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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Plünderer zerstören zwei Mumien 30. Januar 2011

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 02:16

Plünderer haben im weltberühmten Ägyptischen Museum in Kairo zwei Mumien zerstört. Das Museum, das neben anderen unwiederbringlichen Artefakten die goldene Maske des Königs Tutenchamun aus dem 14. vorchristlichen Jahrhundert beherbergt, wurde in der Nacht zum Samstag aber nicht nur von Vandalen bedroht, sondern auch vom Feuer in der benachbarten Zentrale der Regierungspartei NDP.

 

Kairo (dapd):  Die Parteizentrale war im Lauf der Demonstrationen am Vortag in Brand gesteckt worden; das Feuer war auch am Samstag noch nicht endgültig gelöscht. Der Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung, Sahi Hawass, beobachtete vor Ort die Versuche der Feuerwehr, das brennende Parteigebäude zu löschen: ‚Wenn das Haus zerstört wird, fällt es auf das Museum‘, fürchtete er. Im Verlauf der Unruhen in der Nacht zum Samstag hatten zunächst junge Ägypter den Schutz des Museums selbst in die Hand genommen und eine Menschenkette gebildet, die das Gebäude sichern sollte. Sie hatten sich unter anderem mit Schlagstöcken von der Polizei bewaffnet.

 

Nachdem Unbekannte zwei Mumien geköpft hatten, gelang es den jungen Leuten, die Plünderer von weiteren Taten abzuhalten. Allerdings wurde der Laden des Museums ausgeräumt, wie Hawass erklärte. Die weltberühmten Ausstellungsstücke um Tutenchamun seien jedoch nicht beschädigt worden. Ein Team von der Fernsehnachrichtenagentur APTN berichtete, dass mindestens zehn Kunstgegenstände aus ihren Vitrinen genommen und zerstört worden seien. Vom frühen Morgen an sicherten Soldaten das Museum. Sahi Hawass ist auch in Europa bekannt geworden, weil er seit Jahren offensiv die Rückgabe ägyptischer Altertümer fordert, die in der Zeit der großen Entdecker nach Europa gebracht wurden, etwa die Büste der Nofretete in Berlin.

 

Aus Furcht vor Plünderungen zogen die ägyptischen Streitkräfte auch an anderen historische Stätten auf. Die Pyramiden von Giseh wurden für Touristen gesperrt und abgeriegelt. Der Archäologe Kent Weeks aus Luxor berichtete von Gerüchten, dass Angriffe auf die dortigen Welterbestätten geplant seien. Auch um das Museum zogen Panzer auf. Am Tempel von Karnak wurden Sperren errichtet.  {www.ad-hoc-news.de}

 

 

 

Arabische Prinzen und Geschäftsleute reisen aus

 

Angesichts der blutigen Proteste gegen die Regierung in Ägypten haben mehrere arabische Prinzen und Geschäftsleute das Land verlassen. Sie starteten mit Privatflugzeugen noch am Freitag in Richtung Riad, Dubai und Amman, um den Unruhen zu entkommen. Dagegen habe bislang kein ägyptischer Politiker das Land verlassen, erklärte ein Verantwortlicher am Internationalen Flughafen von Kairo am Samstag. Bei den bisher schwersten Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften waren am Freitag und in der Nacht mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen, tausende wurden verletzt. {Quelle: www.focus.de}

 

Arabische Staaten fliegen Bürger aus

 

Kairo: Wegen der Unruhen in Ägypten haben nach Angaben von Gewährsleuten mehrere arabische Staaten damit begonnen, ihre Staatsbürger auszufliegen. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, der Libanon und Jordanien hätten zusätzliche Flüge organisiert. Auf dem Flughafen sitzen inzwischen rund 3000 Menschen fest. Mindestens die Hälfte von ihnen waren Reisende, deren Maschinen nach Beginn des von der Regierung verordneten Ausgehverbots gelandet waren. Bei den anderen handelt es sich um Einheimische und Touristen, die versuchten, über den Luftweg außer Landes zu gelangen. Allerdings hatten mehrere Fluggesellschaften ihre Verbindungen gestrichen oder verzögert. {Quelle: www.bild.de} 

 

Plünderer zerstören Kulturschätze

 

Die Ausschreitungen in Kairo machen auch nicht vor Kulturschätzen halt: Plünderer haben im weltberühmten Ägyptischen Museum zwei Mumien und andere Relikte zerstört. Aus Furcht vor weiteren Taten sichern nun Streitkräfte zahlreiche historische Stätten.

 

 Das Ägyptische Museum beherbergt neben anderen unwiederbringlichen Artefakten die goldene Maske des Königs Tutenchamun aus dem 14. vorchristlichen Jahrhundert. Nachdem Unbekannte zwei Mumien geköpft hatten, nahmen mehrere junge Ägypter den Schutz des Museums selbst in die Hand und bildeten eine Menschenkette, die das Gebäude sichern sollte. Sie hatten sich unter anderem mit Schlagstöcken von der Polizei bewaffnet. Dadurch gelang es den jungen Leuten, die Plünderer von weiteren Taten abzuhalten. Wie der Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung, Sahi Hawass, sagte, wurden die weltberühmten Ausstellungsstücke um Tutenchamun nicht beschädigt. Ein Team von der Fernsehnachrichtenagentur APTN berichtete, dass mindestens zehn Kunstgegenstände aus ihren Vitrinen genommen und zerstört worden seien. Vom frühen Morgen an sicherten Soldaten das Gebäude.

 

Feuer bedroht Museum: Das Museum wird zurzeit aber nicht nur von Vandalen bedroht, sondern auch vom Feuer in der benachbarten Zentrale der Regierungspartei NDP. Die Parteizentrale war im Lauf der Demonstrationen am Freitag in Brand gesteckt worden; das Feuer war auch am Samstag noch nicht endgültig gelöscht. Hawass beobachtete vor Ort die Versuche der Feuerwehr, das brennende Parteigebäude zu löschen. „Wenn das Haus zerstört wird, fällt es auf das Museum“, fürchtete er. Sahi Hawass ist auch in Europa bekannt geworden, weil er seit Jahren offensiv die Rückgabe ägyptischer Altertümer fordert, die in der Zeit der großen Entdecker nach Europa gebracht wurden, etwa die Büste der Nofretete in Berlin. Erst Anfang der Woche hatte er seine Forderungen erneuert.

 
Angeblich Anschläge geplant: Aus Furcht vor Plünderungen zogen die ägyptischen Streitkräfte auch an anderen historische Stätten auf. Die Pyramiden von Giseh wurden für Touristen gesperrt und abgeriegelt. Der Archäologe Kent Weeks aus Luxor berichtete von Gerüchten, dass Angriffe auf die dortigen Welterbestätten geplant seien. Auch um das Museum zogen Panzer auf. Am Tempel von Karnak wurden Sperren errichtet. {Quelle: www.focus.de}

 

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