kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Unruhen von der Elfenbeinküste 13. Januar 2011

Filed under: Islamische Schandtaten,Reportagen — Knecht Christi @ 14:25

Ein afrikanisches Beispiel für Migrationsprobleme bei islamischer Einwanderung

 

Seit Tagen und Wochen steht das Land wegen Unruhen und Konflikten in den Nachrichten und kaum jemand in Europa sieht hin, obwohl es sich sehr lohnen würde, denn im Beispiel der Elfenbeinküste könnten wir einen Blick in unsere eigene Zukunft werfen und sehen, was passieren wird, wenn die Demokratie nicht mehr funktioniert, wenn das Land unter der Aushöhlung durch Ausverkauf und Migration zusammenbricht. Teiler der Entwicklung dort könnte man fast eins zu eins auf Westeuropa übertragen.

Im Norden des Landes wanderten immer mehr Muslime ein. So lange bis sie noch keine Mehrheit darstellen, bis etwa in die 90er, genoss das Land Stabilität. Jetzt ist im Land jeder dritte ein Migrant und jetzt wollten sie das Land durch „demokratische Wahlen“ übernehmen. Daraufhin setzen die Urbewohner verzweifelt die „demokratische Ergebnisse“ außer Kraft und steuern das Land in den Bürgerkrieg. Derweil rekrutieren die einzelnen Gruppen Söldnertruppen im Ausland. Aus den Zusammenhängen im Artikel ist zu vermuten, dass die zugewanderten Moslems in ihren Herkunftsländern die Söldner rekrutieren.

 

Hier ein paar Ausschnitte – aber es lohnt sich, den Artikel in seiner ganzen Länge aufmerksam zu lesen: {Nach fast einem Jahrzehnt der politischen Zerrissenheit hätte diese Präsidentenwahl eigentlich die gut 20 Millionen Ivorer miteinander versöhnen sollen. Doch nun zeigt sich, wie groß das Misstrauen wirklich ist – und wie fragil das bisherige Gleichgewicht. Die Bewohner des Nordens können nicht mit denen im Süden, die Muslime nicht mit den Christen, Führungsfiguren beider Seiten sind unversöhnlich miteinander verfeindet, und es gibt Streit wegen unterschiedlicher wirtschaftlicher Interessen}.

und: {Nach fast einem Jahrzehnt der politischen Zerrissenheit hätte diese Präsidentenwahl eigentlich die gut 20 Millionen Ivorer miteinander versöhnen sollen. Doch nun zeigt sich, wie groß das Misstrauen wirklich ist – und wie fragil das bisherige Gleichgewicht. Die Bewohner des Nordens können nicht mit denen im Süden, die Muslime nicht mit den Christen, Führungsfiguren beider Seiten sind unversöhnlich miteinander verfeindet, und es gibt Streit wegen unterschiedlicher wirtschaftlicher Interessen}.

und: {Die Phase der Stabilität ist eng verbunden mit dem politischen Wirken des Gründervaters Félix Houphouët-Boigny. Er hatte die Côte d’Ivoire 1960 in die Unabhängigkeit geführt und regierte das Land bis zu seinem Tod Anfang der neunziger Jahre. Houphouët-Boigny legte Wert auf einen Ausgleich zwischen dem vorwiegend christlichen Süden und dem dominanten Islam im Norden. Und er verfolgte eine offene Einwanderungspolitik. Dahinter stand der Gedanke, dass sich die Kakaoplantagen im Süden des Landes nur mit Hilfe von Arbeitskraft und Zuwanderung aus den nördlichen Nachbarstaaten Mali und Burkina Faso bewirtschaften lassen. Millionen ließen sich daraufhin an der Elfenbeinküste nieder}.

Hier erkennt ihr, dass die Migration aus dem Norden erfolgte, folglich handelt es sich um Moslem einwanderer, die so lange ins Land strömten, bis sie jetzt nach der „demokratischen Mehrheit“ zu greifen wagen. {Jeder Dritte gilt als Einwanderer. Anschluss fanden sie schnell, denn die Volksgruppen im Norden des Landes überschneiden sich mit denen der Nachbarländer. Mittlerweile leben die Zugewanderten seit mehreren Generationen im Land, kennen oft nur ihre neue Heimat und können mit den Herkunftsländern ihrer Eltern und Großeltern wenig anfangen. Sie sehen sich nicht mehr als zugewandert, sondern als vollwertige Bürger der Côte d’Ivoire}.

Und ein „charismatischer“ Politiker, der damals den Fehler beging, die islamische Zuwanderung zu ermutigen, darin wirtschaftliche Vorteile zu erwähnen und deswegen setzte er die gesunde Tradition, die das Eigentum über Grund und Boden regelte, außer Kraft – genau wie die Politiker und die Wirtschaft hier in Europa, die ständig nach Bereicherungsmigration ruft und damit den Fluch des Islam über unsere Köpfe bringt.

Und heute: {Inzwischen haben sich die Vorzeichen in der Region endgültig geändert. Ein Ende der politischen Krise ist nicht absehbar, und das beunruhigt viele Menschen im Land und in der gesamten Region Westafrika. Denn die ethnischen Spannungen, die die Elfenbeinküste an den Rand des Bürgerkriegs treiben, sind auch andernorts ein großes Problem. Die Unterscheidung zwischen „echten“ und „nicht ganz so echten“ Ivorern wird am sichtbarsten bei der Präsidentenkür. Allen voran wurde Alassane Ouattara ausgebootet, nachdem er es bereits bis zum Premierminister gebracht hatte. Zweimal wurde ihm eine Kandidatur wegen seiner nördlichen Abstammung untersagt. Angeblich weil er nicht zweifelsfrei nachweisen konnte, dass seine beiden Elternteile von Geburt an ivorisch waren.

Zugewanderte fühlen sich wie Bürger zweiter Klasse: Spätestens mit diesen Erfahrungen fühlten sich Nordivorer und Zugewanderte kollektiv zu Bürgern zweiter Klasse herabgesetzt. Eine Rebellion im Norden des Landes vor acht Jahren und die folgende faktische Teilung des Landes in Nord und Süd begruben die letzte Hoffnung auf eine baldige Lösung des Streits. Viele im Norden benennen als Schuldigen: Laurent Gbagbo. Er kam 2000 nach zweifelhaften Wahlen an die Macht. Sein Mandat lief bereits vor fünf Jahren aus. Aber mit dem Beginn der Uno-Friedensmission wurde ihm ein ums andere Jahr Aufschub gewährt, bis endlich Wahlen vor ein paar Wochen stattfanden. Für die internationale Gemeinschaft, darunter der Westen aber auch die Afrikanische Union, stand Alassane Ouattara eindeutig als Sieger fest}.

Spiegel Online: {Dieser Gbagbo gehört höchstwahrscheinlich zu der Clique der bisherigen Machthabern, die die Migration früher nicht stoppen wollten, weil sie daraus selber materielle Vorteile holten – genau so wie die derzeitigen Politiker und Wirtschaftsbosse unserer Länder, die heute noch nach ständig mehr Migration rufen. Wenn es dann zu viel wird, wenn die Muslime eine CDU, SPD oder eine FPD abwählen wollen, um eine Islampartei an die Macht zu bringen, könnt ihr davon ausgehen, dass die zukünftigen Frau Merkels, Herr Steinmeiers oder Herr Westerweles genau so vergessen werden, wie es mit der Demokratie läuft, wie heute dieser Gbagbo}. {Quelle: Kybelines Europäische Werte}

 

Elfenbeinküste: Erst Musterstaat, jetzt Krisenkandidat

 

Jahrzehntelang galt die Elfenbeinküste als Hort der Stabilität in Westafrika. Doch nun ist das fragile Gleichgewicht zwischen Nord und Süd, Christen und Muslimen, Einheimischen und Zugewanderten passé: Der Machtkampf an der Staatsspitze bringt das Land an den Rand des Bürgerkriegs.

 

Bernard Coulibaly ist unruhig in diesen Tagen. Nachts bekommt er wenig Schlaf, er wagt es kaum, die Augen zu schließen. Der Journalist arbeitet bei einer regimekritischen Zeitung in Abijan, und er und seine Kollegen in der Elfenbeinküste leben gefährlich. Coulibaly kennt viele, die in der Dunkelheit von regimetreuen Milizen verschleppt worden sind.

Auch Uno-Mitarbeiter berichten von nächtlichen Besuchen der Milizen. Bewaffnete Männer seien in ihre Häuser eingedrungen, hätten sie eingeschüchtert und schließlich aufgefordert, das Land zu verlassen. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon warnt vor einem Bürgerkrieg. In den Nachbarstaaten würden schon Söldner rekrutiert. Die einstige Vorzeigekolonie Frankreichs steckt in der schwersten Krise seit Jahrzehnten. Nach der Präsidentenwahl Ende November beanspruchen beide Kandidaten, Laurent Gbagbo und Alassane Ouattara, den Sieg für sich. Gbagbo hatte sich erneut als Staatschef vereidigen lassen, obwohl Oppositionskandidat Ouattara von der Wahlkommission zum Sieger erklärt worden war. Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen beiden Lagern kamen nach Uno-Angaben allein Ende vergangener Woche mehr als 50 Menschen ums Leben. Laut Ouattaras Anhängern sollen seit Anfang Dezember knapp 200 Menschen erschossen worden sein.

Nach fast einem Jahrzehnt der politischen Zerrissenheit hätte diese Präsidentenwahl eigentlich die gut 20 Millionen Ivorer miteinander versöhnen sollen. Doch nun zeigt sich, wie groß das Misstrauen wirklich ist – und wie fragil das bisherige Gleichgewicht. Die Bewohner des Nordens können nicht mit denen im Süden, die Muslime nicht mit den Christen, Führungsfiguren beider Seiten sind unversöhnlich miteinander verfeindet, und es gibt Streit wegen unterschiedlicher wirtschaftlicher Interessen. Dabei sind die Voraussetzungen für Frieden, eine stabile Staatsführung und wirtschaftlichen Erfolg durchaus gegeben. Kein Land auf der Welt erntet so viel Kakao wie die Elfenbeinküste. Zudem wird vor der Küste Erdöl gefördert. Die Côte d’Ivoire galt jahrzehntelang als Hort der Stabilität – politisch wie wirtschaftlich. Im Gegensatz zu den Nachbarländern, in denen ein Putsch auf den nächsten folgte und die Wirtschaft am Boden lag.

Stabilität bis Anfang der Neunziger: Die Phase der Stabilität ist eng verbunden mit dem politischen Wirken des Gründervaters Félix Houphouët-Boigny. Er hatte die Côte d’Ivoire 1960 in die Unabhängigkeit geführt und regierte das Land bis zu seinem Tod Anfang der neunziger Jahre. Houphouët-Boigny legte Wert auf einen Ausgleich zwischen dem vorwiegend christlichen Süden und dem dominanten Islam im Norden. Und er verfolgte eine offene Einwanderungspolitik. Dahinter stand der Gedanke, dass sich die Kakaoplantagen im Süden des Landes nur mit Hilfe von Arbeitskraft und Zuwanderung aus den nördlichen Nachbarstaaten Mali und Burkina Faso bewirtschaften lassen. Millionen ließen sich daraufhin an der Elfenbeinküste nieder. Jeder Dritte gilt als Einwanderer. Anschluss fanden sie schnell, denn die Volksgruppen im Norden des Landes überschneiden sich mit denen der Nachbarländer. Mittlerweile leben die Zugewanderten seit mehreren Generationen im Land, kennen oft nur ihre neue Heimat und können mit den Herkunftsländern ihrer Eltern und Großeltern wenig anfangen. Sie sehen sich nicht mehr als zugewandert, sondern als vollwertige Bürger der Côte d’Ivoire. Houphouët-Boigny hatte damals die Parole ausgegeben, dass demjenigen das Land gehöre, der es bestelle. Zeitlebens wagte niemand, dem charismatischen Politiker zu widersprechen. Aber der Alltag in den Dörfern, in denen das Land oft der Gemeinde gehört, sah schon immer anders aus. Die zugewanderten Landarbeiter waren als Arbeitskräfte bei den Einheimischen willkommen. Die Fremden durften auch selbst eine Farm erwerben und bestellen. Doch einen grundsätzlichen Anspruch auf das Land gegenüber den Einheimischen konnten sie nicht geltend machen.

Mit dem Tod des Gründervaters begann der Niedergang: Anfang der neunziger Jahre starb Houphouët-Boigny. Die politische Führung veränderte sich maßgeblich, das bekamen vor allem die Zuwanderer zu spüren. Der neue Präsident Henri Konan Bédié machte plötzlich Unterschiede zwischen Ivorern: Es gab nun diejenigen, die ivorische Vorfahren mütter- und väterlicherseits vorweisen konnten – und die anderen. Auch wirtschaftlich markiert diese Zeit einen Bruch: Das Land musste immer mehr Menschen ernähren, gleichzeitig sanken die Preise für Kakao auf dem Weltmarkt dramatisch. 1999 putschte das Militär gegen Präsident Bédié, er verlor seine Macht – und der Niedergang der Elfenbeinküste begann. Inzwischen haben sich die Vorzeichen in der Region endgültig geändert. Ein Ende der politischen Krise ist nicht absehbar, und das beunruhigt viele Menschen im Land und in der gesamten Region Westafrika. Denn die ethnischen Spannungen, die die Elfenbeinküste an den Rand des Bürgerkriegs treiben, sind auch andernorts ein großes Problem. Die Unterscheidung zwischen „echten“ und „nicht ganz so echten“ Ivorern wird am sichtbarsten bei der Präsidentenkür. Allen voran wurde Alassane Ouattara ausgebootet, nachdem er es bereits bis zum Premierminister gebracht hatte. Zweimal wurde ihm eine Kandidatur wegen seiner nördlichen Abstammung untersagt. Angeblich weil er nicht zweifelsfrei nachweisen konnte, dass seine beiden Elternteile von Geburt an ivorisch waren.

Zugewanderte fühlen sich wie Bürger zweiter Klasse: Spätestens mit diesen Erfahrungen fühlten sich Nordivorer und Zugewanderte kollektiv zu Bürgern zweiter Klasse herabgesetzt. Eine Rebellion im Norden des Landes vor acht Jahren und die folgende faktische Teilung des Landes in Nord und Süd begruben die letzte Hoffnung auf eine baldige Lösung des Streits. Viele im Norden benennen als Schuldigen: Laurent Gbagbo. Er kam 2000 nach zweifelhaften Wahlen an die Macht. Sein Mandat lief bereits vor fünf Jahren aus. Aber mit dem Beginn der Uno-Friedensmission wurde ihm ein ums andere Jahr Aufschub gewährt, bis endlich Wahlen vor ein paar Wochen stattfanden. Für die internationale Gemeinschaft, darunter der Westen aber auch die Afrikanische Union, stand Alassane Ouattara eindeutig als Sieger fest. Doch den alten Präsidenten Laurent Gbagbo beeindruckt das bislang wenig. Die beiden Lager stehen sich unversöhnlich wie nie gegenüber. Tausende Ivorer sind bereits in die Nachbarländer geflüchtet. Die Uno verstärkt ihre Truppen im Land, gesprächsbereit scheint Gbagbo nicht mehr zu sein. An diesem Donnerstag beschäftigt sich der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen mit der Krise der Elfenbeinküste. Journalist Bernard Coulibaly hat die Hoffnung noch nicht ganz verloren. Bisher haben seine Landsleute die absolute Eskalation stets im letzten Moment abgewendet. Doch wenn nun auch noch die Kakaoernte einbreche, sagt er, dann sei den Ivorern vermutlich nichts mehr heilig.

{Quelle: Spiegel online – Von Hakeem Jimo}

 

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