kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wilfried „Murad“ Hofmann ist ein weiteres führendes Mitglied im ZDM 3. Februar 2011

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 00:17

Der frühere deutsche Botschafter in Algerien und Marokko, der promovierte Jurist (!), Wilfried „Murad“ Hofmann ist ein weiteres führendes Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZDM) und u.a. für die islamische Jugendarbeit zuständig. Er gilt ebenso wie Ibrahim El-Zayat, der mit der Muslimbruderschaft in Verbindung gebracht wird, als „Strippenzieher im Hintergrund“ („Kölner Stadtanzeiger“ vom 02.02.2011). Auf Hofmann ist ausführlicher einzugehen, weil er als Intellektueller gilt, viele Bücher zum Islam verfasst hat und noch immer als ein international gesuchter Redner gilt. Von 1994-2008 hielt er in 31 Ländern rund 350 Vorträge über islamische Themen.

 

In seinen wohl wichtigsten Büchern „Der Islam als Alternative“ (München 1992) und „Islam“ (München 2002) schreibt Hofmann: „Die gesamte Rechtsordnung wird am Koran als oberstem Grundgesetz (=Schari´a, d. Verf.) ausgerichtet. Der Muslim hat das Wort Allahs so, wie er es vorfindet, anzunehmen, ohne in philosophischer Hybris nach dem Wie zu fragen. Ich bin Fundamentalist in dem Sinne, dass ich in der Ausübung meines Glaubens auf die Fundamente des Islam zurückgehe, nämlich auf den Text des Koran und auf die Überlieferung des Propheten und seiner unmittelbar ersten Generation an Gefährten“ (=Hadith, d. Verf.). Muhammad als „Siegel der Propheten“ sieht Hofmann auch politisch als Vorbild („Islam als Alternative“).

 

In „Islam“ ergänzt er: Nach seiner Auffassung ist islamischer Glaube, der nicht den Koran in seiner arabischen Ursprache für die wortwörtlich offenbarte Botschaft Allahs hält, unmöglich: „Satz für Satz, Wort für Wort Sein (Allahs) herabgekommenes Wort, Seine unmittelbare, Sprache gewordene Mitteilung. … Die Anerkennung des Korans als Allahs Wort ist für den Muslim konstitutiv. Wer dies nicht glaubt, ist kein Muslim.“ Von diesem Verständnis her sind für Hofmann „alle wahren Muslime notwendig Fundamentalisten“. Er zeigt sich beeindruckt von den Koranschulen, in denen die Schüler nichts anderes als den Koran auswendig lernen. Nach seiner Ansicht enthält der Koran keine Aussagen, die gesicherten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen widersprächen. (Koran, Diederichs kompakt, München 2002, S. 12 – zitiert in Wikipedia „Murad Wilfried Hofmann“). Im Rückblick auf den Besuch einer renommierten Koranschule im südlichen Sudan schreibt er: „Bei meinem Besuch durfte ich beliebige Schüler zum Vortrag beliebiger Teile des Korans auffordern. Jeder schnurrte den verlangten Text fehlerlos herunter. Man geht dort davon aus, dass es im aufnahmebereiten jungen Alter das Wichtigste ist, zunächst den Koran-Text zu memorieren. Ihn verstehen zu lernen ist eine lebenslange, endlose Aufgabe.“ (ebd. S. 105f)

 

In den beiden vorgenannten Büchern beschreibt Hofmann den Aufbau eines islamischen Staates: Das Oberhaupt eines solchen Staates müsse ein Muslim sein, ein „amir“ oder Kalif. Der Islam sei Staatsreligion. Die Regierung müsse sich entsprechend dem Prinzip der Schura (Beratung) mit dem Volk abstimmen. Eine Volkssouveränität gebe es aber nicht, da die islamische Regierung Vollstrecker der Schari´a im weitesten Sinne sei und die Gesetzgebung mit der Schari´a als oberster Verfassungsnorm übereinstimmen müsse. In diesem System bleiben religiöse Minderheiten weiterhin Dhimmis, solange sie nicht (muslimische) Staatsbürger werden wollen. Sie zahlen „lediglich eine Kopfsteuer und sind von der Wehrpflicht befreit“ („Islam als Alternative“, S. 73, 77 u. 105). Hofmann geht sogar auf Einzelheiten ein. So ist die Hundehaltung als „unhygienisch“ abzulehnen („Islam“ S. 75). Das islamische Minderheitenrecht bezeichnet Hofmann als „das liberalste Statut für Andersgläubige, … das die Welt bis heute gesehen oder normiert hat“ (Webseite des ZMD http://www.zentralrat.de vom 30.8.2004)

 

Für seine Bemühungen, dem Islam in Deutschland den Weg zu bereiten, erhielt Hofmann 2008 das Bundesverdienstkreuz. Für den Konvertiten dürfte indes eine andere Würdigung wesentlich wichtiger sein, die nicht nur seine Position in der islamischen Welt hervorhebt, sondern auch das Gewicht seines Wortes. In Dubai wurde ihm im September 2009 vom Premierminister der VAE und „Herrscher von Dubai“ die „hohe“ Auszeichnung „Islamic Personality of the Year“ verliehen, die mit 180.000 Euro Preisgeld ausgestattet ist (www. islam.de vom 23.9.2009, Chefredakteur Aiman Abdullah Mazyek). Diese seltene Ehre stellt Hofmann in eine Reihe mit anderen Preisträgern wie den Großmufti Mohammed al-Bouti (Syrien) sowie den berüchtigten ägyptischen TV-Prediger al-Qaradawi, der – ebenso wie der Scheich der Al-Azhar-Universität Kairo, Muhammad Sayyid Tantawi – die Ausrottung des jüdischen Volkes gemäß Koran und Hadith befürwortet. Beide loben Selbstmordattentäter als „tapfere Söhne des Islam“ (Islam-Online, 26.4.2002, zit. in Moussa Afschar, Die letzte Schlacht des Islam um Jerusalem, Stuttgart 2002).

 

Der promovierte Jurist scheute sich übrigens nicht, eine teilweise gefälschte deutsche (!) Übersetzung des Koran mit eigenen Anmerkungen unter dem Namen von Max Henning (siehe unten) 1998 in Istanbul herauszubringen und diese als „Neuauflage der 1. Auflage von 1901“ zu bezeichnen.

 

4 Responses to “Wilfried „Murad“ Hofmann ist ein weiteres führendes Mitglied im ZDM”

  1. Ulrich Says:

    im Alter werden wohl machen etwas senil.

  2. bazillus Says:

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie sog. Intellektuelle einem Straftäter wie dem Propheten auch nur einen Schritt nachfolgen können.

    Da dieser Herr führendes Mitglied des Zentralrates der Muslime ist und den Koran wörtlich nimmt und die Totalbefolgung eben Fundamentalismus nennt, muss sich nicht wundern, dass dieses Gremium mit einer solchen Geisteshaltung die Gesellschaft spaltet ebenso wie der Koran als ungeistiges Konstrukt des Antipropheten hinsichtlich aller Nichtmuslime und Frauen dies mit Wonne tut. Da dürfen wir uns wahrlich nicht wundern, wenn Nichtmuslime als minderwertige Geschöpfe angesehen werden, die es verdient haben, in der Hölle zu landen.

    Welchen Weg wollen wir? Allein den Propheten als ehrenwerten Menschen anzusehen ist ein Stück aus dem Tollhaus. Einem Menschen, der Mord an Kriegsgefangenen, an einer Ehebrecherin, an seinen KRitikern, der Sklaventum als Religionsführer durchzieht, der Frauenvergewaltigung praktiziert (welche Frau geht freiwillig mit dem Mörder der männlichen Familienmitglieder ins Bett?) und so vieles mehr. Dieser Mann hat jedes Recht verwirkt, sich überhaupt religiös zu nennen, da er mit seinen Taten und Worten den einzig wahren allliebenden Gott verrät und ihn beleidigt.

    Wie kann ein denkender Mensch diesem Wüstenmenschen nachfolgen, der mehr Dreck am Stecken hat wie ein Schwerstkrimineller.

  3. Johannes Says:

    Liest man die Ausführungen des ehemaligen Botschafters Hofmann, möchte man meinen, dass sie fast wortwörtlich mit den Zielen der Muslimbruderschaft übereinstimmen.

    So schreibt der Verfassungsschutz von NRW über seine Erkenntnisse zum Thema „Die Ideologie der Muslimbruderschaft“ (www.im.nrw.de/verfassungsschutz) : „Zentraler Punkt der MB-Ideologie ist die ausdrückliche Bejahung eines politischen Anspruchs der islamischen Religion. Sie stelle ein Ordnungssystem dar, das auf alle Fragen und Probleme des Menschen wie der Gesellschaft eine Antwort bereit halte. Der Islam wird als untrennbare Einheit von Religion und Politik definiert. Grundlage einer solchen islamisch-politischen Ordnung ist das islamische Recht (Scharia), das nicht allein als Recht, sondern als ein politisches und gesellschaftliches Ordnungsprinzip begriffen wird. Die Scharia wird dabei als ein für alle Zeiten und Orte gültiges System verstanden, das als Orientierungsrahmen dient. … So handelt es sich bei den in der Sunna dargelegten Aussprüchen und Taten des Propheten Muhammad, die eine wichtige Quelle des islamischen Rechts darstellen, weniger um glaubwürdige historische Berichte über den Propheten, sondern weitgehend um später angefertigte Dokumente. …

    Viele Themen und Aussagen, die ursprünglich von Mitgliedrn der MB formuliert worden sind, finden sich heute in anderen islamistischen Bewegungen wieder. Ein zentrales Element islamischer Weltsicht stellt die Forderung nach dem islamischen Staat als Erfüllung göttlichen Willens auf Erden dar.

    Zur Errichtung eines islamischen Staates ist an erster Stelle die Durchsetzung des islamischen Rechts, der Scharia, vonnöten. Im Idealzustand wären später alle Muslime weltweit in einem Staatsgefüge vereint.“ (S. 4)

    Genau das beschreibt auch Hofmann, der übrigens unseren Rechtsstaat noch bis 1994 (Außenminister Genscher und Kinkel, FDP!!!) vertreten durfte, obwohl die SPD schon 1992 vergeblich die Abberufung des Muslim gefordert hatte.

    Der Verfassungschutz von NRW hat also die Gefahr der muslimischen Unterwanderung sehr wohl erkannt und eine Konzentration von Muslimbrüdern beim ZMD sowie bei der Milli Görüs ausgemacht. Doch das blieb bis jetzt ohne Folgen.

    Wie sagte doch der Glaubensgenosse von Hofmann und neuer Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, Aiman Abdallah (=Diener Allahs) Mazyek (FDP) – zuletzt bei „Hart aber fair“ am 02.02.2011: „Der Islam ist die Lösung aller Probleme!“

  4. Hajo Says:

    Auf eine Art ist der Islam tatsächlich die Lösung aller Probleme. Sollte er sich durchsetzen, herrscht überall und weltweit Frieden, allerdings
    „Kirchhof-Frieden“ …
    Was ist nur irgendwann mit diesem Wilfried Hofmann geschehen, dass er zum „Murad“ mutierte? Ein denkender Mensch und Jurist zumal tritt doch nicht ohne Not zum Islam über. Ein Virus muss ihn befallen haben, der sich auf seine geistigen Fähigkeiten negativ ausgewirkt haben dürfte. Nicht nur ich vertrete die Ansicht „Islam macht dumm“.
    Ich ergänze noch: „Islam hindert die Menschen an der Entwicklung ihrer geistigen Möglichkeiten“, was darauf hinausläuft, dass man – sofern man in den Fängen des Islams ist – dumm bleibt. Ich erinnere an die geringe Anzahl an Nobelpreisträgern aus arabisch-islamischen Ländern.
    Entlarvend für diesen „Murad“ ist seine Äußerung über jene Schule im Sudan: „Jeder {Schüler] schnurrte den verlangten Text fehlerlos herunter.“
    Eine richtige „Schnurre“ ist das – lachhaft und eigentlich eines ehemals sicher gebildeten Menschen unwürdig. Aber wie gesagt „Islam macht …“.


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