kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Lautlos sterben Milliarden von Bienen und unsere gesamte Nahrungskette ist in Gefahr 19. Januar 2011

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 14:51

Bienen machen nicht nur Honig, sie sind eine bescheidene und dennoch riesige Arbeitskraft und bestäuben 90% der Pflanzen, die wir anbauen.

 

Zahlreiche wissenschaftliche Studien machen eine bestimmte Gruppe von Pestiziden für das Bienensterben verantwortlich. Das Verbot dieses Gifts führte zu einer Erholung einzelner Bienenvölker in den Ländern, die das Gift verboten haben. Doch mächtige Chemiekonzerne betreiben aufwändige Lobbyarbeit, damit der Verkauf dieser Gifte weiterhin erlaubt bleibt. Unsere größte Chance besteht derzeit darin, die USA und die EU zum Verbot dieser tödlichen Produkte zu bewegen — ihr Handeln ist ausschlaggebend und wird große Effekte auf die Entscheidungen anderer Länder haben.

 

Wir haben nur wenig Zeit — die Diskussion dreht sich darum, was getan werden muss. Es geht nicht nur um die Rettung von Bienen, es geht um unser eigenes Überleben. Lassen Sie uns einen gewaltigen, globalen Aufruf an die EU und die USA starten, damit die Verwendung dieser Killer-Chemikalien untersagt wird und damit sowohl das Überleben der Bienen als auch unsere Ernährungssicherung gewährleistet wird. Unterzeichnen Sie diese dringende Petition jetzt und leiten den Aufruf an alle weiter. Wir sorgen dafür, dass er zu den Entscheidungsträgern gelangt:

https://secure.avaaz.org/de/save_the_bees/?vl

 

Bienen sind ausschlaggebend für das Leben auf der Erde — jedes Jahr bestäuben sie Feldfrüchte und andere Pflanzen mit einem geschätzten Wert von 31 Milliarden Euro, mehr als ein Drittel der Lebensmittelversorgung in vielen Ländern. Ohne ein schnelles Eingreifen zur Rettung der Bienen könnte es am Ende heißen, dass unsere Lieblings- Früchte, Gemüse, Nüsse, Öle von den Regalen verschwinden.

 

Die vergangenen Jahre zeigen eine bedenkliche Zunahme des Bienensterbens — einige Arten sind mittlerweile ausgestorben und letzte Woche erfuhren wir, dass einige Arten in den USA bei 4% ihrer vorherigen Zahlen angelangt sind. Wissenschaftler suchten lange nach Antworten. Einige Studien sehen die Ursache in einer Kombination von Faktoren wie z.B Krankheiten, Lebensraumverlust und toxischen Chemikalien. Doch mehr und mehr unabhängige wissenschaftliche Studien kommen zu dem Schluss, dass die Verwendung von Pestiziden der Gruppe der Neonicotinoide dafür verantwortlich sind. Bienenzüchter und Wissenschaflter in Frankreich, Italien, Slovenien und sogar Deutschland, wo der Hauptproduzent Bayer seinen Sitz hat, haben bereits für ein Verbot der Produkte, welche auf diesen Chemikalien basieren, plädiert. Doch Bayer exportiert weiterhin sein Gift in die ganze Welt.

 

Die neuen Studien haben das Ausmaß des Problems bestätigt und eine hitzige Debatte ist nun neu entfacht. Wenn wir Entscheidungsträger in Europa und den USA zum Handeln drängen können, werden andere Regierungen ihrem Beispiel folgen. Es wird nicht einfach sein. Ein veröffentlichtes Geheimdokument zeigt, dass die amerikanische Umweltschutzbehörde über die Gefahren dieser Pestizide Bescheid wusste und sie ignorierte. Das Dokument besagt, dass Bayers „hochgiftiges“ Produkt eine „grosse Gefahr für andere Insekten [Honigbienen] darstellt.“

 

Wir müssen uns Gehör verschaffen, um Bayers starkem Einfluss auf Entscheidungsträger in den USA und innerhalb der EU entgegenzuwirken, wo das Unternehmen Studien finanziert und in politischen Gremien vertreten ist. Die wahren Experten auf diesem Gebiet — die Imker und die Landwirte — plädieren für ein Verbot dieser tödlichen Pestizide solange bis solide, unabhängige Studien durchgeführt werden, die die Unbedenklichkeit dieser Pflanzenschutzmittel beweisen. Lassen Sie uns nun diese Imker und Landwirte unterstützen. Unterzeichnen Sie die untenstehende Petition und leiten Sie diese E-mail an Freunde und Bekannte weiter:

https://secure.avaaz.org/de/save_the_bees/?vl

Wir können unsere empfindliche Nahrungskette nicht mehr der Forschung von Chemieunternehmen anvertrauen, die die Regulierungsbehörden in ihrer Gewalt haben. Ein Verbot dieses Pflanzenschutzmittels wird uns dem Ziel näher bringen, eine sichere Welt zu schaffen, sowohl für uns als auch für all die anderen wichtigen Arten, auf die wir angewiesen sind.

 

Hoffnungsvoll,

Alex, Alice, Iain, David und das ganze Avaaz- Team

WEITERE INFORMATIONEN

Pestizide für Bienensterben verantwortlich
http://www.n24.de/news/newsitem_1150265.html

Die Wissenschaft streitet – die Bienen sterben
http://www.imkerdemo.de/2010/06/die-wissenschaft-streitet-die-bienen-sterben

Fataler Pflanzenschutz
http://www.sueddeutsche.de/wissen/bienensterben-fataler-pflanzenschutz-1.202266

Verbot von Pestiziden wegen Bienensterben gefordert
http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/wissenschaft/beizmittel_bienen_1.2441182.html

Bienensterben — Wie kann man es stoppen?
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=60771&key=standard_document_39713251

Eine Mitteilung der EPA offenbart, dass Pflanzenschutzmittel den Völkerkollaps verursachen
http://www.sfgate.com/cgi-bin/blogs/green/detail?entry_id=79910

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One Response to “Lautlos sterben Milliarden von Bienen und unsere gesamte Nahrungskette ist in Gefahr”

  1. bazillus Says:

    Umweltschutz wird in vielen Ländern halt kleingeschrieben. Die Manipulation und radikale Ausschöpfung der natürlich-biologischen Abläufe führen zu halt zu Missständen. Die Erkenntnis sollte im Grunde bei jedem denkenden Menschen reifen, dass wir ohne die kleinen Helfer, ohne „die Natur“ nicht überleben können, weil wir selbst Bestandteil der Natur sind, nicht mehr und nicht wendiger. Das vergessen wir zu häufig.

    Der obige Artikel macht eindringlich anschaulich, wie dringend wir selbst auf die kleinsten aller mit dem bloßen Auge sichtbaren Geschöpfe, auf Insekten, wie dringend wir auf Pflanzen angewiesen sind, wie dringend auf gesunde Böden, auf denen die Pflanzen wachsen, wie dringend wir auf eine gesunde Mischung von Sonne und Regen angewiesen sind. Der göttlich-herrliche Schöpfungskreislauf hat seinen tiefsten Sinn im Plane Gottes, die Erde für den Menschen geschaffen zu haben mit all ihren Schönheiten und Gefährlichkeiten.

    Der Mensch hat sich die Erde untertan gemacht, leider ohne jegliches Verständnis für die ökologischen Zusammenhänge. Für militärische Zwecke und sonstigen Unfug wurden, seit der Mensch seinen Selbsterhaltungstrieb unzulässig übersteigerte und zum Machtmenschen über andere und die Natur mutierte, ganze Berggegenden von Bäumen befreit, die die Muttererde stabilisierten. Folge waren damals kahle Berge, die nur noch auf Postkarten gut ausgesehen hätten, aber jeglichen ökologischen Zweck mangels Erde vermissen ließen.

    Der Mensch hat die Natur so vergewaltigt und vergewaltigt sie noch immer (Abrodung des Regenwaldes usw.) , dass Monokulturen entstanden sind, dass immer mehr Terrain für die Menschen gebraucht wurde. Die Tierwelt wurde weitgehend zurückgedrängt. Viele Arten sind wegen des überproportionalen Menschenwachstums ausgestorben. Das Artensterben wird weitergehen, weil wirtschaftliche Egoismen diese Welt regieren.

    In diesem Zusammenhang sind auch genmanipulierte Pflanzen zu sehen, die nur von bestimmen Firmen vertrieben werden, um arme Bauern abhängig zu machen, die dann das Saatgut für das nächste Jahr wieder bei diesen Firmen beziehen müssen, weil sich diese Pflanzen nicht vermehren. Diese brutale geistige Haltung gegenüber Mensch und Tier und Natur wird überdeutlich, wenn wir an das Robbenschlachten denken. Da wird nicht „human“ geschlachtet, da wird geschlagen, was das Zeug hält, um makellose Pelze zu gewinnen. Da werden Wale auf brutalste Weise abgemurkst, um die Gaumen einiger Gourmets zu befriedigen, die Geld bringen. Da werden Weltmeere durch Öl verseucht, weil die Experimente von Ölfirmen über dem Interesse von Ökologie und Umweltschutz gestellt werden. Da werden Weltmeere überfischt, dioxinvergiftetes Futter (vermischt mit Industrieöl). Da werden Millionen von Hühnern infolge dieses Fehlverhaltens abgeschlachtet. Da werden Tiere wie Maschinen ausgebeutet, nur damit der Mensch jeden Tag sein Fleisch auf dem Tisch hat. Folgen von Massentierhaltung: Rinderwahn, Vogelgrippe, Schweinegrippe und Co. Einige Menschen sind mittlerweile so pervertiert, besser geschrieben, skrupellos in ihrer Denkweise, dass sie selbst diese Krankheiten noch vermarkten und mit der Angst der Menschen spielen. Die Schweinegrippe gibt ein beredtes Zeugnis davon, wie Menschen mit der Angst anderer Menschen zu Milliardären werden und andere in die bitterste Armut getrieben werden, vergleichen Sie die Kopten in Ägypten, zu deren Lebensgrundlage eben die Schweine gehörten, die gekeult wurden. Das Tier – selbst das „unreine“ Schwein – hat auch in Ägypten Besseres verdient als lebendig verscharrt zu werden. Wer so mit von Gott geschaffenen Kreaturen umgeht, muss schon ein skrupelloses und gefühlloses Geschöpf sein.

    Egal wo wir auf Erden hinsehen: Überall werden Umweltschäden zunehmen. Das Bienensterben ist nur eine von vielen auch für den Menschen existenzbedrohenden Folgen menschlichen Fehlverhaltens auf Erden, welches mit Gier nach Macht und Reichtum Einzelner begründet wird.

    Der Mensch schaut sich in seiner Vermessenheit nach anderen Planeten um, um einen Menschheitsrest irgendwann einmal dort anzusiedeln zu können und ist noch nicht einmal in der Lage, die Sahara in fruchtbares Ackerland zu vewandeln.

    Wenn der Mensch seine Demut gegenüber der Schöpfung und gegenüber dem Schöpfer verliert, wird er größenwahnsinnig und irre. Genau dieses Stadium hat der Mensch heute erreicht, indem er sein zügelloses Leben auf seine Ansprüche überträgt. Die Ressourchen der Erde sind aber nur beschränkt und müssen verteilt werden, ob der Mensch das auf Dauer will oder nicht. Diese Verteilungskämpfe regeln dann schon in Zukunft die Zahl der Menschen auf Erden, leider ist diese meine Sichtweise zynisch, aber brutal ehrlich.

    Das alles müsste nicht so kommen, wenn wir alle freiwillig auf Einsicht setzend bescheidener, demütiger und konstruktiver denkend hier auf der Erde auftreten würden angesichts der wunderbaren Schöpfung, mit denen Gott diese Erde ausgestattet hat.

    Ich komme immer wieder zurück auf meine zugegeben pessimistische Erkenntnis zurück:

    Der Mensch hat die Naturschönheiten dieser Erde im Grunde nicht verdient.

    Umweltschutz ist Pflanzenschutz, ist Tierschutz und somit Klimaschutz, letztlich sogar Menschenschutz, wobei mit dem Klimaschutz schon wieder Geld gemacht wird. Ich will nicht wieder von vorn anfangen.


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