kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mörder der Naag Hamadys Märtyrer wird erhängt 17. Januar 2011

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 05:42

Vor der Bombenexplosion vor der Kirche der Heiligen in Alexandria, und vor den Unruhen in Algerien und danach in Tunesien, haben wir nie für möglich gehalten, dass die muslimischen Mörder unserer Märtyrer zum Henker geschickt werden könnten. Denn bei der letzten Verhandlung im vergangenen Dezember beschlossen die Richter, dass der Mord nicht vorsätzlich begangen wurde, damit die drei Mörder nicht erhängt werden, sondern lediglich zur lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt werden. Aber jetzt sieht die Lage ganz anders aus!

 

Die Autobombe schickte mindestens 23 Märtyrer in den Himmel und ließ die Welt wie verrückt über die Koptenverfolgung berichten, vor allem weil die Kopten in vielen Ländern der Welt unter Polizeischutz das orientalische Weihnachtsfest feierten. Viele Länder kritisierten das Regime Mubarak und das amerikanische Außenamt fühlte sich bestätigt, nachdem es einen Bericht über das Leid der Kopten erstellte, der aufs Schärfst von Alazhar und der Regierung als unakzeptabele Einmischung verurteilt wurde. Die mutigen Kopten demonstrierten im ganzen Land, obwohl sie in der Löwengrube leben, was der ägyptischen Regierung Angst einjagte. Das kennt man nicht von den eingeschüchterten Kopten, die man ohrfeigte und die nächste Ohrfeige knallte, weil ein Christ die linke Wange laut der Heiligen Schrift hinhält.

 

Die Gründe, welche die Algerier und Tunesier auf die Straße getrieben haben, sind doch haargenau dieselben, die in Ägypten zum Alltag gehören. Anlässlich meines Dienstes in den koptischen Kirchen Ägyptens betrat ich Viertel, um nach den Bedürftigen zu fragen und ihnen zu helfen, wo man helfen kann. Dieser Dienst ist als „Geschwister des Herrn“ bekannt, weil Jesus die Bedürftigen als seine Geschwister bezeichnet (Mt.25:40). Es stimmt nicht, was einige Zeitungen in Deutschland geschrieben haben, dass über 40% unter der Armutsgrenze leben. Erstens sind das mehr als 65% und zweitens haben die meisten „nicht einmal das tägliche Brot“. Seine Eminenz Metropolit Pachomius leitet ein Projekt mit einem seltsamen Namen: „Ein Brot und eine Portion Foul (Bohnen) für jeden Bürger“. Sicherlich dürfen die Moslems in die Kirchen gehen und mitessen, was unsere Klöster mit den Beduinen auch tun.

 

Die Arbeitslosigkeitsrate liegt laut der Statistik der Arbeitsämter bei über 35%. Ägypten hat über eine Million Straßenkinder. Alles, was hässlich, verboten und unmoralisch ist, findet man in Hülle und Fülle. Darum bestiehlt jeder jeden, weil man mit den ein paar Kröten, die man Gehalt nennt, niemals zu recht käme, wo alles sehr teuer ist. Man muss stundenlang Schlange stehen, um ein paar Brote zu kaufen. Öl, Zucker, Gasflaschen, Gemüse und Lebensmittel kosten ein Vermögen. Während seiner dreißigjährigen Herrschaft lenkte Mubaraks Regime die Bürger mit folgendem ab: Unruhen und Angriffe gegen die Kopten – wahabitische Kanäle, die Hass auf Juden und Christen predigen, damit der Moslem nicht an die überteuerten Lebensmittel und die unzähligen Problem denkt, und über die Christen schäumend schimpft – dieselben Kanäle verpassen den Moslems Hirnwäsche, und zwar über schwachsinnige Fatwas und lächerliche Themen: Stillen des Erwachsenen, mit welchem Bein soll ein Moslem die Toilette betreten, Segen durch den Urin Mohameds und seine Exkremente (bitte nicht übergeben), was Mohamed mit Aischa tat, als er sie mit sechs zu sich holte (er beschlief sie mit neun, aber vorher rieb er sein Glied zwischen ihren Schenkeln) … – Fußball national und am wichtigsten international, wo man über die ungläubigen Spieler lästert, wenn sie sich bekreuzigen – das Internet: alle pornographische Seiten stehen zu Verfügen und werden weder gesperrt noch gestört, was für die oppositionellen Seiten nicht gilt. Wer sie besucht wandert ins Jenseits – pornographische Kanäle kann man Tag und Nacht empfangen – Drogen, Prostitution und Alkohol sind jederzeit und kinderleicht erhältlich …

 

Und wenn das alles nichts bringt, dann gibt es Habib Eladly, den ägyptischen Innenminister und die Bestien des Sicherheitsdienstes. Unzählige Menschen betraten diese Gebäude und viele Polizeistationen und verließen sie entweder als Leichen, die man irgendwo fand, oder blieben als vermisst. Zum Beispiel ist die Polizeistation in dem alexandrienschen Bezirk Sidy Gaber für ihren hässlichen Ruf bekannt. Ein Ingenieur wurde von der dritten Etage durch das Fenster geschleudert. Später behauptete man, dass er Selbstmord beging, während man ihn verhörte. Ein anderer Ägypter wurde im Teich Mahmoudiya aufgegabelt, nachdem seine Familie und Freunde bezeugten, dass er in der Nacht davor inhaftiert wurde. Somit wird dem Volk ein Regel vorgeschrieben: „Lieber Bürger, wenn du die Klappe hältst, passiert dir nichts“!

 

Die Flucht des tunesischen Ex-Präsidenten Zein Alabedin Bin Ali nach Saudi Arabien lässt die arabischen Diktaturen zittern. Die jüdischen Zeitungen „Jediot Ahronot und Haaretz“ haben mehrmals darüber berichtet, dass Mubarak an der Reihe ist. Vor kurzem schrieb die erste Zeitung einen witzigen Satz: „Bin Ali sagt Mubarak: Es gibt einen freien Platz in meinem Flugzeug für dich auch“. Es ist doch ein offenes Geheimnis, dass Ägypten dasselbe durchmacht, was Algerien und Tunesien zum Brodeln brachte. Außerdem haben die Kopten die Schnauze gestrichen voll. Hinter ihnen haben sie die ganze Welt; mindest als Augenzeugen.

 

Daher musste zum ersten Mal nach 30 Jahren diese muslimische Marionette binnen weniger Minuten zum Tode verurteilt werden, damit man die erhitzten Gemüter vorübergehend abkühlt. Das heißt noch lange nicht, dass die Koptenverfolgung Geschichte werde. Die anderen zwei Marionetten werden am 20 Januar verurteilt, aber wahrscheinlich nicht erhängt.

 

Wie üblich fand der Zirkus seit dem 15. Januar statt. Alle Zeitungen und Kanäle in Ägypten und arabischen Ländern haben intensiv darüber berichtet. Nach der überaus knappen Gerichtsverhandlung hagelt es von Berichten: Interviews mit den Familien der Märtyrer, mit Bischof Kyrillos und Bischof Markus von Schobra Alkhima, und sogar mit dem Drahtzieher und einem der relevantesten Hintermänner Abd Alrehim Alghoul. Die Moslems tun so, als ob sie das Urteil für passend und gerecht halten würden. Tatsache ist, dass dieses Urteil die Kopten hypnotisieren soll und dem einfachen Bürger das Gefühl gibt, das es Gerechtigkeit gäbe!

 

4 Responses to “Mörder der Naag Hamadys Märtyrer wird erhängt”

  1. Walter Says:

    Der Druck auf die Regierung wurde zu stark, sodass sie ihre Aussage Muslime und Kopten werden vor dem Gesetz gleich behandelt wahr machen mussten.

    Die Verurteilung zum Tod ist auch nach christlich biblischen Verständnis ok!

    Denn Gott lehnt die Todesstrafe bei 100% bewiesenen Mord nicht ab!!!!

    • Paola Says:

      Genau
      grosse Scheinheilgkeit dahinter, man muß- um der Welt zu zeigen es wird ja bestraft.
      Wenn aber das Schlechte weiter gehandelt wird gegen Andergläubige werden Sie bald ungläubwürdiger als denen lieb sein wird.
      Welche Strategien werden sie dann anwenden um glaubwürdig zu bleiben?

  2. Aurora Borealis Says:

    Walter hat Recht, zumindest mit dem Ersteren hehe, die Situation wurde wohl ziemlich brenzlig für Mubarak. Schöne Ausblicke gibt es leider ohne ihn auch nicht grad viele, wenn ich so an Die Brüder ™ denke. Die aufgezählten Fatwas sind mal wieder unterhaltsam, was ein Glück, dass ich auf die Exkremente des Propheten sch***n kann.

  3. Darauf habe ich nur1kommentar: IslamistenTschsdormafia-Koptenmörder kulturzerstörer ISiS UND Alkaida. Zieht die Burka+denTschador aus oder bleibt zuhaus!!!in unsern Köpfen summts und brummts wegen soviel IslamistenTschadormafiaKoptenmörderKulturzerstörer Isis und Alkaida fahrt doch am besten gleich zum Scheitan weiter!!! Weiters:in den Schariagassen hat uns die kultur verlassen.man sieht dort fast nur lauterVermummte in schwarzen „Fetzen“,ich glaub Dort tuns die Leut verhetzn.und in1johnFoleyEnthauptungsgassen werden viele noch ihrLeben lassen. darum liebeLeit‘ (Leute): preiset denHerrn und lobet denTag-denn wenn isis(is)kommt ist’s zumSterben nicht mehr weit.mfg.A.f.s.E.


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