kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Warum es nie eine islamische Reformation oder Aufklärung geben wird 21. Januar 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 01:38

Auch wenn es hier schon fünfmal angesprochen wurde, es muss wiederholt werden. Der Koran ist das unverfälschte Wort Allahs. Wie sollte ein gläubiger Moslem auf die Idee kommen, das Wort Gottes zu “reformieren” oder neu zu interpretieren? Was dasteht, steht da, und zwar in der allerheiligsten Sprache, die es gibt, in altem Hocharabisch. Wie könnte man das ersetzen und mit was? Der heilige Koran in der heiligen Sprache Arabisch kann doch nicht per heutigem Kanakendeutsch in einem Uni-Islamkurs neu gedeutet und ausgelegt werden!

 

Als die Araber im Mittelalter klassische Werke der Antike ins Arabische übersetzt und “veredelt” hatten, warfen sie diese weg. Die Moslems sahen keinen Grund, sie aufzuheben. Es gab aber auch keine Chance mehr, sie nach 50 oder 100 Jahren neu zu lesen und neu zu interpretieren. Die islamische Meinung lag fest, war zementiert und konnte nie mehr geändert werden. In Westeuropa wurden dagegen die antiken Originale geschätzt.

 

Mönche übersetzten auch anstößige Stellen, und die Originale wurden aufbewahrt bis auf den heutigen Tag. Gelehrte aus ganz Europa beherrschten selbstverständlich Griechisch und Latein, und nahmen sich mit ihren Schülern die Antike immer wieder neu zum Vorbild. Ohne diese Gegebenheiten hätte es nie eine Renaissance oder eine Reformation oder eine Aufklärung geben können. Der abendländische Kopf war über Jahrhunderte ganz anders gewickelt als der morgenländische. Daran wird die Ausbildung moslemischer Religionslehrer im Lande Goethes, Schillers und Bohlens nichts ändern. (Frei interpretiert nach Rémi Brague, Eccentric Culture. A Theory of Western Civilization.)

 

Kommentar: Trench meint: {Das ist schon richtig, aber ich glaube Sie überbewerten die Wichtigkeit dieses Themas. Das Fact-Fiction Blog ist bei der Problemanalyse weiter als andere Blogs, welche den Islam als Wurzel allen Übels sehen. Das Erstarken des Islam ist nicht Ursache, sondern Symptom eines komplexen Problems der westlichen Kultur selbst. Sobald das eigentliche Problem gelöst wurde wird sich auch das Islamproblem von selbst erledigen. In Europa gab es im letzten Jahrhundert eine gewaltige Verschiebung der Verantwortlichkeit (in jeder Hinsicht) vom Individuum auf die Gesellschaft. Das Betrifft nicht nur individuelle Bedürfnisse wie den Lebensunterhalt (Rente, HartzIV, Krankenversicherung, Schulgebühren, Uni-Gebühren uvm) sondern auch Verantwortlichkeit für individuelle Fehlleistungen (Straftaten, Schulversagen, schlechtes Benehmen). Der Islam passt bestens zu dieser Denke, da auch dort, so erscheint es mir zumindest, kein Platz für Eigenverantwortung ist, sondern die Schuld für Probleme und Gräueltaten immer bequem auf äußere Feinde oder Allahs Willen abgeschoben wird. Im Nationalsozialismus wurde auch gerne mit Befehlsnotstand argumentiert, komisch jedoch, dass viele ihre Pflicht geradezu übererfüllt haben. Ohne den europäischen Sozialstaat gäbe es viele der Probleme nicht. Ohne die Kuscheljustiz, welche Straftätern die Gesellschaft als Mittäter zur Schuldminderung beiseite stellt, wären die Auswüchse nicht so schlimm. Die europäischen Sozialstaatsmodelle sind am Ende. Bis 2050 kann sich das keiner in Europa leisten, auch nicht Deutschland. In 10-15 Jahren gehen die Babyboomer in Rente und spätestens dann ist Ende im Gelände! Ob die Moslems ihren Islam bis dahin reformiert haben oder nicht spielt gar keine Rolle. Der sozialstaatsfinanzierte Geburtendjihad wird im nächsten Jahrzehnt beendet. Den Moslems wird vermutlich die Pistole auf die Brust gesetzt werden. Wenn die dann nicht genau das machen, was die Europäer erwarten, dann wird es ihnen, fürchte ich, schlecht ergehen. Das Problem löst sich von selbst, darüber mache ich mir keine Gedanken. Schade ist nur, dass der europäische Humanismus, der auch viele Gute Seiten hatte, bis man es übertrieben hat, mit untergehen wird. In den Geschichtsbüchern wird stehen, dass die 68er die Totengräber von Humanismus und Toleranz gewesen sind. Durch ihre Perversion dieser Konzepte sind diese auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet. Nicht die Moslems sind schuld an diesem Drama, sondern die Europäer selbst. Die Moslems sind nur nützliche Idioten im großen Rad der Geschichte. Geburtenraten werden immer weniger eine Rolle spielen, da man in nicht allzu ferner Zukunft bequem mit Robotern Krieg führen kann. Es wird einzig zählen, wieviele “high-potentials” eine Gesellschaft hervorbringen kann. Da liegen die wirklichen Schwierigkeiten. Die Position der muslimischen Welt könnte in diesem Spiel schlechter nicht sein. Grüsse, Trench} {Quelle: fakt-fiction}

 

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