kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Offener Brief an St. Thomas-Gemeinde 1. Februar 2011

Filed under: Kirche,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 15:54

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch wenn die mails, die Sie erreichen, Ihnen lästig fallen sollten, ist es an der Zeit darüber nachzudenken, wem wir Christen nachfolgen. Ist es Jesus als Teil der Dreifaltigkeit oder Mohammed, dem Propheten des Islam. Sind die Christen, die weltweit durch den Islam verfolgt werden, wirklich verpflichtet, dem Islam in seiner jetzigen Form den Boden zu bereiten und diese Religion als gleichwertig anzusehen?

 

Ihre Weigerung, einen christlichen Mitbruder, zumal einen hochrangigen Vertreter der von Muslimen verfolgten Kirche in Ägypten,  nicht in Ihrer Kirche sprechen zu lassen, in dem Glauben, damit der Islamfeindlichkeit Vorschub zu leisten, ist inakzeptabel und wahrlich nicht christlich. Jeder Imam, so nehme ich an, hätte in Ihrer Kirche sprechen dürfen, nicht dieser Bischof, der – das kann ich Ihnen versichern -, niemals gegen den Islam hetzen würde, und zwar aus eigener Anschauung. Ich habe einen seiner Vorträge in Ahlen selbst verfolgen dürfen.

 

Ich bitte Sie, einmal darüber nachzudenken, warum der Islam trotz aller Friedensschalmeibekundungen der hiesigen Islamvertreter so einen schlechten Ruf hat? Wundert Sie das wirklich? Nicht die hiesige Islamkritik disqualifiziert den Islam, sondern seine eigenen Doktrin gegenüber Ungläubigen, Juden, Dreifaltigkeitschristen und Frauen. Da dies gerade in einer globalisierten Welt in der heutigen Zeit so brutal augenscheinlich wird, geraten Muslime immer häufiger in Erklärungsnotstand und Rechtfertigungsdruck. Ja, und das ist auch gut so. Angesichts der heutigen Gräueltaten gegen Christen in islamischen Ländern wirken die Aussprüche unserer Islamvertreter nur noch unglaubwürdig. Islam ist Frieden, jedoch nur gegenüber den eigenen Gläubigen. Aussprüche wie „Diese Gräueltaten haben aber nichts mit dem Islam zu tun“ sind nur noch als Augenwischerei entlarvt. Es wird zunehmend schwieriger, diese Position als glaubwürdig vertreten zu können. Die Islamkritik macht nur deutlich, was in islamischen Ländern übereinstimmend mit den Doktrin des Koran noch heute feststehende Tatsache ist.

 

Über 200 Verse des Koran diskriminieren und beleidigen die Ungläubigen, Christen und Juden, sehen sie als Höllenanwärter, als „schlechteste“ und als „abscheulichste“ Geschöpfe Gottess (also noch schlechter als Satan selbst), als Tiere wie Affen und Schweine (Juden will dieser Gott sogar in Affen verwandelt haben). Dreifaltigkeitschristen zählen zu den Ungläubigen, auch wenn sie Schriftbesitzer genannt werden, die Leben zweiter Klasse führen dürfen im Schutze des Islam. Der Islam leugnet die Trinität und weist selbstherrlich Jesus eine Rolle zu, die ihn als Propheten ausweist einzig und allein zu dem Zweck ausgerechnet den Propheten anzukündigen, der eklatant und grausam gegen die Mehrzahl der 10 Gebote verstoßen hat in seinem Leben. Wenn Christen einige wohlwollende Verse im Koran zu verbuchen hatten, waren damit Christen gemeint, die nicht an die Trinität glauben. Der Koran lügt eindeutig, wenn er sagt, dass Jesus nicht am Kreuz gestorben sei, sondern ein Doppelgänger und das die Trinität aus Vater, Sohn und Maria bestanden hätte. Es ist antichristliches Gedankengut, was da als direktes und diktiertes Wort Gottes beschrieben ist und als absolute Glaubensverpflichtung für Muslime gefordert wird.

 

Kein Islamvertreter distanziert sich von den Taten Mohammeds, im Gegenteil. Untaten wie die Schlachtung von ca. 600 wehrlosen jüdischen Kriegsgefangenen im Grabenkrieg werden als Heldentaten angesehen, kein Islamvertreter distanziert sich von den ausgrenzenden Versen des Koran, der Hadithen und der Vita des Propheten gegen Nichtmuslime, die objektives Unrecht zu islamischem Recht erklären. Das Perfide an der Situation ist, dass einige hochrangige Islamgelehrte diese Positionen der Ausgrenzung und der Diskriminierung Christen gegenüber noch heute im Sinne des Korans durch Fatwen in die Jetztzeit tranportieren und somit noch heute  als geistige, aber korangemäße Brandstifter gegen Christen agieren. Christen sind – wie mittlerweile selbst die EU zugeben musste – die weltweit am meisten diskriminierte Religionsgemeinschaft. Darauf können wir nicht stolz sein.

 

Wem sollen Christen nachfolgen? Ich als Christ meine noch immer, dass wir Christen Jesus  als den Sohn Gottes in den Mittelpunkt unseres Glaubens stellen sollten in Freud und im Leid. Sie jedoch haben Jesus mit dieser sehr unweisen Entscheidung und Handlung verraten. Sie haben sich von ihm abgewandt mit dieser Weigerung, diesem integeren Mann in Ihrer Kirche eine Plattform zu geben, die er nie zum Schlechten hin ausgenutzt hätte.

 

Sind die Christen hier im satten und oberflächlichen Europa von allen guten Geistern verlassen?   Solange sich der Islam nicht eindeutig von den Medina-Versen des Koran und den entsprechenden Hadithen distanziert und zwar gesamteinheitlich in allen führenden Rechtsschulen, solange bleibt der Islam eine Geißel der Menschheit, insbesondere der Christen und Juden sowie aller Ungläubigen.

 

Warum sehen die führenden Christen nicht ein, was der Islam bewirken will. Immer die gleiche Vorgehensweise:
Ist der Islam in der Minderheit, heißt er „Frieden“. Ist er aber in der Mehrheit, dann schauen Sie in islamische Länder, ob da Christen immer die gleichen Rechte haben wie Muslime.

 

Nehmen Sie die Türkei als Vorbild. Sie war früher ein christlich geprägtes Land. Was ist sie heute? Welche Rechtsstellung gewähren die dortigen Islamvertreter den Kirchen? Wie viele Christen halten sich dort noch heute auf? Wie blind müssen Kirchenführer sein, die in dem Islam volles  Vertrauen schenken. Eine gesunde Vorsicht wäre immer geboten. Dialog ja auf allen Ebenen, aber selbstbewusst, nicht unterwürfig und insbesondere gleichberechtigt.

 

Vergleichen Sie einfach nur Jesus mit Mohammed in ihren Taten und in ihrer Rede. Jesus ließ sich aus Liebe zu uns und allen Menschen ermorden. Mohammed mordete Andersgläubige, ließ eine Ehebrecherin steinigen und seine Kritiker ermorden. Allein diese Tatsachen würden mich als Glaubenssuchenden Mohammed nie nachfolgen lassen. Einem Mörder laufe ich nicht nach.

 

Gegensätzlicher können diese beiden Männer nicht sein. Das sind jedoch die Ausgangspositionen dieser beiden diamtral gegenüber stehenden Religionen. Der Fisch stinkt immer vom Kopf her.

 

Das Nichtzulassen von Kritik ist heute noch ein Markenzeichen des Islam wie im Koran beschrieben. Selbstkritik ist eine unbekannte Charaktereigenschaft des Islam. Schuldeingeständnisse, die die Kirchen jederzeit und auch berechtigt aussprechen, finden sie im Wortschatz des Islam vergebens. Schuldzuweisungen für die eigenen Missstände sind immer an Andere gerichtet.

 

Sie merken an meinen Ausführungen, dass ich Muslime nicht als schlechter oder minderwertige Menschen ansehe, wie der Koran dies mit Nichtmuslimen vorgibt. Ich vergelte nicht Gleiches mit Gleichem. Ich hetze nicht gegen Muslime, sondern sehe sie als Opfer ihrer eigenen Religion, die statisch und teilweise ungeistig in sich geschlossen daherkommt. Ich möchte nur aufklären über die noch heute ausgrenzenden Doktrin dieser politischen Ideologie mit religiösem Antlitz. Ich möchte den Islam nicht ausgelöscht wissen, sondern reformiert und von seiner medinensischen Geisteshaltung des Krieges, der Beute und der Ausgrenzung und rechtlichen Frauenunterdrückungsvorschriften befreit. Dann kann der Islam eine wertvolle Religion sein, jedoch nicht in seiner jetzigen Form.

 

Diese Ihre Entscheidung zeigt leider symbolträchtig und symptomatisch, wie es um einen Großteil der Kirchen bestellt ist hier in Europa. Sie knicken ein vor der political correctness,  haben keinen Bekennermut mehr. Sie stehen offensichtlich nicht mehr voll zu Jesus als dem Sohn Gottes innerhalb der Dreieinigkeit. Sie lassen Jesus  Christus lieber fallen, um dem Synkretismus Vorschub zu leisten, der zwei Religionen zusammenführen will, die nicht miteinader kompatibel sind weder in Theologie noch in ihrer Geisteshaltung , was  Frieden, Liebe, Glaube und Hoffnung anbelangt noch in ihrer Ausführung und verraten damit ihre einzig wahre Identifikationsfigur, die Perle der Menschheit, das Licht der Welt, den Weg, die Wahrheit und das Leben, den Weinstock, den, der seinem Vater und der Liebe ein völlig neues überdimensionales überirdisches Antlitz gegeben hat, nämlich Jesus Christus.

Mit freundlichen Grüßen
Kemmer, der Katholik

 

9 Responses to “Offener Brief an St. Thomas-Gemeinde”

  1. Walter Says:

    Danke, ich stimme dem voll zu!!!!

  2. Lotti Says:

    Alle IslamBefürworter sollte man mal zwingen, sich auf YouTube ein paar Filme anzusehen.
    Aber wahrscheinlich quält die schon eine dunkle Ahnung, und sie haben Angst der Wahrheit endgültig ins Gesicht zu schauen.
    Weil sie sich dann von ihrem Friede-Freude-Eierkuchen-Weltbild verabschieden und endlich Stellung beziehen müssten.
    Das braucht aber Mut, und der ist heute leider dünn gesät und wird auch oft bestraft.

  3. Hajo Says:

    Meinen Dank für diese klaren und notwendigen Worte! Mögen sie auf fruchtbaren Boden fallen – nicht nur in Bohmte …

  4. Johannes Says:

    So weit sind wir bereits in Deutschland! Aus Angst vor Reaktionen der „Religion des Friedens“ verweigert man dem Bischof der Koptischen Kirche in Deutschland, Damian, das Gastrecht in einer Kirche! Vermutlich würden diese Kirchenvertreter sogar vor Jesus selbst die Tür verschließen, ist doch Seine Botschaft eindeutig und „schärfer als jedes zweischneidige Schwert“. Der HERR JESUS allein ist der einzige Weg, der zum Vater führt. ER selbst ist auch die Wahrheit und das Leben – deshalb hat der Islam daneben keinen Platz. Der HERR selbst hat mit niemandem über seine Verkündigung „dialogisiert“, wie das die heutigen Kirchenvertreter seit Jahrzehnten vergeblich mit dem Islam versuchen. Aber ER hat den Menschen das Heil angeboten, SEIN Heil, damit sie frei werden von allen erfundenen „Religionen“ und sich durch IHN versöhnten lassen mit dem VATER im Himmel. Doch „das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist´s eine Gotteskraft“.

    Wir sehen aber an der Reaktion der Dhimmis in dieser Gemeinde, dass die Botschaft der Oberdhimmis in den Kirchenleitungen „Kritik am Islam ist unchristlich“ Früchte trägt und wichtiger erscheint. Nach der Übernahme des Islam in Deutschland werden diese Leute aber erst dann in ihrem ersehnten Frieden leben können, wenn sie Muslime geworden sind. Diese Ideologie duldet neben sich weder Juden noch Christen – darüber wollte der Bischof aus leidvoller Erfahrung sprechen.

    Bischof Damian gilt als warmherziger Seelsorger und Hirte seiner Gemeinde. Er war es auch, der Barino, den zum fanatischen Muslim gewordenen Sohn eines Ägypters und einer Deutschen behutsam aus der Sklaverei des Islam zum Glauben an Jesus führte. Auch darüber kann man im Internet lesen.

  5. almani2000 Says:

    Dem ist nichts hinzuzufügen!

  6. Malte Says:

    Sehr geehrter Herr Weinbrenner,

    voller Fassungslosigkeit las ich, dass ihre Kirchengemeinde den koptischen Bischof Damian, der in Ihrer Kirche über die blutige Unterdrückung Ihrer und meiner christlichen Brüder in Ägypten referieren wollte, mit der Begründung auslud, ein solcher Vortrag bei Ihnen gefährde den Religionsfrieden.

    Ich hoffe immer noch, dass diese Meldung nicht der Wahrheit entspricht. Bitte teilen Sie mir mit, dass dies nicht wahr ist!

    Falls es doch wahr sein sollte: Bitte lassen Sie mich wissen, was Sie unter „Religionsfrieden“ verstehen. Vielleicht die Auslöschung religiöser Minderheiten, bis nur noch eine einzige Religion auf einem blutgetränkten Boden voller Gräber herrscht? Ein Frieden, der der Totenruhe Ermordeter gleicht?

    Wo bleibt der Mut, den wir Christen so gerne an unserem Heiland und vielen moralischen Vorbildern aus der Geschichte der Christenheit rühmen?

    Was nützen alle hehren Worte, frommen Bekenntnisse und erbaulichen Kanzelreden – was nützen alle „Krabbelgruppen, Kinder- und Jugendgruppen, Chöre und Posaunenchöre, Männer- und Frauenkreise in verschiedenen Altersgruppen“ (Zitat aus Ihrer Website) –, wenn die wirklich wichtigen Taten von Feigheit gezeichnet sind?

    Gott der Herr liebt nicht die Kleinmütigen, die Duckmäuser, liebt nicht diejenigen, die ihre schwer bedrängten Schwestern und Brüder aus Feigheit ohne Hilfe lassen.

    Aber wie gesagt: Ich bin überzeugt, das alles ist nicht wahr. Es KANN nicht wahr sein.

    Sie haben nicht vor einem Christenbruder in Not das Tor „Ihres“ Gotteshauses zugeschlagen …

    Bitte, bitte bestätigen Sie es mir!

    Herzliche Grüße,
    Ihr
    M

    (Gestern per E-Mail abgeschickt, ohne Antwort geblieben.)

  7. love4jesus Says:

    # 7 Lieber Malte, das mit der Antwort wird noch dauern. Bei denen quillt der Briefkasten über. Und außerdem, es ist so, Du wirst wohl kaum eine Bestätigung bekommen.
    Ich finde es in gewisser Weise gut. Offenbart dieses Verhalten doch deutlich, wie abgefallen unsere Landeskirchen mittlerweile sind. Sprücheklopfer. Vielleicht wachen Geschwister auf und verlassen diesen Laden. Es ist zwar schwierig zu finden, ab es gibt sie noch, bibeltreue Gemeinden.
    Und es bstätigt einmal mehr, in welcher Zeit wir jetzt leben! Unser HERR kommt bald wieder uns abzuholen (1. Tess. 4 14-18)! Und die Heuchler müssen dann den ganzen Terror hier mit den Musels live erleben. Ich möchte nicht tauschen! Der HERR segne Dich! Schalom!

  8. Wasserbock Says:

    Es hat nicht den geringsten Sinn, sich der verbrecherischen, entmenschlichenden und niemals zu etwas Gutem reformierbaren Ideologie des Islams anzubiedern. Das sollte den ekelerregenden Feiglingen, die sich Christen nennen und ihren Glaubensbrüdern die Solidarität verweigern, weil sie lieber doch nicht in der Nachfolge Christi von einem Moslem abgestochen werden wollen, ebenso klar sein wie den von ihnen enttäuschten verfolgten orientalischen Christen. Was man auch vom Koran streichen wollte, was nach der moslemischen Dogmatik unmöglich ist, er würde nie etwas Anderes sein als die bluttriefende Hinterlassenschaft eines geisteskranken Massenmörders, der seine bei Abfall von ihm oder Allah, was auf dasselbe hinausläuft, mit dem Tode zu bestrafenden Anhänger als Geiseln genommen hat. Was soll von diesem stinkenden Müll reformierbar sein ? Etwa das, was der Wahnsinnige sich von Judentum und Christentum geklaut hat ?


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