kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wie wäre es, wenn die Autobombe vor einer Moschee explodiert hätte? 18. Januar 2011

Filed under: Koptenverfolgung,Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:46

Diese Frage bekam ich von vielen Kopten gestellt, nachdem ihre Schädel von dem in Ägypten seit dem Bombenanschlag in Alexandria veranstalteten Theater gebrummt hatten. Auf einmal sind alle Moslems lieb und nett. Jeder erzählt, dass alle seine Freunde Christen sind. Die Schauspielerinnen Youssra und Isaad Younes erzählen, dass sie in die Kirche gehen, um eine Kerze anzuzünden, weil sie die Fürsprache der Heiligen Jungfrau Maria erbitten. Die Letzte meinte: „Bis jetzt verbringe ich Palmsonntag, Karfreitag und Karsamstag mit meinen koptischen Freunden“. Sogar der Großscheich von Alazhar und der Großmufti umarmen seine Heiligkeit Papst Schenuda und die Bischöfe, nachdem sie nichts gegen die dreimonatigen Demos unternahmen hatten, bei denen Papst Schenuda vulgär beschimpft und mit dem Tod bedroht wurde. Alle Hassprediger verurteilen und tätigen sogar eine sehr komische Aussage: „Jeder gläubige Moslem muss die Kirche und Synagoge beschützen, wie er die Moschee“.

 

Rund um die Uhr auf allen Kanälen gibt es entweder Schleimer, die das Blaue vom Himmel bzw. das Gelbe von Ei der naiven Welt auftischen, oder Operetten mit allen Stars Ägyptens, die hoch und heilig schwören, dass alles niemals die innige Beziehung zwischen Christen und Moslems gefährden könnte. Alles, was den Kopten zumindest vor zwei Monaten angetan wurde, wurde übersprungen, als ob es niemals geschehen wäre. Darum wurde diese Frage gestellt, und zwar von genervten Kopten, die in Ägypten geboren und aufwuchsen sind. Wie hätten die Moslems in dem gutherzigen und toleranten Ägypten reagiert, wenn diese Autobombe nach dem Freitagsgebet vor einer Moschee hochgegangen wäre? Wären die Moslems so friedfertig geblieben? Hätte man über Toleranz, Vaterlandsliebe und nationale Einheit der beiden Elemente der Nation gesprochen? Hätten die Medien wie gewöhnlich geschleimt? Gewiss nicht!

 

Erinnert ihr euch an die Mohammed-Karikaturen? Oder an die Regensburger Vorlesung seiner Heiligkeit Papstes Benedikt? Wie viele Kopten wurden deswegen angegriffen? Was können wir denn dafür?

 

Ich sage euch, was geschehen wäre: Jede Menge Kopten wären wie bei vielen Angriffen wie im Jahr 1981 in „Alzawya Elhamra“ (Kairo) tagelang abgeschlachtet. Damals kamen 81 Kopten innerhalb vier Tage ums Leben, während das Innenministerium die Gegend abriegelte, damit niemand den eingekesselten Kopten zur Hilfe eilen konnte. Das alles deckte der Ex-Innenminister Hassan Abu Pascha im Interview mit dem Magazin „Hörfunk und Fernsehen“ auf. Wie einige Freunde von mir schon sagten, wäre das Blut in Strömen geflossen, wo sich die toleranten Moslems für ihre Toten gerächt hätten. Da haben die Kopten Schwein gehabt!

 

Ein koptischer Frechdachs sagte mir: „Sage den Moslems, die mit uns das beliebte Spiel „Küsschen und Handschlag nach jedem Anschlag“ treiben: Euer Mohamed ist ein falscher Prophet, ein Kinderschänder (nicht nur mit Aischa), ein Schwuler (bestätigte Hadithe aus Buchary und Moslems) und ein Gangster! Werden sie trotzdem Friede-Freude-Eierkuchen singen“? Das alles ist reine Seifenoper, um die Rauchwolken des aktiven Vulkans unsichtbar zu machen. Die Lava wird der Welt als Bodenschätze präsentiert. Das Regime Mubaraks verhindert den Ausbruch dieses Vulkans mit Schmerztabletten, die nichts anderes als Placebo sind. Mubarak und die anderen langjährigen Diktaturen profitieren von solchen Vulkanen.

 

Dem Rat des Frechdachses folge ich und präsentiere meinen muslimischen Mitbürgern den folgenden Beitrag, den ich auf dem iranischen Blog Tangsir gefunden habe, den ich sehr schätze. Bleiben sie trotzdem dieselben, die uns seit dem 01. Januar 2011 versichern, dass sie uns über alles lieben?  

    

Counterjihad-Kunstwerk aus dem 17. Jahrhundert

 

Diese Holzfigur steht in Dendermonde, Belgien und zeigt wie Engel über Mihamöt (Pig shit be upon him) und den Koran steigen. Die Skulptur wurde zwei Jahre nachdem die türkische Belagerung Wiens beendet und ihre Truppen in die Flucht geschlagen wurden, angefertigt. Auf dem Höhepunkt der Torktâzi-Proteste gegen die dänischen Karikaturen 2006, veröffentliche „Brussel Journal“ Bilder dieser Skulptur um zu zeigen, dass die Karikierung des Islams in Europa eine lange Tradition habe. Unsere Türkenmenschen fanden dies alles andere als lustig und forderten Belgien ultimativ auf die Skulptur zu entfernen. Nachdem Drohungen von Seiten der Torktâzi laut wurden, hat die Polizei schließlich die Kirche unter Schutz gestellt. Ich finde, dass die freiheitlichen Kunstschaffenden endlich wieder zu ihren counterjihadistischen Wurzeln zurückfinden und wieder solche Skulpturen bauen sollten.

Von Tangsir – www.tangsir2569.wordpress.com

 

2 Responses to “Wie wäre es, wenn die Autobombe vor einer Moschee explodiert hätte?”

  1. bazillus Says:

    Das 17. Jahrhundert hat wohl mehr Meinungsfreiheit zugelassen als heute. Eine solche Skulptur heute gefertigt, würde den Künstler den Kopf kosten. Die völlige Kritikunfähigkeit und die nicht zur Selbstkritik fähigen Muslimvertreter würden heute Sturm laufen gegen ein solches Kunstwerk.

    Jede Weltreligion hat ein Lehrprivileg, sozusagen eine eingebaute humane Komponente, welche sie auszurichten hat auf die Lebensweise des Friedens, der Versöhnung und der Zusammenführung von und unter Menschen.

    Der Islam lehrt genau das Gegenteil: Abgenzung, Kampf, Krieg, Beutemachen, Frauenunterdrückung (Vergleich mit Saatfeld und somit der Freigabe der ehelichen Vergewaltigung) Heiratsverbot mit Ungläubigen, Höllendenken für Ungläubige, Kinderheiratlegitimation, Unterwerfungsdenken, Diskriminierungsrecht der Angehörigen der „Buchreligionen Christentum und Judentum durch obskure Schutzverträge,d ie der Diskriminierung Tor und Tür öffnen, Todesstrafe für Apostaten, Sklavereilegitimation und Co.

    Welche Berechtigung hat also der Islam, sich Religion zu nennen? Da sie einen Janusgott anbeten, der genau diese eben Dinge fordert, ist diese „REligion“ nur eine menschenverachtende Ideologie, die einem erfundenen Gott nachläuft, der sich selbst in seinen Aussagen und Lehren nicht von einem rachsüchtigen und egoistischen Machtmenschen oder Diktator der übelsten Sorte unterscheiden lässt.

    Der Künstler dieser Skulptur hat noch den totalen Durchblick gehabt, den unsere Kirchen- und Politeliten schon lange vermissen lassen.

  2. Johannes Says:

    Familienfoto
    Dezember 5, 2010 von aron2201sperber

    Allah weist die Wesenszüge Satans auf.
    Jeder Christ, der sich mit der Bibel auskennt, kann es bestätigen.
    Hier ist der Beweis. http://www.youtube.com/watch?v=MbFZ8eUPWDE


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