kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Obelix (ägyptische Polizei) verprügelt die Römer (die Kopten) 13. Januar 2011

Einsortiert unter: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 00:40

Man wie langweilig: wieder Tränengas, Knüppel und Steine!
Verbrechen: Den richtigen Glauben in dem falschen Land!

 

Langsam wird das richtig langweilig mit der ägyptischen Polizei unter der Führung von Mullah Habib Eladly, dem Innenminister von Misristan (Deutsch: Ägyptistan). Am gestrigen Dienstag, dem 11.01.2011, durften die Kopten ein neues Kapitel des “wiederholtes Szenario” hautnahe erleben. Ein bekloppter Wachmann wohnt in Samalut und war auf dem Weg zur Arbeit. Er dient in Bani Mazar und trägt bei sich seine Dienstwaffe. Das sind vier Stationen mit dem Zug, der von Minya nach Kairo fährt. Der Behämmerte ist sicherlich ein gläubiger Moslem, der regelmäßig betet und den Koran liest. In Samalut stieg er ein. Bevor der Zug seine Fahrt nach Kairo fortsetze, lief er in dem Waggon Nr. 9 wie ein Tiger im Käfig hin und her. Und weil er gar keine Tasse in seinem mohammedanischen Schränkchen hat, kehrte er von der anderen Ende des Waggons zurück, nachdem er alle Fahrgäste anstarrte, und blieb in der Mitte stehen. Plötzlich flüsterte Gebriel ihm ins Ohr: “Guck mal, Jungchen! Das sind leckere Kopten, wie Obelix die Römer nennt. Knall sie doch ab, und folge dem Beispiel deines Propheten, den ich zum Superstar machte. Du willst du 72 schwarzäugige Jungfrauen, oder”?

 

Hypnotisiert von der Eingebung zog er die Dienstwaffe und lief Amok! Leider konnte er nur einen älteren Ungläubigen töten. Die anderen sündhaften Koptinnen, die ihre Haare nicht bedecken und Kreuze an der Brust tragen, kommen anscheinend durch. Der nach Amerika geflüchtete General Omar Afifi sagt über die Pistole: “Sie ist von Typ Helwan und hat ein Magazin mit neun Kugeln. Um dem Innenminister Habib Eladly zu beweisen, dass die Tat geplant und dass der Wachmann nicht bescheuert ist, sage ich: Er hat nur die sechs Kopten getroffen und keinen anderen Moslem, obwohl in dem überfüllten Waggon nur diese sechs Kopten saßen”. Nach nur zehn Tagen von dem Bombenanschlag auf eine Kirche in Alexandria ist das echt mehr als zu viel. In Dezember 2010 geschah genug, was die Kopten auf 180 bringt.

 

Gestern und vor dem koptischen Krankenhaus “Der gute Hirte” hat sich dieselbe Szene wiederholt, an die sich man zumindest seit dem islamischen Terror in Naag Hamady und nach der Explosion einer Autobombe vor der Kirche der Heiligen Markus und Papst Petrus in Alexandria gewohnt hat. Wütende Kopten schreien sich die Lungen aus den Brüsten: “Mit Leib und Seele verteidigen wir das Kreuz – ich bleibe trotz allem ein Christ – wo ist die Press … da ist doch die Verfolgung – bist du damit einverstanden, Mubarak? Oder steckst mit ihnen unter einer Decke? – Wir sind hinter dir Papst Schenuda … hab keine Angst vor ihnen”.

 

Einige von ihnen verlieren die Fassung. Manchen brennt die Sicherung durch. Denn viel denken in sich, dass es nicht schlimmer sein könnte. Es ist doch schlimm genug, dass wir im eignen Land vogelfrei geworden sind. Viele gingen aus Trotz am Heiligabend in die Kirchen, um die Märtyrerkrone zu ergattern. Sie beneiden die Märtyrer, deren Zahlen schlagartig steigen. Gleichzeitig vergießen sie bittere Tränen mit den Eltern und Familienangehörigen der Märtyrer. Sie weinen bitterlich um die Schwerverletzten, die verkrüppelt wurden, ohne etwas verbrochen haben, außer dass sie “den richtigen Glauben in dem falschen Land” haben; in ihrem Land, in dem sie wie Abgestoßene oder Aussätzige leben müssen. Das ist doch ihr Land!

 

Die Videos auf den koptischen Webseiten sind grauenhaft. Die Soldaten der Sicherheitskräfte unter Kommando hochrangiger Polizisten und Offiziere bewerfen das koptische Krankenhaus mit Steinen. Dann wurden Tränengaskartuschen geschossen, die wir aufhoben, wie jedes Mal als Andenken. Am heutigen Mittwoch, dem 12.01.2011, hat es wo anders geknallt. Die ehemaligen Schweinezüchter, die seit Mai 2009 “schweinelos” sind, raubten Habib Eadly und seiner Bande den Schlaf. In Manschyet Nasr und Ezbet Elzabalien blockierten die Kopten die Autobahn und die Straße Salah Salem, und zwar um 20:30. Somit legten sie die Gegend lahm.

 

Diesmal griff Obelix nicht wie jedes Mal nur zu Tränengas und Splitterbomben. Es gab auch Wasserwerfer für die ungläubigen Römer. Allerdings fragt sich Obelix seit langer Zeit:

Wo haben die ungläubigen Römer das Rezept des Zaubertranks her?  

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 266 Followern an