kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Elf Kopten starben bei Massaker 5. Februar 2011

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 16:34

Zwei Attentate vom 30. Jänner erst jetzt bekannt

 

Göttingen/Wien: Zwei koptische Familien sind unter Mitwirkung ihrer muslimischen Nachbarn von Anhängern radikal-islamischer Gruppen in einem Dorf 200 Kilometer südlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo ermordet worden.

 

Das teilte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in einer Presseaussendung mit. Das Massaker ereignete sich bereits am 30. Jänner. Insgesamt elf Menschen starben, darunter ein dreijähriges Mädchen.

„Doch aufgrund der Informationssperren der ägyptischen Behörden konnten wir erst gestern über das Verbrechen informiert werden“, sagte GfbV-Afrika-Referent Ulrich Delius.

 

Auch aus anderen Landesteilen werden Übergriffe auf Geschäfte von Kopten gemeldet. Angehörige der christlichen Minderheit berichteten, im Zuge der in mehreren ägyptischen Städten eskalierenden Gewalt seien besonders Geschäfte von Kopten geplündert worden. Laut GfbV ereigneten sich die Morde am Sonntagnachmittag in dem südlich der 75.000 Einwohner zählenden Stadt Maghaga (Provinz Minya) gelegenen Dorf Sharuna in der Nähe des Nils. Angesichts der unsicheren Lage hätten sich zwei koptische Familien in ihren Häusern eingeschlossen. Namentlich bekannte Anhänger radikal-islamischer Gruppen sollen mit Hilfe von muslimischen Nachbarn über das Dach in das Haus von Joseph Waheeb Massoud eingedrungen sein und hätten danach ihn sowie seine Frau und die beiden Kinder getötet.

 

Eine andere Gruppe radikaler Muslime verschaffte sich Zutritt zum Haus des Kopten Saleeb Ayad Mayez, ermordete ihn, die Ehefrau, die beiden Kinder und noch drei Personen. Weitere vier Kopten überlebten mit Schussverletzungen. Beide Häuser wurden von den Angreifern anschließend geplündert, berichtete die GfbV.

 

Der Weihbischof des Erzbistums Khartum warnt vor einer Islamisierung

 

Khartum: Daniel Adwok, Weihbischof des Erzbistums Khartum, wirft dem sudanesischen Präsidenten Omar Hassan al-Bashir vor, er wolle Nordsudan „ganz islamisch“ machen. Gegenwärtig sei ein zunehmender Druck auf Südsudanesen zu beobachten, die im Norden leben. Allerdings bestehe auch Hoffnung, daß der bisherige friedliche Verlauf der Volksbefragung eine Fortsetzung findet. Zumindest signalisiert die Regierung in Khartum derzeit ihre Bereitschaft, alle anstehenden Fragen im Sinne einer gedeihlichen gemeinsamen Zukunft mit dem Süden lösen zu wollen, so Weihbischof Adwok. {Quelle: Katholisches}

 

 

 

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