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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mehr Briten als erwartet wurden Muslime 20. Januar 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:11

Seit 2001 rund 100.000 Übertritte zum Islam – Frauenanteil beträgt rund zwei Drittel

 

London: Einer britischen Studie zufolge sind in den vergangenen zehn Jahren in Großbritannien mehr Menschen zum Islam übergetreten als erwartet. Wie die Tageszeitung „The Independent“ berichtet, gingen die Behörden von ursprünglich 14.000 bis 25.000 Konvertiten seit 2001 aus.

 

Die aktuelle Studie des Think Tanks „Faith Matters“ schätzt allerdings, dass die Zahlen mit etwa 100.000 Übertritten ungefähr viermal so hoch liegen. Landesweit wird in der Studie die Zahl der Übertritte in Großbritannien mit durchschnittlich rund 5.000 pro Jahr angegeben. Im Vergleich dazu konvertieren in Deutschland und Frankreich pro Jahr jeweils etwa 4.000 Menschen.

 

Durchschnittsalter: Den Angaben zufolge betrug der Frauenanteil der zum Islam übergetretenen etwa zwei Drittel. Dass die meisten Frauen wegen einer geplanten Heirat mit einem Muslim einen Wechsel ihrer Konfession planten, konnten die Wissenschaftler allerdings nicht belegen. Das Durchschnittsalter beim Übertritt betrug 27,5 Jahre. Die meisten der britischen Konvertiten gaben laut „Independent“ an, mit ihrer Entscheidung nicht den westlichen Lebensstil unterwandern zu wollen. Vielmehr hätten sie im Islam eine Religion gefunden, die überwiegend kompatibel mit westlichen Werten sei. {Von WZ Online – Foto: Die Bait Al-Futuh-Moschee in London, im Stadtteil Morden}

 

Muslimische Unterwanderung gefährlicher als Terrorismus

W e t z l a r (idea) – Die Gefahr einer friedlichen Unterwanderung des Westens durch den Islam ist größer als die terroristische Bedrohung durch muslimische Extremisten.

 

Dieser Meinung ist der evangelikale Islam-Experte Pfarrer Eberhard Troeger (Wiehl bei Gummersbach). Die Unterwanderung erfolge durch eine langfristige Strategie. Zu ihr gehöre wirtschaftliche Einflussnahme ebenso wie politische und juristische Lobbyarbeit, sagte der Theologe auf einem Konsultationstag des Arbeitskreises Islam der Deutschen Evangelischen Allianz am 26. November in Wetzlar. Die muslimischen Werbeorganisationen seien außerdem „Meister in der Nutzung der modernen Medien“.

 

Nicht wie ein „Mäuslein auf die Katze Islam starren“: Troeger zufolge scheint Europa heute für die Ausbreitung des Islam besonders geeignet zu sein. „Die Europäer sind nach zwei Weltkriegen des Kämpfens müde. Sie wollen leben und genießen und verteidigen ihre Werte nur noch halbherzig.“ Hinzu komme, dass die alteuropäische Bevölkerung rapide sinke, während der Islam durch Kinderreichtum und Zuwanderung Gewinne erziele. Es gebe Berechnungen, nach denen Europa „in 100 Jahren eine muslimische Mehrheit haben könnte“. Troeger rief dazu auf, den Islam weder zu verharmlosen noch die Gefahren durch ihn zu übertreiben: „Wir haben keinen Grund, wie ein Mäuslein auf die große Katze Islam zu starren. Unser Herr regiert, und wir sind auf seiner Seite.“ In der westlichen Mission sei man vor 100 Jahren davon ausgegangen, dass der Islam Afrika überrollen werde und für die Kirche fast verloren sei: „Die Geschichte ist anders verlaufen.“

 

Was Muslime verunsichert: Zur Frage, warum Muslime in vielen Ländern so aggressiv auf die christliche Mission reagieren, sagte der Theologe: „Offensichtlich beeindruckt der Erfolg christlicher Verkündigung der letzten 100 Jahre.“ Muslime schienen auch verunsichert zu sein durch die Pfingst- und charismatische Bewegung, die der christlichen Mission einen starken Schwung gegeben habe. Troeger ging auch auf den Bau repräsentativer Moscheen in Deutschland ein. Sie dienten in erster Linie dazu, „Namensmuslime zu praktizierenden Muslimen zu machen“. Ziel sei es aber auch, Anziehungskraft auf Nichtmuslime auszuüben. Dem diene etwa der „Tag der offenen Moschee“, für den nicht zufällig der Nationalfeiertag, der Tag der deutschen Einheit, am 3. Oktober ausgewählt worden sei. Der Arbeitskreis Islam hat die Aufgabe, Christen und ihre Gemeinden zu befähigen, sich mit dem Islam auseinanderzusetzen und die Mission unter Muslimen zu fördern. Leiter des Arbeitskreises ist Kirchenrat i. R. Pfarrer Albrecht Hauser (Korntal bei Stuttgart), der bis Januar 2004 fast 20 Jahre lang Fachreferent für Mission im Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart war {Quelle: idea.de}

 

3 Responses to “Mehr Briten als erwartet wurden Muslime”

  1. Ulrich Says:

    da kanns einem Angst und Bange werden und man denkt hoffentlich kommts nicht so schlimm, daß ich mir eine Insel suchen muß.

  2. bazillus Says:

    Für den denkenden Glaubenden sollte Jesus die besseren Argumente und Vorbildfunktionen liefern als es der islam und seine angeblich vollkommen und besten Vorbilder.

    Selbst wer von der Geschichte nicht die geringtse Ahnung hat und nur die Taten und Lehren eines Jesus mit dem eines Mohammeds verglich, dürfte dem Islam in seinen Lehren nur noch kopfschüttelnd ablehnen müssen.

    Wer darüberhinaus noch die Lehren eines Mohammed mit den Fatwen arabischer und ägyptischer REchtsschulen, die den „reinen“ Islam in seiner koranischen Form in die Jetztzeit katapultiert und seinen gesunden Menschenverstand nicht verliert, der muss zu dem Ergebnis kommen, dass der Islam eher das Glaubensleben und die Glaubenslehre einer Sekte vertritt, die ebenfalls von der geistigen Ausgrenzung anderer lebt, als die einer monotheistischen „Weltreligion“.

    • Ulrich Says:

      das beruhigt mich dann doch wieder ein wenig.
      Hoffen wir mal das es auf der Welt mehr intelligente als hirnlose Menschen gibt. Zumindest beruhigt es mich das wir in keiner von Männern dominierten Republik leben.


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