kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Jetzt greift der Mob auch SOS-Kinderdörfer an 4. Februar 2011

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 02:31

Es wird geschlagen und geplündert – scheinbar ohne Grenzen: Denn nun attackierten ägyptische Randalierer auch SOS-Kinderdörfer.

 
Sie kamen heute, wollten über die Zäune klettern – und kannten auch vor Kindern keine Gnade: Randalierer sind in die SOS-Kinderdörfer in Kairo und Alexandria eingebrochen. Sie wollten Geld, Wertsachen – einfach plündern. «Da wir in den SOS-Kinderdörfern wegen der anhaltenden Proteste im Land wachsam sind, konnten die Männer schnell überwältigt und aus den Dörfern gebracht werden», erklärte der SOS-Direktor von Ägypten, Amr Aboelazayem. «Die Wachdienste haben sie rausgeschmissen», so Marc Bächler, Leiter Kommunikation der Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz.

 

Direktor kassiert Schnittwunde: Bei der Rangelei wurde der Direktor verletzt. Er musste im Krankenhaus versorgt werden, eine Schnittwunde wurde genäht. Inzwischen durfte er das Spital aber wieder verlassen. Wie die Kinder das Ganze mitbekommen haben, weiss Bächler derzeit noch nicht im Detail. «Keines der Kinder wurde verletzt.» Eine Evakuation der Dörfer stehe aber nicht zur Debatte. Doch auch in der Umgebung der Kinderdörfer ist die Situation angespannt. Banken, Geschäftshäuser und Villen wurden geplündert und angezündet. Und seit gestern ist die Gewalt auch in die ärmeren Viertel gelangt. Die Bürger reagieren: Sie patrouilleren mit Waffen in den Strassen, wollen so ihre Nachbarschaft schützen.

 

Hamsterkäufe, zu teure Lebensmittel: Noch etwas wird immer schlimmer: Das Essen wird knapp. Die Preise für Lebensmittel sind stark angestiegen. Wegen Hamsterkäufen haben viele Geschäfte keine Waren mehr. Immerhin: Das Internet – welches der Staat zeitweise unterbrochen hatte – soll wieder funktionieren.

Derzeit gibt es in Ägypten drei SOS-Kinderdörfer: in Kairo, Alexandria und Tanta. Dazu kommen drei SOS-Jugendeinrichtungen, zwei SOS-Kindergärten und drei SOS-Sozialzentren. In den SOS-Kinderdörfern haben 366 Mädchen und Jungen ein Zuhause gefunden, in den Jugendeinrichtungen werden 133 Jugendliche betreut. 390 Mädchen und Jungen besuchen die SOS-Kindergärten, 1200 Kinder und ihre Angehörigen werden über die SOS-Familienstärkung unterstützt.

 

Tourist in Kairo gefoltert?

 

«Mit Stromstössen an den Hoden gequält»

 

Ägypten ist für Urlauber offenbar nicht ganz ungefährlich: Polizisten sollen während den Demonstrationen den Touristen Aaed Nijm aus Schweden brutal misshandelt haben.

 

Die ägyptischen Sicherheitskräfte sind nicht zimperlich. Auch gegenüber Touristen nicht. Polizisten sollen einen Touristen aus Schweden brutal gequält haben. Dabei war der 22-jährige Aaed Nijm offenbar bloss zur falschen Zeit am falschen Ort. Am Dienstag letzter Woche wollte Aaed – ein Palästinenser, der jetzt in Schweden lebt – eine Moschee im Kairoer Vorort El Abasia fotografieren. «Ich war gerade dabei, eine alte Moschee zu fotografieren, als Polizisten auf Motorrädern kamen», sagte Aaed Nijm (22) dem «Helsingborgs Dagblad».

 

«Noch nie so viel Angst»: Die Polizisten nahmen ihm die Kamera ab und brachten ihn ins Gefängnis. «Sie wollten mich töten», sagte der junge Mann der Zeitung am Telefon. Die Polizisten hätten ihm im Gefängnis mit sexueller Gewalt gedroht und hielten ihm ein Messer an die Kehle. «Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie so viel Angst.» Besonders brutal: Die Folterknechte sollen Aaed nach eigenen Angaben auch «mit Stromstössen an den Hoden und am ganzen Körper» gefoltert haben. Drei Tage lang.

 

Warten auf Ausreise: Dem in Katar geborenen Mann gelang es am Wochenende mit anderen Gefangenen zu fliehen – nach einem Brand und einer wilden Schiesserei in und um sein Gefängnis. Seither versteckt sich Aaed in Kairo bei einem Freund – ohne Geld, nur den schwedischen Pass hat er noch. Wie er ausreisen will, ohne Geld und Flugticket, weiss er nicht. Die schwedische Botschaft konnte ihm bisher noch nicht helfen – wegen den Unruhen haben die Botschaftsangestellten genug mit sich selber zu tun.

 

 

Jetzt fallen in Kairo Schüsse

Mindestens fünf Tote auf dem Tahrir-Platz

 

Die Lage auf dem Tahrir-Platz hat sich in den frühen Morgenstunden dramatisch zugespitzt. Fünf Menschen sollen erschossen worden sein. Und die Schergen von Präsident Mubarak rüsten für eine neue Schlacht.

 

Die Gegner rüsten sich für die nächste Schlacht: Auf dem Tahrir-Platz in Kairo versammeln sich heute Morgen immer mehr Regierungsunterstützer. Sie seien mit Messern bewaffnet, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Männer zerteilen Steinblöcke in handlichere Brocken, um diese dann auf die gegnerischen Demonstranten zu werfen. Die blutigen Auseinandersetzungen auf dem Platz dauern nun schon mehr als 24 Stunden an. In den Morgenstunden sind laut dem ägyptischen Gesundheitsminister schon mindestens fünf Demonstranten auf dem Tahrir-Platz erschossen worden, zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt. Der TV-Sender Al Dschasira sprach am Morgen sogar von mindestens sieben Toten.

 

Oktober-Brücke als Schiessstand: Das Blutbad begann, als Mubarak-Anhänger von der nahen Oktoberbrücke gezielt auf die Menge feuerten, berichten Augenzeugen. Insgesamt sollen beim Volksaufstand seit gestern Morgen rund 800 Menschen verletzt worden sein. Vereinzelt waren Schüsse seit etwa 4 Uhr Ortszeit im Stadtzentrum zu hören. Die Schergen des Machthabers Hosni Mubarak hätten auf der Autobahnbrücke vor den Barrikaden der Regimegegner grosse Berge mit Steinen angelegt. Die Armee versuche nun die Lage zu sichern, sie sei mit Panzern aufgefahren, berichtet der TV-Sender Al Dschasira. Mubarak hatte am Dienstag angekündigt, bei den für September geplanten Präsidentschaftswahlen nicht für eine weitere Amtszeit zu kandidieren. Der Opposition geht dieses Zugeständnis aber nicht weit genug.

 

Neue Protestwelle: Für morgen wurde erneut eine Grosskundgebung in Kairo geplant. Suleiman forderte hingegen ein Ende der Proteste als Vorbedingung für einen Dialog. Das ägyptische Aussenministerium wies Forderungen aus dem Ausland nach einem sofortigen Machtwechsel zurück. Dies würde die krisenhafte «innere Lage in Ägypten» weiter anfachen, erklärte Aussenminister Hossam Saki. US-Präsident Barack Obama und EU-Aussenministerin Catherine Ashton hatten Mubarak zuvor aufgerufen, umgehend einen Übergangsprozess einzuleiten. {Quelle: www.blick.ch}

 

One Response to “Jetzt greift der Mob auch SOS-Kinderdörfer an”

  1. K@mmerjäger Says:

    Nun ist es tatsächlich kein großes Geheimnis mehr, daß die – über 1400
    Jahre geprägte – islamische Wesensart in erster Linie auf 3 Prioritäten
    fixiert ist, die da wären: Plündern, Vergewaltigen (vor allem Kinder!) u.
    zerstören bzw. morden! Von daher ist dieser Überfall auf das S.O.S –
    Kinderdorf „nur“ als reine ‚Traditionspflege‘ zu betrachten. Nach 1400
    Jahren koranischer, gezielter Bestialisierung wäre wohl eine Vernunft-
    begabung weitaus verwunderlicher! (von äußerst seltenen Spontanheilungen
    mal abgesehen!) Über die Zombie-Effekte v.Inzucht mal ganz zu schweigen!


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