Deutschland kommt niemand auf die Idee, einen Schweizer oder Luxemburger oder einen Briten als Ausländer zu bezeichnen, nein, ich meine einen klassischen Ausländer wie z.B. einen Türken, Iraker, Iraner, Tunesier oder Marokkaner. Araber und Afrikaner müssten noch aufgezählt werden, aber da wäre dann die Liste zu lang. Ich möchte Türke werden. Es gibt in diesem Land so viele Türken, da ist es nur legitim und auch wohl solidarisch, wenn ich Türke werde. (more…)

 

Im Gespräch mit einem „halben“ Märtyrer

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 18:33

Zur 40-tägigen Gedenkfeier der 24 Märtyrer von Alexandria

 

Es ist ein Brauch im ganzen Ägypten, der Verstorbenen nach 40 Tagen des Todes zu gedenken. Am 01. Januar 2011 erlitten 24 Kopten den Märtyrertod, als eine Autobombe vor der Kirche der Heiligen Markus und Papst Petrus in Alexandria die Freude über das neue Jahr zerschmetterte. Ich habe mich mit einem der Terroropfer getroffen, dessen Identität ich auf keinen Fall preisgeben darf, weil man bis jetzt Angst vor den islamischen Terroristen habe.

 

Aus Spaß, und um ihn aufzumuntern, nenne ich ihn „Halber Märtyrer“. Denn es ist nicht lustig, diese seelischen und körperlichen Schmerzen ertragen zu müssen. Nur der Glaube an Christus hilft jedem der Terroropfer, die um ein Haar der „Martyriumskrone“ entgingen. Bei diesem verheerenden Attentat wurden über 100 Kopten schwer verletzt. Seltsamerweise kamen vor wenigen Tagen zwei Terroropfer nach Höxter (Deutschland), denen es schlecht geht. Das erinnert mich an die verdatterten Ärzte in England, wo Samuel, der Märtyrer Nr. 24, seinen Verbrennungen erlitt, und welche sagten: „Dieser Mann kann keinesfalls in einem Krankenhaus behandelt worden sein. Wir haben 18 Splitter aus seinen Beinen entfernt, obwohl sie mit keinem Wort in dem Bericht der Uni-Klinik in Alexandria erwähnt wurden, der uns vorlegt“. Auch den zwei Kopten, die momentan in Höxter behandelt werden, wurden Splitter aus den Körpern entfernt. Alle, die in ausländischen Krankenhäusern liegen, blieben mindestens 20 Tage in ägyptischen Krankenhäusern. Warum entfernte man ihnen diese Splitter nicht? Warum vernachlässigte man ihre Wunden, sodass das Bein (bis zum Schenkel) eines der Terroropfer amputiert werden müsste, weil der Eiter die Leber erreichte. Das war eines der Wunder, die wir hautnah erlebten. Wenn der Transport sich um ein Tag verzögert hätte, wäre es schon zu spät gewesen. Auch Hiob (Name verändert) erzählt, wie Christus ihn und seine Familie errettete und ihnen beistand und beisteht. Er selbst erfuhr einige Wunder!

 

Knecht Christi: Na, du „halber Märtyrer!
Hiob: Ich bin es nicht würdig, dass du mich so nennst. (more…)

 

Dieser Afghane soll sterben, weil er an Jesus glaubt

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 03:44

Christen-Verfolgung in Kabul: Rotes-Kreuz-Mitarbeiter seit acht Monaten in Haft

 

Ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes soll gehängt werden, weil er vom Islam zum Christentum konvertierte. Die britische „Sunday Times“ erzählt die Geschichte von Said Musa (45), der vor acht Monaten in Kabul verhaftet wurde. Jetzt heißt es: Wenn er nicht binnen drei Tagen konvertiert, wird er gehängt. Doch der Physiotherapeut, der schon hunderten verletzten Afghanen geholfen hat, bleibt hart. Er will bei seinem christlichen Glauben bleiben, auch wenn er dafür sterben muss. „Mit meinem Körper können sie machen, was sie wollen“, sagte er der „Sunday Times“. „Nur Gott allein entscheidet, ob meine Seele in die Hölle fährt“ {Quelle: Bilde Online}.

 

Den Löwen zum Fraß

Dass Christen verfolgt werden, wollen manche hierzulande nicht wahrhaben. Lieber verharmlosen sie das Attentat auf die Kopten Ägyptens. Eine Kumpanei mit den Tätern auf Kosten der Opfer. Wer wen bedroht, ist keine Frage der Wahrnehmung. Im Falle der verfolgten Christen fällt es manchen Zeitgenossen schwer (more…)