kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Warum haben herrschende Muslime so eine Angst vor der Bibel wie Vampire vor dem Sonnenlicht? 24. Januar 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 10:43

Könnte es sein, dass da Entlarvendes drinsteht? Könnte es sein, dass die die Bibel lesenden Muslim erkennen würden, dass der Koran teilweise eine Adaption von Teilen aus dem AT ist und sie Angst davor haben, Jesus wirklich kennen zu lernen?

 

Spüren Sie förmlich, dass Jesus der vollkommenere „Mensch“ ist. Spüren Sie förmlich, dass Jesus eher ein himmlisches Wesen ist, als es ihr eigener Prophet je sein könnte und die Worte und Taten dieses Menschen sich von der Liebe Gottes zumindest teilweise total entfernt haben? Spüren Sie förmlich, dass die Bibel eine Glaubensentwicklung durchgemacht hat hin zu einem Gottesbild der vollkommenen Liebe, die in Jesus seine höchste Ausprägung findet und jeder Zwang im Glauben abgelehnt wird, vgl. Missionsauftrag Jesu?

 

Dann lernen sie auch die wunderbare Stelle des Matthäus-Evangeliums über das Gebet im Allgemeinen und des „Vater unser“ im Besonderen kennen, die da lautet in 6, 3 ff., in der es heißt: „Wenn ihr betet (das Wort „wenn“ spricht allein schon die Freiwilligkeit zum Gebet an), dann macht es nicht wie die Heuchler! Die beten am liebsten in den Synagogen und an den Straßenecken, um den Menschen in die Augen zu fallen. Wahrlich ich sage euch: Sie haben schon ihren Lohn. Wenn du beten willst, so geh in dein Kämmerlein, schließ die Tür und bete zu deinem Vater im Verborgenen. Dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten“.

 

Wenn ihr betet, so plappert nicht wie die Heiden! Die meinen, sie fänden Erhörung, wenn sie viele Worte machen. Macht es ihnen nicht nach! Euer Vater weiß ja, was euch nottut, ehe ihr ihn bittet. So sollt ihr beten: Dann folgt das Gebet Jesu, das Vater unser.

 

Diese ganzen Zeilen über das Gebet Jesu offenbaren, was Jesus mit Gebet meint. Gebet in demütiger, nicht hoffähiger Weise, in liebender, bittender und fürbittender Weise getätigt, bereichert das religiöse Leben. Liebende Freiwilligkeit ist mit dem Gebet verbunden. Das pharisäerhafte Gebet, welches nur vor den Augen der anderen vorgetragen wird, verurteilt er. Er verurteilt nicht das Gebet in der Synagoge als solches, sondern nur das Gebet, welches in Stolz und Angeberei vor den Augen der Menschen getätigt wird. Er meint nicht damit, dass das gemeinschaftliche Gebet in der Synagoge oder Kirchen oder Moscheen, welches aus Liebe zu Gott, zu den Menschen und Geschöpfen getätigt wird, nichts taugt. Er meint, dass das Gebet jedes Betenden aus dem Herzen kommen sollte und nicht demonstrativ anderen zur Schau gestellt werden sollte. Jesus blickt halt in die Seele des Menschen. Er fordert absolute Ehrlichkeit bis in die Knochen. Das liebend Wahre in Wort und Tat.

 

Muslime haben Gebetspflicht, ohne deren genaueste Erfüllung sie nicht in den islamischen Himmel gelangen können. Gebet ist eine besondere Zwiesprache mit Gott, die immer mit tiefer Innigkeit verbunden sein sollte, nicht mit einem Plappern, um ein Soll zu erfüllen.

 

Diese Menschen im Iran haben erkannt, dass das Christentum in Jesus einen göttlichen Befreier, einen Erlöser im wahrsten Sinne des Wortes von religiös-destruktiven Fesseln des Islams ist und treten über. Diese Freiheit können herrschende Muslime nicht ertragen. Sie wollen wie ihr Prophet andere mit ihren Reden und Verkündigungen zu Schaben vor den Augen Gottes degradieren. Sie entmenschlichen damit den Menschen und degradieren ihren Gott damit zu einem perversen Tyrannen und beleidigen damit nicht nur die eigenen Gläubigen, sondern auch noch den allliebenden wahren Gott, den Jesus verkündet hat.

 

In Jesus spüren die Menschen von Herzen, dass er seine Gläubigen in den Stand der Freundschaft mit Gott erhebt und sie aus dem Stand der Knechtschaft befreit. Für Jesus ist die Liebesbeziehung des Menschen zu Gott wichtig. Diese Liebesbeziehung erhebt den Menschen jedoch aus seinem „Schabendasein“ heraus und lässt den Menschen Gott in aufrechter Haltung anbeten. Gott ist der Mensch wichtig, weil er sein Ebenbild ist, dieser leider nicht genug davon Gebrauch macht, weil er eben ein schwacher Mensch ist, dessen Geist möglicherweise willig, das Fleisch jedoch schwach ist. Auch das ist liebende Freiheit, die er dem Menschen gewährt. Er kann sich auch gegen Gott entscheiden.

 

Allein die Gebetshaltung von Muslimen zeugt m. E. von brutal-sinnloser Unterwerfung. Jesus nimmt Kinder in seine Mitte und heißt sie nicht, sich in den Staub zu werfen, sondern er segnet sie, so wie sie kommen. Er vergibt Sünden, ohne dass sich die Menschen in den Staub werfen müssen. Der Mensch darf in aufrechter Haltung vor Gott treten und beten, weil er eben kein Sklave Gottes ist, sondern ein Wesen mit göttlichem Funken, der ihn befähigt in Liebe vor Gott zu treten. Er spürt eindringlich, dass Gott ihn ernst nimmt, dass er Kind Gottes sein darf.

 

Satan fordert, wie in dem biblischen Bericht über die Versuchung Jesu allzu deutlich wird, die Gebetshaltung der Unterwerfung. Satan sagt zu Jesus: „Dies alles soll Dir gehören, wenn du niederfällst und mich anbetest“. Ihm kommt es auf eine erzwungene Demutshaltung an, um sich selbst in seinem Stolz zu beweihräuchern. Welche eine dumme Arroganz und törichte stolze Selbstliebe, die Jesus eben auch einigen Pharisäern vorwarf. Aber wir haben von Satan nichts anderes erwartet. Stolz war von jeher seine Schwäche, die ihn in den Zustand der ewigen Gottesferne (Hölle genannt) fahren ließ. Von Gott dürfen wir mit Recht viel mehr erwarten, nämlich die Liebe.

 

Und genau das ist der Grund, warum Jesus auch heute noch so anziehend wirkt auf Muslime, die die wahre Größe des Jesus von Nazareth, das echte und liebende Geschenk Gottes an die Menschen, welches zu ihrem Heil wurde, erkennen. Diese Menschen sind anders als in das Christentum hineingeborene Christen von gläubigen Sklaven eines unbarmherzigen Gottes in eine befreiende Liebesbeziehung zu einem Jesus-Vater-Heiligen-Geist-Gott eingetreten, der seine Liebe gutherzig und bereitwillig an sie verschenkt.

 

Der Mut dieser muslimischen Gläubigen, die sich im Iran zum Christentum bekennen und wie die ersten Christen gezwungen sind, praktisch in Katakomben ihren Glauben leben zu dürfen, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Unsere Christen sollten sich da ein Beispiel nehmen. Wären sie noch in der Lage, ihren Glauben so zu vertreten wie die christlichen Neuankömmlinge es unter schwierigsten Bedingungen ja, unter Todesgefahr, uns vorleben?

Apostasie ist im Koran ein tödliches Verbrechen. Nix mit friedlicher Freiwilligkeit!!! Das ist islamische Realität.

Ein Gastbeitrag von Herrn Kemmer – Das Bild ist eine Ikone des gütigen Samarirter vom koptischen Meistermaler Isaak Fanus

 

2 Responses to “Warum haben herrschende Muslime so eine Angst vor der Bibel wie Vampire vor dem Sonnenlicht?”

  1. Walter Says:

    Ich schliesse mich allen Christen im Gebet an, die Jesus Christus als ihren Herrn Retter und Erlöser angenommen haben!

    Ganz besondere Fürbitte für Christen, die um des Namens Jesu und Evangeliums Willen verfolgt gedemütigt verletzt und sogar getötet werden!

    Gott möge unsere Herzen zu einer festen unüberwindlichen Gebetswand zusammen fügen!

    • Frederik Says:

      Worin besteht der spirituelle Weg?:

      Der spirituelle Weg wird im Markusevangleium mit folgenden Worten umschrieben:“ Wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird es retten.“ Sein Leben – das ist das Leben in Ideologien und Glaubensvorstellungen und der Hingegebenheit an die Sinne. Sein Leben verlieren heißt nicht, den Märtyrertod erleiden, sondern bewusst Stolz und Trägheit aufgeben, weil die geistige Welt in Diesseits und Jenseits eingebrochen ist. Sie stellt dem Menschen die Relativität von Diesseits und Jenseits vor Augen und veranlasst ihn zu einer Umwertung aller Werte. Nicht mehr Glaubens- und ideologische Vorstellungen, Autoritäten und Gottesbilder irgendwelcher Art zählen mehr, auch nicht mehr der Wille zur Macht, sondern nur noch die Realität der geistigen Welt.


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