kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Aktueller Begriff: Die Koptisch-Orthodoxe Kirche 3. Februar 2011

Filed under: Kirche Zu Hause,Reportagen — Knecht Christi @ 00:10

Von den Wissenschaftlichen Diensten des deutschen Bundestags

 

Am 17. Dezember 2010 debattierte der Deutsche Bundestag über den Schutz der Religions- und Glaubensfreiheit. Eine der Kirchen, die wiederholt Ziel terroristischer Angriffe war, ist die Koptisch-orthodoxe Kirche. Die jüngsten Anschläge gegen koptische Christen zu Jahresbeginn in Alexandria (Ägypten) hat die Situation der größten christlichen Minderheit im Nahen Osten wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken lassen.

Die koptische Kirche zählt zu den ältesten christlichen Gemeinden überhaupt. Sie führt ihren Ursprung auf den Evangelisten Markus zurück, der eine erste Gemeinde in Alexandrien gründete. Unter der Führung des Patriarchen von Alexandria existierte bereits im 2. Jahrhundert nach Christus die Kirche von Ägypten, die in der Spätantike eine bedeutende Rolle in der christlichen Welt einnahm. Unter der Christenverfolgung im Römischen Reich litt die Kirche Ägyptens besonders. (more…)

 

Israel ist der Kirche unwürdig

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Der Nahost-Reise einer SEK-Delegation widmet das SEK-Bulletin 3/10 einen Artikel. Ein großer Teil, unproportional zur ganzen Reise, reflektiert den sehr kurzen Aufenthalt in Israel und wertet seine Politik. Er spricht die Verfolgungsgeschichte der Juden in Europa an, um dann zu unterstellen, dass „die arabische Bevölkerung des Landes“ damit nicht nur nichts zu tun habe, sondern ihrerseits Opfer der jüdischen Opfer geworden sei. Wörtlich: „Sie (die arabische Bevölkerung) jedoch ist es, die den Preis für eine politische Entscheidung bezahlt, die sich aus einem Trauma rechtfertigt und ein neues Trauma erzeugt: die Vertreibung der Palästinenser, die wiederum nicht zufällige Entwürdigung und Verletzung der Rechte eines ganzen Volkes“.

 

Das ist, gelinde gesagt, eine Geschichtsklitterung. Der Entscheid der Uno von 1947, das westliche Palästina zu teilen und zwei Staaten, „a Jewish state and an Arab one“, zu empfehlen, wollte im wesentlichen den Konflikten zwischen Arabern und Juden beikommen. Denn der Großmufti Jerusalems hatte Aufstände initiiert und wurde deshalb 1937 von den Briten ausgewiesen. (more…)