kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Am 25. Januar beten wir für Ägypten 25. Januar 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 01:37

Dieses Bild fand ich auf der koptische Webseite „Free Christian Voice“. Es stammt von einer koptischen Gruppe auf Facebook anlässlich der seit über einer Woche angekündigten Demo. Die koptische Kirche und alle koptischen Menschenrechtsorganisationen und Rechtsanwälte haben die koptischen Bürger herzlich darum gebeten, nicht an der Demo am 25. Januar 2011 teilzunehmen, und wenn es möglich ist zu Hause zu bleiben. Auf dem Bild ist zu lesen: „Wir werden am 25. Januar für Ägypten beten“. Unten steht der bekannte Spruch des Heiligen Papst Kyrillos: „Sei doch sehr zuversichtlich und denke über diese Sache nicht all zu viel nach. Überlasse sie aber dem, in dessen Händen die Sache liegt„.

 

In dem kurzem Statement schrieben die koptischen Jugendlichen: „Lasst uns am 25. Januar 2011 für Ägypten beten, damit Gott seinen starken Arm ausstreckt und mit seiner unbegrenzten Macht unser Land Ägypten und alle seine Kinder beschützt. Wir beten für alle Ägypter, die Moslems und die Christen, und für die ganze Welt. Wir beten für jeden, der sich mit uns anfeindet, oder uns hasst und verfolgt. Möge Gott allen die Augen öffnen, damit sie die Wahrheit erkennen, und damit sie alle von der Knechtschaft Satans befreit werden. Wir beten für die Erlösung der ganzen Welt. „Denn Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen (1Tim.2:4)“.

 

Auf Ikhwan-Tube: Ikhwan heißt Brüder auf Arabisch und damit, wie die vielen wissen, sind die Moslembrüder gemeint. Dr. Essam Eleryan, der offizieller Sprecher der verbotenen Gruppe (wie die ägyptischen Medien sie nennt), sprach zu der ägyptischen Zeitung „Albaschayer“, die das kurze Video zeigt. Er sagt: „Wir nehmen mit der „nationalen Gruppe für Veränderung“ am 25. Januar teil, und zwar vor dem kairoer Gerichtshof. Wir haben uns dabei entschieden, unserer Jugend nicht zu verbieten, ihren Ärger zum Ausdruck zu bringen, jeder in seinem Bundesland und an seinem Platz. Wir bitten die Polizei neutral zu bleiben. Wie sie am 25. Januar 1951 gegen die englischen Besatzer vorging, soll sie gegen diese infame Regierung kämpfen und sich für den Willen des Volkes einsetzt. Denn sie haben jede Menge Berichte über die tyrannische Regierung. Sie soll sich von dieser Tyrannei fernhalten und sich nicht daran beteiligen, indem sie die freien Bürger nicht foltern oder verfolgen. Unsere 10 Forderungen sind bekannt und wurden auf vielen Zeitungen und Webseiten veröffentlicht. Am wichtigsten verlangen wir, dass kein Erdgas an dem zionistischen Feind verkauft wird. Es muss gegen die amerikanische Politik in der Region vorgegangen werden. Wir werden mit großer Zahl dabei sein. Alle Funktionäre und Führer werden dabei sein. Wie gesagt, hoffen wir, dass die Polizei zumindest neutral bleibt. Sie sollte wie in Jordanien Getränke und Süßigkeiten an den Demonstranten verteilen, was wir für sehr zivilisiert halten“.

 

Alle anderen terroristischen islamischen Gruppen haben seit mehr als einer Woche dazu aufgerufen, auf den Straßen zu gehen. Sie wollen das bewerkstelligen, was die Tunesier mit ihrem Diktator angestellt haben. Es ist sowieso eine Illusion, weil das Innenministerium unter der Führung von Habib Eladly und die Armee unter der Führung von Tantawy der Regierung Mubaraks den Rücken stärken und decken. Überdies hat Mubarak sich gut darauf vorbereitet. Millionen von Plakaten und T-Shirts wurden schon in Gang gebracht. Über 100.000 Jugendliche seiner Partei werden die Lungen für ihn aus den Brüsten schreien. Allerdings bleibt die Gefahr, dass die Kopten während dieses Zirkus unter die Räder kommen. Was wäre, wenn ein Kopte verhaftet werden könnte? Erstens bleibt er ewig im Knast und zweitens wird verbreitet, dass die Kopten gewalttätig seien. Wir haben ohnehin genug abbekommen!

 

Um dem koptischen Volk die erwarteten Unannehmlichkeiten und die Ausschreitungen zu ersparen, bat Pater Abd Almassih Basit, Hirte der Kirche der Heiligen Jungfrau Maria in Mostorud (Kairo), die koptischen Jugendlichen, am 25. Januar nicht an der Demo des Zorns, wie die islamischen Terrorgruppen sie nennen, teilzunehmen. Wir bitten auch, dass alle Kopten ihre Betriebe und Läden an diesem Tag nicht öffnen. Seine Nachricht beendete er mit dem biblischen Vers: „Auf, mein Volk, geh in deine Kammern und verschließe die Tür hinter dir. Verbirg dich für kurze Zeit, bis der Zorn vergangen ist (Jes.26:20)“.

 

Falls jemand die kurze Botschaft von den Moslembrüdern anschauen möchte (leider auf Arabisch)

http://www.christian-dogma.com/vb/showthread.php?t=70049

 

7 Responses to “Am 25. Januar beten wir für Ägypten”

  1. bazillus Says:

    Biblische Weisheiten sind speziell aus der Sicht ägyptischer Kopten noch heute prophetische Aussagen eines alttestamentarischen Propheten: Auf, mein Volk, geh in deine Kammern und verschließe die Tür hinter dir. Verbirg dich für kurze Zeit, bis der Zorn vergangen ist (Jes.26:20)“.

    Ja, selbst alttestamentarische Propheten sind dem Islam überlegen. Einen Tat des Zorns auf islamischer Seite auszurufen, in dem der Islam ohnehin schon ausgrenzende und diskriminierende Staatsreligion ist, ist billig und birgt nur die Gefahr von Gewalttätigkeiten in sich, die ohnehin nur sinnlos sein können.

  2. bazillus Says:

    Sorry, es sollte heißen Tag des Zorns

  3. Walter Says:

    Sehr gut erkannt!!

    Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen,sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nähmlich mit den Herrschern der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern in den Himmeln.Epheser 6 12

    Ich werde mich dem Gebet anschließen!!!

    • Frederik Says:

      Ja ja wer kämpft nicht gegen das verächtlich böse….wem begenet es nicht tgl.des öfteren.

      Auf, mein Volk, geh in deine Kammern und verschließe die Tür hinter dir. Verbirg dich für kurze Zeit, bis der Zorn vergangen ist (Jes.26:20)“.

      ist immer die bessere Methode!

  4. Dunja Says:

    Hallo,
    bitte beten Sie mit uns für Frieden und Demokratie in Ägypten und Jerusalem.
    Nur wenn in Jerusalem Frieden ist, wird in der Welt Frieden sein. Und nur Demokratie in den arabischen Ländern kann verhindern, dass die Palästinenser in Israel irgendwann der Unterdrückung satt sind und sich durch den Dschihad an den letzten Strohalm der Befreiung aus der Unterdrückung klammern. Bitte beten Sie mit uns, jetzt, bevor es zu spät ist und womöglich noch radikale Islamisten zuschlagen, weil die Araber leider sehen, dass Ihnen niemand in der Welt hilft.
    Ich komme gerade aus Jerusalem und habe mit einigen Palästinensern gesprochen- diese wollen alle nur Frieden und Freiheit. Die Siedlungspolitik in Israel muss aufhören um einen 3. Weltkrieg zu verhindern. Das geht nur, wenn Israel endlich versteht, dass sie nicht so weiter machen können und dauernd die Palästinenser aus ihren Häusern vertreiben können.
    Der Schlüssel zur Freiheit liegt in der Hoffnung und Durchsetzung der Demokratie in den arabischen Ländern – und jetzt grade ist dieser Schlüssel Ägypten. – Vielleicht der letzte Schlüssel den wir bekommen.
    Bitte verbreiten Sie schnell über Ihre Möglichkeiten die Aufforderung zum Gebet für Liebe und Weisheit für die entscheidenden Personen.
    Vielen vielen Dank
    Dunja

  5. esraa Says:

    islam ist die lösung für alle probleme

    • K@mmerjäger Says:

      Falsch! Esraa ist die Lösung für alle Probleme . . . .
      denken zumindest die türk.Kiffer! (Esra=Haschisch!)

      Islam ist die Lösung aller Probleme – die es ohne den
      Islam garnicht gäbe! (hast du D A S gemeint?) Schau
      dir mal alle, vom Islam zerstörten, Kulturen ganz genau
      an, du kleiner Spinner!. Islam ist die Pest des 21.Jahrhunderts !!!


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