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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Richterin verweist auf Züchtigungsrecht im Koran 21. Januar 2011

Filed under: Islamische Schandtaten,Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:27

Es ist ein ungeheurer Vorgang. Eine Juristin lehnt die Scheidung einer misshandelten muslimischen Frau ab. Der Koran erlaube die Bestrafung einer Ehefrau. Das Frankfurter Amtsgericht entbindet sie daraufhin von dem Fall, da es die Richterin für befangen hält.

 

Die Sure vier des Korans trägt den Titel „Al-Nisa“ – Die Frauen“. In Vers 34 heißt es: „Die Männer stehen über den Frauen. Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie“!

 

Mit dem Verweis auf diesen Vers lehnte eine Familienrichterin am Frankfurter Amtsgericht im Januar einen Antrag auf eine vorzeitige Scheidung einer Deutschen marokkanischer Herkunft ab: Weil der Koran das Züchtigungsrecht vorsehe, sei die Bedrohung der Frau durch ihren Ehemann keine „unzumutbare Härte“, eine vorzeitige Scheidung deshalb nicht nötig. Am Mittwoch gab nun das Amtsgericht einem Befangenheitsantrag statt – und zog die Richterin von dem Verfahren ab.

Es ist ein wohl einmaliger Vorgang in der deutschen Rechtsgeschichte, dass eine Richterin den Koran als Rechtsgrundlage verwendet. So jedenfalls beschreibt es die Anwältin der Frau, Barbara Becker-Rojczyk. „Schockiert“ sei sie vom Schreiben der Richterin gewesen, sagte Becker-Rojczyk WELT ONLINE. Der Verweis auf den Kulturkreis sei ihr „nicht unbekannt“. Dass sich aber jemand auf den Koran berufe, sei ihr jedoch noch nicht begegnet.

 

Der Ehemann misshandelte seine Frau wiederholt: Es geht um den Fall einer 26 Jahre alten, in Deutschland geborenen Frankfurterin marokkanischer Herkunft. Vor sechs Jahren heiratete die junge Frau ihren Ehemann. Die beiden bekamen zwei Kinder, die heute im Kindergartenalter sind. Der heute 28-jährige Ehemann misshandelte seine Frau. Im Juni 2006 wurde ihm deshalb vom Frankfurter Amtsgericht untersagt, sich seiner Frau auf weniger als 50 Meter Entfernung zu nähern. Dennoch bedrohte der Mann seine Frau weiter. „Mindestens einmal hat er gedroht, sie umzubringen“, berichtet Becker-Rojczyk. Deshalb stellte sie 2006 einen Antrag auf vorzeitige Auflösung der Ehe, vor Ablauf des Trennungsjahres im Mai 2007. Diese Möglichkeit sieht das Familienrecht vor, dafür muss jedoch eine „unzumutbare Härte“ vorliegen.

 

Genau diese sah die Familienrichterin aber nicht gegeben: Im Januar „wies mich die Richterin im Rahmen des Vorverfahrens darauf hin, dass mein Antrag für eine vorzeitige Scheidung nicht ausreicht“, sagt Becker-Rojczyk. Die Begründung der Richterin: Beide Eheleute stammten aus dem marokkanischen Kulturkreis, da seien Misshandlungen „nicht unüblich“, weil es das Züchtigungsrecht gebe. Becker-Rojczyk wollte das so nicht stehen lassen und stellte einen Antrag auf Befangenheit gegen die Richterin.

 

Menschenrechtsorganisation reagiert empört: Erschüttert zeigten sich die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes (TDF) und die Parteien. In einem demokratischen Land wie Deutschland könnten nicht „religiöse Regeln zur Rechtfertigung von Misshandlung herangezogen werden“, sagte die Geschäftsführerin TDF-Christa Stolle. Der Bezug auf den Koran sei „skandalös“. Ein in Deutschland lebendes Ehepaar müsse nach deutschem Recht behandelt werden. „Die Rechte Einzelner dürfen nicht durch religiöse Regeln eingeschränkt werden“, fügte Stolle hinzu.

 

„Eine Richterin an einem deutschen Familiengericht hat sich an das Zivilrecht zu halten und nicht an das islamische Recht“, sagte die CDU-Innenexpertin Kristina Köhler. Es gibt in Deutschland kein Züchtigungsrecht, „auch nicht für muslimische Männer“. Der Vorgang stelle „ein verheerendes Signal für muslimische Frauen“ dar, sagte Köhler.

 

Der hessische Grünen-Justizpolitiker Andreas Jürgens sagte: „Was der Koran, die Bibel oder sonstige religiöse Lehren vorschreiben, kann für Entscheidungen der Justiz nicht maßgeblich sein.“ Die Justiz dürfe keinen Zweifel daran lassen, dass sie deutsches Recht auch dann anwende, wenn Prozessbeteiligte einen Migrationshintergrund hätten. Alles andere sei schädlich für die Integration, fügte er hinzu.

 

{www.welt.de – von Gisela Kirschstein – Foto: Islam-Kritik: Eine Darstellerin, deren Körper mit Suren des Korans und roten Striemen bemalt ist, posiert in dem Film „Submission“ des ermordeten Regisseurs Theo van Gogh}

 

One Response to “Richterin verweist auf Züchtigungsrecht im Koran”

  1. Wolf Says:

    Dieser Vorfall bestätigt die schlimmsten Befürchtungen in Bezug auf die rapide zunehmende Islamisierung unserer Gesellschaft. Eine Richterin die solche Aussagen des Koran in einem Rechtsstaat wie die BRD als Urteilsgrundlage heranzieht und das islamische Unrecht anerkennt, gehört hier bei uns nicht auf einen Richterstuhl und stellt eine Gefährdung unserer freiheitlichen Demokratie dar.
    Hier bei uns und das sage ich mit aller Deutlichkeit und Nachdruck, hat jeder der hier lebt, unsere Gesellschaftsform und das hier geltende Recht anzuerkennen. Wir dulden hier keine Parallelgesellschaften, die auf Dauer den Landfrieden gefährden. Wir Christen und alle friedliebenden Menschen sind hier gefordert, uns mit aller Kraft für eine lebenswerte und friedvolle Zukunft in unserem Land einzusetzen. Hier ist für Unrecht und Sharia kein Raum.
    Wir dürfen hier keine Polizei und Richter mit islamischem Migrationsgrund dulden, was letztens daß Thema einer Niedersächsischen Ministerin war. Solche Aussagen einer Ministerin öffnen der Anerkennung des islamischen Unrechts Tür und Tor. Europa muß christlich bleiben, für den Frieden und eine lebenswerte Zukunft unserer Kinder.


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