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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Sechs Ägypter verbrennen sich öffentlich binnen 48 Stunden 19. Januar 2011

Filed under: Koptenverfolgung,Reportagen — Knecht Christi @ 18:13

Ein seltsames und neues Phänomen erlebt Ägypten seit den Unruhen in Algerien, Tunesien, Libyen, Jemen und sogar in Kuwait. Viele Ägypter leben in der Illusion, Mubarak nach Saudi Arabien zu verfrachten, damit er mit seiner Susann Bin Ali und seiner Leila Gesellschaft leisten. Dabei übersehen sie, dass Bin Ali nicht durch die Rebellion des Volkes abgehauen ist, sondern weil die Armee ihn rausgeschmissen hat, ohne ihn ein Haar zu krümmen. Er durfte sogar tonnenweise Gold mitnehmen, obwohl er 23 Jahre lang das Blut der Tunesier schlotzte.

 

Die Selbstverbrennung begann in Algerien und geschah später in Tunesien. Seit zwei Tagen verbrennt sich in Ägypten fast jeder, der ein Problem hat. Am gestrigen Dienstag verbrannte sich ein junger Moslem in Alexandria, weil er keine Perspektive findet und bitterarm ist. Leider überlebte er seine Wahnsinnstat nicht. In Ismailia verbrannte sich ein Automechaniker.

 

Spektakulärer waren die Moslems, die sich öffentlich verbrannten. Am Montag und vor dem Parlament übergoss sich Abdou Abd Alminäem mit Benzin und zündete sich an. Er besitzt eine Bäckerei in Ismailia und wollte damit gegen die Teuerung des Mehles protestieren. Auch vor dem Parlament verbrannte sich ein muslimischer Rechtsanwalt, und zwar am selben Tag. Ein dritter Moslem wurde aber von den Sicherheitsleuten daran gehindert. Der sechste und nicht der Letzte Moslem zündete sich vor der Gewerkschaft der Journalisten an; überlebt!

 

Seltsamerweise verbrannte sich ein muslimischer Vater wegen der Entführung seiner minderjährigen Tochter. Komischerweise hat das Innenministerium rasch reagiert und den Entführer verhaftet. Da haben viele Kopten gefragte: Seit wann kann das Innenministerium die Entführer verhaften? Aberhunderte minderjährige Koptinnen wurden entführt, ohne dass irgendein Polizist einen Finger rühren wollte. Es wird sogar abgelehnt, eine Anzeige erstatten zu lassen. Keiner der kummervollen Mütter und Väter hat sich das Leben genommen oder verbrannt!

 

Am seltsamsten ist die groteske Äußerung der unverehrten Herrschaften der Alazhar: der muslimische Entertainer Gaber Alarmouty kommentierte dies bei seiner Sendung „Mainsheet – Schlagzeilen“ auf ON-TV wie folgt: „Wir haben es satt, dass alles dem Mossad angelastet wird. Der offizielle Sprecher der Alazhar Altahtawy gab bekannt, dass die Zionisten hinter der Welle der Verbrennung seien. Wie soll ich das Bitteschön verstehen? Die Zionisten sollen die Algerier, die Tunesier und dann jetzt die Ägypter dazu bewegt haben, sich beim lebendigen Leib anzuzünden? Sie gehen von Land zu Land und von Stadt zur Stadt, um die Länder ins Unglück zu stürzten. Wie klingt das? Ganz absurd und unakzeptabel. Bis wann werden wir Israel für alle unsere Probleme verantwortlich machen? Und wenn die Zionisten nicht dahinter stecken, dann Amerika oder die sogennanten Feinde des Islam! Hört endlich auf“.

 

Ein Kommentar eines Kopten hat mir diesbezüglich sehr gut gefallen: „Wenn diese Moslems sich wegen Lappalien verbrennen, was sollen dann die koptischen Familien der Märtyrer machen, die alles binnen Sekunden verloren. Zum Beispiel hat Herr Fekry seine zwei Töchter, Ehefrau und Schwägerin am 01.01.2011 verloren. Für wenn soll er weiter leben, wenn es nach diesen verzweifelten Moslems gehe? Warum haben sich die verkrüppelten Kopten das Leben nicht genommen? Ich werde nur den Bombenanschlag in Alexandria zum Jahreswechsel als Beispiel nennen. Wissen Sie wie viele Menschen entstellt wurden? Die fünf Kopten, die die Schüsse des muslimischen Wachmannes im Zug überlebten, werden auch nie mehr normal laufen können. Wissen Sie, warum sie sich nichts antun? Weil sie von Christus getröstet werden“.                 

 

3 Responses to “Sechs Ägypter verbrennen sich öffentlich binnen 48 Stunden”

  1. Walter Says:

    Es gibt immer 2 Möglichkeiten, wenn Gott Unglück zulässt.

    Entweder das Unglück aus Gotteshand akzeptieren und sich vor ihm beugen, oder wie Judas es tat, sich selbst vernichten!

  2. bazillus Says:

    Ist doch klar:
    Wenn etwas schief läuft in muslimischen Kreisen?
    Immer die anderen
    Mossad, Israel, USA, Demokratie, alle westlichen dekadenten Ideologien und vieles andere.

    Wer seine Religion nicht hinterfragen darf, für den hat jedes erlittene Unheil andere Gründe. Niemals die eigene Einstellung, die ja den Koran als „Inspirationsursache“ hat. Armut, Bildungsmisere in vielen islamischen Ländern, Frauenunterdrückung und extremer Kinderreichtum, welcher nur zur Potentierung der Probleme führt sind grundsätzlich nicht die Folgen islamischer Doktrin, sondern der Westen, die USA, Israel.

    Schön, dass es „Sündenböcke“ gibt. So kann man sich jeglicher Selbstkritik entledigen.

    • Maria Fellner Says:

      Ja, das könnte eventuell zu noch größeren und verzweifelten Rundumschlägen führen, aber bringen wird es den Moslems letzten Endes nichts.
      Nur Jesus Christus kann befreien und heilen. Sein Name sei gepriesen von jetzt an bis in alle Ewigkeit!


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