kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Doku Umarow: Er hat den Anschlag auf den Moskauer Flughafen veranlasst 8. Februar 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 21:22

Der islamistische Rebellenführer Doku Umarow hat sich in einer Videoaufzeichnung zu dem Anschlag auf den Moskauer Flughafen Domodedowo bekannt. In der am Montag im Internet verbreiteten Botschaft kündigte der selbst ernannte Emir des Kaukasus weitere Angriffe an.

 

Der tschetschenische Rebellenchef Doku Umarow hat sich zu dem Selbstmordanschlag auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo Ende Januar bekannt, bei dem 36 Menschen starben. Der Chef der islamistischen Gruppe Kaukasus-Emirat sagte in einer am Montagabend auf der Website kavkazcenter.com veröffentlichten Videobotschaft, er habe das Attentat angeordnet. Umarow kündigte zugleich weitere Anschläge an. „Diese Spezialoperation geschah auf meinen Befehl“, sagte Umarow in der Videobotschaft, die nach seinen Angaben am 24. Januar, dem Tag des Anschlags, aufgenommen wurde. Er habe im Namen Allahs gehandelt und mit dem Ziel, einen freien, islamistischen Staat im Nordkaukasus zu errichten. Der Anschlag sei eine Antwort auf die „Verbrechen Russlands im Kaukasus“.

Doku Umarow alias Abu Ussman ist der selbsternannte „Emir des Kaukasus“ und zählt zu den meistgesuchten Männern Russlands. Seine Gruppe Kaukasus-Emirat strebt eine islamistische Herrschaft in der Region ans. Umarow hatte sich auch zu den Anschlägen in der Moskauer U-Bahn im März 2010 bekannt, bei denen 40 Menschen starben. Erst in einem am Freitagabend veröffentlichten Video hatte Umarow der russischen Regierung mit weiteren Anschlägen gedroht. Das Jahr 2011 werde ein Jahr von „Blut und Tränen“ sein, hatte er gesagt. Moskau solle sich besinnen und nachdenken. Wenn Russland seine Truppen aus dem Kaukasus abziehe, werde es keine Anschläge mehr geben.

 

Bei dem Selbstmordattentat am 24. Januar in der Ankunftshalle des internationalen Flughafens Domodedowo waren 36 Menschen getötet und mehr als hundert verletzt worden. Einige Tage später hatten die russischen Ermittler angegeben, bei dem Attentäter handle es sich möglicherweise um einen 20-Jährigen aus dem Nordkaukasus. Die Nachrichtenagentur Interfax berichtete unter Berufung auf Ermittlerkreise, der Attentäter sei Sohn einer Lehrerin und eines Busfahrers aus Inguschetien. Nach Angaben der Ermittler wollte der Attentäter so viele Ausländer wie möglich töten. Es sei kein Zufall gewesen, dass er sich in der Ankunftshalle für internationale Flüge in die Luft gesprengt habe. Unter den Toten war auch ein 34-jähriger Deutscher.

 

Nach dem ersten Tschetschenien-Krieg (1994 bis 1996) wurde die dortige Rebellenbewegung zunehmend islamistisch und breitete sich in die anderen Kaukasusrepubliken aus. Inzwischen gibt es im gesamten Nordkaukasus eine aktive, bewaffnete Rebellenbewegung. Fast täglich werden dort Angriffe und Anschläge auf russische Sicherheitskräfte verübt. {Quelle: www.stern.de}

 

Der Terrorist Doku Umarow: Russlands Staatsfeind Nr. 1

 

In Russland wurde er schon siebenmal totgesagt. Doch der Tschetschene Doku Umarow zeigt sich in einem Bekennervideo zum Anschlag von Moskau sehr lebendig.

 

Top-Terrorist Doku Umarow ist tot.“ Mindestens siebenmal meldeten russische Agenturen in den letzten Jahren diese Sensation, mussten sich jedoch jedes Mal korrigieren. 1980 saß der heute 47-jährige Tschetschene erstmals eine Haftstrafe ab, wegen fahrlässiger Tötung. 1992 stand er im sibirischen Tjumen wegen gemeinschaftlichen Doppelmordes vor Gericht. Durch Flucht nach Tschetschenien entzog er sich der Strafe.

 

Zwei Jahre später kämpfte er dort für die „Tschetschenische Republik Itschkeria“ gegen die russischen Truppen. 1996 ernannte deren Präsident Dschochar Dudajew den rücksichtslosen Krieger zum Brigadegeneral. Im gleichen Jahr wirkte Umarow an der Hinrichtung von 30 tschetschenischen Milizionären mit. Als Terroristen am 1. September 2004 die Schule im nordossetischen Beslan überfallen hatten, machte einer der Schüler Umarow unter den Geiselnehmern aus.

2006 drohte Umarow erstmals mit einer Ausweitung des Krieges gegen die „Kolonisierung Tschetscheniens“ auch auf andere Regionen Russlands. Seit Oktober 2007 nennt sich Umarow, der 2006 und 2007 letzter Präsident der „Tschetschenischen Republik Itschkeria“ war, Chef des „Emirates des Nordkaukasus“ und kämpft gegen die Sicherheitskräfte in Tschetschenien, Dagestan und Inguschetien.

 

Umarow gilt als meistgesuchter Verbrecher Russlands. Dutzende Unbeteiligter wurden Opfer seiner Anschläge auf einen Zug von Moskau nach St. Petersburg 2009 und die Moskauer U-Bahn 2010 sowie den Anschlag von Domodjedowo am 24. Januar 2011. Auch das Attentat auf den inguschetischen Präsidenten Jewkurow 2009 geht auf sein Konto. Kürzlich kündigte Umarow ein „Jahr der Tränen und des Blutes“ an. Wer ihn kennt, weiß, dass Rücksicht für ihn ein Fremdwort ist.

{www.taz.de – von Bernhard Clasen}

 

 

Moskau: Doku Umarow bekennt sich zu Anschlag

 

Der Terroristenchef Doku Umarow hat sich zu dem Selbstmordanschlag am Moskauer Flughafen Domodedowo bekannt. In einer Videobotschaft kündigte Umarow weitere Selbstmordanschläge an.

 

Der 46 Jahre alte Terroristenchef Doku Umarow hat sich zu dem Selbstmordanschlag am Moskauer Flughafen Domodedowo bekannt. In einer Videobotschaft erklärte der als Bin Laden Russlands bekannte Terrorist, dass er die Tat angeordnet habe. Die Videobotschaft wurde am späten Montagabend auf der Webseite kavkazcenter.com gezeigt. In dem Video drohte Umarow mit weiteren Selbstmordanschlägen. Vor gut zwei Wochen kamen bei dem Attentat auf dem Moskauer Flughafen 36 Menschen ums Leben. Der Terroristenchef bezeichnete die Bluttat von Moskau, bei der mehr als 100 Menschen verletzt wurden, als Vergeltung für „die russischen Verbrechen im Kaukasus“.

In einem Video, das bereits am Sonntag veröffentlicht wurde, betonte Umarow, dass er auf 50 bis 60 potenzielle Selbstmordattentäter zurückgreifen kann. Direkt nach der Tat hatten die russischen Ermittler den Terroristenchef als Verdächtigen genannt. Bereits 2010 bekannte sich Umarow zu dem Blutbad in der Moskauer Metro, das 40 Todesopfer forderte. Doku Umarow kämpft nach eigenen Angaben für einen islamischen Gottesstaat. {Quelle: www.topnews.de}

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s