kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kirche des Hl. Georg in Rafah bombardiert und geschändet 5. Februar 2011

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 22:47

Diese traurige Nachricht erreichte uns gegen 17 Uhr (Mitteleuropäische Zeit) von Reuters. Dann dementierte sie der Gouverneur von Sinai. Kurz später berichteten erst BBC (arabische Abteilung) und dann das ägyptische Fernsehen darüber.

 

Reuters, BBC, das ägyptische Fernsehen und vor kurzem die Tageszeitung Alahram bei ihrem Abendausgabe meldeten folgendes: „Am heutigen Samstag, dem 5. Februar, stürmten bewaffnete Moslems die Kirche des Heiligen Georg in Rafah (Bundesland Nord-Sinai). Sie versuchten die Kirche vollkommen zu zerstören, aber weil sie gut gebaut ist, wurde sie nur komplett niedergebrannt. Alles wurde geplündert, was in der koptischen Kathedrale war. Die Kreuze und Ikonen wurden entfernt und niedergebrannt. Sie nahmen auch die Kreuze von der Kuppel und Türmen ab. Augenzeugen sahen steigende Rauchsäule und Flammen aus allen Fenstern der Kathedrale“. Alahram berichtet noch über den vernichtenden Brand in der nationalen Bibliothek: „Augenzeuge berichten, dass vier vermummte Männer in einem Auto die Bibliothek stürmten. Sie holten erstmals die islamischen Bücher heraus und dann setzten das ganze Gebäude in Brand. Das komplette Gebäude wurde vollkommen verkohlt“.

 

Und wo man in einem Land wie Ägypten lebt, dessen Medien für ihre Unglaubwürdigkeit bekannt sind, verlässt man sich ausschließlich auf seine eigene Recherche. Neveen Said von „Christian Dogma“ rief den Hirten der Kirche in Rafah an, um von ihm zu erfahren, was sich wirklich ereignet hat. Seine Schilderung haute jeden von den Socken! Pater Josef Sobhi sagte am Telefon: „Am vorigen Samstag, dem 29. Januar 2011, stürmten mehr als Hundert Männer die Kathedrale. Sie plünderten alles, was sie mitnehmen konnten. Dann setzten sie die Kirche und die angeschlossenen Gebäude in Brand. Alle Ikonen, Kreuze und Wandmalerei wurden völlig zerstört. Am Ende entfernten sie die Kreuze von der Kuppel und den Türmen. Das alles war letzte Woche, obwohl weder wir noch irgendeine Zeitung oder ein Radio- oder Fernsehsender darüber berichtet haben. Am heutigen Samstag wiederholte sich dieselbe Szene, aber mit dem Ziel, die Kathedrale zu stürzten. Mit Gasflaschen versuchten sie das. Ihr Ziel war auch die Glocke zum Fallen zu bringen“. Als Frau Said Pater Josef fragte, wer diese Männer waren, sagte er: „Ich kann keinen verdächtigen und auch nicht sagen, dass man die Ermittlungen abwarten solle. Denn ist gibt weit und bereit keine Polizei. Am letzten Samstag wurde der Streifenwagen in Brand gesetzt, welcher vor der Kirche platziert war, nachdem die Polizisten um ihr eigenes Leben fliehen mussten. Die Beduinen versichern mir, dass sie nichts damit zu tun haben. Christus sei Dank kam kein Kopte ums Leben und alle Kopten sind geflüchtet“.   

 

Gaspipeline auf dem Sinai explodiert: Alle Nachrichtensender und Zeitungen berichteten über die Explosion der Gaspipeline in Arisch. Mit keinem einzigen Wort erwähnt irgendjemand die riesengroße Kathedrale, als ob sie eine winzige Kapelle wäre. Eines muss ich in Frage stellen, und zwar dass die Palästinenser aus Gaza dahinter stecken, was das ägyptische Fernsehen offen sagte, während man die Beduinen in Schutz nahm. Ohne mich zu outen, muss ich als jemand sagen, der viele Jahre unter Beduinen an der Grenze mit Libyen verbrachte, dass die Beduinen sich alles vorstellen können: außer Christen oder Kirchen auf ihren Territorien, die sie für ihr Eigentum halten. Sie handelten immer mit Drogen. Seit wenigen Jahrzehnten handeln sie mit Waffen und Monumenten. Aber Christen hassen sie, wie der Teufel das Kreuz nicht ertragen kann. Ich erinnere mich, was ich wegen meines tätowierten Kreuzes und christlichen Vor- und Nachnamen erdulden musste. Durch Erpressungsgelder und Beziehung zu den hochrangigen Offizieren und Politikern, welche auch den Raschen nicht voll genug bekommen,  gelang uns diese Kirchen in solchen Städten zu bauen. So sieht die Tatsache aus, die niemals ans Licht kommen wird, obwohl jetzt viel Dreck zum Augenschein kommt; abwarten und beten!  

Telefonat mit Pater Josef:

  http://www.youtube.com/watch?v=dr7w3h1Ti8U&feature=player_embedded

 

25 Responses to “Kirche des Hl. Georg in Rafah bombardiert und geschändet”

  1. Walter Says:

    Trauer und Wut!!!

    Traurig über die Menschen, die sich von einem satanischem Geist der Zerstörung beherrschen lassen!

    Wut über die Gehilfen Satans, die diese satanische Saat säen!!!!!!

    Gott sei Dank, das Christen rechtzeitig fliehen konnten!!!!!

  2. bazillus Says:

    Diese Attentate auf Kopten und Kirchen werden noch zunehmen, wenn die Muslimbrüder die politische Szene mitbestimmen. Wenn die Inhalte der Studie des nachfolgenden Artikels richtig sind, wird der Koptenhass zunehmen, weil die Bevölkerung bereits dieses Feinbild „Christ“, geschweige denn „Jude“ im Kopf und somit in den Moscheen eingeimpft bekommen hat. Die Saat der Muslimbruderschaft geht auf. Leider fallen nicht nur gute Worte des Evangeliums auf nahrhaften Boden, sondern auch die zerstörerischen der Ausgrenzungsverse des Koran. Wer Apostasie mit überwältigender Mehrheit mit dem Tod bestraft sehen will, der hat das vergiftete koranische Denken verinnerlicht und kann nicht mehr oder nur noch mit der Hilfe Jesu zur Geisteshaltung des Heiligen Geistes zurückkehren.

    Dieses islamisch unselige Denken des Besserseins, weil „Rechtleitung“ der Muslime in den Moscheen erfolgt und alle Nichtmuslime letztlich Höllenanwärter sind, ist die Ursache für diese Attentate gegen Kirchen und Menschen. Jede muslimische Gewalttat gegen Menschen, Tiere und Material gründet auf das Gift schlechter Worte und Geisteshaltung und stellt zugleich ihre Folge dar. Kann der Mensch tiefer sinken, indem er Kirchen und Menschen angreift, die in diese Kirchen gehen, um zu beten? Jedes Raubtier hat sich den Titel Geschöpf Gottes mehr verdient als solche Menschen. Dieses Ausgrenzungsdenken, welches im Koran von den islamischen Urgrößen grundgelegt wurde, ist die Grundursache dafür, dass der Islam zumindest teilweise im Grunde eine Beleidigung Gottes darstellt. Ausgrenzungsdenken haben viele Ideologien in ihrem Programm, der Faschismus, der KOmmunismus, der Nationalsozialismus, usw. Das Besondere im Negativen im islam ist jedoch, dass diese höchst ungeistige Denkprinzip religiös überhöht wird und damit ein Feindbild geschaffen wird, welches im Grunde nur pervertierte Menschen fertig bringen. Hier jedoch wird das Feindbild „Christ“ und „Jude“ und „Ungläubiger“ vom islamischen Gott höchstpersönlich nicht nur verkündet, sondern auch mit der Forderung bestückt, diese Feinde mit Gut und Blut zu bekämpfen und wirkt somit wie ein allgegenwärtiger Kampfaufruf gegen Juden und Christen und diese Worte haben somit Wirkung eines hochgiftigen Spaltpilzes unter den Menschen zur Folge.

    Dieses Denken muss eliminiert werden. Wenn das nicht gelingt, ist der Weg letztlich frei für den Kampf der Kulturen, der letztlich mit Waffengewalt ausgetragen werden wird, zum Leidwesen Gottes und aller Menschen guten Willens auf christlicher und muslimischer Seite. Satan und sein Gedankengut haben in der Seele des Propheten leider große Spuren hinterlassen. Darum hat er auch jede Menge Stoßgebete seiner Gläubigen nötig und verdient, wenn sie seinen Namen nennen, da er und seine Nachfolger es nur vermochten mit brutaler Stärke und Kriegsgebahren seine Religion unter das Volk zu bringen, eben so wie diese Attentäter, die sich haben von ihm inspririeren und „in die Pflicht“ nehmen ließen.

    Kleiner Fehler im Artikel: Den 29. Februar 2011 haben wir noch nicht. Ist Schaltjahr? Normalerweise hat der Februar nur 28 Tage.

    • Eleonora Says:

      Seit ueber 20 Jahren lebe ich in diversen gemischt-religioesen Staaten im Nahen Osten. Dies macht mich nicht zu einem Experten, jedoch zu jemandem, der auch Islam und seine Leitlinien aus dem praktischen, hautnahen Leben der Muslime kennt.

      Ich weiss nicht, woher Sie Ihre Propaganda beziehen, empfehle Ihnen jedoch dringendst, die Quelle zu wechseln. Der Koran (mithin Islam) haltet die Glaeubigen an, das Juden- und Christentum bzw. die jeweiligen heiligen Buecher zu respektieren. Ebenso verehren sie die Propheten aus dem AT und NT. Ebenso ist es ihnen erlaubt, Juedinnen und Christinnen zu heiraten im Gegensatz zu den Kopten, denen es verboten ist, Andersglaeubige (selbst aus dem Christentum) zu heiraten.

      Und da wollen Sie der offenbar unkritisch-einseitigen Leserschaft einimpfen, dass es den Muslimen nur darum geht, die Anderen zu zerstoeren? Etwas simplistisch, denken Sie nicht?

      Ich finde es schade, dass Artikel, welche vor lauter Falschinformation und Hass triefen, immer noch publiziert werden. Sie helfen nur, Vorteile gegen eine bestimmte Art „Christen“ zu kreieren, von welchen ich mich gerne distanziere. Ihr Glaube und mein Glaube haben ganz offensichtlich keinerlei Gemeinsamkeiten.

      Ihnen alles Gute

  3. Weitermann, hans D. Says:

    Solches muss in die Öffentlichkeit! Denn wenn in der jetzigen Situation, wo das ganze Volk leidet und aufsteht, auch solches fortgesetzt wird, lässt das nichts Gutes für die Zukubft erwarten.
    HDW

  4. Winfried Krosse Says:

    Das ganze erinnert an 1933… und keiner hat etwas gesehen und gewußt! Wo sind die deutschen und europäischen Politiker mit dem „C“ im Namen?

  5. Die Aufbruchstimmung zu mehr Demokrtie in Ägypten darf nicht zum Schutzschild für weitere Verbrechen wie Diskriminierung und Christenverfolgung werden!

  6. bazillus Says:

    Verehrter Vorkommentator Krosses:
    Die „C“-Politiker sind dem „C“ schon lange nicht mehr verpflichtet. Sie identifizieren sich mehr mit islamischen Lehren und Werten als mit denen des Christentums, sonst würden sie dieser ideologie mehr auf die Finger schauen. Da das aber nicht passiert, sind sie unter vielen anderen auch die Wegbereiter dieser unseligen Religionsideologie hier in Deutschland, aber auch in Europa. Wer in der CDU keine Mehrheit zusammenbekommt, z. B. die unseligen Abtreibungsgesetze zu ändern, hat das „C“ = Jesus selbst schon lange verraten.

  7. Sr Katharina Says:

    Wie soll es weitergehen? Ich kann nicht einschätzen, wodurch dieses leidgeprüftge Land zu Ruhe und Frieden kommen könnte
    Sr Katharina OP

  8. Johannes Says:

    Es muss davon ausgegangen werden, dass die Muslimbrüder sowohl zum Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) sowie zur Milli Görüs enge Verbindungen haben. Der erste Vorsitzende des ZMD war der Araber Nadeem Elias. Dessen Nachfolger Axel “Ayyub” Köhler und jetzt Aiman Abdullah (=Diener oder Sklave Allahs) Mazyek (Deutsch-Syrer) sind zugleich auch Mitglieder in der Deutsch-Arabischen-Gesellschaft und in der FDP. Auffällig übrigens, dass sich dort viele FDP-Mitglieder tummeln. Und wer erinnert sich nicht auch an den Absturz des früheren Vorsitzenden Jürgen Wilhelm Möllemann, der einen regen Waffenhandel in die arabische Region förderte.

    Immer wieder zu erwähnen ist auch der frühere deutsche Botschafter in Algerien und Marokko, der promovierte Jurist Wilfried “Murad” Hofmann, der unseren demokratischen Rechtsstaat trotz Konversion zum Islam (1980) noch bis 1994 unter Genscher und Kinkel vertreten durfte. Desgleichen sind auch etliche weitere ehemalige deutsche Botschafter in arabischen Ländern in beiden Organisationen vertreten. So gründete “Scheich” Bashir Dultz aus Königsberg (!) die Muslim Liga Bonn. Dafür ehrte ihn der Bonner Bürgermeister Joisten 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz und lobte sein jahrzehntelanges Engagement für ein Miteinander der “abrahamitischen Religionen”!

    Besonders Dr. Hofmann vertritt eine harte Linie der Islamisierung Deutschlands und stellt Koran und Scharia über unser Grundgesetz und über unsere freiheitlich-demokratische Ordnung, die als “unislamisches System” abgelehnt und bekämpft wird. Das kann man schwarz auf weiß in seinen Büchern “Islam” und “Islam als Alternative” nachlesen. Trotzdem wird der neue Vorsitzende des ZMD, Mzyek, nicht müde, sich verbal zum Grundgesetz zu bekennen. Warum dieser “Taqiyya-Mann” immer wieder in Talkshows eingeladen wird, ist dem Kenner der Materie ein Rätsel. Aber ARD/GEZ und Zweites/GEZ wissen schon warum.

  9. Spezialist aus Malmö Says:

    Wie schön, dass die muslimischen Gebärmaschinen schon von weitem eindeutig zu erkennen sind!

  10. Ben Ephraim Says:

    Auch die Veränderungen in Ägypten werden die Lage der Christen nicht besser machen, wohl eher schlechter. Die Kopten müssen ihren eigenen Staat bekommen.

  11. Lotti Says:

    Diese Kirchenschänder sind ein Alptraum.
    Sie kommen in die Hölle.

  12. Eleonora Says:

    Vielleicht wurde oder wird das bei Euch ja auch gezeigt, obschon es eben nicht zur Schauergeschichte “islamischer Gottesstaat und Verfolgung der Christen” passt. Die Muslims und die Christen demonstrieren zusammen auf Tahrir Sq obschon die Kirche dazu aufgerufen hatte, die Demos zu boykottieren, da keine Veraenderung notwendig sei!!! … Viele folgen dem Aufruf, aber wesentlich mehr ignorieren ihn und stehen zusammen als Aegypter. Sie teilen Essen und Wasser miteinander, schlafen unter einer Decke und beschuetzen sich gegenseitig waehrend dem Beten. Wie Einer das gestern am TV so schoen sagte: es ist meine Pflicht, meinen Bruder waehrend seinem Gebet zu schuetzen. Ein Priester sagte: Aegypter sind ein Volk, nicht Muslims oder Christen.

    Und am 6. Feb. haben sie den absoluten Vogel abgeschossen und allen Politikern aller Couleur/Religion auf die sektierische Parade gepinkelt … und getroffen! Die Sonntagsmesse wurde auf dem Tahrir Sq abgehalten inmitten dieser scheusslichen Muslime, welche sie doch alle umbringen wollen … so sagt Euch doch die Propaganda. Viele Muslime haben daran teilgenommen und die anderen bildeten eine Mauer darum. Einfach fuer den Fall, dass ein paar Regierungsbullies auftauchen. Beim muslimischen Mittagsgebet wurden dann wieder die Rollen getauscht. Man sieht auch viele, welche demonstrativ das Kreuz und den Koran in der Hand halten.

    Und niemand fragt sich, warum nicht saemtliche Kirchen in Kairo und Alexandrien von den boesen Muslims in Brand gesteckt werden. Jetzt waere doch die Gelegenheit dazu, da seit 2 Wochen keine Polizei mehr Wache steht davor. Alles ist verwaist … und trotzdem passiert nichts. Ein Schelm, der Boeses dabei denkt!

    Eines ist jedoch jetzt schon abzusehen: wenn es nach Amerika, Israel und Europa geht, dann werden wir noch lange keine Demokratie sehen in den arabischen Laender. Das waren und sind bloss Lippenbekenntnisse. Wenn’s um die Umsetzung geht, dann kriegen alle Schreikraempfe und winken mit dem kleinen weissen Gespent = Islamisten und die Menschen uebernehmen es ungeprueft. Man muesste dann ja selber denken und nicht mehr denken lassen! Und dies, obschon der vorhergehende US-Botschafter ganz klar in einem internen Memo sagte, dass dies bloss Propaganda sei von den Despoten, mit welcher dann die Europaer und Amerikaner bei ihren Waehlern hausieren gehen. Dank Wikileaks wissen es jetzt alle – oder sollten es alle wissen? Es liefert den Grund, die Diktaturen offiziell weiter zu unterstuetzen. Despoten sind halt schon einfacher zu „fuehren“ als ein demokratisches Land. Dass dabei fast die ganze Bevoelkerung (Christen und Muslims) vor die Hunde geht ist bloss ein vernachlaessigbares Detail.

    Die Muslimbrueder haben wieder und wieder erklaert, dass es ihnen nicht darum geht, einen sogenannten Gottesstaat zu errichten. Sie wollen auch keine aktive Rolle bei der Regierungsbildung. Was sie jedoch wollen (und das waere eben ihr demokratisches Recht) ist, dass ihre Anliegen geprueft und in der Staatspolitik eingebunden werden. Es ist auch verstaendlich, dass sie im Parlament vertreten sind, sind sie doch die groesste Oppositionsgruppe. Aber mit unseren korrupten Wahlen geht das natuerlich nicht. Dasselbe Anliegen, welches die Christen auch haben. Aber zumindest sind sie im Parlament und im Regierungskabinett vertreten.

    Ob diese Revolution auch all’ die “religioesen” Wunden heilen kann, welche im Interesse der Politik (Innen und Aussen) den Menschen zugefuegt wurden? Wir hoffen es. Denn dann koennte man sich auf die real existierenden Extremisten auf beiden Seiten konzentrieren und ihnen vereint Paroli bieten. Aber eben, das ist halt nicht im Sinne der Realpolitik unserer Fuehrungselite hier, in Europa und in Amerika.

  13. religionsbehoerde Says:

    Es kann nichts anderes sein als blanker Hass. Es gibt keine andere Erklärung für solche Taten. Dauernd will man uns erzählen, wie friedlich der Islam sei und wie toll er sich jetzt reformiert. Ach, und wie viel Rücksicht wir auf die Gefühle der Muslime nehmen sollen. Und dass wir uns aus den muslimischen Angelegenheiten raushalten sollen. Das ist so unverschämt angesichts der ganzen Misere, die der Islam verbreitet.
    Wenn unsere Medien solche Nachrichten nicht verbreiten, weil sie die „friedliche Revolution“ nicht mit christlichen Problemen gefährden wollen, dann verbreiten wir die Nachricht eben im Internet. http://religionsbehoerde.wordpress.com ist dabei.

  14. johann Says:

    eleonora: das alles hat nichts mehr mit vorurteilen oder verteufeln des islam zu tun, wie viele beispiele braucht es denn noch? wie viele christen werden jedes jahr wegen ihres glaubens umgebracht? z.b. im irak oder jetzt ägypten?
    und von wegen, jeder muslim kann einen andersgläubigen heiraten, das ist nichts als augenwischerei, in der realität würde so etwas nie gestattet, gerade wenn eine muslimische frau einen christen heiraten will.

    • Eleonora Says:

      Guten Abend Johann

      Ich war ziemlich klar in meiner Aussage: ein Muslim (Mann) kann Frauen der anderen zwei monotheistischen Religionen heiraten. Es ist bekannt (nehme ich an), dass andersglaeubige Maenner, welche Musliminnen heiraten wollen, zum Glauben uebertreten und sei es bloss pro forma. Im Islam ist es genauso wie im Christentum: die Kinder erhalten automatisch den Glauben des Vaters – daher die Einschraenkung. Meine Mutter (Protestantisch) musste seinerzeit noch ein sogen. Verpflichtungsdokument unterzeichnen, gemaess welchem sie uns Kinder im roem.kath. Glauben erziehen wuerde und uns nicht mit „ihrer irrgeleiteten Lehre das Paradies verwehren wuerde“ (Originaltext)! Einzig bei den Juden ist es anders – das Kind erhaelt den Glauben der Mutter.

      Re Umbringen der Christen: wie Sie moeglicherweise wissen, Johann, ist dies erst ein „Thema“ seit die USA den Irak militaerisch besetzt haelt und den religioesen Konflikt anheizt. Das wohl bekannteste Beispiel ist Tariq Aziz, der ehemalige Aussenminister, welcher ein Christ ist. Jedoch – wenn es Ihnen moeglich sein sollte – koennen Sie auch einfach mit nichtpolitisch motivierten christl. Irakis reden.

      Bezueglich Aegypten rate ich Ihnen, die Nachrichten aufmerksam zu verfolgen. Was seit langem von Dissidenten vermutet wurde, wurde gestern bestaetigt: gegen Habib el Adly (ex-Innenminister) wird ein Gerichtsverfahren eingeleitet, da er (offenbar zweifelsfrei) in die Attacke gegen die Kirche in Alexandrien involviert war. Ich verweise ebenso auf die Attacke in Oberaegypten von letztem Jahr. Zweifelsfrei wurde bewiesen, dass ein MP (Mitglied des Parlamentes und NDP Mitglied) die Freilassung eines Kriminellen in die Wege leitete mit dem klaren Auftrag, den Anschlag auszufuehren. Wundert es Sie, dass dieser MP trotzdem wieder“gewaehlt“ wurde? Es gibt bloss eine Kraft in Aegypten, welche an religioesen Konflikten interessiert ist, weil es ihr dadurch moeglich ist, an der Macht zu bleiben. Dafuer wird alles getan – auch die Aegypter gegen die Aegypter aufhetzen. Leider durchschauen die meisten Menschen dieses Dreckspiel nicht. Wie gesagt, es kommt dieser Tage sehr schoen zum Ausdruck, wie sehr dieser religioese Graben politisch instigiert ist und kraeftig gefuettert wird. Wir Menschen auf dem Boden haben und werden uns immer sehr gut verstehen.

      Dies schliesst jedoch mitnichten aus, dass es irregeleitete Menschen gibt, welche immer noch dem Glauben anhaften, dass ihr Gott groesser, besser, lieber … sei als jener der anderen Menschen. Auf allen Seiten gibt es Fanatiker, welche willens sind, fuer ihre „Religion“ zu toeten, da sie glauben, dass dies so vorgeschrieben sei. Ich setze dies in Anfuehrungszeichen, weil solcher Glaube eine Fehlinterpretation der jeweiligen Religion ist. Weder das Christentum noch der Islam gestatten oder gebieten, einen anderen Menschen seines Glaubens wegen umzubringen. Persoenlich meine ich, dass man ein Landstrich fuer die Fanatiker aller drei Religionen freimachen, eine hohe Mauer drum herum bauen und sie da einsperren sollte. Da koennten sie sich dann so lange die Koepfe einschlagen, bis eindeutig feststeht, welche Gott den nun groesser ist. Wir normale Menschen koennten mittlerweilen unser Leben in Frieden leben.

      Irgendwann werden wir Menschen wohl verstehen, dass jeder von uns bloss ein kleines Stueck des Weltpuzzles in den Haenden haelt. Zusammengefuegt ergibt es ein schoenes, reiches Bild. Solange wir jedoch im Glauben verhaftet sind, dass die Religion – jede Religion – gleichzusetzen ist mit den Handlungen der Menschen, welche denken, das Recht zu haben, die Lehren fuer ihre niedrigen Taten zu missbrauchen … nun, solange werden wir uns wohl gegenseitig die Koepfe einschlagen.

      Bloss – ich mache da nicht mit. Seit Menschengedenken toeten wir Menschen fuer irgendwelchen Glauben und haben immer noch nicht verstanden, dass HaShem/Gott/Allah drei verschiedene Woerter sind fuer Einen, der uns den Auftrag und das Ruestzeug mitgegeben hat, ZUSAMMEN zu leben. Nicht gegeneinander und nicht nebeneinander, sondern zusammen.

      Es sind nicht die Religionen, sondern die unbewusste oder bewusste Falschauslegung fuer unsere menschlichen Ziele welche gebrandmarkt werden sollten. Denn die Religionen sind nur das: eine Anweisung, wie wir unser Leben fuehren sollten. Was wir damit machen … nun, uns wurde alles mitgegeben, das Beste daraus zu machen, bloss schaffen wir das offenbar nicht.

      Ihnen noch einen schoenen Abend.

  15. Hajo Says:

    Was diese „Eleonora“ von sich gibt, trieft und strotzt vor verblendetem Gutmenschentum. Bei allen Körnchen Wahrheit, die sie uns in die Augen streut – wie kann man nur so islamhörig sein und blind gegenüber dieser Gewaltideologie ( „Religion“ ist sie nie und nimmer)?
    Wer einen bösen, drohenden, strafenden und rachsüchtigen Allah anbetet, einen durch und durch verdorbenen, schändlichen, selbstsüchtigen Mann und falschen Propheten namens Mohammed als Inkarnation des reinsten Menschen bezeichnet und sogar beim Verrichten intimster Angelegenheiten ständig überlegen muss, nichts falsch zu machen, kann nicht „religiös“ sein – der ist krank oder wird mit Gewalt und Indoktrination krank gemacht und gehalten.
    Eine schwache Hoffnung habe ich, dass die Prophezeiung des Autors Hamed Abdel-Samad (dtsch-ägypt. Imamsohn) in Erfüllung geht – siehe seinen Buchtitel „Der Untergang der islamischen Welt“. Anders ist die Menschheit nicht zu retten.

    • Eleonora Says:

      „Wer einen bösen, drohenden, strafenden und rachsüchtigen Allah anbetet, einen durch und durch verdorbenen, schändlichen, selbstsüchtigen Mann und falschen Propheten namens Mohammed als Inkarnation des reinsten Menschen bezeichnet und sogar beim Verrichten intimster Angelegenheiten ständig überlegen muss, nichts falsch zu machen, kann nicht „religiös“ sein – der ist krank oder wird mit Gewalt und Indoktrination krank gemacht und gehalten.“

      Ich lehne mich etwas aus dem Fenster und gebe Ihnen den ungebetenen Rat, sich nicht nur die Lektueren von Geert Wilders, Hendryk Broder oder Daniel Pipe zu gestatten, sondern auch mal etwas anderes. Es wuerde Ihnen ungeahnte Einblicke gewaehren.

      Ich habe es mir erlaubt, habe es ueberlebt und bin heute dazu faehig, ueber meinen Tellerrand zu blicken. Dabei habe ich festgestellt, dass es hinter meinem eigenen Horizont noch weiterging, dass da eine ganze, grosse und vor allem wunderbare Welt darauf wartete, von mir entdeckt zu werden.

      Einfach herrlich und befreiend. Versuchen Sie es mal.

  16. Walter Says:

    Wenn ich gute Erfahrungen mit Muslimen gemacht habe, muß ich mich doch fragen, welcher Teil vom Islam ist mir begegnet, bestimmt Mekka nicht Medina Islam
    Wo Imame den Mekka Islam in den Moscheen predigen,da können sogar Christen und Juden mit ihnen in Frieden leben!
    Nur Muslimbrüder neigen eher zum Medina Islam wie die Wahabiten!!!

    Ihre Lieblingslektüren Zeichen auf dem Weg Sayyed Outh und auch Bücher von Mustafa Shukri lassen nicht auf Friede Freude Eierkuchen hoffen!!!

  17. tom62 Says:

    zu Antwort auf Nr. 2 sowie zu Nr. 12 Elenora:

    Zitat: „Die Muslims und die Christen demonstrieren zusammen auf Tahrir Sq obschon die Kirche dazu aufgerufen hatte, die Demos zu boykottieren, da keine Veraenderung notwendig sei!!! …“, Zitat Ende.

    Natürlich demonstrieren die zusammen. Was beweist das? Es beweist oder widerlegt nichts. Diese Leute brauchen jeden, um das Regime weg zubekommen. Das ist zunächst auch ihr gutes Recht. Was aber danach kommt, ist eine andere Sache. Ob die Kirche zum Boykott der Demos aufgerufen hat, haben Sie zwar nicht belegt, ich könnte es, angesichts der sich bietenden noch viel unsichere(re)n Zukunft, allerdings sogar verstehen. Dasselbe zur höchst medienwirksamen Messe auf dem Tahrir. Was heute ist, kann morgen schon wieder ganz anders sein und hat an sich nichts mit Toleranz zu tun, sondern eher mit Opportunismus. Die würden sich sonst ins eigene Fleisch schneiden.

    Natürlich präsentieren sich die Moslembrüder lammfromm. Was anderes, denken Sie wohl, wäre in dieser Situation zu erwarten? Für wie naiv halten Sie uns eigentlich?

    Im Übrigen ist es nicht die Frage, ob ein Moslem eine Jüdin oder Christen heiraten kann (das konnte er ganz selbstverständlich immer schon) sondern, ob ein Jude oder Christ oder von mir aus auch ein Freidenker eine Muslima heiraten kann und dabei Jude, Christ oder Freidenker bleiben kann. Ich denke, die Antwort wissen Sie.

    Im Grunde ist das auch Privatsache. Jeder kann heiraten wen er will. Es wird jedoch dann verwerflich, wenn religiöse Vorschriften (etwa in Gestalt der Scharia) Eingang findet in die Gesetze eines Landes. Wir haben hierzulande eine Trennung von Staat und Religion, Gott sei dank, füge ich mal hinzu.

    Der Koran, „mithin Islam, verehrt“ die Propheten des Alten Testamentes, sagen Sie? Nein, er „verehrt“ lediglich das, was er aus ihnen gemacht hat. Das hat aber mit den Originalen aus der Bibel nichts mehr zu tun.

    „Respekt“ erfahren Christen und Juden im Islam nur als „Dhimmis“, Menschen zweiter Klasse, deren (nicht mal sichere) Duldung mit der Steuer der „Schutzbefohlenen“ erkauft wird.

    Sparen Sie Sich also Ihre Propaganda.

    • Eleonora Says:

      Denken Sie nicht, dass ich Propaganda fuer meinen eigenen Glauben betreiben wuerde – wenn schon?

      Re Boykott der Demo – lesen Sie doch einfach das Statement von Baba Shennouda, welches in allen Kirchen verlesen wurde. Waere doch einfach, oder?

      Ihre restlichen Aussagen zeigen einfach, dass Sie mit der aegyptischen Gesellschaft nicht familiaer sind. Das kann auch nicht jeder sein. Aber dann sollte man sich der intellektuellen Ehrlichkeit halber von Aussagen wie den Ihrigen fernhalten.

      Die Christen geniessen es, an den muslimischen Festen im Kreis ihrer muslimischen Freunde teilzunehmen und die vielen speziellen Riten zu zelebrieren. Ebenso geniessen es die Muslime, an den christlichen Festen teilzunehmen. In sehr vielen muslimischen Haushalten stehen zum Jahreswechsel/Weihnachtszeit Christbaeume und ich backe jedes Jahr Weihnachtsgebaeck wie ich in meiner aktivsten (europaeischen) Zeit nicht gebacken habe und verteile es an Muslime.

      Und ganz sicher sind die Aegypter nicht aus jenem Holz geschnitzt, aus welchem man „Muslimbrueder“ macht. – jedenfalls nicht die grosse Mehrheit. Jedoch, wenn ein Mensch nichts mehr zu essen hat und seine Kinder nicht ernaehren kann, dann ist er eine leichte Beute. Das wissen wir alle und schauen trotzdem tatenlos zu, wie dieses Land seit Jahrzehnten von einer Handvoll von Gangstern ausgebeutet wird.

      Schliesslich ist dies ein Land, welches um 1900 herum u.a. ein Amin Qassem hervorgebracht hat, welcher die Frauen vom Schleier befreite.

      Ihre Bemerkung re Dhimmis: Geert Wilders und die Propaganda der rechten Ecke lassen gruessen. Bloss ist sie (die Propaganda) etwa 400 Jahre im Rueckstand. Aber sie werden sicher gelegentlich aufholen.

      Ich stelle fest, dass ich ganz offensichtlich in einem Forum gelandet bin, wo sich braunes Gedankengut tummeln darf – oder zumindest Rechtsextremistisches. Und dies alles unter dem Denkmantel der Religion. Schade. Ich folgte bloss dem link ueber die Kirche.

      Nun denn, vereint Euch in Eurem Hass und in Eurer blinden Gefolgschaft zur religioesen Hetzerei. Gestern waren es die Juden, heute sind es die Muslime. Offenbar lernen wir nie aus unserer Geschichte.

      Allen Teilnehmern wuensche ich nur das Beste,

      Eleonora

      • Walter Says:

        Ich möchte nur noch einmal dazu bemerken:
        Als Adolf Hitler nach großer Arbeitslosigkeit und Armut des Volkes demokratisch an die Macht kam, zeigte er nicht sein wahres Gesicht !
        Auch seine Partei betrieb vorher soziale Projekte und gewann damit die Stimmen des Volkes, womit ich nur zum Ausdruck bringen will,das nicht die Mehrzahl Nazis waren, sondern aus einer Not und Hoffnung Adolf Hitler gewählt wurde.
        Sein wahres Gesicht zeigte er erst später!!!!
        Eine Ähnlichkeit mit der Muslimbruderschaft besteht!!!!

      • tom62 Says:

        Sehr geehrte Eleneora,

        Zu Ihren obigen Sätzen möchte ich mich doch noch einmal äußern. Sie schreiben:

        „Und ganz sicher sind die Aegypter nicht aus jenem Holz geschnitzt, aus welchem man „Muslimbrueder“ macht. – jedenfalls nicht die grosse Mehrheit. Jedoch, wenn ein Mensch nichts mehr zu essen hat und seine Kinder nicht ernaehren kann, dann ist er eine leichte Beute. Das wissen wir alle und schauen trotzdem tatenlos zu, wie dieses Land seit Jahrzehnten von einer Handvoll von Gangstern ausgebeutet wird.“

        Vom ersten Satz erhoffe ich mir, daß er wahr ist. Was die beiden anderen Sätze betrifft, sind wir sicher nicht so weit auseinander, wie Sie es wahrscheinlich gerne hätten. Die teile ich nämlich vollständig, und wenn Sie mein obiges Statement ein wenig aufmerksamer gelesen hätten, dann wüßten Sie das auch oder würden es wenigstes erahnen.

        Sie schreiben weiter: „Ihre Bemerkung re Dhimmis: Geert Wilders und die Propaganda der rechten Ecke lassen gruessen. Bloss ist sie (die Propaganda) etwa 400 Jahre im Rueckstand. Aber sie werden sicher gelegentlich aufholen.“

        Nun, die „Dhimmis“, die „Schutzbefohlenen“ im Islam oder, wenn Sie so wollen, „Leute des Buches“ sind ja weder eine Erfindung „rechter“ Propaganda, noch hat es einen Geert Wilders gebraucht, um sie zu kreieren. Sie sind sowohl Teil des Korans und auch Bestandteil der islamischen Geschichte, ohne den dieselbe – bis heute – keinen Bestand gehabt hätte. Es mag im Einzelnen unterschiedliche Anwendungen und Auffassungen geben. Daß Christen in Ländern mit mehrheitlich islamischer Bevölkerung jedoch in der Regel – Ausnahmen bestätigen die Regel – diskriminiert, verfolgt und z. T. auch getötet werden, ist nun mal (leider) nichts Neues, und ich spreche da durchaus nicht nur von dem, was uns kurz vor den Unruhen aus Ägypten berichtet wurde. Insofern geht Ihr Versuch, in der Sache Andersdenkende als „Braune“, sprich Nazis, zu diffamieren, die den Glauben vorgeblich „nur Deckmantel benutzen“, schon inhaltlich ins Leere. Ich denke, ich muß nicht gesondert betonen, was ich üblicherweise von solchen Diffamierungen halte.

        Vielleicht möchten Sie ja gerne, daß das so sei. Es ist aber nicht der Fall. Im Übrigen ist dieses Argumentationsmuster genau das, was Sie bzw. Ihrer Auffassung nahestehende Kreise ständig denen vorwerfen, die o. g. Zustände kritisieren. Das zeugt von „zweierlei Maß“, daß Sie in ihrer Beurteilung anwenden, wenigstens aber von einer doch sehr einseitigen Wahrnehmung.

        Mit Recht weisen Sie auf Leute hin, die auch in Ägypten um Freiheitsrechte bemüht waren und sicherlich auch sind. Nur hat in jüngerer Zeit „der Schleier“ insgesamt nicht ab-, sondern eher noch zugenommen, was sicher vielfältige Gründe haben mag, aber dennoch ist es nun mal so, und das werden ich die Medien, die sich hierzulande sehr vorsichtig über solche Dinge äußern, wohl kaum aus den Fingern gesogen haben. Sie sollten solche Dinge, auch die Befürchtungen, die sie hier nun mal auslösen – berechtigterweise, sage ich – schon ernst nehmen.

        Nein, die Moslems sind nicht die „neuen Juden“. Moslems sind Menschen wie jeder andere auch und sie haben dieselben Rechte – und Pflichten, (nämlich die Rechte Andersdenkender und -Andersglaubender zu respektieren) – wie jeder andere auch. Für uns sind die Menschenrechte nicht der Scharia nachgeordnet. Eine solche, wie von Ihnen vollzogene, Relativierung und Verharmlosung des Holocaust, die eine Kritik an den Zuständen im „Bereich Islam“ an sich mit dem von den Nazis am jüdischen Volk begangenen Verbrechen gleichsetzt, ist (ob solcher Geschichtsklitterung) nicht nur fehl am Platze, sie ist darüber hinaus auch unanständig, und das verbitte ich mir.

  18. bazillus Says:

    Ich finde, dass Eleonora Unterstützung verdient hat. Echte Islamkritik richtet sich doch nicht gegen ein funktionierendes Zusammenleben von Christen und Muslimen. Echte sachlich Islamkritik richtet sich nie gegen Menschen. Da, wo es funktioniert, sollte es so belassen werden, ja sogar befördert und gefördert werden.

    Die wahre Islamkritik richtet sich gegen die harten Dogmen des ausgrenzenden Kerns des Islam. Es ist sicher richtig, dass viele Muslime den Koran nicht kennen und somit ähnlich den Christen, die ihre Bibel nicht kennen, den anderen als Menschen respektieren und möglicherweise iden Glauben des anderen respektieren. Wenn es überall so wäre, würde es Islamkritik nicht geben. Ganz klar. Leider ist es nicht überall so, wie viele Attentate gegen Christen, aber auch gegen Muslime der anderen Glaubenskonfession in der islamischen Welt belegen. Verehrte Eleonora, die meisten Terroranschläge werden nun einmal durch Muslime ausgeführt.

    Selbstverständlich kann ich nicht mitreden, was das Zusammenleben speziell in Ägypten anlangt, weil ich dort noch nie war. Richtig ist auch, dass Christen möglichst keine anderen Menschen aus anderen Konfessionen heiraten sollten. Ihnen ist es aber nicht verboten.

    Verehrte Eleonora,
    ich habe den Koran im Hinblick auf seine Texte, die Christen, Juden und Ungläubige gelesen, habe ihn verglichen mit den heutigen Verhältnissen des Rechtsstatus von Juden und Christen in islamischen Ländern, habe den Propheten des Islam mit Jesus verglichen. Glauben Sie mir, erst durch die Lektüre der zutiefst ausgrenzenden Verse des Koran gegenüber Christen und Juden und Ungläubigen habe ich für mich persönlich als kath. Christen erst erkannt, was die Erde, ja die Welt in Jesus für eine Perle, ja eine Lichtgestalt reinsten Wassers hat. Der Vergleich mit diesen beiden Männern hat mich zu der Überzeugung kommen lassen, dass ich einfach niemandem, auch nicht Propheten aus dem AT nachlaufe, der Morde auf dem Gewissen haben, der wehrlose jüdische Kriegsgefangene nach dem Grabenkrieg mit dem Segen Gottes töten ließ, der seine Kritiker umbringen ließen, der erbeutete Sklavinnen vergewaltigte und eine sogar zur Ehefrau von 13 nahm und der gegen den Großteil aller 10 Gebote der Bibel verstoßen hat, der ein 9-jährige zur Ehefrau nahm.

    Jesus sagte einmal, dass falsche Propheten an ihren Früchten zu erkennen seien. Es mag sein, dass ihre Umwelt zwischen Muslimen und Christen eine friedliche ist und das ist auch gut so und das soll gefördert werden. Es kann aber nicht angehen, dass Ägypten z. B. in seiner Rechtssprechung nicht erlaubt, dass Muslime zum Christentum übertreten dürfen, weil das Christentum eine „minderwertige“ Religion sei. Es kann nicht angehen, dass Attentate gegen Kopten und deren Kirchen von Muslimen verübt werden und es kann nicht angehen, dass in bestimmten Moscheen eben nicht Frieden gepredigt wird, sondern Unruhe und Feindschaft. Wir hätten alle kein Problem mit dem Islam, wenn er die Mekkaverse zum Flaggenschlag seiner Verkündigung machte. Ich richte meine Islamkritik gegen einen Gott, der mir im Koran begegnet ist, der Ungläubige als Höllenfutter ansieht, der diese Unglücklichen in der Hölle noch mehr quält als Satan selbst es tun würde. Ich richte meine Islamkritik gegen ein Gottesbild, welches Christen und Juden als die abscheulichsten und schlechtesten Geschöpfe ansieht, die somit noch schlechter als Satan selbst sind. Ich richte meine Islamkritik gegen ein Gottesbild der Ausgrenzung und des Krieges. Ich richte meine Kritik gegen ein Gottesbild, welches die Frauen rechtlich so schlecht stellt, dass Männer diese sooft betreten können wie der BAuer seinen Acker. Ich richte meine Kritik gegen ein Gottesbild, der seinem ersten Propheten erlaubt, Kriege zu führen, 9-jährige Mädchen zu heiraten, die Schwiegertochter zu heiraten, die Sklaverei zu erlauben, Raubzüge mit viel Beute anzuzetteln und vieles andere mehr.

    Ich richte meine Islamkritik gegen einen Propheten, der diese Anordnungen seines „Gottes“ mit größter Hingabe, nämlich in brutalster Vorgehensweise vorbildlich erfüllt hat.

    Das alles wäre ja auch nicht das Schlimmste, wenn es nicht noch heute Gelehrte gäbe, die genau dies noch heute verkünden und noch heute fordern. Noch heute dürfen Christen in Saudi Arabien den heiligsten Ort (für mich den unheiligsten Ort) nicht betreten. Saudi Arabien, verehrte Eleonora, vertritt heute den Islam, den Mohammed vorgab, und zwar so, wie er sich den Islam vorstellte und lebte. Saudi Arabien ist genau das Land, welches den Islam in seiner ursprünglichen Form noch heute lebt.

    Ich richte mich dagegen, dass meine europäische Heimat einen eben solchen islam der Ausgrenzung aufnimmt, wie es heute bereits geschieht. Ich habe etwas dagegen, dass Muslime darauf bestehen, Sonderrechte für sich in Anspruch zu nehmen, sich abgrenzen bereits durch das äußere Erscheinungsbild, durch Abgrenzung in Schulen z. B. in der Kantine, dass Mädchen nicht an Klassenfahrten teilnehmen dürfen, nicht am Sport- oder Schwimmunterricht teilnehmen dürfen udn wenn, dann nur mit Burkini. All das macht mich sehr betroffen. Sie wollen sich abspalten und leben in ihrer von Arabien geprägten Parallelwelt.

    Ich richte meine Islamkritik an Muslime, die nicht in der Lage sind, ihren eigenen Glauben, ihren Gott in seinen negativen und satanischen Zügen zu hinterfragen, ihren Propheten als Vorbild zu hinterfragen, obwohl er als Machtmensch viele Menschen auf dem Gewissen hat und seine Untaten noch als Heldentaten ansehen.

    Vereehrte Eleonora, damit habe ich meine Schwierigkeiten, nicht mit Muslimen, die nur in Ruhe und Frieden hier und überall auf der Welt leben wollen.

    Schauen Sie sich bitte die Fatwen an, die einige Rechtsgelehrte noch heute in die Welt des 21. Jahrhunderts tranportieren. Da kann einem schon Angst und Bange werden vor solchem Gedankengut, welches sich nicht von dem Gedankengut unterscheidet, welches wir das Faschistische nennen. Wer Johannes-Paul II. als einen gottlosen Menschen betrachtet (Inhalt einer Fatwa), der ist für mich nicht akzeptabel bei aller Kritik, die dieser Papst verdient haben mag.

    Also, verehrte Frau Eleonora, so einfach ist es nicht, wenn überall auf der Erde Ausgrenzungen und insbesondere rechtliche Ungleichstellungen in islamischen Ländern auf Christen und Juden und Atheisten und Andersgläubige zukommen.

    Nur leider verschließen auch andererseits viele Muslime zu gern die Augen davor, was den praktizierten Islam noch heute (!!!!!) in islamischen Ländern (z. B. in deren Rechtssprechung gegenüber Minderheiten) ausmacht, nämlich neben der friedlichen Ausübung des Islam, die ja auch nur die Gläubigen betrifft, leider auch die koranisch angeordnete Verfolgung und Unterdrückung oder die rechtliche Benachteiligung von Andersdenkenden, teilweise sogar der eigenen Gläubigen und ganz zu schweigen von sonstigen von der Religion nicht zu trennenden kulturellen Absonderlichkeiten in der islamischen Tradition.

    Wenn der friedliche Muslim hier in Europa, der seine Religion als eine des Friedens ansieht, sich gedanklich einigelt und sich argumentativ nur darauf zurückzieht, dass

    • der praktizierte Radikal-Islam in Ägypten, Iran, Saudi-Arabien usw. nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • muslimische Frauen in einigen islamischen Ländern allein nicht das Haus verlassen dürfen, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die einfache Scheidung der Männer von ihren Frauen (umgekehrt ist das natürlich nicht möglich!) durch dreimaliges Rufen der Worte: „Ich verstoße Dich“, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • der geschiedene Ehemann nach islamischem Recht lediglich nur 3 Monate Unterhalt zu zahlen hat, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Erbschaft von Frauen nur die Hälfte der des Mannes beträgt (göttliche Legitimation), nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • das Frauen bei Befürchten von Widerspenstigkeit (in religiösen Fragen) von ihren Männern aufgrund göttlicher Rechtfertigung bestraft werden dürfen, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat
    • die Frauenunterdrückung allgemein, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die vermehrten „Jungfernhäutchenwiederherstellungsoperationen“ in Europa an überwiegend muslimischen Frauen, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • die Überprüfung der Jungfrauenschaft der frisch verheirateten muslimischen Frauen durch Übergabe eines blutbefleckten Tuchs in der Hochzeitsnacht an irgendwelche Verwandte nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • der Heiratsschwindel muslimischer Männer gegenüber europäischen Frauen, um z. B. Aufenthaltserlaubnisse in Europa zu erschwindeln, Bezness genannt (inkl. Kindesentführungen in islamische Länder der eigenen Kinder), gedeckt durch ein saudisches Rechtsgutachten (Fatwa) nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die durch pakistanische Gerichte und Polizei bestätigten Zwangskon-vertierungen und Zwangsverheiratungen christlicher Mädchen nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • die Religionspolizei, welche es denn in streng islamischen Ländern gibt, bei kleinsten Verstößen in der „falschen“ oder „unterlassenen“ Ausübung der Religion eingreift (z. B. das Zusammensein eines Mannes mit einer Frau in einem Raum, wenn sie nicht miteinander verheiratet sind), nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • islamische Terroranschläge, deren Täter diese Taten ausdrücklich im Namen ihres Gottes begehen, in aller Welt auch zukünftig ausgeführt, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • islamische Selbstmordattentäter, die viele Unschuldige (auch Muslime) mit in den Tod gerissen haben, legitim als heilige Märtyrer verehrt werden dürfen und sollen, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • islamische Kinder-, Frauen- und Behinderten-Selbstmordattentäter im Irak in den Jahren 2007 und 2008, die nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • die praktizierten Kinderehen in einigen radikal-islamischen Ländern nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • die praktizierten verlogenen Minutenehen im Iran – weil es Prostitution nicht geben darf – nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • rechtliche Legitimierung von Eheverträgen mit 1-jährigen Mädchen noch heute durch sog. Rechtsgelehrte mit der Empfehlung mit dem Vollzug solange zu warten, wie Mohammed (also bis 9 Jahren) es „vorbildlich“ getan hat, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Mädchenbeschneidung, die Mohammed in einem Hadith sogar erlaubt haben will, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • dass die Vergewaltigung von kleinen Jungen in Afghanistan, nachdem sie in Mädchenkleidern tanzen mussten (zynischerweise „Kinderspiel“ = „bacha bazi“ genannt), nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Vergewaltiger solcher Kinder praktisch Straffreiheit genießen, weil koranmäßig keine vier Zeugen für die Tat vorhanden sind, was wohl bei diesem Delikt ohnehin nicht möglich wäre, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Christen- und Judenverfolgung und -benachteiligung in einem Großteil der islamischen Länder durch muslimische Gesetze und somit von Muslimen direkt, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • Plünderungen von Läden, deren Inhaber Christen sind, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben (Irak)
    • Zwangsislamisierungen von christlichen Frauen und Mädchen nach deren Entführung (Irak und Ägypten) nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • Sprengungen von Kirchen im Irak nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • Enthauptete oder gekreuzigte Priester im Irak selbstverständlich nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben
    • Erpressung von Schutzgeldern nach Mafiamethoden nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben (Irak),
    • die Benachteiligung von anderen Religionen in islamischen Ländern (hier Türkei) nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • das Verbot in der Türkei, keine griechisch-orthodoxe christliche Priesterausbildung zuzulassen, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Tötung von Missionsverlagsangehörigen im Jahre 2007 in der Türkei nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hatte,
    • die Zerstörung von christlichen Kulturgütern im besetzten Nordzypern durch die Türkei, deren Ausmaße erst jetzt (2008) bekannt werden, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • das Tragen von Zwangskopftüchern/-verschleierung nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Entscheidung des obersten Verwaltungsgerichts in Ägypten (Kairo) vom 28.01.08, dass jede Bekehrung zum christlichen Glauben rechtswidrig sei, da keiner von der höchsten Religion zu einer älteren, weil minderwertigen Religion zurückkehren darf, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Deportation von Arbeitssklaven (Putzkräfte) aus Kuweit in ihre Heimat Bangladesh im Jahre 2008, weil sie für gerechten Lohn demonstriert hatten, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Ehrenmorde in allen islamischen Ländern und sinnigerweise fast nur von Muslimen auch hier in Europa durchgeführt, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • dass die durch Ehrenmord getöteten Frauen auch noch von Muslimen über den Tod hinaus beleidigt werden, indem sie deren Tötung nachträglich rechtfertigen und die muslimischen Täter (Verwandte) ob ihrer Taten verehren, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Steinigung von Frauen und Ehebrechern aufgrund von Schariaurteilen in einigen islamischen Ländern nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • das Abhacken von Händen und Füßen aufgrund von Schariaurteilen in einigen islamischen Ländern nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Auspeitschung als offizielle Bestrafung in einigen islamischen Ländern durchgeführt, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Bestrafung und Todesstrafe gegen Homosexuelle in einigen islamischen Ländern nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • das Handabhacken bei unreinen Tieren wie Oran-Utangs in Indonesien, wenn diese bedauernswerten Tiere sich „erdreisten“, dem Menschen Obst wegzunehmen, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Vernichtungsfantasien der Hamas, der Hisbollah und des Irans Israel gegenüber nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • die Mordaufrufe von Muslimen gegen Islamkritiker nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • Verteilung von Lebensmitteln an hungernde Christen und Andersgläubige im Sudan nur dann, wenn sie zum Islam übertreten, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • Die Anfeindungen durch Morddrohungen der koptischen Christen in Ägypten durch Muslime, die immer mal wieder zu Klosterschließungen führen, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • Die Bestrafung zu Freiheitsstrafen von Christen, die in der Öffentlichkeit ein christliches Gebet sprechen (Algerien), nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • Bestrafung von Priestern zu Haftstrafen, die einen unangemeldeten Gottesdienst geleitet haben (Algerien und anderswo), nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • Die Zerstörung einer christlichen Kirche in Kenia in Garissa Ende September 2008 durch ca. 50 jugendliche Muslime, die während des Gottesdienstes die christlichen Gläubigen angriffen, teilweise verletzten und sie aus der Kirche vertrieben, weil sie eine Moschee an dieser Stelle gebaut sehen wollen, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat.
    • die Rechtfertigung von Vergewaltigung von Frauen von einigen islamischen Rechtsgelehrten bei Nichttragen des Kopftuches nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Koranschüler Taliban nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • die Al-Kaida einschließlich Osama Bin Laden nichts mit dem Islam zu tun hat,
    • die Rechtfertigung von Terroranschlägen, leider auch von einem beträchtlichen Teil der moderaten Muslime, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die erhöhte Selbstmordrate von Frauen in extrem-islamischen Ländern nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die erhöhte Selbstmordrate von ausländischen weiblichen Hausangestellten, die rechtlos in Saudi Arabien und anderen Ländern wie Sklavinnen gehalten werden, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die „rechtmäßige“ Tötung und Verfolgung von Konvertiten (Apostaten) zu nichtislamischen Religionen nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die Forderung der Verheiratung nur von muslimischen Männern mit nichtmuslimischen Frauen (nicht umgekehrt!) nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • Nichtbeförderung von Blinden mit Blindenhunden (weil diese unrein sind) per Taxi in einigen Ländern nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat ,
    • sämtliche Gewalttaten aus Glaubens- oder Traditionsgründen von Muslimen in aller Welt gegen Ungläubige und Andersdenkende nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • die beleidigenden Äußerungen hierzulande von muslimischstämmigen jungen Männern gegenüber Einheimischen wie „Hure, Hurensohn, Hure, Schlampe, Schweinfleischfresser usw.“ nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • die Verhängung von Todesstrafen in islamischen Ländern nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben, (die Todesstrafen in den USA haben allerdings nichts mit dem Evangelium zu tun)
    • die Verhängung von Todesstrafen in fünf islamischen Ländern wie Saudi-Arabien, Iran, Sudan, Jemen und Pakistan für Kinder nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • das Bestimmen der rechtlichen Volljährigkeit bei Mädchen in vorgenannten Ländern auf 9 Jahre (nach Mohammed ehefähig, also auch volljährig = Steinigung wegen Ehebruchs möglich) festzusetzen, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • die viele Jahrhunderte länger andauernde Versklavung der Menschen aus dem afrikanischen Kontinent insbesondere durch arabische Muslime (nicht nur durch westliche Staaten!), nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hatte,
    • der islamische Sklavenhandel bis Anfang bis Mitte des 20. Jahrhundert noch in einigen muslimischen Ländern (z. B. in Mekka noch bis 1930) noch auf Sklavenmärkten öffentlich stattfand, nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hatte,
    • die selbst noch heute stattfindende Sklavenhaltung in Saudi Arabien, Sudan, Mauretanien usw. nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • der Mord an Theo van Gogh in den Niederlanden nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hatte,
    • das Beleidigtsein und das gewaltsame Reagieren bei geringster Kritik am Islam, an dem Gott des Islam oder seinem Gesandten nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • Gewaltsame Rachehandlungen in aller Welt wegen der Karikaturen Mohammeds oder des Papstwortes nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hatten
    • Entführungen und Tötungen in Afghanistan und anderen islamischen Krisen- Ländern nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • Kämpfe zwischen Schiiten und Sunniten nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben
    • Verfolgungen von Aleviten durch Sunniten oder/und Schiiten nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • Verfolgungen der Bahai im Iran nicht mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • Verfolgungen unter Saddam Hussein von Schiiten durch Sunniten nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hatten,
    • Die noch heute geleugnete aber von vielen Ländern anerkannte Vertreibung und Tötung der Armenier durch die Osmanen/Türkei (leider unter Mithilfe von deutschen Generälen, welche Schande!) Anfang des vorigen Jahrhunderts in die syrische Wüste nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hatte,
    • Die Weihe ihrer noch nicht geborenen Kinder z. B. nicht nur pakistanischer Mütter dem Märtyrer-Dschihad nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • Die Vorbereitung und Ausbildung islamischer Behinderter, ja selbst Kinder zu Selbstmordattentätern in verschiedenen Ländern nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • Die Führung von Terrorausbildungslagern in verschiedenen islamischen Ländern nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat,
    • Die Vertreibung der Aramäer aus der Türkei in den 70 und 80-er Jahren nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hatte,
    • Sämtliche Angriffskriege Mohammeds und dessen Nachfolger in den vielen Jahrhunderten gegen Asien, Afrika und Europa zur gewaltsamen Ausbreitung des Islam nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hatten, (das Christentum gibt es ja wenigstens zu, wenn dies in dieser Weise schief gelaufen ist und bedauert es ausdrücklich!)
    • Die noch heute ausgrenzenden und Frauen und Nichtmuslime beleidigenden Fatwas aus Saudi-Ariabien, Ägypten und anderswo nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun haben,
    • und vieles andere mehr, was nichts mit dem Islam und seinen Traditionen zu tun hat oder hatte,

    so zeugt eine solche Geisteshaltung von großer Engstirnigkeit, von bewusstem und gewolltem Wegsehen und von erheblichem Realitätsverlust bis hin zur gewollten Realitätsverweigerung gepaart mit effektiven Verdrängungsmechanismen oder aber von bewusster Täuschung Nichtmuslimen gegenüber. Das alles ist noch heute den Nachrichten aus aller Welt, Berichten von Menschenrechtsorganisationen und teilweise UNESCO-Berichten, was Kindergräuel anbelangt, zu entnehmen bzw. geschichtliche Tatsachen können in objektiven Geschichtsbüchern und in Einzelbiografien von Konvertiten nachgeschlagen werden. Dies alles wurde und wird von Muslimen ausgeführt und diese Verhaltensweisen sind eben auf die oben aus dem Koran zitierten Brand stiftenden und ausgrenzenden Verse zurück zu führen oder Ausflüssen solcher Denkweisen, die sich in islamischen Traditionen bis heute manifestiert haben.

    Der friedliche Muslim und dessen Vertreter in Europa, der verkündet, dass der Islam eine Religion des Friedens sei, bezieht sich dann auf die friedlichen und auch göttlichen Verse des Korans, die bereits in der Bibel verankert waren und bastelt sich seine Friedensreligion nach eigenem Gutdünken zurecht. Wie schade, da Scheuklappen noch nie zu großer und umfassender objektiver Erkenntnis geführt haben. Es muss ganz klar erkannt werden, dass auch offensichtliche Fehltraditionen nicht von der Religion, die diese (mit)begründet haben, getrennt gesehen werden können und dürfen, da nicht nur die Religion als solche, sondern auch gute und schlechte Traditionen, die aus diesen Religionen erwachsen sind, zum gemeinschaftlichen einheitlichen Religions-Kultur(un)gut gehören. Wie gesagt, da ist kritische Hinterfragung angebracht. Aber diese wird ja im Koran bereits vorsorglich abgelehnt.

    Kein (selbst- und religionskritischer) Muslim kann sich doch in seiner Einstellung, dass der Islam friedlich sei, nicht auf eine Insel der Glückseligen zurückziehen und dabei feststellen, dass das Schlechte, was im Namen des Islam passiert, nichts mit diesem zu tun hat. Und wenn solche ausgrenzenden Ungläubigen- und Frauenverse Teilinhalt des Korans sind und deren Befolgung den Gläubigen vorgeschrieben ist und der Gesamtinhalt (also auch die negativen Verse) des Korans wörtlich zu nehmen ist sowie die teilweise zweifelhaften Verhaltensweisen des Propheten in allem bis in alle Einzelheiten nachzuahmen sind, dann kommt halt der wahre Islam nicht nur in seinen positiven Seiten, sondern auch in negativer Form ans Tageslicht. Es ist eben Fakt, dass das janusköpfige Gottesbild direkten Einfluss auf seine Religion und seine Traditionen nehmen muss. Da der Gott des Islam eben gute und schlechte Charaktereigenschaften auf sich vereint, hat der Islam als der geistige Pflegling dieses Gottes eben auch gute und schlechte Charaktereigenschaften zum Inhalt.

    Wir müssen also unterscheiden zwischen den Muslimen, die selbstverständlich auch in Ägypten gut mit Christen und umgekehrt zusammenleben wollen und auch leben. Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht und fördere dieses Zusammenleben mit all meinen Gebeten. Aber bitte blenden Sie nicht aus, dass erst die Ausgrenzungsdoktrin des Koran, die der Hadithen und die wenig vorbildhaften EReignisse, die der Prophet gegenüber Juden, Christen und Ungläubigen an den Tag gelegt hatte, erst die Feindschaft zwischen Muslimen und Nichtmuslimen grundgelegt hat.

  19. Mich persönlich würde interessieren ob es sich bei dem beschriebenen Übergriffen wirklich um „echte Muslime“ bzw. „Terroristen“ handelte die aus wirklicher, religiöser Verblendung heraus das getan haben oder ob da auch das berüchtigte Innenministerium von Mubarak bzw. dessen Geheimpolizeischergen dahinterstecken! Zwecks Unruhestiftung und Provokation, hat man ja in Kairo die Tage gesehen. Agent Provokateure nennt man so was auch…hat nichts mit Religion zu tun, aber sehr viel mit politischen Machenschaften!


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